Staatlich geprüfter Bautechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Bautechnische Assistentin
Technische/r Assistent/in - Bautechnik
Was ist Staatlich geprüfter Bautechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Bautechnische Assistentin?
Steckbrief
Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt) Ausbildungsdauer: 24-39 MonateLernorte Berufsfachschule: /Berufskolleg und Praktikumsbetrieb
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Staatlich geprüfter Bautechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Bautechnische Assistentin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Bautechnische Assistenten und Assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene Computerräume und WerkstättenPraktikumsbetriebe: Architektur- oder Planungsbüros, Baubehörden, Betriebe des Bauhaupt- und -nebengewerbes
▶ Steckbrief
BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs (landesrechtlich geregelt)Ausbildungsdauer24-39 MonateLernorteBerufsfachschule/Berufskolleg und PraktikumsbetriebWas macht man in diesem Beruf?Bautechnische Assistenten und Assistentinnen fertigen Entwurfs-, Ausführungs- und Detailpläne an und übernehmen organisatorische Aufgaben, zum Beispiel bei der Bauplanung und -überwachung sowie bei Ausschreibungen und Abrechnungen von Baumaßnahmen. Außerdem berechnen sie den Materialbedarf, sind im Einkauf tätig und organisieren die sachgerechte Lagerung von Baumaterialien. Sie nehmen auch Materialprüfungen vor, um die Qualität der Baustoffe zu gewährleisten.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Bautechnische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Architektur- und Ingenieurbürosbei Baubehördenbei Bauträgern oder BauunternehmenArbeitsorte:Bautechnische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in erster Liniein Büroräumenauf Baustellenin Labors (bei Materialprüfungen)Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich. Die Berufsfachschulen und Berufskollegs wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt (z.B. maßgenaues Ausfertigen von Detailplänen eines Bauvorhabens) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Wahrnehmen von verdeckten Fehlern in der sachgerechten Ausführung von Baule...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungBautechnische/r Assistent/inBerufstypBerufsfachschulberufAusbildungsdauerI.d.R. 2-3 JahreZugangsvoraussetzungI.d.R. mittlerer BildungsabschlussWas macht man in diesem Beruf?Bautechnische Assistenten und Assistentinnen fertigen Entwurfs-, Ausführungs- und Detailpläne an und übernehmen organisatorische Aufgaben, zum Beispiel bei der Bauplanung und -überwachung sowie bei Ausschreibungen und Abrechnungen von Baumaßnahmen. Außerdem berechnen sie den Materialbedarf, sind im Einkauf tätig und organisieren die sachgerechte Lagerung von Baumaterialien. Sie nehmen auch Materialprüfungen vor, um die Qualität der Baustoffe zu gewährleisten.Wo arbeitet man?Bautechnische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Architektur- und Ingenieurbürosbei Baubehördenbei Bauträgern oder BauunternehmenWeitereBerufe im AusbauBerufe im HochbauBerufe im TiefbauBerufe rund um Architektur und BautechnikBerufe rund um Entwicklung, Konstruktion und CAD
▶ Ausbildungsdauer
24-39 Monate
▶ Ausbildungsaufbau
Zeitrichtwerte gemäß KMK-Vereinbarung:Berufsübergreifender Lernbereich: 320 StundenBerufsbezogener Lernbereich: 2.240 StundenGesamtstundenzahl: 2.560 StundenDie Einteilung in Fächer, Lernfelder oder Projekte ist in den Berufsfachschulverordnungen der Länder geregelt.Beispiel für die StundenverteilungBerufsbezogener Lernbereich:Baukonstruktionstechnik: Klasse 11 200 Stunden, Klasse 12 200 Stunden, Klasse 13 200 StundenBauphysik/Bauchemie/Baubiologie: Klasse 11 160 Stunden, Klasse 12 160 Stunden, Klasse 13 160 StundenPlanungstechnik: Klasse 11 120 Stunden, Klasse 12 120 Stunden, Klasse 13 120 StundenPräsentationstechnik: Klasse 11 160 Stunden, Klasse 12 160 Stunden, Klasse 13 160 StundenBausanierung: Klasse 11 mind. 80 Stunden, Klasse 12 mind. 80 Stunden, Klasse 13 mind. 80 StundenMathematik: Klasse 11 mind. 80 Stunden, Klasse 12 mind. 80 Stunden, Klasse 13 mind. 80 StundenWirtschaftslehre: Klasse 11 mind. 80 Stunden, Klasse 12 mind. 80 Stunden, Klasse 13 mind. 80 StundenEnglisch: Klasse 11 mind. 80 Stunden, Klasse 12 mind. 80 Stunden, Klasse 13 mind. 80 StundenBerufsbezogener Lernbereich insgesamt: Klasse 11 mind. 960 Stunden, Klasse 12 mind. 960 Stunden, Klasse 13 mind. 960 StundenBerufsübergreifender Lernbereich:Deutsch/Kommunikation: Klasse 11 80 Stunden, Klasse 12 80 Stunden, Klasse 13 80 StundenReligionslehre: Klasse 11 80 Stunden, Klasse 12 80 Stunden, Klasse 13 80 StundenSport/Gesundheitsförderung: Klasse 11 80 Stunden, Klasse 12 80 Stunden, Klasse 13 80 StundenPolitik/...
▶ Ausbildungskosten
Die Ausbildung an öffentlichen Schulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei, jedoch fallen ggf. Aufnahme- und Prüfungsgebühren an. Private Schulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Lernmittel, Berufs- bzw. Schutzkleidung, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenUnter bestimmten Bedingungen können Schüler/innen, die an einer berufsbildenden Ausbildung teilnehmen, eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten.Weitere Informationen: Das BAföG: alle Infos auf einen Blick
▶ Ausbildungsinhalte
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts lernt man beispielsweisewie Bauvorhaben geplant, vorbereitet, durchgeführt, abgenommen und überwacht werdenwelche wirtschaftlichen Faktoren bei der Planung und Realisierung von Bauwerken zu beachten sind und wie man Finanzierungskonzepte erarbeitetwie Baubeschreibungen erstellt werdenwie man statische und mechanische Berechnungen durchführtwie Entwurfs-, Ausführungs- und Detailzeichnungen angefertigt und CAD-Programme genutzt werdenwelche Eigenschaften verschiedene Baustoffe im Hochbau (z.B. Beton und Stahlbeton, Mauerwerk, Holz) sowie im Ausbau (z.B. Stoffe, Tapeten, Farben, Fliesen) haben und wo sie jeweils zum Einsatz kommenwie die Sanierung von Bauwerken abläuftwie man bauspezifische Software einsetzt und ggf. auch installiert und wartet und wie man Systeme der Datensicherung anwendetwie man Belange des Umweltschutzes (z.B. Verminderung von Schadstoffen, Lärmschutz) in die Bauplanung einbeziehtwie man Aufträge für Bauvorhaben ausschreibt, vergibt und abrechnetwie Arbeitsstoffe fachgerecht gekennzeichnet, aufbewahrt, gehandhabt und entsorgt werdenwelche sicherheitstechnischen Vorschriften zu beachten sind und was bei einem Unfall zu tun istWährend der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Politik unterrichtet.BetriebspraktikaBei Praktika werden die theoretischen Inhalte z.B. in Planungsbüros, Handwerks- bzw. Industriebetrieben des Baugewerbes, (Innen-)Architekturbüros oder bei Baubehörden umges...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im theoretischen Unterricht:Unterricht im Klassenverband, ggf. praxisorientierte Aufgaben und Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseIn Unternehmen der Baubranche:Praktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Detailpläne zeichnen und Baumodelle anfertigen, Boden- und Materialproben nehmen und untersuchen, Materialien und Maschinen verwalten und disponierenUmgebung: Bildschirmarbeit in Büroräumen, Witterungseinflüsse auf BaustellenKleidung: auf Baustellen Schutzkleidung (z.B. Helm, Sicherheitsschuhe)Anforderungen:Sorgfalt (z.B. maßgenaues Ausfertigen von Detailplänen eines Bauvorhabens) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Wahrnehmen von verdeckten Fehlern in der sachgerechten Ausführung von Bauleistungen)Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. beim Anfertigen von Baumodellen)
▶ Ausbildung im Ausland
Für eine Ausbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:FrankreichAusbildungsangebote: onisep - französische Ausbildungsdatenbank(z.B. über die Freitextsuche mit dem Suchbegriff "technicien/technicienne du bâtiment")
▶ Ausbildungsvergütung
Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik/Physik: z.B. um Baukonstruktionen zu berechnenWerken/Physik: z.B. um Bauzeichnungen per Hand anzufertigenInformatik: z.B. um Bauzeichnungen mit einer Software individuell anzupassen
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Bautechnische/r Assistent/in an:Bereich Architektur und BautechnikBautechnischer Konstrukteur/Bautechnische Konstrukteurin Fachrichtung ArchitekturBautechnischer Konstrukteur/Bautechnische Konstrukteurin Fachrichtung IngenieurbauBautechnischer Konstrukteur/Bautechnische Konstrukteurin Fachrichtung Tief-, Verkehrswege- und LandschaftsbauBauzeichner/BauzeichnerinStaatlich geprüfter Assistent/Staatlich geprüfte Assistentin für InnenarchitekturGemeinsamkeit:bei der Planung und Vorbereitung von Baumaßnahmen Zeichnungen, Berechnungen und Dokumentationen erstellenBereich TiefbauFachkraft für Straßen- und VerkehrstechnikFachkraft für WasserwirtschaftGemeinsamkeit:bei der Vorbereitung und Ausführung von Bauvorhaben mitwirkenBereich Vermessung und GeoinformationGeomatiker/GeomatikerinVermessungstechniker/Vermessungstechnikerin Fachrichtung VermessungGemeinsamkeit:vermessungstechnische Daten erheben, Karten und Pläne erstellen
▶ Ausbildungsdauer (Berlin)
2 bzw. 3 Jahre2 Jahre3 Jahre (mit Erwerb der Fachhochschulreife)
▶ Entwicklung der Ausbildung
1992:Rahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung von Staatlich geprüften technischen Assistenten und Assistentinnen an Berufsfachschulen durch die Kultusministerkonferenz (KMK)Ab 1992:Auf Grundlage der Rahmenvereinbarung Verordnungen durch die Bundesländer, z.B. Nordrhein-Westfalen
▶ Ausbildungsinhalte (Berlin)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsübergreifender LernbereichDeutsch/KommunikationWirtschafts- und SozialkundeFremdspracheSport/GesundheitsförderungBerufsbezogener LernbereichBaumaßnahmen planenGebäude und Anlagen instand haltenBaumaßnahmen beauftragen Bauwerk erfassen, dokumentieren und visualisierenImmobilien betreuenReparatur- und Renovierungsarbeiten im Bestand planenBauvorhaben abrechnenDokumentationstechniken anwendenWahlpflichtunterrichtFächer/Inhalte des berufsübergreifenden und/oder des berufsbezogenen LernbereichsFachpraktische AusbildungBerufspraktika nach Festlegung der SchuleWahlunterrichtfakultativer Unterricht nach Festlegung der Schule
▶ Die Ausbildung im Überblick
Bautechnische/r Assistent/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Berufskollegs.Sie dauert in Vollzeit 24-39 Monate, in Teilzeit entsprechend länger, und führt zu einer staatlichen Abschlussprüfung.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Die Ausbildung ist nur in den genannten Bundesländern rechtlich geregelt und führt dort zu folgenden Abschlussbezeichnungen:Berlin, Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein:Staatlich geprüfter bautechnischer Assistent/Staatlich geprüfte bautechnische Assistentin
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernIhre Chancen können angehende Bautechnische Assistenten und Assistentinnen bereits während der Ausbildung verbessern, indem sie Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die Fachhochschulreife oder die allgemeine Hochschulreife als Basis für ein späteres Studium.Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Bautechnische Assistenten und Assistentinnen in Architektur- und Ingenieurbüros, bei Baubetrieben oder bei Baubehörden.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Bautechnik bis hin zu CAD.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Bautechnik zu absolvieren.Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Bauingenieurwesen erwerben.
▶ Ausbildungsdauer (Schleswig-Holstein)
2 JahreDie Ausbildung kann auch in Teilzeitform erfolgen, derzeit liegen jedoch keine Informationen zur Dauer vor.
▶ Ausbildungsdauer (Nordrhein-Westfalen)
24-39 MonateBerufsfachschulausbildung:36 Monate (Zugang mit mittlerem Schulabschluss (Fachoberschulreife); mit Erwerb der Fachhochschulreife)24 Monate (Zugang mit (Fach-)Hochschulreife)Doppeltqualifizierender Bildungsgang am beruflichen Gymnasium:39 Monate (mit Erwerb der allgemeinen Hochschulreife (Abitur))
▶ Ausbildungsinhalte (Schleswig-Holstein)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener Bereich mit den LernfeldernBauwerke planen und gründenBauteile im Mauerwerksbau konstruierenBauteile in Beton und Stahlbeton planen und herstellenStahl- und Holzkonstruktionen entwickelnGebäude unter energetischen Gesichtspunkten planen Geschossausbau konstruieren einfache IT-Systeme erstellen lokale Netzwerke und Netzwerkdienste bereitstellen und administrieren kundenspezifische Datenmanagementsysteme erstellen und anwendenWahlpflichtbereichfachspezifische Anwendungen entwickeln oderglobal vernetzte Systeme analysieren und synthetisierenPraxiszeitenPraxiszeiten werden wie ein Fach oder ein Lernfeld behandelt und im Zeugnis mit einer Note ausgewiesen.Berufsübergreifender Bereich mit den FächernWirtschaft/PolitikDeutsch/KommunikationEnglischMathematikSportReligion oder Philosophie
▶ Ausbildungsinhalte (Nordrhein-Westfalen)
Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:Berufsbezogener LernbereichFächer des fachlichen SchwerpunktesBaukonstruktionstechnikPlanungstechnikPräsentationstechnikBauphysik/Bauchemieweitere Fächer (z.B. ökologisches Bauen, Bausanierung, Städtebau)MathematikWirtschaftslehreEnglischBetriebspraktikaBerufsübergreifender LernbereichDeutsch/KommunikationReligionslehreSport/GesundheitsförderungPolitik/GesellschaftslehreDifferenzierungsbereichMöglichkeit zur Ergänzung, Erweiterung und Vertiefung individueller Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Regelung auf BundesebeneRahmenvereinbarung über die Ausbildung und Prüfung zum Staatlich geprüften technischen Assistenten und zur Staatlich geprüften technischen Assistentin und zum Staatlich geprüften kaufmännischen Assistenten und zur Staatlich geprüften kaufmännischen Assistentin an Berufsfachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 30.09.2011 i.d.F. vom 21.03.2024)Die Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz über die Ausbildung an Berufsfachschulen ist kein unmittelbar geltendes Recht. Die einzelnen Bundesländer regeln die Assistentenausbildungen in ihren Schul- bzw. Berufsfachschulordnungen auf Grundlage der Rahmenvereinbarung.Regelungen auf LandesebeneDie Ausbildung ist in folgenden Bundesländern landesrechtlich geregelt:Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Berufsfachschulen des Landes Berlin (Berufsfachschulverordnung - APO-BFS) vom 14.07.2009 (Ber.GVBl. S. 327), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 15.09.2025 (Ber.GVBl. S. 470)Verordnung über die Ausbildung und Prüfung in den Bildungsgängen des Berufskollegs (Ausbildungs- und Prüfungsordnung Berufskolleg - APO-BK) vom 26.05.1999 (GV. NRW. S. 240, ber. GV. NRW. 2000 S. 563, GV. NRW. 2001 S. 766), zuletzt geändert durch Artikel 3 der Verordnung vom 29.01.2026 (GV. NRW. S. 130)Landesverordnung über die Berufsfachschule (Berufsfachschulverordnung - BFSVO) vom 20.07.2017 (NBl.MBWK.Schl.-H. S. 212), zuletzt geändert durch Artikel 6 der Verordnung vom 03.02.2023 (NBl.MBWFK.Schl.-H. S. 3...
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
In der Regel ist ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich.Weitere Voraussetzungen können je nach Bundesland und Bildungsangebot vorliegen.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Berlin)
Schulische Vorbildung:mittlerer Schulabschluss
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Schleswig-Holstein)
Schulische Vorbildung:mittlerer SchulabschlussoderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Nordrhein-Westfalen)
Schulische Vorbildung:3-jähriger Bildungsgang an der Berufsfachschule:mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife)oderBerechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe2-jähriger Bildungsgang an der Berufsfachschule:Hochschulreife oder schulischer Teil der FachhochschulreifeDoppeltqualifizierender Bildungsgang am beruflichen Gymnasium:Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Staatlich geprüfter Bautechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Bautechnische Assistentin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Staatlich geprüfter Bautechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Bautechnische Assistentin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Bautechnische Assistenten und Assistentinnen fertigen Entwurfs-, Ausführungs- und Detailpläne an und übernehmen organisatorische Aufgaben, zum Beispiel bei der Bauplanung und -überwachung sowie bei Ausschreibungen und Abrechnungen von Baumaßnahmen. Außerdem berechnen sie den Materialbedarf, sind im Einkauf tätig und organisieren die sachgerechte Lagerung von Baumaterialien. Sie nehmen auch Materialprüfungen vor, um die Qualität der Baustoffe zu gewährleisten.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Bautechnische Assistenten und Assistentinnen finden Beschäftigungin Architektur- und Ingenieurbürosbei Baubehördenbei Bauträgern oder BauunternehmenArbeitsorte:Bautechnische Assistenten und Assistentinnen arbeiten in erster Liniein Büroräumenauf Baustellenin Labors (bei Materialprüfungen)Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist i.d.R. ein mittlerer Bildungsabschluss erforderlich. Die Berufsfachschulen und Berufskollegs wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt (z.B. maßgenaues Ausfertigen von Detailplänen eines Bauvorhabens) Beobachtungsgenauigkeit (z.B. beim Wahrnehmen von verdeckten Fehlern in der sachgerechten Ausführung von Bauleistungen)Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. beim Anfertigen von Baumodellen)Schulfächer:Mathematik/Physik (z.B. um Baukonstruktionen zu berechnen)Werken/Technik (z.B. um Bauzeichnungen per Hand anzufertigen)Informatik (z.B. um Bauzeichnungen mit einer Software individuell anzupassen )Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.
Ist Staatlich geprüfter Bautechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Bautechnische Assistentin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Bautechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Bautechnische Assistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Staatlich geprüfter Bautechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Bautechnische Assistentin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Staatlich geprüfter Bautechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Bautechnische Assistentin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Staatlich geprüfter Bautechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Bautechnische Assistentin in Deutschland typischerweise? ▼
Bautechnische Assistenten und Assistentinnen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Berufskolleg: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene Computerräume und WerkstättenPraktikumsbetriebe: Architektur- oder Planungsbüros, Baubehörden, Betriebe des Bauhaupt- und -nebengewerbes
Wie hoch ist das typische Gehalt für Staatlich geprüfter Bautechnischer Assistent/Staatlich geprüfte Bautechnische Assistentin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.