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Schuhfertiger/Schuhfertigerin

Schuhfertiger/in

Ausbildung Mathematik, Naturwissenschaften KldB B 28332

Was ist Ayakkabı İmalatçısı (Schuhfertiger/in)?

Was macht man in diesem Beruf?Schuhfertiger/innen arbeiten in der industriellen Schuhherstellung und produzieren Schuhe in Serie. Nach Vorlagen und Modellen schneiden sie aus Leder, textilen Flächengebilden oder Kunststoffen Schaftteile zu. Die Teile bereiten sie in mehreren Arbeitsgängen für die Weiterverarbeitung vor, indem sie diese z.B. prägen und perforieren oder Halte- und Ziernähte vorzeichnen. Dann steppen oder kleben sie die Schaftteile zusammen und bringen Zubehör wie Reißverschlüsse, Ösen, Schnallen und Nieten an. Außerdem stellen sie die Bodenteile für Schuhe wie Brand-, Zwischen- und Laufsohlen her und verbinden diese mit den Schäften. Beim abschließenden Finish arbeiten Schuhfertiger/innen z.B. Deck- oder Einlegesohlen ein und reinigen oder polieren die Schuhe. Sie führen zudem Endkontrollen durch und verpacken die verkaufsfertigen Produkte.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Schuhfertiger/innen finden Beschäftigungin der industriellen Schuh- oder Schäfteherstellungin Schuhabteilungen großer Kaufhäuser mit ReparaturserviceArbeitsorte:Schuhfertiger/innen arbeiten in erster Linie in Produktionshallenin Werkstätten Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin werkseigenen Entwicklungs- und DesignabteilungenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Anfertigen von Schuhteilen an halb- und vollautomatisch gesteuerten Maschinen) Sorgfalt (z.B. beim Zuschneiden oder Ausstanzen von Materialien entsprechend den Vorlagen und Modellen) Technisches Verständnis (z.B. beim Bedienen und Warten von Schuhfertigungsmaschinen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Schaft- und Bodenteile zu bearbeiten)Mathematik (z.B. um Materialbedarf an Leder und Zubehör zu ermitteln)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.120 €3. Ausbildungsjahr: 1.210 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Mathematik, Naturwissenschaften →

Der Beruf Schuhfertiger/Schuhfertigerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Schuhfertiger/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Schuhindustrie): Werkstätten, ProduktionshallenBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Brandenburg (Auszubildende aus dem Umkreis Berlin besuchen nach Absprachen zwischen Berlin und Brandenburg die Berufsschule in Berlin), Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Berufsbildende Schule PirmasensQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Schuhfertiger/innen arbeiten in der industriellen Schuhherstellung und produzieren Schuhe in Serie. Nach Vorlagen und Modellen schneiden sie aus Leder, textilen Flächengebilden oder Kunststoffen Schaftteile zu. Die Teile bereiten sie in mehreren Arbeitsgängen für die Weiterverarbeitung vor, indem sie diese z.B. prägen und perforieren oder Halte- und Ziernähte vorzeichnen. Dann steppen oder kleben sie die Schaftteile zusammen und bringen Zubehör wie Reißverschlüsse, Ösen, Schnallen und Nieten an. Außerdem stellen sie die Bodenteile für Schuhe wie Brand-, Zwischen- und Laufsohlen her und verbinden diese mit den Schäften. Beim abschließenden Finish arbeiten Schuhfertiger/innen z.B. Deck- oder Einlegesohlen ein und reinigen oder polieren die Schuhe. Sie führen zudem Endkontrollen durch und verpacken die verkaufsfertigen Produkte.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Schuhfertiger/innen finden Beschäftigungin der industriellen Schuh- oder Schäfteherstellungin Schuhabteilungen großer Kaufhäuser mit ReparaturserviceArbeitsorte:Schuhfertiger/innen arbeiten in erster Linie in Produktionshallenin Werkstätten Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin werkseigenen Entwicklungs- und DesignabteilungenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist kein...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungSchuhfertiger/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Schuhfertiger/innen arbeiten in der industriellen Schuhherstellung und produzieren Schuhe in Serie. Nach Vorlagen und Modellen schneiden sie aus Leder, textilen Flächengebilden oder Kunststoffen Schaftteile zu. Die Teile bereiten sie in mehreren Arbeitsgängen für die Weiterverarbeitung vor, indem sie diese z.B. prägen und perforieren oder Halte- und Ziernähte vorzeichnen. Dann steppen oder kleben sie die Schaftteile zusammen und bringen Zubehör wie Reißverschlüsse, Ösen, Schnallen und Nieten an. Außerdem stellen sie die Bodenteile für Schuhe wie Brand-, Zwischen- und Laufsohlen her und verbinden diese mit den Schäften. Beim abschließenden Finish arbeiten Schuhfertiger/innen z.B. Deck- oder Einlegesohlen ein und reinigen oder polieren die Schuhe. Sie führen zudem Endkontrollen durch und verpacken die verkaufsfertigen Produkte.Wo arbeitet man?Schuhfertiger/innen finden Beschäftigungin der industriellen Schuh- oder Schäfteherstellungin Schuhabteilungen großer Kaufhäuser mit ReparaturserviceWeitereBerufe mit BekleidungBerufe mit Leder

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb:Beurteilen und Einsetzen von Werk- und Hilfsstoffen für die SchaftherstellungZuschneiden und Stanzen von Werkstoffen für die SchaftherstellungVorrichten von SchaftteilenHerstellen von Schäften1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Schuhe präsentierenLeder zuschneidenTextilien zuschneidenSchaftteile vorrichten2. Ausbildungsjahr:Schäfte fügenKlebstoffe verwendenSchäfte fertigstellenSchuhleisten auswählenZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres19. - 36. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb:Vertiefen der Kenntnisse aus den ersten 18 AusbildungsmonatenBeurteilen und Vorbereiten von Bodenteilen für die Herstellung und WeiterverarbeitungVorbereiten und Montieren von Schäften und BodenteilenFinishen und Verkaufsfertigmachen von SchuhenAusarbeiten von Modellen3. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Bodenmaterialien verwendenMacharten ausführenSchuhe finishen und kontrollierenSchuhmodelle entwickelnAbschlussprüfung nach dem 3. Ausbildungsjahr

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Leder, textile Flächengebilde und Kunststoffe beurteilt, zuschneidet und stanztwie man Schaftteile spaltet, schärft und buggt ("Umbiegen" von Schaftleder, vergleichbar mit dem Säumen von Stoffen)welche Naht- und Sticharten es gibt und wie man Schaftteile durch Steppen von Zier- und Haltenähten fügtwie man Verarbeitungsvorschriften anwendetZubehör wie Reißverschlüsse, Ösen, Schnallen und Nieten anzubringen und einzuarbeitenwie man Bodenteile unterscheidet, z.B. Brand-, Zwischen- und Laufsohlenwie man Leisten, Schaft und Bodenteile zusammenstelltwie man Schuhe finisht und schmückendes bzw. funktionelles Zubehör wie Garnituren, Senkel und Produktinformationen anbringtSchuhe verkaufsfertig zu machen und zu verpackenwie man Modellentwürfe zeichnet, Leistenkopien anfertigt und Oberleder-Grundmodelle erstellt und detailliert, insbesondere mittels CAD-ProgrammenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Schuhe präsentieren, Schuhe finishen und kontrollieren)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Schaftteile ausstanzen, Schaft nähen, Schuhe finishenUmgebung: in Werkstätten und Produktionshallen bei Maschinenlärm und unter GeruchseinflussKleidung: Schutzkleidung, z.B. GehörschutzArbeitszeit: in Industriebetrieben SchichtarbeitAnforderungen:Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Anfertigen von Schuhteilen an halb- und vollautomatisch gesteuerten Maschinen) Sorgfalt (z.B. beim Zuschneiden oder Ausstanzen von Materialien entsprechend den Vorlagen und Modellen) Technisches Verständnis (z.B. beim Bedienen und Warten von Schuhfertigungsmaschinen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Schuhindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.120 €3. Ausbildungsjahr: 1.210 €Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand September 2025Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um Schaft- und Bodenteile zu bearbeitenMathematik: z.B. um Materialbedarf an Leder und Zubehör zu ermitteln

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Schuhfertiger/in an:Bereich LederOrthopädieschuhmacher/OrthopädieschuhmacherinMaßschuhmacher/Maßschuhmacherin Fachrichtung MaßschuheMaßschuhmacher/Maßschuhmacherin Fachrichtung SchaftbauSattler/Sattlerin Fachrichtung ReitsportsattlereiSattler/Sattlerin Fachrichtung FahrzeugsattlereiSattler/Sattlerin Fachrichtung FeintäschnereiGemeinsamkeit:Lederwaren herstellen

Entwicklung der Ausbildung

1939:Anerkennung des Ausbildungsberufs Oberlederzuschneider/in1978:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Schuhfertiger/in tritt in KraftStaatliche Anerkennung des Berufs Schuhfertiger/inAusbildung in zwei Schwerpunkten (Schafttechnik, Bodenfertigung)Aufhebung des Vorläuferberufs Oberlederzuschneider/in1998:Neue Ausbildungsordnung für den Beruf Schuhfertiger/in tritt in KraftNeuordnung der BerufsausbildungAusbildung als Monoberuf Aufhebung des Vorläuferberufs Schuhfertiger/in mit den Schwerpunkten Schafttechnik und Bodenfertigung2017:Modernisierung der Ausbildungsordnung Neue Prüfungsstruktur (Abschlussprüfung in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen); Berücksichtigung des Einsatzes neuer Materialien und Materialkombinationen sowie neuer Fertigungsverfahren2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung...

Die Ausbildung im Überblick

Schuhfertiger/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnung Schuhfertiger/Schuhfertigerin

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Schuhfertiger/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Schuhfertiger/innen in Industriebetrieben der Schuh- und Schäfteherstellung.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Lederverarbeitung bis hin zu Maschinenüberwachung.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Schuhfertigung abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Textil-, Bekleidungstechnik erwerben.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 12 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 6 verfügten über einen Hauptschulabschluss, 3 besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. Zur Verteilung der übrigen Schulabschlüsse liegen keine Informationen vor.Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Schuhfertiger und zur Schuhfertigerin (Schuhfertigerausbildungsverordnung - SchuhfAusbV) vom 28.02. 2017 (BGBl. I S. 309)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Schuhfertiger und Schuhfertigerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 03.02.2017)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten

Eine abgeschlossene Ausbildung zur Fachkraft für Lederverarbeitung kann auf die Ausbildung zum Schuhfertiger/zur Schuhfertigerin angerechnet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Ayakkabı İmalatçısı (Schuhfertiger/in)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Schuhfertiger/Schuhfertigerin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Schuhfertiger/innen arbeiten in der industriellen Schuhherstellung und produzieren Schuhe in Serie. Nach Vorlagen und Modellen schneiden sie aus Leder, textilen Flächengebilden oder Kunststoffen Schaftteile zu. Die Teile bereiten sie in mehreren Arbeitsgängen für die Weiterverarbeitung vor, indem sie diese z.B. prägen und perforieren oder Halte- und Ziernähte vorzeichnen. Dann steppen oder kleben sie die Schaftteile zusammen und bringen Zubehör wie Reißverschlüsse, Ösen, Schnallen und Nieten an. Außerdem stellen sie die Bodenteile für Schuhe wie Brand-, Zwischen- und Laufsohlen her und verbinden diese mit den Schäften. Beim abschließenden Finish arbeiten Schuhfertiger/innen z.B. Deck- oder Einlegesohlen ein und reinigen oder polieren die Schuhe. Sie führen zudem Endkontrollen durch und verpacken die verkaufsfertigen Produkte.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Schuhfertiger/innen finden Beschäftigungin der industriellen Schuh- oder Schäfteherstellungin Schuhabteilungen großer Kaufhäuser mit ReparaturserviceArbeitsorte:Schuhfertiger/innen arbeiten in erster Linie in Produktionshallenin Werkstätten Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin werkseigenen Entwicklungs- und DesignabteilungenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben.Worauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Anfertigen von Schuhteilen an halb- und vollautomatisch gesteuerten Maschinen) Sorgfalt (z.B. beim Zuschneiden oder Ausstanzen von Materialien entsprechend den Vorlagen und Modellen) Technisches Verständnis (z.B. beim Bedienen und Warten von Schuhfertigungsmaschinen)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Schaft- und Bodenteile zu bearbeiten)Mathematik (z.B. um Materialbedarf an Leder und Zubehör zu ermitteln)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.100 €2. Ausbildungsjahr: 1.120 €3. Ausbildungsjahr: 1.210 €

Ist Schuhfertiger/Schuhfertigerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Schuhfertiger/Schuhfertigerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Schuhfertiger/Schuhfertigerin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Schuhfertiger/Schuhfertigerin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Schuhfertiger/Schuhfertigerin in Deutschland typischerweise?

Schuhfertiger/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe der Schuhindustrie): Werkstätten, ProduktionshallenBerufsschule: UnterrichtsräumeHinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Brandenburg (Auszubildende aus dem Umkreis Berlin besuchen nach Absprachen zwischen Berlin und Brandenburg die Berufsschule in Berlin), Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Pirmasens (Rheinland-Pfalz): Berufsbildende Schule PirmasensQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Schuhfertiger/Schuhfertigerin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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