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Schweißer/Schweißerin

Schweißer/in

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 24422

Was ist Schweißer/Schweißerin?

Was macht man in diesem Beruf?Geprüfte Schweißer/innen bereiten zunächst die Werkstücke und Bauteile anhand der Arbeitsunterlagen vor. Beispielsweise richten sie Teile exakt aus und heften sie mit Schweißpunkten. Je nach Arbeitsauftrag wählen sie die erforderlichen Schweißgeräte oder -anlagen, Zusatzwerkstoffe und Hilfsmittel aus und führen die Schweißarbeiten durch, ggf. mithilfe von Schweißrobotern. So wenden sie bei der Arbeit an Metallbaukonstruktionen, Behältern und Rohrleitungen z.B. Gasschmelzschweiß-, Lichtbogenhandschweiß- oder Schutzgasschweißverfahren an. Die Wahl des Verfahrens hängt davon ab, in welchen Bereichen und für welche Werkstoffe sie ihre Prüfung abgelegt haben. Abschließend behandeln sie die Schweißnähte nach und prüfen sie z.B. auf Gleichmäßigkeit, Übergänge, Einbrandkerben und Risse. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Geprüfte Schweißer/innen finden Beschäftigungin Schlossereien und Schweißereienim Metallbaubei Herstellern von Maschinen und Werkzeugenbei Herstellern von Transport- und Schienenfahrzeugen, Luft- und Raumfahrzeugen sowie Bootenin Betrieben der Stahlbau-, Ausrüstungs-, Förder- und VersorgungstechnikArbeitsorte:Geprüfte Schweißer/innen arbeiten in erster Liniein Werk- und FabrikhallenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchan wechselnden Arbeitsorten (Endmontage)Welche Vorbildung wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil werden eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine einschlägige Berufserfahrung sowie bei aufeinander aufbauenden Lehrgängen der jeweils erfolgreiche Abschluss der vorhergehenden Stufe vorausgesetzt.Darüber hinaus werden z.B. ein Nachweis der gesundheitlichen Eignung, ein Mindestalter (z.B. von 18 Jahren) Jahren, Grundkenntnisse in der Metallbearbeitung bzw. in der Schweißtechnik sowie ausreichende Deutschkenntnisse im technischen Bereich gefordert.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Ausrichten von Metallbauteilen und Heften mit Schweißpunkten)Sorgfalt (z.B. beim Säubern und Fixieren der Bauteile)Verantwortungsbewusstsein (z.B. Prüfen der Schweißnähte im Hinblick auf Dichtheit oder Beständigkeit gegen hohen Druck, um spätere Unfälle zu vermeiden)Umsicht (z.B. bei Schweiß- und Montagearbeiten, um sich und das Umfeld nicht zu gefährden)Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. beim Schweißen von Metallkonstruktionen nach technischen Zeichnungen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Werkstücke händisch oder maschinell zu bearbeiten)Physik (z.B. um das Verhalten geschweißter Verbindungen unter Belastung zu berechnen)Mathematik (z.B. um Transportwege im Hinblick auf Größe und Gewicht der Bauteile zu berechnen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der Aus- bzw. Weiterbildung erhält man keine Vergütung. Gegebenenfalls fallen Kosten an, z.B. Lehrgangsgebühren und Prüfungsgebühren.

Steckbrief

Berufstyp: Aus- bzw. WeiterbildungsberufAusbildungsartSchulische Aus- bzw. Weiterbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (durch Richtlinien des Deutschen Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. (DVS) geregelt) Ausbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungseinrichtung, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und angestrebten Qualifikationen (Schweißberechtigungen)LernorteBildungseinrichtung und Praktikumsbetrieb

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Schweißer/Schweißerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Geprüfte Schweißer/innen werden in Lehrgangsform ausgebildet.Lernorte sind Unterrichtsräume an der schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt oder einer autorisierten Einrichtungin der praktischen Aus- bzw. Weiterbildung: Übungs- bzw. Werkstatträume

Steckbrief

BerufstypAus- bzw. WeiterbildungsberufAusbildungsartSchulische Aus- bzw. Weiterbildung an unterschiedlichen Bildungseinrichtungen (durch Richtlinien des Deutschen Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. (DVS) geregelt)AusbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungseinrichtung, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und angestrebten Qualifikationen (Schweißberechtigungen)LernorteBildungseinrichtung und PraktikumsbetriebWas macht man in diesem Beruf?Geprüfte Schweißer/innen bereiten zunächst die Werkstücke und Bauteile anhand der Arbeitsunterlagen vor. Beispielsweise richten sie Teile exakt aus und heften sie mit Schweißpunkten. Je nach Arbeitsauftrag wählen sie die erforderlichen Schweißgeräte oder -anlagen, Zusatzwerkstoffe und Hilfsmittel aus und führen die Schweißarbeiten durch, ggf. mithilfe von Schweißrobotern. So wenden sie bei der Arbeit an Metallbaukonstruktionen, Behältern und Rohrleitungen z.B. Gasschmelzschweiß-, Lichtbogenhandschweiß- oder Schutzgasschweißverfahren an. Die Wahl des Verfahrens hängt davon ab, in welchen Bereichen und für welche Werkstoffe sie ihre Prüfung abgelegt haben. Abschließend behandeln sie die Schweißnähte nach und prüfen sie z.B. auf Gleichmäßigkeit, Übergänge, Einbrandkerben und Risse. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Geprüfte Schweißer/innen finden Beschäftigungin Schlossereien und Schweißereienim Metallbaubei Herstellern von Maschinen und Werkzeugenbei Herstellern von Transport- und Schienenfahrzeugen, Luft- und Raumfah...

Ausbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsanbieter, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und angestrebten Qualifikationen (Schweißberechtigungen)

Ausbildungskosten

Je nach Bildungsgang z.B.:LehrgangsgebührenPrüfungsgebührenKosten für Fachliteratur und ArbeitsmittelKosten für auswärtige Unterbringung

Ausbildungsinhalte

Während der Aus- bzw. Weiterbildung erwirbt man - abhängig vom Schweißverfahren, von den Werkstoffen und den Werkstücken - beispielsweise folgende Kenntnisse:welche Schweißgeräte, Brenngase und Schweißzusätze es beim Gasschweißen gibtwelche Schweißstromquellen und Schweißzusätze beim Lichtbogenhand-, Metallschutzgas- und Wolfram-Inertgas-Schweißen verwendet werdenwelche Schweißtechniken es gibt, wie man sie anwendet und wie Schweißnähte vorbereitet und dargestellt werdenwelche Anforderungen an die Arbeitssicherheit bestehen und wie man Unfälle auch auf Baustellen verhütetwie sich der Werkstoff beim Schweißen verhält (Schrumpfungen, Eigenspannungen, Verzug) und wie man dagegenwirkt welche Stähle es gibt und wie sie sich beim Schweißen verhaltenwelche Fehlergefahren im Grundwerkstoff vorkommen könnenwie Schweißstöße an Rohren hergestellt werdenwas bei der Qualitätssicherung in der Schweißtechnik zu beachten ist welche Schweißnahtprüfverfahren es gibt und wie sie angewendet werden; welche Schweißnahtfehler auftreten können und wie man sie vermeidetwie man Metalle thermisch trenntDie praktische Aus- bzw. Weiterbildung spielt in den Lehrgängen eine wichtige Rolle.

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Theoretischer Unterricht:Unterrichtszeitbei Vollzeit: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeit: Unterricht i.d.R. am Wochenende oder am AbendLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Teilnahme am Unterricht an der Bildungseinrichtung zusammen mit anderen angehenden Geprüften Schweißern und Schweißerinnen (ggf. nicht am Wohnort)Praktische Übungen/Praktikum:ggf. praktische Mitarbeit (unter Anleitung), z.B. in Schlossereien und MetallbaubetriebenAnforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Ausrichten von Metallbauteilen und Heften mit Schweißpunkten)Sorgfalt (z.B. beim Säubern und Fixieren der Bauteile)Verantwortungsbewusstsein (z.B. Prüfen der Schweißnähte im Hinblick auf Dichtheit oder Beständigkeit gegen hohen Druck, um spätere Unfälle zu vermeiden)Umsicht (z.B. bei Schweiß- und Montagearbeiten, um sich und das Umfeld nicht zu gefährden)Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. beim Schweißen von Metallkonstruktionen nach technischen Zeichnungen)

Ausbildung im Ausland

Für eine Aus- bzw. Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeiten:ÖsterreichAus- bzw. Weiterbildungsangebote: WIFI ÖsterreichSchweizAus- bzw. Weiterbildungsangebote: Schweizerischer Verein für SchweißtechnikFrankreichAus- bzw. Weiterbildungsangebote: onisep - französische AusbildungsdatenbankDokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Ausbildungsabschnitte und Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass

Ausbildungsvergütung

Für die Aus- bzw. Weiterbildung wird keine Vergütung gezahlt.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Aus- bzw. Weiterbildung:Werken/Technik: z.B. um Werkstücke händisch oder maschinell zu bearbeitenPhysik: z.B. um das Verhalten geschweißter Verbindungen unter Belastung zu berechnenMathematik: z.B. um Transportwege im Hinblick auf Größe und Gewicht der Bauteile zu berechnen

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Geprüfte/r Schweißer/in an:Bereich MetallbauAnlagenmechaniker/AnlagenmechanikerinKonstruktionsmechaniker/KonstruktionsmechanikerinGemeinsamkeit:Metallbauteile mit unterschiedlichen Verfahren herstellen und zu größeren Konstruktionen montieren, dabei Schweißarbeiten ausführenBereich Ver- und EntsorgungRohrleitungsbauer/RohrleitungsbauerinLeitungsbauer/Leitungsbauerin für InfrastrukturtechnikGemeinsamkeit:Schweißarbeiten mit unterschiedllichen Verfahren ausführen

Entwicklung der Ausbildung

1909:Erste Schweißerkurse des Deutschen AcetylenvereinsAb 1927:Gründung von Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalten (SLV) zur Ausbildung im Gas- und Lichtbogenschweißen, z.B. in BerlinAb 1992:Ausbildung der Handschweißer nach europäischen Richtlinien

Die Ausbildung im Überblick

Geprüfte/r Schweißer/in ist eine international anerkannte Aus- bzw. Weiterbildung im Bereich der Schweißtechnik, die durch Richtlinien des Deutschen Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. (DVS) geregelt ist. Die Dauer ist unterschiedlich.Die Aus- bzw. Weiterbildungswege beziehen sich auf spezielle Werkstoffgruppen und Schweißverfahren wie Gasschweißen, Metallschutzgasschweißen, Lichtbogenhandschweißen oder Wolfram-Inertgas-Schweißen oder eine Kombination verschiedener Schweißverfahren.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnungen (je nach Lehrgängen und Schweißverfahren) z.B.Geprüfter Schweißer/Geprüfte SchweißerinInternationaler Blechschweißer/Internationale BlechschweißerinInternationaler Gasschweißer/Internationale GasschweißerinInternationaler Lichtbogenhandschweißer/Internationale LichtbogenhandschweißerinInternationaler Metall-Schutzgasschweißer/Internationale Metall-Schutzgasschweißerin Internationaler Schweißer/Internationale SchweißerinInternationaler Wolfram-Schutzgasschweißer/Internationale Wolfram-SchutzgasschweißerinKehlnahtschweißer/Kehlnahtschweißerin Internationaler Rohrschweißer/Internationale RohrschweißerinDie Teilnehmer/innen erhalten nach Bestehen der fachtheoretischen und fachpraktischen Prüfung das entsprechende DVS-IIW/EWF-Zeugnis mit den dazugehörenden Schweißerprüfungsbescheinigungen nach DIN EN ISO 9606-1, -2.

Perspektiven nach der Ausbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Aus- bzw. Weiterbildung arbeiten Geprüfte Schweißer/innen in Schlossereien und Schweißereien sowie im Metallbau.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung können Geprüfte Schweißer/innen ihre Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Schweißen bis hin zu Schlosserei, Stahl- und Metallbau.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Schweißwerkmeister/in zu absolvieren. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Werkstoffwissenschaft, -technik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Fertigungsbetrieb des Metall- und Anlagenbaus.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Schweißerprüfungen sind durch nationale und internationale Normen und Richtlinien des Deutschen Verbandes für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. (DVS), des Europäischen Verbandes für Schweißtechnik (EWF) und des Internationalen Verbandes für Schweißtechnik (IIW) geregelt.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil werden eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine einschlägige Berufserfahrung sowie bei aufeinander aufbauenden Lehrgängen der jeweils erfolgreiche Abschluss der vorhergehenden Stufe vorausgesetzt.Darüber hinaus wird für den Zugang zur Aus- bzw. Weiterbildung z.B. gefordert:Mindestalter (z.B. 18 Jahre)Grundkenntnisse in der Metallbearbeitung/Schweißtechnikausreichende Deutschkenntnisse im technischen BereichNachweis der gesundheitlichen Eignung

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Schweißer/Schweißerin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Schweißer/Schweißerin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Geprüfte Schweißer/innen bereiten zunächst die Werkstücke und Bauteile anhand der Arbeitsunterlagen vor. Beispielsweise richten sie Teile exakt aus und heften sie mit Schweißpunkten. Je nach Arbeitsauftrag wählen sie die erforderlichen Schweißgeräte oder -anlagen, Zusatzwerkstoffe und Hilfsmittel aus und führen die Schweißarbeiten durch, ggf. mithilfe von Schweißrobotern. So wenden sie bei der Arbeit an Metallbaukonstruktionen, Behältern und Rohrleitungen z.B. Gasschmelzschweiß-, Lichtbogenhandschweiß- oder Schutzgasschweißverfahren an. Die Wahl des Verfahrens hängt davon ab, in welchen Bereichen und für welche Werkstoffe sie ihre Prüfung abgelegt haben. Abschließend behandeln sie die Schweißnähte nach und prüfen sie z.B. auf Gleichmäßigkeit, Übergänge, Einbrandkerben und Risse. Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Geprüfte Schweißer/innen finden Beschäftigungin Schlossereien und Schweißereienim Metallbaubei Herstellern von Maschinen und Werkzeugenbei Herstellern von Transport- und Schienenfahrzeugen, Luft- und Raumfahrzeugen sowie Bootenin Betrieben der Stahlbau-, Ausrüstungs-, Förder- und VersorgungstechnikArbeitsorte:Geprüfte Schweißer/innen arbeiten in erster Liniein Werk- und FabrikhallenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchan wechselnden Arbeitsorten (Endmontage)Welche Vorbildung wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben. Die Bildungseinrichtungen legen eigene Zugangskriterien fest. Zum Teil werden eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine einschlägige Berufserfahrung sowie bei aufeinander aufbauenden Lehrgängen der jeweils erfolgreiche Abschluss der vorhergehenden Stufe vorausgesetzt.Darüber hinaus werden z.B. ein Nachweis der gesundheitlichen Eignung, ein Mindestalter (z.B. von 18 Jahren) Jahren, Grundkenntnisse in der Metallbearbeitung bzw. in der Schweißtechnik sowie ausreichende Deutschkenntnisse im technischen Bereich gefordert.Worauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Ausrichten von Metallbauteilen und Heften mit Schweißpunkten)Sorgfalt (z.B. beim Säubern und Fixieren der Bauteile)Verantwortungsbewusstsein (z.B. Prüfen der Schweißnähte im Hinblick auf Dichtheit oder Beständigkeit gegen hohen Druck, um spätere Unfälle zu vermeiden)Umsicht (z.B. bei Schweiß- und Montagearbeiten, um sich und das Umfeld nicht zu gefährden)Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. beim Schweißen von Metallkonstruktionen nach technischen Zeichnungen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Werkstücke händisch oder maschinell zu bearbeiten)Physik (z.B. um das Verhalten geschweißter Verbindungen unter Belastung zu berechnen)Mathematik (z.B. um Transportwege im Hinblick auf Größe und Gewicht der Bauteile zu berechnen)Was verdient man in der Ausbildung?Während der Aus- bzw. Weiterbildung erhält man keine Vergütung. Gegebenenfalls fallen Kosten an, z.B. Lehrgangsgebühren und Prüfungsgebühren.

Ist Schweißer/Schweißerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Schweißer/Schweißerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Schweißer/Schweißerin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Schweißer/Schweißerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Schweißer/Schweißerin in Deutschland typischerweise?

Geprüfte Schweißer/innen werden in Lehrgangsform ausgebildet.Lernorte sind Unterrichtsräume an der schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt oder einer autorisierten Einrichtungin der praktischen Aus- bzw. Weiterbildung: Übungs- bzw. Werkstatträume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Schweißer/Schweißerin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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