Schweißfachmann/Schweißfachfrau
Schweißfachmann/-frau
Was ist Schweißfachmann/Schweißfachfrau?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildung nach internen Richtlinien der Bildungseinrichtungen Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Schweißfachmann/Schweißfachfrau in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Die Weiterbildung findet an schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalten oder anderen autorisierten Einrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildung nach internen Richtlinien der BildungseinrichtungenWeiterbildungsdauer Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenSchweißfachleute koordinieren den Entwurf, planen die Arbeiten und stellen geschweißte Konstruktionen und Anlagen her. Als Schweißaufsichtspersonen achten sie darauf, dass alle schweißtechnischen Regeln eingehalten werden. Bei einfachen Bauteilen bereiten sie die Arbeit vor und sichern die Qualität der Schweißarbeiten. Sie wählen Werkstoffe aus, richten passende Schweißanlagen ein und weisen das Personal an. Außerdem verteilen sie Aufgaben an die Mitarbeitenden und prüfen fertige Schweißverbindungen, zum Beispiel die Nähte. Zusätzlich wirken sie beim Einkauf von Vorprodukten mit und bewerten die Lieferfirmen.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Schweißfachleute sind beschäftigtin Unternehmen des Maschinen-, Werkzeug-, Fahrzeug- und Motorenbausin Metallbaubetriebenin Betrieben des Baugewerbes, des Stahlbaus sowie des Rohrleitungs- und BehälterbausArbeitsorte:Schweißfachleute arbeiten meistin Werkstätten und -hallenSie arbeiten ggf. auchauf Baustellenin BüroräumenVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.: eine Ausbildung in einem Metall verarbeitenden Beruf, 3 Jahre Berufspraxis und ein Mindestalter von 22 Jahren odereine Handwerks- bzw. Industriemeisterprüfung im Bereich Metall und ein Mindest...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Allgemeine technische Grundlagen: 45 UnterrichtsstundenFachkundliche Grundlagen: 45 UnterrichtsstundenPraktikum: 67 UnterrichtsstundenHauptlehrgang: 180 UnterrichtsstundenGesamt: 337 Unterrichtsstunden
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Weiterbildungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.
▶ Weiterbildungsinhalte
Allgemeine technische Grundlagen, z.B.Maßeinheiten, technisches Rechnen, technisches ZeichnenElektrotechnische und chemische GrundlagenGrundlagen der Werkstoffkunde, technischen Mechanik und der FestigkeitslehreFachkundliche Grundlagen, z.B. Schweißprozesse und SchweißausrüstungWerkstoffe und ihr Verhalten beim Schweißen Konstruktion und BerechnungSchweißtechnisches Praktikum, z.B. Gasschweißen, Lichtbogenhandschweißen, Metall-Schutzgasschweißen, Wolfram-Schutzgasschweißen sowie Vorführung weiterer SchweißprozesseHauptlehrgang, z.B. Schweißprozesse und SchweißausrüstungWerkstoffe und ihr Verhalten beim Schweißen Konstruktion und BerechnungFertigungs- und Anwendungstechnik
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Technisches Werken/Technisches Zeichnen: z.B. um Konstruktionsarbeiten zu planen und auszuführenMathematik: z.B. um Kostenkalkulationen zu erstellen
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus aus theoretischem Unterricht und praktischen Übungen.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am Abend bzw. als BlockunterrichtLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus
▶ Weiterbildung im Ausland
Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeiten:ÖsterreichWeiterbildungsangebote: AMS - Arbeitsmarktservice Österreich - Weiterbildungsdatenbank(z.B. mit dem Suchbegriff "Schweißer/in")SchweizWeiterbildungsangebote: wab - Die Weiterbildungsdatenbank der Schweiz(z.B. mit dem Suchbegriff "Schweißen")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Schweißfachmann/-frau an:Bereich MetallbauMetallbauermeister/Metallbauermeisterin/Bachelor Professional im Metallbauer-HandwerkSchweißwerkmeister/SchweißwerkmeisterinStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Metallbautechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Metallbautechnik Schwerpunkt Stahlbau/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben in der Schweißtechnik übernehmen
▶ Verkürzungen/Verlängerungen
Personen, die aufgrund vorhandener Qualifikationen bereits einschlägige Kenntnisse besitzen, müssen in bestimmten Fällen nicht mehr alle 4 Lehrgangsteile absolvieren. Meister und Meisterinnen, Techniker und Technikerinnen sowie Ingenieure und Ingenieurinnen aus dem Metallbereich können etwa die Weiterbildung mit dem 2. Lehrgangsteil Fachkundliche Grundlagen beginnen. DVS-Schweißwerkmeister und Schweißwerkmeisterinnen müssen für die Weiterbildung zum Schweißfachmann bzw. zur Schweißfachfrau nur noch den Hauptlehrgang absolvieren.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungInternationaler Schweißfachmann/Internationale Schweißfachfrau
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Schweißfachmann bzw. Schweißfachfrau ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist durch interne Richtlinien geregelt. Zugangsvoraussetzungen und Dauer der Weiterbildung können je nach Bildungsangebot unterschiedlich sein.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Schweißfachleute z.B. bei Maschinen- und Werkzeugherstellern, in Betrieben des Fahrzeug- und Motorenbaus sowie in Metallbaubetrieben.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Schweißaufsicht bis hin zu Stahl- und Metallbau.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Schweißfachleute auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Werkstoffwissenschaft, -technik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Fertigungs-, Dienstleistungs- oder Handelsbetrieb, z.B. im Stahl- und Metallbau.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Die Weiterbildung ist durch nationale und internationale Normen und Richtlinien des Deutschen Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. (DVS), des Europäischen Verbandes für Schweißtechnik (EWF) und des Internationalen Verbandes für Schweißtechnik (IIW) geregelt.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.: eine Ausbildung in einem Metall verarbeitenden Beruf, 3 Jahre Berufspraxis und ein Mindestalter von 22 Jahrenodereine Handwerks- bzw. Industriemeisterprüfung im Bereich Metall und ein Mindestalter von 22 Jahrenoderein Abschluss als Techniker/in bzw. Ingenieur/in und ein Mindestalter von 22 Jahrenoderein Abschluss als DVS-Schweißwerkmeister/in und ein Mindestalter von 22 Jahren
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Schweißfachmann/Schweißfachfrau
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Schweißfachmann/Schweißfachfrau in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenSchweißfachleute koordinieren den Entwurf, planen die Arbeiten und stellen geschweißte Konstruktionen und Anlagen her. Als Schweißaufsichtspersonen achten sie darauf, dass alle schweißtechnischen Regeln eingehalten werden. Bei einfachen Bauteilen bereiten sie die Arbeit vor und sichern die Qualität der Schweißarbeiten. Sie wählen Werkstoffe aus, richten passende Schweißanlagen ein und weisen das Personal an. Außerdem verteilen sie Aufgaben an die Mitarbeitenden und prüfen fertige Schweißverbindungen, zum Beispiel die Nähte. Zusätzlich wirken sie beim Einkauf von Vorprodukten mit und bewerten die Lieferfirmen.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Schweißfachleute sind beschäftigtin Unternehmen des Maschinen-, Werkzeug-, Fahrzeug- und Motorenbausin Metallbaubetriebenin Betrieben des Baugewerbes, des Stahlbaus sowie des Rohrleitungs- und BehälterbausArbeitsorte:Schweißfachleute arbeiten meistin Werkstätten und -hallenSie arbeiten ggf. auchauf Baustellenin BüroräumenVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.: eine Ausbildung in einem Metall verarbeitenden Beruf, 3 Jahre Berufspraxis und ein Mindestalter von 22 Jahren odereine Handwerks- bzw. Industriemeisterprüfung im Bereich Metall und ein Mindestalter von 22 Jahren oderein Abschluss als Techniker/in bzw. Ingenieur/in und ein Mindestalter von 22 Jahren oderein Abschluss als DVS-Schweißwerkmeister/in und ein Mindestalter von 22 JahrenInhalte der WeiterbildungAllgemeine technische Grundlagen, z.B.Maßeinheiten, technisches Rechnen, technisches ZeichnenElektrotechnische und chemische GrundlagenGrundlagen der Werkstoffkunde, technischen Mechanik und der FestigkeitslehreFachkundliche Grundlagen, z.B. Schweißprozesse und SchweißausrüstungWerkstoffe und ihr Verhalten beim Schweißen Konstruktion und BerechnungSchweißtechnisches Praktikum, z.B. Gasschweißen, Lichtbogenhandschweißen, Metall-Schutzgasschweißen, Wolfram-Schutzgasschweißen sowie Vorführung weiterer SchweißprozesseHauptlehrgang, z.B. Schweißprozesse und SchweißausrüstungWerkstoffe und ihr Verhalten beim Schweißen Konstruktion und BerechnungFertigungs- und Anwendungstechnik
Ist Schweißfachmann/Schweißfachfrau eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Schweißfachmann/Schweißfachfrau" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Schweißfachmann/Schweißfachfrau qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist i.d.R.: eine Ausbildung in einem Metall verarbeitenden Beruf, 3 Jahre Berufspraxis und ein Mindestalter von 22 Jahrenodereine Handwerks- bzw. Industriemeisterprüfung im Bereich Metall und ein Mindestalter von 22 Jahrenoderein Abschluss als Techniker/in bzw. Ingenieur/in und ein Mindestalter von 22 Jahrenoderein Abschluss als DVS-Schweißwerkmeister/in und ein Mindestalter von 22 Jahren
Wo arbeiten Schweißfachmann/Schweißfachfrau in Deutschland typischerweise? ▼
Die Weiterbildung findet an schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalten oder anderen autorisierten Einrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Schweißfachmann/Schweißfachfrau in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.