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Sportgerätebauer/Sportgerätebauerin

Sportgerätebauer/in

Grundberuf Ingenieurwissenschaften KldB B 27282

Was ist Sportgerätebauer/Sportgerätebauerin?

In Deutschland ist ein Sportgerätebauer/eine Sportgerätebauerin ein Fachberuf, der sich mit dem Entwurf, der Produktion und der Wartung von Materialien und Geräten für verschiedene Sportarten befasst. Diese Fachkräfte stellen eine breite Palette von Sportgeräten her, wie zum Beispiel Schlitten, Turnkästen, Skier oder Langhanteln, und stellen sicher, dass alle Werkzeuge, Materialien und Hilfsmittel während der Produktionsprozesse verfügbar sind. Sie halten sich akribisch an normative Vorschriften, insbesondere an jene, die für Turn- und Übungsgeräte gelten, und stellen so sicher, dass die Produkte den festgelegten

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Sportgerätebauer/Sportgerätebauerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

European Journal of Wood and Wood Products. Holz als Roh- und WerkstoffHK Holz- und KunststoffverarbeitungHOB Die HolzbearbeitungSport + Mode mit Sportartikel-WirtschaftStadionwelt Business - Das Portal der Sportstätten- und VeranstaltungsbrancheWB Werkstatt + Betrieb

Arbeitsorte

Sportgerätebauer und Sportgerätebauerinnen arbeiten meistin Werkstättenin Produktionshallen

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die in diesem Beruf grundsätzlich erforderlich sind:Anreißen, Vorzeichnen, AnzeichnenEntwurfHolzbauteile herstellenKunststoffverarbeitungMaschineneinrichtung, AnlageneinrichtungMaschinenführung, Anlagenführung, -bedienungOberflächen behandeln, veredelnOberflächen beschichtenSportgeräteherstellungWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:AntriebstechnikArbeitsvorbereitungBohrenHobeln (Holz)HolzkundeHolzschutz, HolzpflegeHolzwerkstoffeImprägnierenKunststofftechnikLackierenQualitätsprüfung, QualitätssicherungSägenSchleifen (Holz)SpielplatzgeräteWartung, Reparatur, Instandhaltung

Arbeitssituation

Sportgerätebauer/innen verwenden je nach zu verarbeitendem Material verschiedene Maschinen zur Holz-, Kunststoff- oder Metallverarbeitung, etwa Spezialfräsmaschinen. Bei der Arbeit an lauten Maschinen tragen sie einen Gehörschutz. Viele Aufgaben erledigen sie aber auch in Handarbeit, beispielsweise montieren sie Bindungen auf Skier. Meist arbeiten sie in Spezialwerkstätten, die sich z.T. auf die Konstruktion von Sportgeräten aus bestimmten Materialien, wie z.B. Holz, spezialisiert haben. Sorgfältiges Arbeiten ist unerlässlich, da eine saubere Verarbeitung der Werkstücke die Sicherheit der Sportgeräte gewährleistet. Bei ihrer Arbeit halten sie stets die Vorschriften und gesetzlichen Vorgaben ein, etwa Normvorschriften für Turn- und Gymnastikgeräte.

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 3.497 € bis 3.843 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

Sportgeräte, SpielwarenHerstellung von Sportgeräten, z.B. Skier, Surfbretter, Schlittschuhe oder Geräte für Turnhallen und Fitnessstudios

Zugang zur Tätigkeit

Arbeitgebende erwarten häufig eine Ausbildung in der Holz-, Kunststoff- oder Metallverarbeitung.

Arbeitsbereiche/Branchen

Sportgerätebauer und Sportgerätebauerinnen sind in Handwerks- oder Industriebetrieben beschäftigt, die Sportgeräte herstellen.

Die Tätigkeit im Überblick

Sportgerätebauer und Sportgerätebauerinnen fertigen Gegenstände, die zum Ausüben diverser Sportarten benötigt werden.

Stellen- und Bewerberbörsen

Aufstiegsjobs.deGesundheit.JobsSport JobSportjobswww.fitnessjobs.de

Verbände und Organisationen

Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM)Bundesverband der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. (BSI)IG Metall (IGM)

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Spezialfräsmaschinen)Handarbeit (z.B. Oberflächen von Werkstoffen schleifen, fräsen oder hobeln, Bindungen auf Skier montieren)Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (in Betrieben, die Sportgeräte herstellen, bzw. in Firmen der Sportartikelindustrie)Arbeit unter Lärm (Maschinenlärm)Beachtung vielfältiger Vorschriften und gesetzlicher Vorgaben (z.B. Normvorschriften für Turn- und Gymnastikgeräte)Arbeit im Gehen und Stehen

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Erzeugnisse, z.B.: Schlitten, Barren, Sprungkästen, Skier, Surfbretter, Hanteln, ExpanderMaterialien und Hilfsstoffe, z.B.: Hochleistungsverbundkunststoffe, Carbon, Holz, Kunststoff-, und Metallteile, Glasfaser- und Kohlefaser-Verbundwerkstoffe, Aluminium-Legierungen, Kleber, Leim, Holzschutzmittel, LasurenMaschinen, Werkzeuge und Zubehör, z.B.: Spezialfräsmaschinen, Schleif-, Hobel- und Schneidgeräte, Sägen, Schrauben, Bolzen, Nägel, DübelUnterlagen, z.B.: Entwürfe, Werkzeichnungen, Norm-, Sicherheits- und Rechtsvorschriften

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Sportgerätebauer und Sportgerätebauerinnen fertigen z.B. Schlitten, Sprungkästen, Skier oder Hanteln. Sie sorgen dafür, dass alle Werkzeuge, Materialien und Hilfsmittel bereitstehen und beachten beim Bauen Normvorschriften, z.B. für Turn- und Gymnastikgeräte. Dabei halten sie sich exakt an die vorgeschriebenen Maße, Werkstoffe und Ausführungen. Sie bringen die Materialien in Form, nutzen dabei z.B. Wärmeeinwirkung, und verbinden schließlich die einzelnen Teile. Abschließend behandeln und imprägnieren sie die Oberflächen etwa mit Holzschutzmitteln oder Lasuren. Sie bedienen und warten auch die benötigten Maschinen und führen kleinere Reparaturen durch.

Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten

Metallbauer/Metallbauerin Fachrichtung KonstruktionstechnikSchweißer/SchweißerinTischler/Tischlerin

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Holzbe- und -verarbeitung, Metallbe- und -verarbeitung oder CNC-Technik).

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Weitere Berufs- und Karrierechancen eröffnen sich durch eine Aufstiegsweiterbildung (z.B. als Konstrukteur/in) oder ein grundständigesStudium (z.B. im Studienfach Sporttechnik).Unter bestimmten Voraussetzungen ist auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich. Weitere Informationen:Zugang zur Hochschule in den einzelnen Bundesländern

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

produktspezifische Ausgangsmaterialien, Werkzeuge und Hilfsmittel auswählenSportgeräte aus Rohmaterialien oder vorgefertigten Einzelteilen anfertigenprodukt- und materialspezifische Arbeiten ausführen, z.B. sägen, fräsen, hobeln, bohren, schleifen, lackierenSpezialmaschinen bedienen Einzelteile zu fertigen Produkten zusammenbauenbei Holzsportgeräten auch Furnierarbeiten ausführenOberflächen produktspezifisch behandeln, z.B. lasierenin der Qualitätssicherung z.B. Endprodukte prüfenWerkzeuge, Geräte und Maschinen warten und pflegen, kleinere Reparaturen ausführen

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Kräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Sportgerätebauer/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. ohne Einarbeitung):Tischler/Tischlerinfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Metallbauer/Metallbauerin Fachrichtung KonstruktionstechnikSchweißer/Schweißerinin angrenzenden Berufen:Kunststoffschweißer/KunststoffschweißerinEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Sportgerätebauer/Sportgerätebauerin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Sportgerätebauer/Sportgerätebauerin in Deutschland?

In Deutschland ist ein Sportgerätebauer/eine Sportgerätebauerin ein Fachberuf, der sich mit dem Entwurf, der Produktion und der Wartung von Materialien und Geräten für verschiedene Sportarten befasst. Diese Fachkräfte stellen eine breite Palette von Sportgeräten her, wie zum Beispiel Schlitten, Turnkästen, Skier oder Langhanteln, und stellen sicher, dass alle Werkzeuge, Materialien und Hilfsmittel während der Produktionsprozesse verfügbar sind. Sie halten sich akribisch an normative Vorschriften, insbesondere an jene, die für Turn- und Übungsgeräte gelten, und stellen so sicher, dass die Produkte den festgelegten

Ist Sportgerätebauer/Sportgerätebauerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Sportgerätebauer/Sportgerätebauerin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Sportgerätebauer/Sportgerätebauerin qualifiziert werden?

Arbeitgebende erwarten häufig eine Ausbildung in der Holz-, Kunststoff- oder Metallverarbeitung.

Wo arbeiten Sportgerätebauer/Sportgerätebauerin in Deutschland typischerweise?

Sportgerätebauer und Sportgerätebauerinnen arbeiten meistin Werkstättenin Produktionshallen

Wie hoch ist das typische Gehalt für Sportgerätebauer/Sportgerätebauerin in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 3.497 € bis 3.843 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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