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Schäftemacher/Schäftemacherin (§66 BBiG/§42r HwO)

Schäftemacher/in (§66 BBiG/§42r HwO)

Ausbildung Mathematik, Naturwissenschaften KldB B 28332

Was ist Schäftemacher/Schäftemacherin (§66 BBiG/§42r HwO)?

Was macht man in diesem Beruf? Schäftemacher/innen arbeiten bei der Anfertigung von Schuhoberteilen, den Schäften, mit. Nach Bedarf reparieren sie Schuhschäfte auch oder ändern diese. Sie bearbeiten zum Beispiel Schnittmuster und Zeichnungen am Computer. Anhand der Schnittmuster wählen Schäftemacher/innen dann das passende Material und Hilfsmittel für die einzelnen Schaftteile aus. Danach schneiden sie Lederteile zu oder modellieren sie mit Hilfe von Maschinen. Dann verbinden sie das Schuhoberteil mit dem Innenfutter und die Schaftteile mit dem Bodenteil. Je nach Modell nähen sie zum Beispiel Schuhkappen oder Fersenteile auf oder verzieren die Schuhe zum Beispiel mit Schnallen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Betriebe der Schuhherstellung bzw. des SchuhmacherhandwerksArbeitsorte:FertigungshallenWerkstättenWas ist wichtig?Anforderungen:handwerkliches Geschick (z.B. beim Reparieren von Schnallen, Schuhen und Lederwaren) Sorgfalt (z.B. beim Zuschneiden von Leder mit Schneidevorrichtungen)räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. beim Zusammenfügen der Schaftteile)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Schaftteile zuzuschneiden und zu stanzen)Mathematik (z.B. um Materialbedarfe und Kosten zu ermitteln)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildung zum Schäftemacher bzw. zur Schäftemacherin kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet.Was lernt man in der Ausbildung?Die Auszubildenden lernen beispielsweise:wie man Arbeitsgeräte und Maschinen bedient und pflegtwie man Material für die Schäfte zuschneidet wie man Teile aus Leder zum Beispiel durch Schärfen der Kanten, Steppen und Nähen weiterbearbeitetwie man Schaftteile zusammensetzt und befestigtwie man Schäfte für Halbschuhe oder Schnürstiefel formt und Schnittmuster entwickelt wie die Knochen und Muskeln, die für die Bewegung zuständig sind, aussehen und funktionieren wie man die einzelnen Schaftteile zusammenfügt

Steckbrief

Berufstyp: Ausbildungsberuf für besondere PersonengruppenAusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteBetrieb und Berufsschule oder Einrichtung der beruflichen Rehabilitation

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Mathematik, Naturwissenschaften →

Der Beruf Schäftemacher/Schäftemacherin (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Enable Me. Leben mit Behinderung oder chronischer Krankheit.REHADAT - Informationssystem zur beruflichen TeilhabeschuhkurierVerzeichnis anerkannter Werkstätten für behinderte Menschen

Lernorte

Schäftemacher/innen werden in betrieblicher Form oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ausgebildet.Betriebliche Ausbildung:Ausbildungsbetrieb: WerkstättenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:Ausbildungseinrichtung: Ausbildungswerkstatt, ggf. Ausbildungsfirma der EinrichtungBerufsschule (i.d.R. in die Einrichtung integriert): UnterrichtsräumePraktikumsbetrieb: Werkstätten

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um diesen Beruf erlernen und ausüben zu können. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Zuschneiden von Material für Schäfte und Futter nach vorgegebenen Maßenz.B. Steppen und Nähen von Teilen aus Lederz.B. Formen von Schäften und Zusammenfügen von SchaftteilenInteresse an kreativ-gestaltenden Tätigkeitenz.B. Erstellen von Schnittmustern für Halbschuhe und Stiefel nach Vorgaben

Steckbrief

BerufstypAusbildungsberuf für besondere PersonengruppenAusbildungsartDuale Berufsausbildung, geregelt nach Kammerregelungen gemäß §66 Berufsbildungsgesetz (BBiG)/§42r Handwerksordnung (HwO)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteBetrieb und Berufsschule oder Einrichtung der beruflichen RehabilitationWas macht man in diesem Beruf? Schäftemacher/innen arbeiten bei der Anfertigung von Schuhoberteilen, den Schäften, mit. Nach Bedarf reparieren sie Schuhschäfte auch oder ändern diese. Sie bearbeiten zum Beispiel Schnittmuster und Zeichnungen am Computer. Anhand der Schnittmuster wählen Schäftemacher/innen dann das passende Material und Hilfsmittel für die einzelnen Schaftteile aus. Danach schneiden sie Lederteile zu oder modellieren sie mit Hilfe von Maschinen. Dann verbinden sie das Schuhoberteil mit dem Innenfutter und die Schaftteile mit dem Bodenteil. Je nach Modell nähen sie zum Beispiel Schuhkappen oder Fersenteile auf oder verzieren die Schuhe zum Beispiel mit Schnallen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Betriebe der Schuhherstellung bzw. des SchuhmacherhandwerksArbeitsorte:FertigungshallenWerkstättenWas ist wichtig?Anforderungen:handwerkliches Geschick (z.B. beim Reparieren von Schnallen, Schuhen und Lederwaren) Sorgfalt (z.B. beim Zuschneiden von Leder mit Schneidevorrichtungen)räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. beim Zusammenfügen der Schaftteile)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Schaftteile zuzuschneiden und zu stanzen)Mathematik (z.B. um Materialbedarfe und Kosten zu...

Kompetenzen

Wichtige Fertigkeiten und Kenntnisse:Fußstützen/-hilfenKlebenKlebstoffe, LeimeLederbearbeitung, LederverarbeitungLeder - MaterialkundeMaschinenführung, Anlagenführung, -bedienungNähenSchäftemachenSchärfen (Leder)SchnitttechnikSchuheWartung, Reparatur, InstandhaltungZuschneiden (Textil, Bekleidung, Leder u.Ä.)Weitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Lederwaren, Schuhe"

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Beispiel für den Ausbildungsaufbau einer Ausbildung Schäftemacher/inAusbildung im Betrieb bzw. in der Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:1. Ausbildungsjahr u.a.:GerbverfahrenLederarten, Nähgarn und Ösen auswählenOberlederpflegeTeilzuschnitte bei der Herstellung der Schaftteile ausführen2. Ausbildungsjahr u.a.:Lederfutter und einfache Oberleder ausschneidenModellierenHerstellen von SchnittmusternZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres3. Ausbildungsjahr u.a.:Grundkenntnisse der allgemeinen Lehre vom Körper des Menschen, insbesondere der Anatomie des Fußes und des Beines und ihrer ErkrankungenSteppen und VorrichtenZusammenfügen der einzelnen vorgerichteten SchaftteileAbschlussprüfung nach dem 3. Ausbildungsjahr

Ausbildungskosten

Die Kosten einer Ausbildung nach besonderen Regelungen für Menschen mit Behinderungen werden vom Rehabilitationsträger getragen.FörderungsmöglichkeitenNeben der Förderung der Ausbildung durch Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben erhalten die Auszubildenden auch unterhaltssichernde und andere ergänzende Leistungen nach dem Neunten Sozialgesetzbuch (SGB IX).

Ausbildungsinhalte

Während der Ausbildung lernen die Auszubildenden beispielsweise: wie man Arbeitsgeräte und Maschinen bedient und pflegtwie man Material für die Schäfte zuschneidet wie man Teile aus Leder zum Beispiel durch Schärfen der Kanten, Steppen und Nähen weiterbearbeitetwie man Schaftteile zusammensetzt und befestigtwie man Schäfte für Halbschuhe oder Schnürstiefel formt und Schnittmuster entwickelt wie die Knochen und Muskeln, die für die Bewegung zuständig sind, aussehen und funktionieren wie man die einzelnen Schaftteile zusammenfügtDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Ausbildungsvertrag, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Fächernin allgemeinbildenden Fächern wie Rechnen und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im Ausbildungs- bzw. Praktikumsbetrieb, in der AusbildungswerkstattPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Lederteile zuschneiden oder ausstanzen, Leder- und Futterteile steppen, Ösen und Schnallen anbringenUmgebung: Arbeit an Maschinen und Geräten in der WerkstattAnforderungen: Handwerkliches Geschick (z.B. beim Reparieren von Schnallen, Schuhen und Lederwaren) Sorgfalt (z.B. beim Zuschneiden von Leder mit Schneidevorrichtungen)Räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. beim Zusammenfügen der Schaftteile)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildungsvergütung

Findet die Ausbildung in einem Betrieb statt, erhalten die Auszubildenden vom Betrieb eine Ausbildungsvergütung. Bei einer Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation werden die Auszubildenden durch Leistungen vom Rehabilitationsträger unterstützt.

Wichtige Schulfächer

Gute Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um Schaftteile zuzuschneiden und zu stanzenMathematik: z.B. um Materialbedarfe und Kosten zu ermitteln

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Schäftemacher/in an:Bereich TextilienFachpraktiker/Fachpraktikerin für Näherei und Schneiderei (§66 BBiG/§42r HwO)Raumausstatterwerker/Raumausstatterwerkerin (§66 BBiG/§42r HwO)Gemeinsamkeiten:Verschiedenste Näharten und -techniken ausübenNähmaschinen, Nähwerkzeuge und -materialien handhaben

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich sind die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale wichtig, um diesen Beruf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft zum Übernehmen von dringenden Arbeitsaufträgen)Sorgfalt (z.B. maßgenaues Arbeiten beim Zuschneiden von Lederteilen)

Die Ausbildung im Überblick

Schäftemacher/in ist ein Ausbildungsberuf für Menschen mit Behinderungen. Die 3-jährige Ausbildung wird in Betrieben der Schuhherstellung bzw. des Schuhmacherhandwerks oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation durchgeführt. Die Ausbildung orientiert sich am anerkannten Ausbildungsberuf Maßschuhmacher/in. Je nach zuständiger Kammer können z.B. Dauer der Ausbildung und Abschlussbezeichnungen unterschiedlich sein. Die Beschreibung des Ausbildungsberufs Schäftemacher/in erfolgt auf Grundlage einer Kammerregelung.

Verbände und Organisationen

Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM)Bundesverband der Schuh- und Lederwarenindustrie e.V. (HDSL)IG Metall (IGM)Zentralverband des Deutschen Schuhmacher-Handwerks ZDS

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnungen gemäß Ausbildungsregelungen der zuständigen Stellen, z.B.Schäftemacher/Schäftemacherin

Perspektiven nach der Ausbildung

Die passende Beschäftigung finden Schäftemacher/innen arbeiten in Betrieben der Schuhherstellung bzw. des Schuhmacherhandwerks. Hier wirken sie beim Herstellen von Schuhschäften, bei Reparaturen und Umarbeitungen mit.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Für Schäftemacher/innen gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich weiterzubilden. Im Laufe des Berufslebens muss man sein Fachwissen immer auf dem neuesten Stand halten und sich beispielsweise über Neuerungen im Bereich Werkstoffe und Verarbeitungstechniken informieren.Beruflich weiterkommenWer als Schäftemacher/in weiterkommen möchte, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen nach der Ausbildung beispielsweise in folgenden Berufen weiterqualifizieren:Maßschuhmacher/Maßschuhmacherin Fachrichtung SchaftbauSchuhfertiger/SchuhfertigerinAuskünfte über Anrechnungsmöglichkeiten erteilen die für die jeweilige Berufsausbildung zuständigen Stellen. Informationen zu möglichen Weiterbildungen erteilt die zuständige Agentur für Arbeit.

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten sind wichtig, um den Beruf lernen und ausüben zu können.Fähigkeitenfigural-räumliches Denken (z.B. Arbeiten nach Skizzen, Entwürfen und Schnitten)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Abweichungen von vorgegebenen Maßen)Fingergeschick (z.B. Umgehen mit Nadel und Zwirn; Einsetzen von Ösen)Handgeschick (z.B. Pflegen der Arbeitsgeräte)Auge-Hand-Koordination (z.B. Zuschneiden von Leder, Absätzen und Schäften)Handwerkliches Geschick (z.B. Zusammenfügen von Schaftteilen)Technisches Verständnis (z.B. Verstehen der Funktionsweise von Stanzmaschinen und Steppautomaten; Beheben von Fehlern unter Anleitung)Zeichnerische Befähigung (z.B. Erstellen von Schnittmustern für Schuhe)Sinn und Gespür für Ästhetik (z.B. beim Auswählen von Material, beim Entwickeln von Schnittmustern)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Schuhmaßen und Materialbedarf)

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Für die Berufsausbildung zum Schäftemacher bzw. zur Schäftemacherin gibt es keine bundeseinheitliche rechtliche Regelung. Die zuständigen Kammern erlassen ihre Ausbildungsregelungen entsprechend den Hauptausschussempfehlungen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). Beispiel einer Kammerregelung:Regelung für die Berufsausbildung zum Schäftemacher/zur Schäftemacherin vom 10.06.1988 (HWK Arnsberg)Weitere Regelungen der zuständigen Stellen:Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe, Quelle: Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Eine Eignungsuntersuchung ist i.d.R. notwendig. Die zuständige Agentur für Arbeit veranlasst diese.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Schäftemacher/Schäftemacherin (§66 BBiG/§42r HwO)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Schäftemacher/Schäftemacherin (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf? Schäftemacher/innen arbeiten bei der Anfertigung von Schuhoberteilen, den Schäften, mit. Nach Bedarf reparieren sie Schuhschäfte auch oder ändern diese. Sie bearbeiten zum Beispiel Schnittmuster und Zeichnungen am Computer. Anhand der Schnittmuster wählen Schäftemacher/innen dann das passende Material und Hilfsmittel für die einzelnen Schaftteile aus. Danach schneiden sie Lederteile zu oder modellieren sie mit Hilfe von Maschinen. Dann verbinden sie das Schuhoberteil mit dem Innenfutter und die Schaftteile mit dem Bodenteil. Je nach Modell nähen sie zum Beispiel Schuhkappen oder Fersenteile auf oder verzieren die Schuhe zum Beispiel mit Schnallen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Betriebe der Schuhherstellung bzw. des SchuhmacherhandwerksArbeitsorte:FertigungshallenWerkstättenWas ist wichtig?Anforderungen:handwerkliches Geschick (z.B. beim Reparieren von Schnallen, Schuhen und Lederwaren) Sorgfalt (z.B. beim Zuschneiden von Leder mit Schneidevorrichtungen)räumliches Vorstellungsvermögen (z.B. beim Zusammenfügen der Schaftteile)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um Schaftteile zuzuschneiden und zu stanzen)Mathematik (z.B. um Materialbedarfe und Kosten zu ermitteln)Welche Voraussetzungen braucht man für die Ausbildung?Die Ausbildung zum Schäftemacher bzw. zur Schäftemacherin kann man auch ohne Schulabschluss beginnen.Die Agentur für Arbeit stellt fest, wer sich dafür eignet.Was lernt man in der Ausbildung?Die Auszubildenden lernen beispielsweise:wie man Arbeitsgeräte und Maschinen bedient und pflegtwie man Material für die Schäfte zuschneidet wie man Teile aus Leder zum Beispiel durch Schärfen der Kanten, Steppen und Nähen weiterbearbeitetwie man Schaftteile zusammensetzt und befestigtwie man Schäfte für Halbschuhe oder Schnürstiefel formt und Schnittmuster entwickelt wie die Knochen und Muskeln, die für die Bewegung zuständig sind, aussehen und funktionieren wie man die einzelnen Schaftteile zusammenfügt

Ist Schäftemacher/Schäftemacherin (§66 BBiG/§42r HwO) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Schäftemacher/Schäftemacherin (§66 BBiG/§42r HwO)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Schäftemacher/Schäftemacherin (§66 BBiG/§42r HwO) qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Schäftemacher/Schäftemacherin (§66 BBiG/§42r HwO)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Schäftemacher/Schäftemacherin (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland typischerweise?

Schäftemacher/innen werden in betrieblicher Form oder in Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation ausgebildet.Betriebliche Ausbildung:Ausbildungsbetrieb: WerkstättenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Ausbildung in einer Einrichtung der beruflichen Rehabilitation:Ausbildungseinrichtung: Ausbildungswerkstatt, ggf. Ausbildungsfirma der EinrichtungBerufsschule (i.d.R. in die Einrichtung integriert): UnterrichtsräumePraktikumsbetrieb: Werkstätten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Schäftemacher/Schäftemacherin (§66 BBiG/§42r HwO) in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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