Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Hochbau/Bachelor Professional in Technik
Techniker/in - Bautechnik (Hochbau)/Bachelor Professional in Technik
Was ist Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Hochbau/Bachelor Professional in Technik?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Bachelor Professional Weiterbildungsart: Weiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt) Weiterbildungsdauer: 2-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Hochbau/Bachelor Professional in Technik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Die Weiterbildung findet an Fachschulen und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräume, Labors, Baustellen (bei Baustellenbegehungen)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheitenbei Fernunterricht: zu Hause, ggf. Unterrichtsräume, Labors, Baustellen bei Präsenzphasen
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberuf: Bachelor ProfessionalWeiterbildungsartWeiterbildung an Fachschulen (landesrechtlich geregelt)Weiterbildungsdauer 2-4 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)Aufgaben und TätigkeitenTechniker und Technikerinnen der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Hochbau sind daran beteiligt, Baumaßnahmen zu planen und umzusetzen. Sie fertigen Ausführungspläne für Ausschreibungen an, stellen maßstabsgerechte Modelle der Bauobjekte her und beurteilen die Bau- und Hilfsstoffe. Sie leiten Bauvorhaben sach- und ordnungsgemäß und überwachen die Baustelleneinrichtung. Auch kontrollieren und koordinieren sie die Arbeiten und den Baustellenbetrieb. Sie erstellen das Aufmaß, veranlassen die Abnahme der erbrachten Bauleistungen und führen die Bauabrechnung und Nachkalkulation durch.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Techniker und Technikerinnen der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Hochbau sind beschäftigtin Hochbaufirmenin Architekturbüros oder Büros von Ingenieuren und Ingenieurinnenin der öffentlichen Verwaltungbei Bauträgern für Wohn- und Gewerbeimmobilienin Unternehmen des Betonfertigteilbaus und bei anderen BaustoffherstellungsbetriebenArbeitsorte:Techniker und Technikerinnen der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Hochbau arbeiten meistauf Baustellenin Büroräumenin Laborsin Werkhallen (z.B. bei der Herstellung von Zement oder Beton)Sie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenFachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in ein...
▶ Weiterbildungsdauer
Vollzeit: 2 JahreTeilzeit: 3-4 Jahre
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):PflichtbereichFachrichtungsübergreifender Lernbereich:Deutsch: 1. Jahr 80 Unterrichtsstunden, 2. Jahr 80 UnterrichtsstundenEnglisch: 1. Jahr 120 Unterrichtsstunden, 2. Jahr 80 UnterrichtsstundenPolitik, Wirtschaft, Recht und Umwelt: 1. Jahr 80 Unterrichtsstunden, 2. Jahr 80 UnterrichtsstundenBerufs- und Arbeitspädagogik I: 1. Jahr 40 Unterrichtsstunden, 2. Jahr 0 UnterrichtsstundenFachrichtungsübergreifender Lernbereich insgesamt: 560 UnterrichtsstundenFachrichtungsbezogener Lernbereich (1. und 2. Jahr):Mathematik: 200 UnterrichtsstundenMethoden zur Bearbeitung von Projekten anwenden: 180 UnterrichtsstundenPlanungsgrundlagen ermitteln und Planungskonzepte vorbereiten: 240 UnterrichtsstundenPlanungskonzepte entwickeln und zu genehmigungsfähigen Bauentwürfen umsetzen: 360 Unterrichtsstundendetaillierte Ausführungsplanungen für Bauwerke erstellen: 380 UnterrichtsstundenBaukosten ermitteln sowie Bauleistungen ausschreiben und vergeben: 200 UnterrichtsstundenBauvorhaben kalkulieren, vorbereiten, leiten, abnehmen und abrechnen: 200 UnterrichtsstundenBauobjekte betreuen und unterhalten: 120 UnterrichtsstundenProjektarbeit: 120 UnterrichtsstundenFachrichtungsbezogener Lernbereich insgesamt: 2.000 UnterrichtsstundenPflichtbereich insgesamt: 2.560 UnterrichtsstundenWahlpflichtbereichMathematik: 1. Jahr 0 Unterrichtsstunden, 2. Jahr 80 UnterrichtsstundenUnternehmensführung und Existenzgründung: 1. Jahr 0 Unterrichtsstunden, 2. Jahr 80 UnterrichtsstundenW...
▶ Weiterbildungskosten
Die Weiterbildung an staatlichen Fachschulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei. Private Fachschulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren, teilweise auch Aufnahme- und Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenTechniker-Weiterbildungen können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden. Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
Lernbereiche:Fachrichtungsbezogen z.B.: Angebotswesen/KalkulationBaustatikGebäude- und EntwurfslehreHaustechnikHochbaukonstruktionTragwerksbemessungVermessungFachrichtungsübergreifend z.B.:DeutschFremdspracheSozialkundeZusatzkenntnisse:Schulen vermitteln ggf. Zusatzkenntnisse, die den Erwerb der Ausbildereignung oder der Fachhochschulreife ermöglichen.
▶ Zusatzqualifikationen
Fachschulen bieten ggf. Zusatzqualifikationen an, z.B.Vorbereitung auf die Meisterprüfung im Maurer- und Betonbauer-HandwerkVorbereitung auf die Prüfung zum/zur Gebäudeenergieberater/in (HWK)Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator/in (SiGeKO)
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Physik: z.B. um die Wirkung von Kräften und Hebeln bei der Konstruktion abzuschätzenMathematik: z.B. um Baukosten zu kalkulierenTechnisches Zeichnen: z.B. um bautechnische Skizzen und Zeichnungen anzufertigen
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause ausbei Fernunterricht: individuelle Bearbeitung des Lernstoffs von zu Hause aus (hohe Anforderungen an Selbstdisziplin und Arbeitsorganisation); ggf. zusätzlich Präsenzphasen an der Bildungseinrichtung
▶ Weiterbildung im Ausland
Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:ÖsterreichWeiterbildungsangebote: WIFI Österreich(z.B. mit dem Suchbegriff "Bautechniker/in")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Techniker/in der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Hochbau an:Bereich ArbeitsvorbereitungStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Ausbau/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Bauerneuerung/Bausanierung/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Tiefbau/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Metallbautechnik im Bereich Gebäudetechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Metallbautechnik Schwerpunkt Leichtmetallbau/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Metallbautechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Metallbautechnik Schwerpunkt Stahlbau/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Glastechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Te...
▶ Entwicklung der Weiterbildung
Ende 19. Jahrhundert:Entstehung von Fachschulen im Bereich Bauwesen und Maschinenbau1980:Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung an Fachschulenmit 2-jähriger Dauer durch die Kultusministerkonferenz (KMK)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.
▶ Verkürzungen/Verlängerungen
Die Schul- bzw. Fachschulordnungen der Bundesländer regeln Dauer, Verkürzungs- und Verlängerungsmöglichkeiten.Verkürzung:Teilnehmende mit einem Abschluss in einer anderen Fachrichtung des Fachbereichs Technik oder in einem zweiten Schwerpunkt einer Fachrichtung können die Weiterbildung verkürzen. Verlängerung:Teilnehmende können fehlende Berufspraxis z.T. während der Weiterbildung nachholen. Dadurch verlängert sich ggf. die Weiterbildung.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Weiterbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt. Sie führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Berlin, Niedersachsen:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin (Bachelor Professional in Technik)Hessen:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin, Fachrichtung Bautechnik, Schwerpunkt Hochbau (Bachelor Professional in Technik)Mecklenburg-Vorpommern:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin (Bachelor Professional in Technik) - Fachrichtung Bautechnik, Schwerpunkt HochbauNordrhein-Westfalen:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin - Fachrichtung Bautechnik (Bachelor Professional in Technik)Rheinland-Pfalz:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin - Fachrichtung Bautechnik (Bachelor Professional in Technik)Sachsen:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin für Bautechnik (Bachelor Professional in Technik)Sachsen-Anhalt:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin (Bachelor Professional in Technik)Schleswig-Holstein:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin (Bachelor Professional im Fachbereich Technik) Thüringen:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin - Fachrichtung Bautechnik, Schwerpunkt Hochbau
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Staatlich geprüfter Techniker bzw. staatlich geprüfte Technikerin der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Hochbau ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist landesrechtlich geregelt und findet an Fachschulen statt. Die Weiterbildung dauert in Vollzeit 2 Jahre, in Teilzeit 3-4 Jahre.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Techniker/innen der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Hochbau verschaffen, indem sie bereits während ihrer Weiterbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. den Abschluss Gebäudeenergieberater/in (HWK).Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Techniker/innen der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Hochbau z.B. in Hoch- bzw. Tiefbaufirmen, in Architektur- oder Ingenieurbüros oder in der öffentlichen Verwaltung.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Mauerwerksbau bis hin zu Baustellenüberwachung.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Technische/r Betriebswirt/in abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Techniker/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Bauingenieurwesen erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb im Maurer- und Betonbauer-Handwerk. Auch die Gründung oder Übernahme eines Fertigungs-, Dienstleistungs- oder...
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Schul- bzw. FachschulordnungenDie Weiterbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Verordnung über die Studiengänge an den staatlichen Fachschulen der Fachbereiche Technik, Agrarwirtschaft und Wirtschaft des Landes Berlin (Fachschulverordnung Technik, Agrarwirtschaft und Wirtschaft) vom 30.04.2014 (Ber.GVBl. S. 125), zuletzt geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 15.09.2025 (Ber.GVBl. S. 470)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung an Ein- und Zweijährigen Fachschulen (FS-APrVO) vom 05.07.2011 (Hess.ABl. S. 323), zuletzt geändert durch Artikel 28 der Verordnung vom 16.12.2025 (Hess.GVBl. Nr. 110)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung an den Fachschulen (Fachschulverordnung - FSVO M-V) vom 24.02.1998 (GVOBl. M.-V. S. 341), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 21.05.2025 (Mittl.bl. BM M-V S. 58)Verordnung über berufsbildende Schulen (BbS-VO) vom 10.06.2009 (Nds. GVBl. S. 243), zuletzt geändert durch Verordnung vom 26.05.2025 (Nds. GVBl. Nr. 34)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung in den Bildungsgängen des Berufskollegs (Ausbildungs- und Prüfungsordnung Berufskolleg - APO-BK) vom 26.05.1999 (GV. NRW. S. 240, ber. GV. NRW. 2000 S. 563, GV. NRW. 2001 S. 766), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 29.01.2026 (GV. NRW. S. 130)Fachschulverordnung Agrarwirtschaft, Gestaltung, Hauswirtschaft, Technik und Wirtschaft, verkündet als Artikel 1 der Verordnung vom 30.10.2024 (GVBl.Rh-Pf. S. 351)Verordnung des Sächsischen Staa...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Fachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss. Dies hängt vom jeweiligen Bundesland ab.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Hochbau/Bachelor Professional in Technik
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Hochbau/Bachelor Professional in Technik in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenTechniker und Technikerinnen der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Hochbau sind daran beteiligt, Baumaßnahmen zu planen und umzusetzen. Sie fertigen Ausführungspläne für Ausschreibungen an, stellen maßstabsgerechte Modelle der Bauobjekte her und beurteilen die Bau- und Hilfsstoffe. Sie leiten Bauvorhaben sach- und ordnungsgemäß und überwachen die Baustelleneinrichtung. Auch kontrollieren und koordinieren sie die Arbeiten und den Baustellenbetrieb. Sie erstellen das Aufmaß, veranlassen die Abnahme der erbrachten Bauleistungen und führen die Bauabrechnung und Nachkalkulation durch.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Techniker und Technikerinnen der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Hochbau sind beschäftigtin Hochbaufirmenin Architekturbüros oder Büros von Ingenieuren und Ingenieurinnenin der öffentlichen Verwaltungbei Bauträgern für Wohn- und Gewerbeimmobilienin Unternehmen des Betonfertigteilbaus und bei anderen BaustoffherstellungsbetriebenArbeitsorte:Techniker und Technikerinnen der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Hochbau arbeiten meistauf Baustellenin Büroräumenin Laborsin Werkhallen (z.B. bei der Herstellung von Zement oder Beton)Sie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenFachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss (auch: Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss. Dies hängt vom jeweiligen Bundesland ab.Inhalte der WeiterbildungFachrichtungsbezogen z.B.: Angebotswesen/KalkulationBaustatikGebäude- und EntwurfslehreHaustechnikHochbaukonstruktionTragwerksbemessungVermessungFachrichtungsübergreifend z.B.:DeutschFremdspracheSozialkunde
Ist Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Hochbau/Bachelor Professional in Technik eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Hochbau/Bachelor Professional in Technik" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Hochbau/Bachelor Professional in Technik qualifiziert werden? ▼
Fachschulen setzen i.d.R. einen Abschluss in einem einschlägigen anerkannten Ausbildungsberuf sowie Berufspraxis voraus.Schulische Mindestvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss bzw. ein mittlerer Bildungsabschluss. Dies hängt vom jeweiligen Bundesland ab.
Wo arbeiten Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Hochbau/Bachelor Professional in Technik in Deutschland typischerweise? ▼
Die Weiterbildung findet an Fachschulen und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräume, Labors, Baustellen (bei Baustellenbegehungen)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Unterrichtsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheitenbei Fernunterricht: zu Hause, ggf. Unterrichtsräume, Labors, Baustellen bei Präsenzphasen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Hochbau/Bachelor Professional in Technik in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.