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Stadt-, Regionalplanung (weiterführend)

Weiterbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 31124

Was ist Stadt-, Regionalplanung (weiterführend)?

Stadt- und Regionalplanung in Deutschland ist ein entscheidender Ingenieurstudiengang, der die Zukunft von Städten und Regionen gestaltet und nachhaltige Entwicklungsziele berücksichtigt. In diesem Bereich

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Stadt-, Regionalplanung (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Pflichtmodule, z.B.:Boden- und Grundwasserschutz (Altlasten)Empirische Sozialforschung für FortgeschritteneGestaltung Urbaner RäumeMathematische Methoden im Verkehrs- und WasserwesenÖffentlicher Personennahverkehr (ÖPNV) Räumliche Analysen mit GISStadtentwässerungStadt und Region: Grundlagen und AnwendungsfelderStraßenbau im urbanen UmfeldUrbane GewässerVerkehrssteuerung und VerkehrsmanagementWahlpflichtmodule, z.B.:Entsorgung (Abfall, Abwasser) Planungs- und UmweltrechtProjektmanagement im BauwesenStadt und ÖkonomiePraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Planungsbehörden), Auslandssemester, Forschungsprojekte, Exkursionen

Auswahlverfahren

Die Hochschulen führen ggf. Eignungsprüfungen oder Auswahlgespräche durch.

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der HochschulePraktische Übungen: z.B. Testen des Schattenwurfs von geplanten Gebäuden im LichtlaborEigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefenOrganisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Planungsbehörden und Forschungsinstituten), Berufseinstieg vorbereiten

Studium im Ausland

Studierende können Teile des Studiums im Ausland durchlaufen, z.B.:Verschiedene LänderInternationaler Masterstudiengang "Urban Agglomerations"Hochschulen: Frankfurt University of Applied Sciences und Partnerhochschulen z.B. in Costa Rica, Ghana oder JordanienAbschluss: Master of Science (M.Sc.)Weitere Informationen: Frankfurt University of Applied Sciences: Urban Agglomerations

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Stadt-, Regionalplanung (weiterführend) sein:Bereich Landschafts- und RaumplanungInfrastrukturmanagement (weiterführend)Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Kenntnisse in Raumplanung und -entwicklung erwerbenMessverfahren durchführen; technische Zeichnungen anfertigenBereich Marketing und WerbungRegionalmanagement (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse über die Planung und Entwicklung von Regionen mithilfe regionaler Entwicklungskonzepte erwerbenBereich Architektur und BautechnikArchitektur (weiterführend)Bauingenieurwesen (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Methoden der Bauplanung, -ausführung und -überwachung erlernenBerechnungen durchführen; technische Zeichnungen anfertigen

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Stadt-, Regionalplanung (grundständig)Architektur (grundständig)Bauingenieurwesen (grundständig)Geografie (grundständig)Infrastrukturmanagement (grundständig)Landschaftsarchitektur, Freiraumplanung (grundständig)Regionalmanagement (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:FremdsprachenPräsentationstechnikRhetorikAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule bspw. zum Thema Migration und Stadtstruktur können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika z.B. in Planungsbehörden und Forschungsinstituten bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Städtebau, Stadt- und Regionalentwicklung, Freiraum- und Umweltplanung, Smart- und Green City oder Immobilienmanagement sein. Daneben gibt es Masterstudiengänge, die ein breites Spektrum der Stadt- und Regionalplanung abdecken.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss. Wer selbstständig als Stadtplaner bzw. Stadtplanerin arbeiten will, benötigt einen Eintrag in der Stadtplaner- bzw. Architektenliste einer Landesarchitektenkammer.Stadt-, Regionalplanung gibt es auch als Teilzeit- oder Fernstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

Beispiele Environmental Planning and Territorial Development (Master) Europäische Urbanistik (Master) Integrierte Orts- und Sozialraumentwicklung (Master) Mobilität und Infrastruktur (Master) Nachhaltige Regionalentwicklung: Bildung-Management-Naturschutz (Master) Redesigning the Post-Industrial City (Master) Smart City Solutions (Master) Stadtökologie (Master) Stadt- und Regionalplanung (Master) Urbane Infrastrukturplanung (Verkehr und Wasser) (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen der Stadt-, Regionalplanung bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst an, z.B. Stadt-, Regional-, Verkehrsplanung, Gutachter-, Sachverständigentätigkeit oder Wirtschaftsförderung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

1920er-Jahre:raumplanerische Aktivitäten finden auf kommunaler Ebene unter der Bezeichnung "Landesplanung" statt; Ziel ist die Gemeindegrenzen überschreitende Planung zur Ordnung von:Wohn- und ArbeitsflächenFrei- und GrünräumenEntstehung der wissenschaftlichen Raumplanung zwischen den beiden Weltkriegen in enger Verbindung zur angewandten GeografieAb 1945:zentrale Rolle der Raumplanung für den Wiederaufbau von Wohnraum und Infrastruktur in der Nachkriegszeit1946 Gründung der Akademie für Raumforschung und Landesplanung in HannoverAb Ende der 1960er-Jahre:Einrichtung des Studiengangs Raumplanung an der Technischen Universität DortmundAusdifferenzierung der Raumplanung in Stadt- und Regionalplanung; zunehmende Prägung der wissenschaftlichen Debatte durch Themen wie demografischer Wandel oder ökologische Gesichtspunkte1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Arts (M.A.)Master of Engineering (M.Eng.)Master of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Stadt-, Regionalplanung vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls werden Englischkenntnisse vorausgesetzt.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Stadt-, Regionalplanung (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Stadt-, Regionalplanung (weiterführend) in Deutschland?

Stadt- und Regionalplanung in Deutschland ist ein entscheidender Ingenieurstudiengang, der die Zukunft von Städten und Regionen gestaltet und nachhaltige Entwicklungsziele berücksichtigt. In diesem Bereich

Ist Stadt-, Regionalplanung (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Stadt-, Regionalplanung (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Stadt-, Regionalplanung (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Stadt-, Regionalplanung vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls werden Englischkenntnisse vorausgesetzt.

Wo arbeiten Stadt-, Regionalplanung (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Stadt-, Regionalplanung (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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