Offizier im Geoinformationsdienst
Offizier - Geoinformationsdienst
Was ist Jeoinformasyon Hizmetleri Subayı?
Steckbrief
Berufstyp: SoldatenlaufbahnAusbildungsartAusbildung im Soldatenstatus bei der Bundeswehr (geregelt durch Soldatengesetz und Soldatenlaufbahnverordnung) Ausbildungsdauer: Mindestens 4 JahreLernorteHochschulen, Offizierschulen, Truppe
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Lernorte sind:bei Studium:Hochschulebei der militärischen Ausbildung: z.B. Kasernen, Gelände der Bundeswehr, Offizierschulen
▶ Steckbrief
BerufstypSoldatenlaufbahnAusbildungsartAusbildung im Soldatenstatus bei der Bundeswehr (geregelt durch Soldatengesetz und Soldatenlaufbahnverordnung)AusbildungsdauerMindestens 4 JahreLernorteHochschulen, Offizierschulen, TruppeAufgaben und TätigkeitenOffiziere im Geoinformationsdienst arbeiten in den Teilstreitkräften (Heer, Luftwaffe, Marine), im Zentrum für Geoinformationswesen als Teil des Cyber- und Informationsraumes oder in der Streitkräftebasis. Sie werden je nach Studienrichtung in der Geodatengewinnung, im Geodatenmanagement, in der Produktion von Geoinformationen oder in der Geoinformationsberatung eingesetzt, z.B. im Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr, im Wetterdienst, in der Flugwetterberatung oder in landeskundlichen Einsatzberatungen. Darüber hinaus sind auch Tätigkeiten im Managementbereich sowie in Lehr- und Führungsverwendungen möglich.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Offiziere im Geoinformationsdienst sind beschäftigtbei den Teilstreitkräften (Heer, Luftwaffe, Marine)im Zentrum für Geoinformationswesen als Teil des Cyber- und Informationsraumesbei der Streitkräftebasis der BundeswehrArbeitsorte:Offiziere im Geoinformationsdienst arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Rechenzentrenim FreienSie arbeiten ggf. auchim Ausland, ggf. in KrisenregionenVoraussetzungenVorausgesetzt werden für die Einstellung als Offizieranwärter bzw. Offizieranwärterin im Geoinformationsdienst:die allgemeine Hochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife od...
▶ Ausbildungsdauer
mindestens 4 Jahre (militärische Ausbildung und Studium)Die Verpflichtungszeit beträgt mindestens 15 Jahre.
▶ Ausbildungsaufbau
Gliederung der Ausbildung:geowissenschaftliches Studiummilitärische AusbildungAusbildungsdauer insgesamt i.d.R.: 4 Jahre
▶ Ausbildungskosten
Neben Fahrtkosten können Kosten für Lernmittel und Studienbedarf (z.B. für Bücher, Kopien, Exkursionen) sowie für die Unterbringung am Studienort entstehen. Studienbeiträge fallen nicht an.
▶ Ausbildungsinhalte
Offizieranwärter bzw. Offizieranwärterinnen für den Geoinformationsdienst der Bundeswehr absolvieren zunächst ein geowissenschaftliches Hochschulstudium. Nach erfolgreich bestandener Laufbahnprüfung erhalten sie eine einjährige militärische Ausbildung.
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Während der theoretischen Ausbildungsabschnitte:Lehrgangsgebundene Ausbildung an OffizierschulenStudium an einer Hochschule:Lehrveranstaltungen: Vorlesungen, Seminare und Übungen in Hörsälen, Seminar- und Übungsräumen besuchenEigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Organisation: z.B. vorgegebene Termine für Studien- und Prüfungsleistungen einhaltenWährend der praktischen Ausbildungsabschnitte:Praktische Ausbildung in der TruppeAnforderungen:Führungsfähigkeit, Durchsetzungsvermögen, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit (bei der Führung von unterstellten Soldaten und Soldatinnen)körperliche und sportliche Leistungsfähigkeit (z.B. bei Übungen und Einsätzen)
▶ Ausbildungsvergütung
Die Anwärter erhalten ihrem Dienstgrad entsprechende Bruttogrundgehaltssätze nach dem Bundesbesoldungsgesetz.Quelle:Bundesbesoldungsgesetz (BBesG)Hinweis:Neben dem Bruttogrundgehalt umfassen die Bezüge ggf. den Familienzuschlag sowie weitere Zulagen, Vergütungen und Zuschläge.
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen bilden gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Geowissenschaften: z.B. für die Geodatenerhebung, Geoinformatik und Wetterbeobachtung und um die erhobenen Daten auszuwerten und zu interpretierenPersonalführung: z.B. um Führungsverantwortung zu tragen und aufgrund ihres Dienstgrades Vorgesetztenfunktionen wahrzunehmenManagement/Organisation: z.B. um die Erkundung und Vermessung von Gelände zu leiten oder das Generieren und Administrieren von Geodatenbanken zu koordinierenSport: z.B. um im Auswahlverfahren eine Sporttest zu absolvieren
▶ Entwicklung der Ausbildung
2022:Öffnung der Laufbahn der Offiziere und Offizierinnen im Geoinformationsdienst der Bundeswehr, für die zuvor ein abgeschlossenes geowissenschaftliches Studium erforderlich war, auch für Anwärter und Anwärterinnen mit Hochschulzugangsberechtigung; Aufhebung der Höchstaltersgrenze für die Einstellung von Anwärtern und Anwärterinnen in die Laufbahn.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Die Laufbahn der Offiziere im Geoinformationsdienst ist eine militärische Laufbahn bei der Bundeswehr mit bundesweit einheitlich geregelter Ausbildung.Dem Studium ist eine allgemeinmilitärische Ausbildung nach der Soldatenlaufbahnverordnung nachgeschaltet.Die Ausbildung dauert mindestens 4 Jahre.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
DienstgradbezeichnungDie Ausbildung endet gemäß Soldatenlaufbahnverordnung mit der Beförderung zum:OberleutnantDarüber hinaus erwirbt man einen geowissenschaftlichen Bachelor- oder Diplomabschluss, z.B. Diplom-Meteorologe bzw. -Meteorologin.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Den passenden Einsatzbereich findenNach ihrer Ausbildung sind Offiziere im Geoinformationsdienst in der Geodatengewinnung, im Geodatenmanagement, in der Produktion von Geoinformationen oder in der Geoinformationsberatung beschäftigt.Auf dem Laufenden bleibenDurch Anpassungsweiterbildung hält man seine Fachkenntnisse sowohl im militärischen Aufgabenbereich als auch im Zivilberuf aktuell oder bringt sie auf den neuesten Stand. Das Themenspektrum reicht dabei von Projektmanagement bis hin zu Betriebswirtschaft.Entsprechende Seminare erleichtern auch den Schritt in den zivilen Arbeitsmarkt.Beruflich weiterkommenWährend ihrer Dienstzeit bei den Streitkräften können Offiziere im Geoinformationsdienst an Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen.Unter bestimmten Voraussetzungen können sie befördert werden und höhere Dienstgrade erreichen.Gegebenenfalls kann auch ein weiterführendes Studium z.B. im Studienfach Geotechnologie weitere Perspektiven eröffnen.
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Verordnung über die Laufbahnen der Soldatinnen und Soldaten (Soldatenlaufbahnverordnung - SLV) in der Fassung vom 28.05.2021 (BGBl. I S. 1228, ber. S. 5240), zuletzt geändert durch Artikel 19 der Verordnung vom 22.12.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 370)Gesetz über die Rechtsstellung der Soldaten (Soldatengesetz - SG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 30.05.2005 (BGBl. I S. 1482), zuletzt geändert durch Artikel 5 des Gesetzes vom 09.01.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 7)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Vorausgesetzt wird für eine Einstellung als Offizieranwärter bzw. Offizieranwärterin im Geoinformationsdienst die allgemeine Hochschulreife, die fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreife.Darüber hinaus wird ein Mindestalter von 17 Jahren verlangt. Offiziere im Geoinformationsdienst müssen sich für eine bestimmte Dienstzeit verpflichten.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Jeoinformasyon Hizmetleri Subayı
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Offizier im Geoinformationsdienst in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenOffiziere im Geoinformationsdienst arbeiten in den Teilstreitkräften (Heer, Luftwaffe, Marine), im Zentrum für Geoinformationswesen als Teil des Cyber- und Informationsraumes oder in der Streitkräftebasis. Sie werden je nach Studienrichtung in der Geodatengewinnung, im Geodatenmanagement, in der Produktion von Geoinformationen oder in der Geoinformationsberatung eingesetzt, z.B. im Zentrum für Geoinformationswesen der Bundeswehr, im Wetterdienst, in der Flugwetterberatung oder in landeskundlichen Einsatzberatungen. Darüber hinaus sind auch Tätigkeiten im Managementbereich sowie in Lehr- und Führungsverwendungen möglich.Arbeitsbereiche und -orteArbeitsbereiche:Offiziere im Geoinformationsdienst sind beschäftigtbei den Teilstreitkräften (Heer, Luftwaffe, Marine)im Zentrum für Geoinformationswesen als Teil des Cyber- und Informationsraumesbei der Streitkräftebasis der BundeswehrArbeitsorte:Offiziere im Geoinformationsdienst arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Rechenzentrenim FreienSie arbeiten ggf. auchim Ausland, ggf. in KrisenregionenVoraussetzungenVorausgesetzt werden für die Einstellung als Offizieranwärter bzw. Offizieranwärterin im Geoinformationsdienst:die allgemeine Hochschulreife oder die fachgebundene Hochschulreife oder die Fachhochschulreifedeutsche Staatsangehörigkeit; Eintreten für die freiheitliche demokratische Grundordnung im Sinne des Grundgesetzes; charakterliche, geistige und körperliche Eignung für die LaufbahnMindestalter von 17 JahrenOffiziere im Geoinformationsdienst müssen sich i.d.R. für eine Dienstzeit von 15 Jahren verpflichten.AusbildungsinhalteOffizieranwärter bzw. Offizieranwärterinnen für den Geoinformationsdienst der Bundeswehr absolvieren zunächst ein geowissenschaftliches Hochschulstudium. Nach erfolgreich bestandener Laufbahnprüfung erhalten sie eine einjährige militärische Ausbildung.AusbildungsvergütungOffizieranwärter bzw. Offizieranwärterinnen erhalten ihrem Dienstgrad entsprechend Bezüge.
Ist Offizier im Geoinformationsdienst eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Offizier im Geoinformationsdienst" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Offizier im Geoinformationsdienst qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Offizier im Geoinformationsdienst" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Offizier im Geoinformationsdienst in Deutschland typischerweise? ▼
Lernorte sind:bei Studium:Hochschulebei der militärischen Ausbildung: z.B. Kasernen, Gelände der Bundeswehr, Offizierschulen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Offizier im Geoinformationsdienst in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.