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Produktentwickler/Produktentwicklerin

Produktentwickler/in

Grundberuf Ingenieurwissenschaften KldB B 27104

Was ist Produktentwickler/Produktentwicklerin?

Produktentwickler in Deutschland sind Fachkräfte, die Produkte für die technologieorientierte Konsum- und Investitionsgüterindustrie konzipieren und entwickeln und den gesamten Prozess bis zur Markteinführung steuern. Sie spielen eine aktive Rolle im Prozess von der Produktideenfindung bis zur Markteinführung.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Produktentwickler/Produktentwicklerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Bundesbericht Forschung und Innovation 2024Denkfabrik Digitale ArbeitsgesellschaftDeutsche Akademie der TechnikwissenschaftenDigital Engineering MagazinIEN D-A-CH (Industrial Engineering News)K & E Konstruktion und EntwicklungKonstruktion

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Analysieren und Verbessern bestehender Produktez.B. Entwickeln neuer Produkte mit CAD-Programmenz.B. Auswerten von Markt- und KonkurrenzanalysenInteresse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeitenz.B. Organisieren von Zeitplanung und Mitarbeitereinsatzz.B. Überprüfen der technischen DurchführbarkeitInteresse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Anfertigen von Handskizzen und Modellen des fertigen Produkts

Arbeitsorte

Produktentwickler und Produktentwicklerinnen arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Versuchs- und Entwicklungslaboratorienin Besprechungsräumenbei Kunden/Kundinnen Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:Anwendungstechnik, AnwendungsberatungCAD (Computer Aided Design)-Systeme anwendenEntwicklungEntwurfFertigungstechnikGestaltung, DesignIndustriedesign, ProduktdesignKalkulationKI-gestütztes Generatives DesignKonstruktionMarketingMaschinentechnikMess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)MethodenentwicklungPrüfverfahrenTechnische MechanikVirtual PrototypingWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:3-D-DruckAutomatisierungstechnik, ProzessautomatisierungBetriebstechnikDigitaler Produktpass - DPPDigital Mock-Up (DMU)ElektronikElektrotechnikEU-Ökodesign-VerordnungFinite-Elemente-Methode (FEM)Hardwareinstallation, SoftwareinstallationInformationstechnik, ComputertechnikMarktforschungMechatronikMikrocomputer-, MikroprozessortechnikProblemlösungsmethode 5WProduktmanagementProjektmanagementQualitätsmanagementSoftwaretechnik, Software-EngineeringTechnische InformatikVerfahrenstechnikVersorgungstechnikWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "CAD-/CAM-Anwendungen"Kompetenzgruppe "Forschung, Entwicklung (allgemein)"

Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Produktentwickler/innen ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:3-D-Druck (z.B. einzelne Bauteile oder das gesamte Produktmodell im 3-D-Druckverfahren herstellen)3-D-Laserscanning (z.B. Modelle oder Bauteile zur Verarbeitung am Computer einscannen)3-D-Simulation (z.B. Produktmodelle simulieren und testen, um Praktikabilität und Funktionssicherheit zu prüfen)4-D-Druck (z.B. Produkte entwickeln, die ihre Form aufgrund von äußeren Einflüssen selbstständig ändern)Aktorik (z.B. Aktoren in Baugruppen einplanen)Augmented Reality Operation (z.B. Festigkeitsuntersuchungen oder Spannungsmessungen mithilfe von Datenbrillen durchführen)Computed Axial Lithography - CAL (z.B. Produktmodelle im CAL-Verfahren herstellen)Digital-Asset-Management - DAM (z.B. Simulationen und Aufnahmen von Testläufen sammeln und archivieren)Digitaler Produktpass - DPP (z.B. Informationen für den Digitalen Produktpass zusammenstellen und Einbindung in ein neues Produkt planen; Informationen des DPP über Komponenten, Materialien und Lebenszyklus eines Produkts bei der Designoptimierung heranziehen)Dokumentenmanagementsysteme - DMS (z.B. Datenmodelle, Konstruktionsunterlagen und technische Dokumentationen digital dokumentieren, verwalten und bereitstellen)Holografie (z.B. Modelle zu Demonstrationszwecken als 3-D-Hologramme anfertig...

Arbeitssituation

Produktentwickler/innen benötigen technisches Wissen, betriebswirtschaftliches Denken sowie Kreativität und Einfallsreichtum bei der Entwicklung neuer Produkte. Meist arbeiten sie in einem Projektteam mit anderen Fachleuten zusammen. Leiten sie ein Team, führen und motivieren sie die Mitarbeiter/innen und koordinieren ihre Zusammenarbeit. Bei der Präsentation von Lösungsvorschlägen vor Vorgesetzten oder Kunden ist ein sicheres Auftreten wichtig, aber auch Geschick in der Verhandlungsführung. Ihre Aufgaben erledigen sie mit großer Sorgfalt und erarbeiten auch unter Zeitdruck umsichtig neue Produkte oder entwickeln bestehende Produkte weiter. Dabei beachten sie stets die nationalen und internationalen Vorschriften sowie betriebliche Vorgaben.Bei der Konstruktion greifen Produktentwickler/innen auf Werkzeuge wie CAD-Programme zurück. Konstruktionsveränderungen im Maschinenbau oder in der Fahrzeugtechnik simulieren sie mithilfe fachspezifischer Software wie CAE-Systemen. Sie arbeiten in Büroräumen, halten sich aber auch in Labors und Produktionshallen auf, etwa beim Test von Prototypen. Für Aufgaben in Marketing, Vertrieb und Kundendienst sind sie direkt bei Kunden im In- und Ausland unterwegs.

Existenzgründung

Produktentwickler und Produktentwicklerinnen können mit Beratungsdienstleistungen z.B. in den Bereichen Produktplanung, -entwicklung und -management freiberuflich arbeiten.

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

Bau, ArchitekturChemie, Pharmazie, KunststoffElektrotechnik, ElektronikFahrzeugbau, -instandhaltungFinanzdienstleistungen, ImmobilienGlas, Keramik, RohstoffverarbeitungHolz, MöbelIT, Software, TelekommunikationMetall, Maschinenbau, Feinmechanik, OptikNahrungs-, GenussmittelherstellungPapier, DruckTextil, Bekleidung, LederTransport, Verkehr

Zugang zur Tätigkeit

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium in der Produktentwicklung. Auch ein technisches oder wissenschaftliches Studium in einem Fachgebiet der jeweiligen Branche kommt infrage.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Zugangsstudienfächer

Produktentwicklung (grundständig)Produktentwicklung (weiterführend)Abfall-, Entsorgungstechnik (grundständig)Abfall-, Entsorgungstechnik (weiterführend)Agrarbiologie (grundständig)Agrarbiologie (weiterführend)Agrarwissenschaft (grundständig)Agrarwissenschaft (weiterführend)Augenoptik, Optometrie (grundständig)Augenoptik, Optometrie (weiterführend)Automatisierungstechnik (grundständig)Automatisierungstechnik (weiterführend)Batterietechnik (grundständig)Batterietechnik (weiterführend)Bauingenieurwesen (grundständig)Bauingenieurwesen (weiterführend)Bauphysik (grundständig)Bauphysik (weiterführend)Baustoffingenieurwissenschaft (weiterführend)Biochemie (grundständig)Biochemie (weiterführend)Biologie (grundständig)Biologie (weiterführend)Biomechanik (grundständig)Biomechanik (weiterführend)Biomedizin, Molekulare Medizin (grundständig)Biomedizin, Molekulare Medizin (weiterführend)Bionik (grundständig)Bionik (weiterführend)Biophysik (grundständig)Biophysik (weiterführend)Biotechnologie (grundständig)Biotechnologie (weiterführend)Biowissenschaften, Life Sciences (grundständig)Biowissenschaften, Life Sciences (weiterführend)Brauerei-, Getränketechnologie (grundständig)Brauerei-, Getränketechnologie (weiterführend)Chemie (grundständig)Chemie (weiterführend)Chemieingenieurwesen (grundständig)Chemieingenieurwesen (weiterführend)Druck-, Medientechnik (grundständig)Druck-, Medientechnik (weiterführend)Elektromobilität (weiterführend)Elektromobilität (grundständig)Elektrotechnik (grundständi...

Arbeitsbereiche/Branchen

Produktentwickler und Produktentwicklerinnen finden Beschäftigung in nahezu allen Wirtschaftsbereichen.

Tätigkeitsbezeichnungen

Produktentwickler/inBerufsbezeichnung in englischer SpracheProduct developer (m/f)Berufsbezeichnung in französischer SpracheDéveloppeur/Développeuse de produits

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. bereitwilliges Übernehmen von Beratungsgesprächen mit besonders anspruchsvollen Auftraggebern)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. ständiges Optimieren einer Produktidee trotz unsicheren Erfolgs)Sorgfalt (z.B. genaues Prüfen von neu entwickelten Produkten auf Funktionsfähigkeit und Benutzerfreundlichkeit)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Prüfen und Bewerten von Ideen für neue Produkte oder für die Weiterentwicklung bestehender Produkte)Kreativität (z.B. Einfallsreichtum beim Entwickeln neuer technologisch orientierter Produkte)Lernbereitschaft (z.B. sich auf dem Laufenden halten über neue CAE-, CAD-Anwendungen, 3-D-Konstruktionssoftware, Simulationsprogramme)Kommunikationsfähigkeit (z.B. Abklären von Konzeption, Rahmenbedingungen und Strategien in Absprache mit Auftraggeber, Projektleitung und Designteam)Befähigung zur Gruppenarbeit / Teamfähigkeit (z.B. Zusammenarbeit mit Projektleitung, Designern und Designerinnen, Konstrukteuren und Konstrukteurinnen, Marketing- und Werbefachleuten)

Die Tätigkeit im Überblick

Produktentwickler und Produktentwicklerinnen konzipieren technologisch orientierte Produkte der Gebrauchs- und Investitionsgüterindustrie. Sie begleiten den Prozess von der Produktidee bis zur Markteinführung und passen Produkte an veränderte Anforderungen an.

Stellen- und Bewerberbörsen

Hollabrunner Technik LeistungszentrumIndustryArenaingenieur.deingenieur1.deIngenieurcenter DeutschlandingenieurwebJustEngineersNetWILA-Arbeitsmarkt

Verbände und Organisationen

Bundesingenieurkammer (BIngK) Bundesgemeinschaft der Ingenieure e.V.Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA)VDI Verein Deutsscher Ingenieure e.V.Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Verantwortung für Personen (z.B. Mitarbeiter/innen anleiten und führen)Verantwortung für Sachwerte (z.B. für die effiziente Verwendung des Entwicklungsbudgets)Kundenkontakt (z.B. Kundenbefragungen durchführen)Bildschirmarbeit (z.B. Projektschritte planen, Dokumentationen erstellen)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Messgeräte)Beachtung vielfältiger Vorschriften und gesetzlicher Vorgaben (sich auf dem Laufenden halten über Änderungen von rechtlichen Rahmenbedingungen oder Normen)Arbeit in Büroräumen (z.B. Produkte am Computer entwickeln)Arbeit im Labor (in Entwicklungslaboratorien)Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (z.B. Prototypen testen oder den Fortschritt der Entwicklungs- und Produktionsarbeiten begutachten)unregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. Mehrarbeit oder Arbeit an Wochenenden bei Testläufen von Prototypen)

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Lehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinQualitätssicherung, -managementLeiter/Leiterin im QualitätsmanagementQualitätsingenieur/QualitätsingenieurinLeiter/Leiterin in der QualitätssicherungTechnisches Zeichnen, CAD, KonstruktionBerechnungsingenieur/BerechnungsingenieurinKonstruktionsingenieur/KonstruktionsingenieurinVerfahrens-, ProduktentwicklungApplication-Engineer/-Manager/inForschungs- und Entwicklungsingenieur/Forschungs- und EntwicklungsingenieurinLeiter/Leiterin in der Forschung und EntwicklungProduct-Lifecycle-Manager/Product-Lifecycle-ManagerinProduktingenieur/ProduktingenieurinProjektingenieur/Projektingenieurin3-D-Druck-Spezialist/3-D-Druck-SpezialistinZulassungsbeauftragter/ZulassungsbeauftragteVertrieb, VerkaufLeiter/Leiterin - VertriebVertriebsingenieur/VertriebsingenieurinWissenschaftliche ForschungForschungsreferent/ForschungsreferentinLeiter einer Forschungsgruppe/Leiterin einer ForschungsgruppeWissenschaftlicher Mitarbeiter/Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Unterlagen, z.B.: Produktkonzepte, Markt- und Trendanalysen, Pflichtenhefte, Skizzen und Entwürfe, Kalkulationsunterlagen, Terminpläne, Rechtsvorschriften (z.B. Sicherheitsbestimmungen)Büroausstattung und Software, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, CAD- oder CAM- sowie Präsentationssoftware

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Produktentwickler und Produktentwicklerinnen prüfen, ob Produkte Funktionssicherheit, Instandhaltung, Benutzerfreundlichkeit und Kundenerwartungen entsprechen. Sie betreuen die Produktentwicklungen und wählen das sinnvollste Produktkonzept. Sie achten auch auf die Umsetzung. Produktentwickler und Produktentwicklerinnen denken bereits bei der Ideenfindung an Markteinführung und Kundenübergabe.

Zugangsberufe/Zugangstätigkeiten

Fachapotheker/Fachapothekerin

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Konstruktion, Marketing, Fahrzeugtechnik).

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Aufstiegsweiterbildung, speziell konzipiert für Hochschulabsolventen, baut auf vorhandenen Qualifikationen auf. Sie bietet die Möglichkeit, das Kompetenzprofil zu erweitern und Karrierechancen auszubauen (z.B. durch eine Weiterbildung als REFA-Ingenieur/in für Industrial Engineering).Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Produktentwicklung, Konstruktionstechnik oder Produkt-, Industriedesign.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Produktideen entwickelnüber Markt-, Zielgruppen- sowie Trendanalysen Informationen einholenInformationen zu Funktion, Technik, Materialien, Sicherheit und Umweltauflagen recherchierenAufgabenstellung, Strategie und Rahmenbedingungen mit Kundschaft und Team abstimmenProjektplanung (Budget, Zeitplanung und Teamzusammenstellung) mitorganisierenPrototypen erstellenDesign, Material, Farbe, und Funktion gemeinsam mit dem/der Auftraggeber/in bzw. der Projektleitung, mit Ingenieuren/Ingenieurinnen, Konstrukteuren/Konstrukteurinnen, Marketing- und Werbefachleuten festlegenSkizzen, Modelle und CAD-Zeichnungen unter gestalterischen, ergonomischen und technischen Aspekten erstellenPrototypen präsentieren, Feedback umsetzen und Produkt bis zur Marktreife entwickelnAbsprachen zu Materialien, Fertigung und Logistik treffenin Zusammenarbeit mit Grafikdesignern und Grafikdesignerinnen eine passende Produktgrafik und ggf. Werbe- und Messeauftritte mitgestaltenWissenschaft und Lehrean Forschungsprojekten mitwirken und Berichte verfassen Lehrveranstaltungen vorbereiten, durchführen und ggf. Prüfungen abnehmen

Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)

Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Produktentwickler/in an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für FahrzeugtechnikIngenieur/Ingenieurin für ElektromobilitätIngenieur/Ingenieurin für Schiffbau und MeerestechnikIngenieur/Ingenieurin für GießereitechnikIngenieur/Ingenieurin für BekleidungstechnikIngenieur/Ingenieurin für KunststofftechnikWirtschaftsingenieur/WirtschaftsingenieurinIngenieur/Ingenieurin für VerpackungstechnikGemeinsamkeiten:Maschinen, Geräte und Anlagen entwickelnFührungsaufgaben bei der Entwicklung technischer Produkte übernehmenKonstruktionsunterlagen erstellentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?Produktentwickler/innen konzipieren technologisch orientierte Produkte der Gebrauchs- und Investitionsgüterindustrie. Den Entwicklungsprozess steuern bzw. begleiten sie von der Produktidee bis zur Markteinführung. Bestehende Produkte verbessern sie oder passen sie an veränderte Anforderungen an.Von der ersten Idee bis zur MarktreifeIdeen für neue Produkte oder für die Weiterentwicklung bestehender Produkte prüfen und bewerten Produktentwickler/innen gemäß den Rahmenbedingungen des Marktes oder den Anforderungen des Kunden. In Zusammenarbeit mit anderen Abteilungen ihres Unternehmens, wie dem Produktmanagement oder der Marktbeobachtung, bzw. externen Dienstleistern führen sie u.a. Produktbewertungen oder Kundenbefragungen durch. Auf deren Grundlage erstellen sie Anforderungsprofile oder Pflichtenhefte für Produktneuentwicklungen oder -verbesserungen. Dabei berücksichtigen sie auch Kriterien wie Technik- und Umweltfolgen.Auf dieser Grundlage entwerfen Produktentwickler/innen Ideen für das Produktdesign und die technischen Produkteigenschaften. Sie entwickeln Konzepte für den Produktionsprozess, kalkulieren die künftigen Produktionskosten und wählen Produktionsorte sowie Zulieferer aus. Ihre Entwürfe sprechen sie mit dem Produktmanagement bzw. den Auftraggebern ab und setzen die vielversprechendsten Lösungsansätze in einem oder mehreren Prototypen um. Diese testen sie auf die geforderten Eigenschaften wie z.B. Belastbarkeit, Funktionalität oder Sicherheit. Im Kfz-B...

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitennumerisches (rechnerisches) Denken (z.B. Kalkulieren von Produktionskosten und Verkaufspreisen)figural-räumliches Denken (z.B. Erstellen technischer Zeichnungen für Prototypen mit CAD-Technik)Handgeschick (z.B. Zusammenfügen von Geräteteilen für einen Prototyp)Technisches Verständnis (z.B. Konzipieren technologisch orientierter Produkte der Gebrauchs- und Investitionsgüterindustrie)Zeichnerische Befähigung (z.B. Zeichnen von Entwürfen für das Produktdesign)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Organisieren innerbetrieblicher Planungen für neue Produkte bezüglich Budget, Zeitplanung und Teamzusammenstellung; Planen von Marketing- und Werbekampagnen; Planen von Vertriebswegen)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Produktmaßen)

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Geräteteile für einen Prototypen zusammenfügen; Entwürfe für das Produktdesign zeichnen)Ungestörtes Sprechvermögen (z.B. mit Kunden und Designteam, Marketing- und Werbefachleuten Absprachen bezüglich der Konzeption neuer Produkte treffen)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. am Bildschirm Projektschritte planen, Dokumentationen erstellen)Farbsehvermögen (z.B. bei der Produktentwicklung Farben von Prototyp und Logo bestimmen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Rückfragen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu Oberfläche, Material oder Formgebung von Prototypen verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Produktentwickler/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Produktingenieur/Produktingenieurinfür berufliche Schwerpunkte (i.d.R. kurze Einarbeitung):Forschungs- und Entwicklungsingenieur/Forschungs- und EntwicklungsingenieurinLeiter/Leiterin in der Forschung und Entwicklungfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):3-D-Druck-Spezialist/3-D-Druck-SpezialistinProduktmanager/Produktmanagerinin angrenzenden Berufen:Application-Engineer/-Manager/inIndustrie-, Produktdesigner/Industrie-, ProduktdesignerinKonstruktionsingenieur/Konstruktionsingenieurinmit niedrigerem Qualifikationsniveau:Staatlich geprüfter Gestalter/Staatlich geprüfte Gestalterin Fachrichtung Produktdesign/Bachelor Professional in GestaltungEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläut...

Anerkennung von ausländischen Qualifikationen

Die Tätigkeit als Produktentwickler/in ist nicht reglementiert.Um mit einem im Ausland erworbenen Abschluss in diesem Beruf zu arbeiten, ist keine berufliche Anerkennung notwendig. Jedoch besteht die Möglichkeit, für ausländische Hochschulabschlüsse eine individuelle Zeugnisbewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) zu beantragen. Diese kann für Bewerbungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt hilfreich sein.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Geräteteile für einen Prototypen zusammenfügen; Entwürfe für das Produktdesign zeichnen)Sprachstörung, Sprachfehler (z.B. mit Kunden und Designteam, Marketing- und Werbefachleuten Absprachen bezüglich der Konzeption neuer Produkte treffen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. am Bildschirm Projektschritte planen, Dokumentationen erstellen)Farbsinnstörungen (z.B. bei der Produktentwicklung Farben von Prototyp und Logo bestimmen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Rückfragen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu Oberfläche, Material oder Formgebung von Prototypen verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)

Folgende weitere Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Produktentwickler/in an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für FahrzeugtechnikIngenieur/Ingenieurin für Schiffbau und MeerestechnikIngenieur/Ingenieurin für GießereitechnikIngenieur/Ingenieurin für BekleidungstechnikIngenieur/Ingenieurin für KunststofftechnikIngenieur/Ingenieurin für VerpackungstechnikGemeinsamkeiten:Maschinen, Geräte und Anlagen entwickelnFührungsaufgaben bei der Entwicklung technischer Produkte übernehmenKonstruktionsunterlagen erstellentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannten Besetzungsalternativen erfordern ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Produktentwickler/Produktentwicklerin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Produktentwickler/Produktentwicklerin in Deutschland?

Produktentwickler in Deutschland sind Fachkräfte, die Produkte für die technologieorientierte Konsum- und Investitionsgüterindustrie konzipieren und entwickeln und den gesamten Prozess bis zur Markteinführung steuern. Sie spielen eine aktive Rolle im Prozess von der Produktideenfindung bis zur Markteinführung.

Ist Produktentwickler/Produktentwicklerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Produktentwickler/Produktentwicklerin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Produktentwickler/Produktentwicklerin qualifiziert werden?

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium in der Produktentwicklung. Auch ein technisches oder wissenschaftliches Studium in einem Fachgebiet der jeweiligen Branche kommt infrage.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Wo arbeiten Produktentwickler/Produktentwicklerin in Deutschland typischerweise?

Produktentwickler und Produktentwicklerinnen arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Versuchs- und Entwicklungslaboratorienin Besprechungsräumenbei Kunden/Kundinnen Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Wie hoch ist das typische Gehalt für Produktentwickler/Produktentwicklerin in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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