Oberflächenbeschichter/Oberflächenbeschichterin
Oberflächenbeschichter/in
Was ist Oberflächenbeschichter/Oberflächenbeschichterin?
Steckbrief
Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Oberflächenbeschichter/Oberflächenbeschichterin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Oberflächenbeschichter/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Handwerks- und Industriebetriebe im Bereich der Oberflächenbeschichtung): Werkhallen, LaborsBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen-Anhalt in Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg):Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd Berufsschulzentrumfür die Länder Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein in Solingen (Nordrhein-Westfalen):Technisches Berufskolleg Solingenfür die Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Zwickau (Sachsen):Berufliches Schulzentrum für Bau- und Oberflächentechnik des Landkreises ZwickauQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
▶ Steckbrief
BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Oberflächenbeschichter/innen beschichten bzw. veredeln Metall- und Kunststoffoberflächen mithilfe von Oberflächentechniken wie Galvanotechnik, Feuerverzinken, Anodisieren (Eloxieren) und anderen chemischen, elektrochemischen, elektrischen und physikalischen Verfahren. Hierfür bereiten sie die Werkstücke und die Behandlungslösungen vor. Dann bringen sie z.B. in galvanischen Bädern oder in Vakuumbeschichtungsanlagen Beschichtungen auf. Schließlich kontrollieren Oberflächenbeschichter/innen die Werkstücke und behandeln sie ggf. nach. Sie reinigen Wannen und Behälter und entsorgen Chemikalien sowie elektrolytische Lösungen fachgerecht. Darüber hinaus warten sie die Anlagen und halten sie instand.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Oberflächenbeschichter/innen finden Beschäftigungin Betrieben, die Werkstückoberflächen mit metallischen Überzügen versehen (z.B. Galvanisierwerkstätten oder Feuerverzinkereien) in Betrieben, die Werkstücke eloxierenin Betrieben, die Werkstücke entlackenArbeitsorte:Oberflächenbeschichter/innen arbeiten in erster Liniein Werkstätten oder größeren Werkhallenin LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchauf BaustellenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschriebe...
▶ BERUF AKTUELL
BerufsbezeichnungOberflächenbeschichter/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Oberflächenbeschichter/innen beschichten bzw. veredeln Metall- und Kunststoffoberflächen mithilfe von Oberflächentechniken wie Galvanotechnik, Feuerverzinken, Anodisieren (Eloxieren) und anderen chemischen, elektrochemischen, elektrischen und physikalischen Verfahren. Hierfür bereiten sie die Werkstücke und die Behandlungslösungen vor. Dann bringen sie z.B. in galvanischen Bädern oder in Vakuumbeschichtungsanlagen Beschichtungen auf. Schließlich kontrollieren Oberflächenbeschichter/innen die Werkstücke und behandeln sie ggf. nach. Sie reinigen Wannen und Behälter und entsorgen Chemikalien sowie elektrolytische Lösungen fachgerecht. Darüber hinaus warten sie die Anlagen und halten sie instand.Wo arbeitet man?Oberflächenbeschichter/innen finden Beschäftigungin Betrieben, die Werkstückoberflächen mit metallischen Überzügen versehen (z.B. Galvanisierwerkstätten oder Feuerverzinkereien) in Betrieben, die Werkstücke eloxierenin Betrieben, die Werkstücke entlackenWeitereBerufe in der Galvanik und Metalloberflächenbearbeitung
▶ Ausbildungsdauer
3 Jahre
▶ Ausbildungsaufbau
Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:betriebliche und technische KommunikationPlanen und Steuern von Arbeitsabläufen, Kontrollieren und Beurteilen der ErgebnissePrüfen, Anreißen und KennzeichnenGrundlagen der mechanischen Fertigungs- und Fügeverfahren, Herstellen von BetriebsmittelnErfassen von MesswertenWarten von BetriebsmittelnVor- und Nachbehandeln von unbeschichteten und beschichteten OberflächenRegeln von ProduktionsprozessenUmgang mit Betriebs- und Gefahrstoffen, verfahrenstechnische GrundoperationenQualitätsmanagementWärmebehandlungEinsetzen von Vorrichtungen und GestellenBedienen, Überwachen und Warten von Einrichtungen und AnlagenEntfernen von BeschichtungenBeurteilen von OberflächenVerfahren der Umwelttechnikeine der folgenden vier Alternativen der Oberflächentechnologie:chemische und elektrochemische Abscheidung von Metallen und LegierungenAnodisationstechnikDünnschichttechnikFeuerverzinkenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:oberflächentechnische Verfahren und Anwendungsbereiche analysierenWerkstücke für verschiedene Beschichtungsverfahren vorbereitenmetallische Werkstücke zur Beschichtung vor- und nachbehandelnnichtmetallische Werkstücke zur Beschichtung vor- und n...
▶ Ausbildungskosten
Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)
▶ Ausbildungsinhalte
Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:Werkstücke aus unterschiedlichem Material umzuformen, zu feilen, sägen, bohren, senken, schweißen, kleben, löten und sie schließlich auf ihre Beschichtbarkeit zu prüfen wie man beschichtete und unbeschichtete Oberflächen mechanisch, chemisch oder elektrolytisch vorbereitet und behandelt und dabei die entsprechenden Anlagen bedientwie man verantwortungs- und umweltbewusst mit Betriebs- und Gefahrstoffen umgeht, welche umwelttechnischen Verfahren es gibt, um Wasser zu sparen und Stoffe rückgewinnen zu können wie man Messgeräte handhabt, Werkstücke mit unterschiedlichen Werkzeugen misst, prüft und kennzeichnet, wie Korrosionsprüfungen durchgeführt werden und wie andere Messwerte, z.B. Umweltparameter, erfasst und protokolliert werdenwas bei der Vorbereitung von Arbeitsablauf und Materialbedarf zu beachten ist, wie man Skizzen anfertigt, Datenträger handhabt und die Arbeitsergebnisse kontrolliert und protokolliertwie man eine der Alternativen im Bereich Oberflächentechnologie anwendet, entweder die chemische und elektrochemische Abscheidung von Metallen und Legierungen, die Anodisationstechnik, die Dünnschichttechnik oder das Feuerverzinkenwas bei der Bedienung und Wartung der unterschiedlichen Einrichtungen und Anlagen zu beachten ist, wobei die verwendeten Anlagen zum Teil von der gewählten Oberflächentechnologie abhängig sindwelche gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich des Umweltschutzes beachtet werden müssen und...
▶ Ausbildungssituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Werkstücke vorbehandeln, in Gestelle einhängen, Tauch- bzw. Beschichtungs-, Eloxier- oder Entlackungsvorgänge überwachen, Werkstücke entnehmen, Oberflächen prüfenUmgebung: in Werkstätten oder -hallen bei Wärme, Dämpfen und unangenehmen GerüchenKleidung: Schutzkleidung (Overall, Handschuhe, Schutzbrille)Arbeitszeit: in Industriebetrieben SchichtarbeitAnforderungen:Sorgfalt (z.B. beim Überwachen der Verweildauer im Tauchbad oder beim Prüfen der Schichtdicke)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. Wahrnehmen von Unregelmäßigkeiten in der Beschichtung während der laufenden Überprüfung der Beschichtungsvorgänge) Handwerkliches Geschick (z.B. beim Vor- und Nachbehandeln von Werkstücken)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. rasches Erkennen und Beseitigen von Störungen im Fertigungsprozess)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht
▶ Ausbildung im Ausland
Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in
▶ Ausbildungsvergütung
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.243 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 € bis 1.489 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Wichtige Schulfächer
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Chemie: z.B. um chemische Vorgänge beim Galvanisieren zu verstehenPhysik: z.B. um beschichtete Leiterplatten zu testenMathematik: z.B. um Metallmengen für Elektrolytbäder zu berechnenWerken/Technik: z.B. um Material zu bearbeiten
▶ Zusatzqualifikationen
Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in
▶ Ausbildungsalternativen
Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Oberflächenbeschichter/in an:Bereich Galvanik und MetalloberflächenbearbeitungFeinpolierer/FeinpoliererinGraveur/GraveurinGemeinsamkeit:Oberflächen von Werkstücken bearbeiten, dabei ästhetische Aspekte beachtenBereich Farben und LackeVerfahrensmechaniker/Verfahrensmechanikerin für BeschichtungstechnikGemeinsamkeit:Oberflächen vorbereiten und beschichten
▶ Entwicklung der Ausbildung
1934:Erstmals Eintrag des Berufs Galvaniseur/in im Verzeichnis der Gewerbe, die als Handwerk betrieben werden können 1943:Anerkennung des Berufs in der Industrie2005:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Oberflächenbeschichter/inErweiterung der Ausbildungsinhalte um den Bereich FeuerverzinkenAufhebung des Vorläuferberufs Galvaniseur/Galvaniseurin2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.
▶ Die Ausbildung im Überblick
Oberflächenbeschichter/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handwerk.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungOberflächenbeschichter/Oberflächenbeschichterin
▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.303 €2. Ausbildungsjahr: 1.365 €3. Ausbildungsjahr: 1.444 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €3. Ausbildungsjahr: 1.402 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Bremen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Hamburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Saarland)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Perspektiven nach der Ausbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Oberflächenbeschichter/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Oberflächenbeschichter/innen in industriellen und handwerklichen Betrieben, die Werkstückoberflächen mit metallischen Überzügen versehen bzw. eloxieren oder entlacken.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Galvanik bis hin zu Korrosionsschutz.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Galvaniseurmeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Werkstoffwissenschaft, -technik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb im Galvaniseur-Handwerk.
▶ Ausbildungsvergütung (Thüringen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Brandenburg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €3. Ausbildungsjahr: 1.402 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Schulische Vorbildung in der Praxis
Im Jahr 2024 gab es im Ausbildungsbereich Industrie und Handel 96 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 50 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 22 Prozent besaßen die Hochschulreife. 16 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 6 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [6.0%]6Hauptschulabschluss* [16.0%]16mittlerer Bildungsabschluss [50.0%]50Hochschulreife [22.0%]22Sonstige [6.0%]6*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelIm Ausbildungsbereich Handwerk gab es 36 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 33 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss bzw. einen mittleren Bildungsabschluss. 25 Prozent besaßen die Hochschulreife, 8 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [8.0%]8Hauptschulabschluss* [33.0%]33mittlerer Bildungsabschluss [33.0%]33Hochschulreife [25.0%]25Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung...
▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.264 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.334 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.439 € bis 1.443 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.271 €2. Ausbildungsjahr: 1.338 €3. Ausbildungsjahr: 1.437 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Spezialisierung während der Ausbildung
Die Ausbildung wird in der Berufsbildposition "Oberflächentechnologie" in einer der folgenden Alternativen vertieft:Chemische und elektrochemische Abscheidung von Metallen und LegierungenAnodisationstechnikDünnschichttechnikFeuerverzinken
▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung
Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Oberflächenbeschichter/zur Oberflächenbeschichterin vom 26.04.2005 (BGBl. I S. 1149)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Oberflächenbeschichter/Oberflächenbeschichterin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 18.03.2005)
▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.304 €2. Ausbildungsjahr: 1.378 €3. Ausbildungsjahr: 1.489 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung
Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.
▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.243 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)
Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Galvaniseurhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 970 €2. Ausbildungsjahr: 1.000 €3. Ausbildungsjahr: 1.060 €Die tarifvertragliche Regelung gilt für das gesamte Bundesgebiet.Quelle:Tarifregister Mecklenburg-Vorpommern, Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Oberflächenbeschichter/Oberflächenbeschichterin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Oberflächenbeschichter/Oberflächenbeschichterin in Deutschland? ▼
Was macht man in diesem Beruf?Oberflächenbeschichter/innen beschichten bzw. veredeln Metall- und Kunststoffoberflächen mithilfe von Oberflächentechniken wie Galvanotechnik, Feuerverzinken, Anodisieren (Eloxieren) und anderen chemischen, elektrochemischen, elektrischen und physikalischen Verfahren. Hierfür bereiten sie die Werkstücke und die Behandlungslösungen vor. Dann bringen sie z.B. in galvanischen Bädern oder in Vakuumbeschichtungsanlagen Beschichtungen auf. Schließlich kontrollieren Oberflächenbeschichter/innen die Werkstücke und behandeln sie ggf. nach. Sie reinigen Wannen und Behälter und entsorgen Chemikalien sowie elektrolytische Lösungen fachgerecht. Darüber hinaus warten sie die Anlagen und halten sie instand.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Oberflächenbeschichter/innen finden Beschäftigungin Betrieben, die Werkstückoberflächen mit metallischen Überzügen versehen (z.B. Galvanisierwerkstätten oder Feuerverzinkereien) in Betrieben, die Werkstücke eloxierenin Betrieben, die Werkstücke entlackenArbeitsorte:Oberflächenbeschichter/innen arbeiten in erster Liniein Werkstätten oder größeren Werkhallenin LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchauf BaustellenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [6.0%]6Hauptschulabschluss* [16.0%]16mittlerer Bildungsabschluss [50.0%]50Hochschulreife [22.0%]22Sonstige [6.0%]6je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelAusbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss [8.0%]8Hauptschulabschluss* [33.0%]33mittlerer Bildungsabschluss [33.0%]33Hochschulreife [25.0%]25Sonstige [1.0%]je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkWorauf kommt es an?Anforderungen:Sorgfalt (z.B. beim Überwachen der Verweildauer im Tauchbad oder beim Prüfen der Schichtdicke)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. Wahrnehmen von Unregelmäßigkeiten in der Beschichtung während der laufenden Überprüfung der Beschichtungsvorgänge) Handwerkliches Geschick (z.B. beim Vor- und Nachbehandeln von Werkstücken)Entscheidungsfähigkeit und Reaktionsgeschwindigkeit (z.B. rasches Erkennen und Beseitigen von Störungen im Fertigungsprozess)Schulfächer:Chemie (z.B. um chemische Vorgänge beim Galvanisieren zu verstehen)Physik (z.B. um beschichtete Leiterplatten zu testen)Mathematik (z.B. um Metallmengen für Elektrolytbäder zu berechnen)Werken/Technik (z.B. um Material zu bearbeiten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 970 € (Handwerk), 1.243 € bis 1.373 € (Industrie)2. Ausbildungsjahr: 1.000 € (Handwerk), 1.298 € bis 1.408 € (Industrie*)3. Ausbildungsjahr: 1.060 € (Handwerk), 1.379 € bis 1.489 € (Industrie*)*je nach Bundesland unterschiedlich
Ist Oberflächenbeschichter/Oberflächenbeschichterin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Oberflächenbeschichter/Oberflächenbeschichterin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.
Wie kann ich in Deutschland als Oberflächenbeschichter/Oberflächenbeschichterin qualifiziert werden? ▼
In Deutschland folgt "Oberflächenbeschichter/Oberflächenbeschichterin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.
Wo arbeiten Oberflächenbeschichter/Oberflächenbeschichterin in Deutschland typischerweise? ▼
Oberflächenbeschichter/innen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Handwerks- und Industriebetriebe im Bereich der Oberflächenbeschichtung): Werkhallen, LaborsBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Berlin, Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Sachsen-Anhalt in Schwäbisch Gmünd (Baden-Württemberg):Gewerbliche Schule Schwäbisch Gmünd Berufsschulzentrumfür die Länder Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein in Solingen (Nordrhein-Westfalen):Technisches Berufskolleg Solingenfür die Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Zwickau (Sachsen):Berufliches Schulzentrum für Bau- und Oberflächentechnik des Landkreises ZwickauQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Oberflächenbeschichter/Oberflächenbeschichterin in Deutschland? ▼
Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.