Was ist Segelmacher/Segelmacherin?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Mathematik, Naturwissenschaften →Der Beruf Segelmacher/Segelmacherin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:
- Biodiversity Sciences
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Bioinformatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Life Science Innovation
Master · Hochschule Albstadt-Sigmaringen
- Medizinische Physik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Physik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Polymer Materials Science
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Segelmacher/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Segelmachereien): Werkstätten, Werkhallen, Boote, SchiffeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit: für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein in Lübeck-Travemünde (Schleswig-Holstein):Berufsschule der Handwerkskammer Lübeck in der Hansestadt LübeckQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Segelmacher/innen stellen Segel für Segelschiffe bzw. -boote her. Dafür nehmen sie vor Ort Maß, erstellen von Hand oder am Computer Schnittmuster und wählen in Absprache mit den Kunden das Material aus. Sie schneiden die Segel zu und nähen die Stoffbahnen mit Spezialnähmaschinen oder mit Segelmachernadeln in Handarbeit zusammen. Je nach Schiffstyp bzw. Bootsart können die Segel sehr groß sein. Segelmacher/innen verarbeiten schwere Materialien wie Segeltuch und beschichtete Stoffe, auch synthetische oder ultraleichte Hightech-Materialien, beispielsweise für die Spinnaker von Rennbooten. Schließlich bringen sie Halterungen, Zugseile sowie Beschläge an und montieren die fertigen Segel. Neben Segeln stellen Segelmacher/innen auch Planen her, Sonnensegel, Zelte oder Markisen. Außerdem reparieren sie beschädigte Segel.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Segelmacher/innen finden Beschäftigungin Segelmachereienin BootsbaubetriebenArbeitsorte:Segelmacher/innen arbeiten in erster Liniein Werkstättenin Werkhallenin Lagerräumenim Freien, z.B. auf Schiffen oder BootenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Aus...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungSegelmacher/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Segelmacher/innen stellen Segel für Segelschiffe bzw. -boote her. Dafür nehmen sie vor Ort Maß, erstellen von Hand oder am Computer Schnittmuster und wählen in Absprache mit den Kunden das Material aus. Sie schneiden die Segel zu und nähen die Stoffbahnen mit Spezialnähmaschinen oder mit Segelmachernadeln in Handarbeit zusammen. Je nach Schiffstyp bzw. Bootsart können die Segel sehr groß sein. Segelmacher/innen verarbeiten schwere Materialien wie Segeltuch und beschichtete Stoffe, auch synthetische oder ultraleichte Hightech-Materialien, beispielsweise für die Spinnaker von Rennbooten. Schließlich bringen sie Halterungen, Zugseile sowie Beschläge an und montieren die fertigen Segel. Neben Segeln stellen Segelmacher/innen auch Planen her, Sonnensegel, Zelte oder Markisen. Außerdem reparieren sie beschädigte Segel.Wo arbeitet man?Segelmacher/innen finden Beschäftigungin Segelmachereienin BootsbaubetriebenWeitereBerufe mit TextilienBerufe rund um das Schiff und die Schifffahrt
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Anfertigen und Umsetzen von technischen UnterlagenVerhalten auf dem Wasser und an Bord, Sicherheit und GewässerschutzMessen und Aufschnüren von FlächenAuswählen und Einsetzen von Werk- und Hilfsstoffen sowie von ZubehörHandhaben und Instandhalten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und AnlagenZuschneiden und VorrichtenAusführen von Näh-, Schweiß- und KlebearbeitenArbeiten an Rigg und TakelageFertigstellen und Montieren von Bezügen, Planen, Zelten und MarkisenDurchführen von Reparatur- und Wartungsarbeiten1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Beruf präsentieren und typische Produkte beschreibentraditionelle Produkte manuell herstellenSegel, Bezüge, Zelte, Markisen und Planen reparierentextile Verpackungen und Kleinprodukte fertigen2. Ausbildungsjahr:Werkstoffe maschinell bearbeitenVorsegel herstellenBezüge herstellenZelte herstellenTeil 1 der Gesellenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres19. - 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. und 2. AusbildungsjahrHerstellen von ProfilierungenFertigstellen und Anschlagen v...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:Arten und Aufbau von Segeln unter Berücksichtigung von aerodynamischen Gesichtspunkten unterscheidenMaße aufzeichnen, aufschnüren und übertragenMaterialbedarf berechnen und Bedarfslisten erstellenZubehör, insbesondere Kauschen, Ringe und Beschläge, einarbeitenUrsachen von Störungen, Fehlern und Schäden ermittelnAuftragsunterlagen prüfen und bearbeitenSegellatten einführen, einstellen und sichernDrahtseile, insbesondere durch Pressen und Spleißen, konfektionieren, Normen beachtenUntergründe prüfen und bearbeiten, Befestigungsart und Befestigungsmittel festlegenMarkisen unter Berücksichtigung von technischen Vorgaben, Kundenanforderungen und Sicherheitsbestimmungen montierenKunden beraten, Produkte übergeben, Kunden in Bedienung, Wartung und Pflege einweisenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Vorsegel herstellen, Großsegel herstellen)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): Stoffe zuschneiden, Näharbeiten ausführen, Beschläge, Halterungen und Zugseile anbringen, fertige Erzeugnisse montierenUmgebung: Witterungseinflüsse bei der Montage von Segeln, wechselnde Arbeitsorte Arbeitszeit: z.T. unregelmäßige Arbeitszeiten bei MontagearbeitenAnforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. Zuschneiden und Zusammennähen von Segelbahnen)Sorgfalt (z.B. beim Berechnen von Segelflächen und -formen)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Montieren von Segeln und Takelagen)Kundenorientierung (z.B. beim Beraten von Kunden über Segelformen und -materialien)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Derzeit liegen keine tarifvertraglichen Vereinbarungen vor.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Flächenberechnungen durchzuführenPhysik: z.B. um den Winddruck zu berechnenWerken/Technik: z.B. um Entwurfsskizzen und Werkzeichnungen anzufertigen
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Segelmacher/in an:Bereich TextilienTechnischer Konfektionär/Technische KonfektionärinSeiler/SeilerinFahrzeuginterieur-Mechaniker/Fahrzeuginterieur-MechanikerinPolsterer/PolsterinGemeinsamkeit:gleiche bzw. ähnliche Materialien z.B. zu Planen, Verdecken, Zelten oder Seilereierzeugnissen verarbeiten
▶ Entwicklung der Ausbildung
1936:Erstmals im Handwerk aufgeführt, erstmals als anerkannter Lehrberuf im Bereich Industrie genannt 1954:Im Bereich Industrie durch Erlass wieder gestrichen1963: Anerkennung des Berufsbilds für das Segelmacherhandwerk 2010:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Segelmacher/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungSegelmacher/Segelmacherin
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Segelmacher/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Segelmacher/innen in Segelmachereien oder in Bootsbaubetrieben.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Schneiderei bis hin zu Kunststoffverarbeitung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Segelmachermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Textil-, Bekleidungstechnik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer Segelmacherei.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es 21 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 57 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 29 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 14 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [14.0%]14mittlerer Bildungsabschluss [29.0%]29Hochschulreife [57.0%]57*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Segelmacher und zur Segelmacherin (SegelmAusbV) vom 05.05.2010 (BGBl. I S. 564)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Segelmacher/Segelmacherin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.03.2010)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Segelmacher/Segelmacherin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Segelmacher/Segelmacherin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Segelmacher/innen stellen Segel für Segelschiffe bzw. -boote her. Dafür nehmen sie vor Ort Maß, erstellen von Hand oder am Computer Schnittmuster und wählen in Absprache mit den Kunden das Material aus. Sie schneiden die Segel zu und nähen die Stoffbahnen mit Spezialnähmaschinen oder mit Segelmachernadeln in Handarbeit zusammen. Je nach Schiffstyp bzw. Bootsart können die Segel sehr groß sein. Segelmacher/innen verarbeiten schwere Materialien wie Segeltuch und beschichtete Stoffe, auch synthetische oder ultraleichte Hightech-Materialien, beispielsweise für die Spinnaker von Rennbooten. Schließlich bringen sie Halterungen, Zugseile sowie Beschläge an und montieren die fertigen Segel. Neben Segeln stellen Segelmacher/innen auch Planen her, Sonnensegel, Zelte oder Markisen. Außerdem reparieren sie beschädigte Segel.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Segelmacher/innen finden Beschäftigungin Segelmachereienin BootsbaubetriebenArbeitsorte:Segelmacher/innen arbeiten in erster Liniein Werkstättenin Werkhallenin Lagerräumenim Freien, z.B. auf Schiffen oder BootenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)Hauptschulabschluss* [14.0%]14mittlerer Bildungsabschluss [29.0%]29Hochschulreife [57.0%]57*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. Zuschneiden und Zusammennähen von Segelbahnen)Sorgfalt (z.B. beim Berechnen von Segelflächen und -formen)Handwerkliches Geschick und technisches Verständnis (z.B. beim Montieren von Segeln und Takelagen)Kundenorientierung (z.B. beim Beraten von Kunden über Segelformen und -materialien)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Flächenberechnungen durchzuführen)Physik (z.B. um den Winddruck zu berechnen)Werken/Technik (z.B. um Entwurfsskizzen und Werkzeichnungen anzufertigen)Was verdient man in der Ausbildung?Zur Höhe der Ausbildungsvergütung liegen derzeit keine Informationen vor.
Ist Segelmacher/Segelmacherin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Segelmacher/Segelmacherin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Segelmacher/Segelmacherin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Segelmacher/Segelmacherin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Segelmacher/Segelmacherin in Deutschland typischerweise? ▼
Segelmacher/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Segelmachereien): Werkstätten, Werkhallen, Boote, SchiffeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit: für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen und Schleswig-Holstein in Lübeck-Travemünde (Schleswig-Holstein):Berufsschule der Handwerkskammer Lübeck in der Hansestadt LübeckQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Segelmacher/Segelmacherin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.