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Schweißwerkmeister/Schweißwerkmeisterin

Schweißwerkmeister/in

Weiterbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 24493

Was ist Schweißwerkmeister/Schweißwerkmeisterin?

Aufgaben und TätigkeitenSchweißwerkmeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, stellen z.B. technisch besonders anspruchsvolle Schweißkonstruktionen her und prüfen Schweißnähte. Zudem stellen sie sicher, dass die Schweißanlagen funktionsbereit und Montageplätze fachgerecht eingerichtet sind. Sie schulen das Schweißpersonal und nehmen ggf. Schweißerprüfungen ab.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Schweißwerkmeister und -meisterinnen sind in erster Linie beschäftigt in Industrie- und Handwerksbetrieben des Metall-, Fahrzeug- und Anlagenbausin Klempnereienin Unternehmen des Hoch- und TiefbausArbeitsorte:Schweißwerkmeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenauf Baustellen und an Montageortenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist:die Schweißerprüfung nach DIN EN 287, ein Mindestalter von 22 Jahren und eine mindestens 3-jährige Berufspraxis oderein Abschluss als Schweißfachmann/-frau, der nicht länger als 3 Jahre zurückliegt odereine Meisterprüfung im Metall verarbeitenden Handwerk bzw. eine Industriemeisterprüfung der Fachrichtung MetallInhalte der WeiterbildungAllgemeine technische Grundlagen:Einführung in die Schweißprozesse Maßeinheiten, technisches Rechnen und Zeichnen Grundlagen Elektrotechnik Chemie, Werkstoffkunde, WalzerzeugnisseWerkstoffbearbeitung, technische Mechanik, Festigkeitslehre, VerbindungselementeProzessspezifische Fachkunde:Hauptgebiet 1: Schweißprozesse und -ausrüstungen, z.B. Autogentechnik-Sonderverfahren, Gas-, Lichtbogenhand-, MIG-/MAG-, WIG-SchweißenHauptgebiet 2: Werkstoffe und deren Verhalten beim Schweißen, z.B. Herstellen und Bezeichnen der Stähle, Werkstoffprüfung, Aufbau und Eigenschaften der Metalle, Legierungen und PhasendiagrammeHauptgebiet 3: Konstruktion und Gestaltung, z.B. Schweißverbindungen, SchweißnahtdarstellungHauptgebiet 4: Fertigung und Anwendungstechnik, z.B. Qualitätssicherung, Schweißerprüfungen, Bewertungen, Arbeitssicherheit, Messen, Kontrollieren und Aufzeichnen von Schweißdaten

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Meister/in Weiterbildungsart: Weiterbildung nach internen Richtlinien der Bildungseinrichtungen Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Lernform

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Schweißwerkmeister/Schweißwerkmeisterin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalten und Kursstätten des DVS (Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V.) und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Meister/inWeiterbildungsartWeiterbildung nach internen Richtlinien der BildungseinrichtungenWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot und LernformAufgaben und TätigkeitenSchweißwerkmeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, stellen z.B. technisch besonders anspruchsvolle Schweißkonstruktionen her und prüfen Schweißnähte. Zudem stellen sie sicher, dass die Schweißanlagen funktionsbereit und Montageplätze fachgerecht eingerichtet sind. Sie schulen das Schweißpersonal und nehmen ggf. Schweißerprüfungen ab.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Schweißwerkmeister und -meisterinnen sind in erster Linie beschäftigt in Industrie- und Handwerksbetrieben des Metall-, Fahrzeug- und Anlagenbausin Klempnereienin Unternehmen des Hoch- und TiefbausArbeitsorte:Schweißwerkmeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenauf Baustellen und an Montageortenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist:die Schweißerprüfung nach DIN EN 287, ein Mindestalter von 22 Jahren und eine mindestens 3-jährige Berufspraxis oderein Abschluss als Schweißfachmann/-frau, der nicht länger als 3 Jahre zurückliegt odereine Meisterprüfung im Metall verarbeitenden Handwerk bzw. eine Industriemeisterprüfung der Fachric...

Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Lernform

Weiterbildungsaufbau

Stundenverteilung (beispielhaft):Allgemeine technische Grundlagen: 56 StundenTheoretische Ausbildung: 36 StundenProzessspezifische Praxis: 120 StundenProzessspezifische Theorie: 32 StundenGesamtstundenzahl: 244 Stunden

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.

Weiterbildungsinhalte

Allgemeine technische Grundlagen:Einführung in die Schweißprozesse Maßeinheiten, technisches Rechnen und Zeichnen Grundlagen Elektrotechnik Chemie, Werkstoffkunde, WalzerzeugnisseWerkstoffbearbeitung, technische Mechanik, Festigkeitslehre, VerbindungselementeProzessspezifische Fachkunde:Hauptgebiet 1: Schweißprozesse und -ausrüstungen, z.B. Autogentechnik-Sonderverfahren, Gas-, Lichtbogenhand-, MIG-/MAG-, WIG-SchweißenHauptgebiet 2: Werkstoffe und deren Verhalten beim Schweißen, z.B. Herstellen und Bezeichnen der Stähle, Werkstoffprüfung, Aufbau und Eigenschaften der Metalle, Legierungen und PhasendiagrammeHauptgebiet 3: Konstruktion und Gestaltung, z.B. Schweißverbindungen, SchweißnahtdarstellungHauptgebiet 4: Fertigung und Anwendungstechnik, z.B. Qualitätssicherung, Schweißerprüfungen, Bewertungen, Arbeitssicherheit, Messen, Kontrollieren und Aufzeichnen von Schweißdaten

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Kosten zu kalkulieren und Zeitpläne oder Abrechnungen zu erstellenWirtschaft/Recht: z.B. um betriebliche Abläufe zu organisieren und eine Betriebsabteilung erfolgreich zu leitenTechnik: z.B. um schweißtechnische Geräte und Anlagen fachgerecht zu bedienen

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitganztägiger Unterricht an mindestens vier WochentagenLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus

Weiterbildung im Ausland

Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:ÖsterreichWeiterbildungsangebote: AMS - Arbeitsmarktservice Österreich - Weiterbildungsdatenbank und WIFI Österreich(z.B. mit dem Suchbegriff "Schweißwerkmeister/in")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Schweißwerkmeister/in an:Bereich MetallbauIndustriemeister/Industriemeisterin Fachrichtung MetallSchweißfachmann/SchweißfachfrauGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Schweißtechnik übernehmenBereich Entwicklung, Konstruktion und CADStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Maschinentechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Schweißtechnik übernehmen

Verkürzungen/Verlängerungen

Wer aufgrund seiner beruflichen Vorqualifikation einschlägige Kenntnisse besitzt, kann die Weiterbildung in verkürzter Form absolvieren:Meister und Meisterinnen des metallverarbeitenden Handwerks oder Industriemeister und Industriemeisterinnen können die Weiterbildung um einen Lehrgangsteil verkürzen und mit dem Teil Fachkundliche Grundlagen beginnen.Verlängerungen der Weiterbildungszeit regeln Bildungseinrichtungen intern, z.B. wegen nicht bestandener Abschlussprüfungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungDVS-Schweißwerkmeister/DVS-Schweißwerkmeisterin

Die Weiterbildung im Überblick

Schweißwerkmeister bzw. Schweißwerkmeisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist durch interne Richtlinien geregelt.Die Lehrgänge unterschiedlicher Dauer finden in Vollzeit statt.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Schweißwerkmeister/innen z.B. in Industrie- und Handwerksbetrieben des Metall- und Anlagenbaus, in Klempnereien sowie in Unternehmen des Hoch- und Tiefbaus.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Schweißaufsicht bis hin zu Stahl- und Metallbau.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Technische/r Betriebswirt/in abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Werkstoffwissenschaft, -technik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Fertigungs-, Dienstleistungs- oder Handelsbetrieb im Bereich Schweißtechnik.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Zur PrüfungDie Weiterbildung ist durch nationale und internationale Normen und Richtlinien des Deutschen Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. (DVS), des Europäischen Verbandes für Schweißtechnik (EWF) und des Internationalen Verbandes für Schweißtechnik (IIW) geregelt.

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist:die Schweißerprüfung nach DIN EN 287, ein Mindestalter von 22 Jahren und eine mindestens 3-jährige Berufspraxisoderein Abschluss als Schweißfachmann/-frau, der nicht länger als 3 Jahre zurückliegtodereine Meisterprüfung im Metall verarbeitenden Handwerk bzw. eine Industriemeisterprüfung der Fachrichtung Metall

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Schweißwerkmeister/Schweißwerkmeisterin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Schweißwerkmeister/Schweißwerkmeisterin in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenSchweißwerkmeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe, leiten Fachkräfte an und führen ggf. den gesamten Betrieb. Außerdem bilden sie Auszubildende aus. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, stellen z.B. technisch besonders anspruchsvolle Schweißkonstruktionen her und prüfen Schweißnähte. Zudem stellen sie sicher, dass die Schweißanlagen funktionsbereit und Montageplätze fachgerecht eingerichtet sind. Sie schulen das Schweißpersonal und nehmen ggf. Schweißerprüfungen ab.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Schweißwerkmeister und -meisterinnen sind in erster Linie beschäftigt in Industrie- und Handwerksbetrieben des Metall-, Fahrzeug- und Anlagenbausin Klempnereienin Unternehmen des Hoch- und TiefbausArbeitsorte:Schweißwerkmeister und -meisterinnen arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenauf Baustellen und an Montageortenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist:die Schweißerprüfung nach DIN EN 287, ein Mindestalter von 22 Jahren und eine mindestens 3-jährige Berufspraxis oderein Abschluss als Schweißfachmann/-frau, der nicht länger als 3 Jahre zurückliegt odereine Meisterprüfung im Metall verarbeitenden Handwerk bzw. eine Industriemeisterprüfung der Fachrichtung MetallInhalte der WeiterbildungAllgemeine technische Grundlagen:Einführung in die Schweißprozesse Maßeinheiten, technisches Rechnen und Zeichnen Grundlagen Elektrotechnik Chemie, Werkstoffkunde, WalzerzeugnisseWerkstoffbearbeitung, technische Mechanik, Festigkeitslehre, VerbindungselementeProzessspezifische Fachkunde:Hauptgebiet 1: Schweißprozesse und -ausrüstungen, z.B. Autogentechnik-Sonderverfahren, Gas-, Lichtbogenhand-, MIG-/MAG-, WIG-SchweißenHauptgebiet 2: Werkstoffe und deren Verhalten beim Schweißen, z.B. Herstellen und Bezeichnen der Stähle, Werkstoffprüfung, Aufbau und Eigenschaften der Metalle, Legierungen und PhasendiagrammeHauptgebiet 3: Konstruktion und Gestaltung, z.B. Schweißverbindungen, SchweißnahtdarstellungHauptgebiet 4: Fertigung und Anwendungstechnik, z.B. Qualitätssicherung, Schweißerprüfungen, Bewertungen, Arbeitssicherheit, Messen, Kontrollieren und Aufzeichnen von Schweißdaten

Ist Schweißwerkmeister/Schweißwerkmeisterin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Schweißwerkmeister/Schweißwerkmeisterin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Schweißwerkmeister/Schweißwerkmeisterin qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist:die Schweißerprüfung nach DIN EN 287, ein Mindestalter von 22 Jahren und eine mindestens 3-jährige Berufspraxisoderein Abschluss als Schweißfachmann/-frau, der nicht länger als 3 Jahre zurückliegtodereine Meisterprüfung im Metall verarbeitenden Handwerk bzw. eine Industriemeisterprüfung der Fachrichtung Metall

Wo arbeiten Schweißwerkmeister/Schweißwerkmeisterin in Deutschland typischerweise?

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalten und Kursstätten des DVS (Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V.) und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Schweißwerkmeister/Schweißwerkmeisterin in Deutschland?

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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