Was ist Producer/Producerin?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildungsprüfung nach Regelungen der Industrie- und Handelskammern ( Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich) bzw. Weiterbildung nach internen Regelungen der Bildungseinrichtungen Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Sprach- und Kulturwissenschaften →Der Beruf Producer/Producerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sprach- und Kulturwissenschaften:
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungseinrichtungen der Medienbranche statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräume, Film-, Fernseh- oder Musikstudiosbei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): zu Hause, ggf. Schulungsräume, Film-, Fernseh- oder Musikstudios bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume, Film-, Fernseh- oder Musikstudios bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildungsprüfung nach Regelungen der Industrie- und Handelskammern (Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich) bzw. Weiterbildung nach internen Regelungen der BildungseinrichtungenWeiterbildungsdauer Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenProducer und Producerinnen verantworten Inhalte und Finanzen von Produktionen in Film, Fernsehen, Hörfunk und Musik. Sie besprechen mit Autoren und Autorinnen, ob sich Vorlagen für Film, Fernsehen oder Hörspiel eignen, und klären mit Musikschaffenden die Gestaltung von Sendungen oder Aufnahmen. Vor einer Produktion planen sie Kosten, organisieren Abläufe und erstellen Dreh- oder Aufnahmepläne. Sie führen Gespräche mit Regie, Aufnahmeleitung sowie mit Kamera- und Tontechnik. Außerdem entwickeln sie Marketingstrategien und kümmern sich um Finanzierung und Vertrieb. Sie schließen Verträge ab und planen im Fernsehen und Hörfunk Programme oder werten z. B. Einschaltquoten aus.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Producer und Producerinnen sind beschäftigtin Unternehmen der Filmwirtschaft, z.B. bei Fernsehproduktionsgesellschaftenbei Hörfunk- und Fernsehanstaltenbei Musik- und TonstudiosArbeitsorte:Producer und Producerinnen arbeiten meistin Büro- und Besprechungsräumenin Aufnahmestudiosan den DrehortenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungen Voraussetzung für die Zulassung zur W...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Vorbereitungs- bzw. Weiterbildungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung können ggf. gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
Produktion, z.B.: Kamera, Ton, Schnitt, Studiotechnik, Regie, PostproduktionOrganisation, z.B.: Mitarbeiterführung, Motivation, Arbeitsrecht, Presse, PR, allgemeine OrganisationDramaturgie und Development, z.B.: Kino, TV-Film, Fernsehspiel, Show, Serie, Sitcom, Varietykaufmännische Inhalte, z.B.: Film- und Fernsehwirtschaft, Kalkulation (Spielfilm, Show, Serie)Der theoretische Unterricht wird durch praktische Übungen, Praktika und Projektarbeiten ergänzt.
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um den Überblick über alle Produktionskosten zu behaltenRecht: z.B. um bei der Vertragsgestaltung rechtliche Aspekte zu berücksichtigen
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort), Praxisphasen oder Praktika in der Film-, Fernseh- oder Musikbranchebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): ausschließliches Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme (vorwiegend im Klassenverband von zu Hause aus)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung, Praxisphasen oder Praktika in der Film-, Fernseh- oder Musikbranche und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus
▶ Weiterbildung im Ausland
Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:SchweizWeiterbildungsangebote: wab - Die Weiterbildungsdatenbank der Schweiz(z.B. mit dem Suchbegriff "Producer/in")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Producer/in an:Bereich Film, Funk und FernsehenGeprüfter Meister für Medienproduktion Bild und Ton/Geprüfte Meisterin für Medienproduktion Bild und Ton - Bachelor Professional in Medienproduktion Bild und TonProduktionsleiter/Produktionsleiterin - Film und FernsehenGeprüfter Requisiteur/Geprüfte RequisiteurinGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben bei Film- und Fernsehproduktionen übernehmen
▶ Entwicklung der Weiterbildung
2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungProducer IHK in der Film- oder Fernsehproduktion/Producerin IHK in der Film- oder FernsehproduktionBei intern geregelten Weiterbildungen:Audio-Producer/Audio-ProducerinDigital-Media-Producer/Digital-Media-ProducerinFiction-Producer/Fiction-Producerin
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Producer bzw. Producerin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Prüfung ist nach Rechtsvorschriften der jeweiligen Industrie- und Handelskammer geregelt.Zugangsvoraussetzungen, Dauer und Abschussbezeichnungen können je nach zuständiger Kammer unterschiedlich sein.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen. Es gibt auch Bildungsangebote nach internen Regelungen.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Producer/innen bei Unternehmen der Filmwirtschaft wie Fernsehproduktionsgesellschaften, bei Hörfunk- und Fernsehanstalten oder bei Musik- und Tonstudios.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Film- und Fernsehproduktion bis hin zu Kostenmanagement.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Producer/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Film-, Fernsehproduktion erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. indem sie ihre Tätigkeit freiberuflich ausüben.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Zur PrüfungDie zuständigen Industrie- und Handelskammern erlassen Prüfungsvorschriften, z.B.:Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung zum/zur Producer IHK/Producerin IHK in der Film- oder Fernsehproduktion der IHK Berlin vom 05.12.2008 (2009, Berl.ABl. S. 521)Übersicht der zuständigen Industrie- und Handelskammern:Producer/ Producerin in der Film- oder Fernsehproduktion (IHK), Regelungen der zuständigen Stellen für die berufliche Fortbildung
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf sowie mind. 2-jährige einschlägige Tätigkeit im Bereich der Film- oder Fernsehproduktionoderein abgeschlossenes fachnahes Studium an einer Hochschule sowie mind. 2-jährige einschlägige Tätigkeit im Bereich der Film- oder Fernsehproduktionodermindestens 5-jährige einschlägige Tätigkeit im Bereich der Film- oder Fernsehproduktion zur Weiterbildungsprüfung
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Producer/Producerin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Producer/Producerin in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenProducer und Producerinnen verantworten Inhalte und Finanzen von Produktionen in Film, Fernsehen, Hörfunk und Musik. Sie besprechen mit Autoren und Autorinnen, ob sich Vorlagen für Film, Fernsehen oder Hörspiel eignen, und klären mit Musikschaffenden die Gestaltung von Sendungen oder Aufnahmen. Vor einer Produktion planen sie Kosten, organisieren Abläufe und erstellen Dreh- oder Aufnahmepläne. Sie führen Gespräche mit Regie, Aufnahmeleitung sowie mit Kamera- und Tontechnik. Außerdem entwickeln sie Marketingstrategien und kümmern sich um Finanzierung und Vertrieb. Sie schließen Verträge ab und planen im Fernsehen und Hörfunk Programme oder werten z. B. Einschaltquoten aus.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Producer und Producerinnen sind beschäftigtin Unternehmen der Filmwirtschaft, z.B. bei Fernsehproduktionsgesellschaftenbei Hörfunk- und Fernsehanstaltenbei Musik- und TonstudiosArbeitsorte:Producer und Producerinnen arbeiten meistin Büro- und Besprechungsräumenin Aufnahmestudiosan den DrehortenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungen Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf sowie mind. 2-jährige einschlägige Tätigkeit im Bereich der Film- oder Fernsehproduktion oderein abgeschlossenes fachnahes Studium an einer Hochschule sowie mind. 2-jährige einschlägige Tätigkeit im Bereich der Film- oder Fernsehproduktion odermindestens 5-jährige einschlägige Tätigkeit im Bereich der Film- oder Fernsehproduktion zur WeiterbildungsprüfungInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Produktion, z.B.: Kamera, Ton, Schnitt, Studiotechnik, Regie, PostproduktionOrganisation, z.B.: Mitarbeiterführung, Motivation, Arbeitsrecht, Presse, PR, allgemeine OrganisationDramaturgie und Development, z.B.: Kino, TV-Film, Fernsehspiel, Show, Serie, Sitcom, Varietykaufmännische Inhalte, z.B.: Film- und Fernsehwirtschaft, Kalkulation (Spielfilm, Show, Serie)Der theoretische Unterricht wird durch praktische Übungen, Praktika und Projektarbeiten ergänzt.
Ist Producer/Producerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Producer/Producerin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Producer/Producerin qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf sowie mind. 2-jährige einschlägige Tätigkeit im Bereich der Film- oder Fernsehproduktionoderein abgeschlossenes fachnahes Studium an einer Hochschule sowie mind. 2-jährige einschlägige Tätigkeit im Bereich der Film- oder Fernsehproduktionodermindestens 5-jährige einschlägige Tätigkeit im Bereich der Film- oder Fernsehproduktion zur Weiterbildungsprüfung
Wo arbeiten Producer/Producerin in Deutschland typischerweise? ▼
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungseinrichtungen der Medienbranche statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräume, Film-, Fernseh- oder Musikstudiosbei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): zu Hause, ggf. Schulungsräume, Film-, Fernseh- oder Musikstudios bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume, Film-, Fernseh- oder Musikstudios bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Producer/Producerin in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.