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Musiker/Musikerin - Kirchenmusik (Ausbildung)

Musiker/in - Kirchenmusik (Ausbildung)

Ausbildung Sprach- und Kulturwissenschaften KldB B 94114

Was ist Musiker/Musikerin - Kirchenmusik (Ausbildung)?

Was macht man in diesem Beruf?Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen gestalten, betreuen und leiten die musikalische Begleitung eines Gottesdienstes. Zusammen mit Pfarrern bzw. Pfarrerinnen und Gemeindemitgliedern wählen sie Musikstücke für den Gottesdienst aus und richten diese ggf. für die verfügbaren Besetzungen ein. Sie leiten kirchenmusikalische Gruppen wie Kirchen- oder Posaunenchöre und führen die Proben durch. Außerdem geben sie Musikunterricht und organisieren z.B. Singnachmittage für Senioren und Seniorinnen, Musikaufführungen zum Advent oder Kirchenkonzerte. In der Gemeinde unterstützen sie, kirchenmusikalische Belange zu organisieren, verwalten das kirchenmusikalische Archiv oder erarbeiten wissenschaftliche Veröffentlichungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen finden Beschäftigungbei christlichen Kirchengemeinden (z.T. nebenberuflich)an Musikhochschulen, Musikakademien, Kirchenmusikschulen, Musikschulen, Volkshochschulenbei Rundfunk- und Fernsehanstaltenin MusikverlagenArbeitsorte:Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen arbeiten in erster Liniein Kirchenin Gemeindesälenin Büroräumenin UnterrichtsräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) erforderlich. Die Berufsfachschulen wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Musikalische Fähigkeiten und ausgezeichnetes Gehör (z.B. für das Orgelspiel, für das Arrangieren von Kirchenmusikstücken)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. für das Spielen von komplexen Fingerläufen)Kreativität und Kommunikationsfähigkeit (z.B. für das Komponieren und Arrangieren von Musikstücken, für das Erteilen von Unterricht bzw. die Anleitung von Gruppen)Organisatorische Fähigkeiten (z.B. für das Vorbereiten und Durchführen von Aufführungen bzw. die Vorbereitung von Gottesdiensten)Schulfächer:Musik (z.B. um die musikalische Begleitung eines Gottesdienstes zu gestalten)Religionslehre (z.B. um den liturgischen Gemeindegesang bzw. die Hymnologie zu pflegen)Latein (z.B. um Oratorien, Kantaten und Kirchenlieder in lateinischer Sprache zu verstehen)Deutsch (z.B. um Chor- oder Instrumentalgruppen anzuleiten)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.

Steckbrief

Berufstyp: AusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen (landesrechtlich geregelt) Ausbildungsdauer: 2-5 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)Lernorte Berufsfachschule: /Kirchenmusikschule und Kirchengemeinde

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Sprach- und Kulturwissenschaften →

Der Beruf Musiker/Musikerin - Kirchenmusik (Ausbildung) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sprach- und Kulturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Kirchenmusiker/innen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Kirchenmusikschule: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene ProbenräumeKirchengemeinden: Übungsräume, Kirchen

Steckbrief

BerufstypAusbildungsberufAusbildungsartSchulische Ausbildung an Berufsfachschulen (landesrechtlich geregelt)Ausbildungsdauer2-5 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)LernorteBerufsfachschule/Kirchenmusikschule und KirchengemeindeWas macht man in diesem Beruf?Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen gestalten, betreuen und leiten die musikalische Begleitung eines Gottesdienstes. Zusammen mit Pfarrern bzw. Pfarrerinnen und Gemeindemitgliedern wählen sie Musikstücke für den Gottesdienst aus und richten diese ggf. für die verfügbaren Besetzungen ein. Sie leiten kirchenmusikalische Gruppen wie Kirchen- oder Posaunenchöre und führen die Proben durch. Außerdem geben sie Musikunterricht und organisieren z.B. Singnachmittage für Senioren und Seniorinnen, Musikaufführungen zum Advent oder Kirchenkonzerte. In der Gemeinde unterstützen sie, kirchenmusikalische Belange zu organisieren, verwalten das kirchenmusikalische Archiv oder erarbeiten wissenschaftliche Veröffentlichungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen finden Beschäftigungbei christlichen Kirchengemeinden (z.T. nebenberuflich)an Musikhochschulen, Musikakademien, Kirchenmusikschulen, Musikschulen, Volkshochschulenbei Rundfunk- und Fernsehanstaltenin MusikverlagenArbeitsorte:Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen arbeiten in erster Liniein Kirchenin Gemeindesälenin Büroräumenin UnterrichtsräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungKirchenmusiker/inBerufstypBerufsfachschulberufAusbildungsdauer2-5 Jahre (Vollzeit/Teilzeit)ZugangsvoraussetzungI.d.R. HauptschulabschlussWas macht man in diesem Beruf?Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen gestalten, betreuen und leiten die musikalische Begleitung eines Gottesdienstes. Zusammen mit Pfarrern bzw. Pfarrerinnen und Gemeindemitgliedern wählen sie Musikstücke für den Gottesdienst aus und richten diese ggf. für die verfügbaren Besetzungen ein. Sie leiten kirchenmusikalische Gruppen wie Kirchen- oder Posaunenchöre und führen die Proben durch. Außerdem geben sie Musikunterricht und organisieren z.B. Singnachmittage für Senioren und Seniorinnen, Musikaufführungen zum Advent oder Kirchenkonzerte. In der Gemeinde unterstützen sie, kirchenmusikalische Belange zu organisieren, verwalten das kirchenmusikalische Archiv oder erarbeiten wissenschaftliche Veröffentlichungen.Wo arbeitet man? Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen finden Beschäftigungbei christlichen Kirchengemeinden (z.T. nebenberuflich)an Musikhochschulen, Musikakademien, Kirchenmusikschulen, Musikschulen, Volkshochschulenbei Rundfunk- und Fernsehanstaltenin MusikverlagenWeitereBerufe mit MusikBerufe rund um Kunst und KulturBerufe rund um Religion und Kirche

Ausbildungsdauer

Vollzeit: 2 JahreTeilzeit: 3-5 Jahre

Auswahlverfahren

Die Berufsfachschulen und Kirchenmusikschulen wählen Bewerber/innen nach eigenen Kriterien aus. In der Regel wird eine musikalische Eignungsprüfung durchgeführt, in der musikalische Begabung, Theoriekenntnisse und Fertigkeiten im Hauptfachinstrument nachgewiesen werden müssen.

Ausbildungsaufbau

Beispiel für die StundenverteilungPflichtfächer Orgelliteraturspiel: 1. Schuljahr 2 Wochenstunden, 2. Schuljahr 2 WochenstundenLiturgisches Orgelspiel: 1. Schuljahr 1 Wochenstunde, 2. Schuljahr 1 Wochenstunde Gregorianischer Choral/deutscher Liturgiegesang oder Hymnologie: 1. Schuljahr 1 Wochenstunde, 2. Schuljahr 1 WochenstundeLiturgik, kirchenmusikalische Normen und Glaubenslehre: 1. Schuljahr 1 Wochenstunde, 2. Schuljahr 1 WochenstundeChor-/Ensembleleitung: 1. Schuljahr 3 Wochenstunden, 2. Schuljahr 3 WochenstundenKlavier: 1. Schuljahr 1 Wochenstunde, 2. Schuljahr 1 WochenstundePartiturspiel: 1. Schuljahr 0 Wochenstunden, 2. Schuljahr 1 WochenstundeGehörbildung: 1. Schuljahr 2 Wochenstunden, 2. Schuljahr 2 WochenstundenSingen, Stimmbildung, Sprecherziehung: 1. Schuljahr 1 Wochenstunde, 2. Schuljahr 1 WochenstundeChorsingen: 1. Schuljahr 2 Wochenstunden, 2. Schuljahr 2 WochenstundenEnsemblespiel (instrumental, auch Begleitung) oder Ensemblesingen einschließlich Elementar Percussion: 1. Schuljahr 2 Wochenstunden, 2. Schuljahr 2 WochenstundenAllgemeine Musiklehre: 1. Schuljahr 1 Wochenstunde, 2. Schuljahr 0 WochenstundenMusikgeschichte und Literatur: 1. Schuljahr 3 Wochenstunden, 2. Schuljahr 3 WochenstundenInstrumentenkunde und Akustik: 1. Schuljahr 1 Wochenstunde, 2. Schuljahr 0 WochenstundenHarmonielehre und Tonsatz: 1. Schuljahr 2 Wochenstunden, 2. Schuljahr 2 WochenstundenFormenlehre und Werkanalyse: 1. Schuljahr 1 Wochenstunde, 2. Schuljahr 1 WochenstundeOrgelkunde: 1....

Ausbildungskosten

Die Ausbildung an öffentlichen Schulen ist für die Schüler/innen in der Regel kostenfrei, jedoch fallen ggf. Aufnahme- und Prüfungsgebühren an. Private Schulen erheben dagegen meist Lehrgangsgebühren.Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Lernmittel, Berufskleidung, Fahrten zur Ausbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenUnter bestimmten Bedingungen können Schüler/innen, die an einer berufsbildenden Ausbildung teilnehmen, eine Förderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) erhalten.Weitere Informationen: Das BAföG: alle Infos auf einen Blick

Ausbildungsinhalte

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts erwirbt man beispielsweise Kenntnisse in folgenden Bereichen:Orgelliteraturspiel, liturgisches Orgelspiel, OrgelkundeEnsembleleitung (vokal und instrumental)gregorianischer Choral, deutscher liturgischer Gesang oder HymnologieLiturgik, kirchenmusikalische Normen und GlaubenslehrePflichtfachinstrument KlavierPartiturspielGehörbildungGesang, Stimmbildung und SprecherziehungChorsingenEnsemblespielallgemeine Musiklehre, MusikgeschichteInstrumentenkunde und AkustikTonsatz und FormenlehreUnterrichtsmethodikWährend der Ausbildung werden auch allgemeinbildende Fächer wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde unterrichtet.GemeindepraktikaWährend des Praktikums begleitet man den Gemeindegesang mit der Orgel und übt Musikstücke mit dem Kirchenchor ein.ZusatzkenntnisseJe nach Angebot der einzelnen Schulen werden Zusatzkenntnisse vermittelt, die eine vertiefte künstlerische Ausbildung oder den Erwerb einer pädagogischen Qualifikation ermöglichen. Die pädagogische Qualifikation befähigt zur Unterrichtserteilung in der Unter- und Mittelstufe des absolvierten Hauptfaches an Sing- und Musikschulen.

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im theoretischen Unterricht:Unterricht im Klassenverband, ggf. Projektarbeit, Aufarbeitung der Inhalte zu HauseIn schuleigenen Praxisräumen und in KirchengemeindenPraktische Mitarbeit (unter Anleitung):liturgisches Orgelspiel, Musikstücke einstudieren, Chorproben leiten, Kinder- bzw. Kirchenmusikgruppen anleiten, Gottesdienste musikalisch begleitenUmgebung: Zugluft in KirchenräumenAnforderungen:Musikalische Fähigkeiten und ausgezeichnetes Gehör (z.B. für das Orgelspiel, für das Arrangieren von Kirchenmusikstücken) Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. für das Spielen von komplexen Fingerläufen)Kreativität und Kommunikationsfähigkeit (z.B. für das Komponieren und Arrangieren von Musikstücken, für das Erteilen von Unterricht bzw. die Anleitung von Gruppen)Organisatorische Fähigkeiten (z.B. für das Vorbereiten und Durchführen von Aufführungen bzw. die Vorbereitung von Gottesdiensten)

Ausbildungsvergütung

Für die Ausbildung wird keine Vergütung gezahlt.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Musik: z.B. um die musikalische Begleitung eines Gottesdienstes zu gestaltenReligionslehre: z.B. um den liturgischen Gemeindegesang bzw. die Hymnologie zu pflegenLatein: z.B. um Oratorien, Kantaten und Kirchenlieder in lateinischer Sprache zu verstehenDeutsch: z.B. um Chor- oder Instrumentalgruppen anzuleiten

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Kirchenmusiker/in an:Bereich MusikMusiker/Musikerin - Pop/Rock/Jazz (Ausbildung)Staatlich geprüfter Ensembleleiter/Staatlich geprüfte EnsembleleiterinSänger/Sängerin (Ausbildung)Gemeinsamkeit:Musikalisches Repertoire künstlerisch erarbeiten, Musikstücke einstudieren und proben

Ausbildungsdauer (Bayern)

Vollzeit: 2 JahreTeilzeit: 3-5 Jahre

Ausbildungsinhalte (Bayern)

Während des theoretischen und praktischen Unterrichts werden Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:PflichtfächerHauptfächerOrgelliteraturspielliturgisches Orgelspielgregorianischer Choral / deutscher Liturgiegesang (katholisch) oder Hymnologie (evangelisch) Chorleitung/EnsembleleitungLiturgik, kirchenmusikalische Normen und GlaubenslehreMusikalische PflichtfächerKlavierPartiturspielGehörbildungSingen, Stimmbildung und SprecherziehungChorsingenEnsemblespiel (instrumental, auch Begleitung) oder Ensemblesingenallgemeine MusiklehreMusikgeschichte und LiteraturInstrumentenkunde und AkustikHarmonielehre, TonsatzFormenlehre, WerkanalyseOrgelkundeMelodieinstrument (evangelische Kirchenmusik)Unterrichtsmethodik des Hauptfachinstruments in GrundzügenAllgemeinbildende FächerReligionslehreDeutschSozialkundeMusik- und BewegungserziehungWahlfächerWahlfachunterricht (Instrument/Gesang)Rock/Pop/JazzComputer und musikalische GestaltungMusikproduktion/tontechnische Medienschulspezifisches Wahlfach

Die Ausbildung im Überblick

Kirchenmusiker/in ist eine landesrechtlich oder kirchenrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und Kirchenmusikschulen. Sie dauert in Vollzeit 2 Jahre, in Teilzeit 3-5 Jahre und führt bei landesrechtlich geregelten Ausbildungen zu einer staatlichen Abschlussprüfung.Daneben besteht die Möglichkeit, Kirchenmusik an Hochschulen zu studieren.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Die Ausbildung ist nur in dem genannten Bundesland rechtlich geregelt und führt dort zu folgender Abschlussbezeichnung:Bayern:Staatlich geprüfter Kirchenmusiker (C-Kirchenmusik-Prüfung)/Staatlich geprüfte Kirchenmusikerin (C-Kirchenmusik-Prüfung)Darüber hinaus gibt es kirchenrechtliche Regelungen der einzelnen Landeskirchen bzw. Diözesen, z.B. mit folgenden Abschlüssen:C-Kirchenmusiker/C-KirchenmusikerinD-Kirchenmusiker/D-Kirchenmusikerin

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernIhre Chancen können angehende Kirchenmusiker/innen bereits während der Ausbildung verbessern, indem sie Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. eine vertiefte künstlerische Ausbildung oder eine pädagogische Qualifikation. Die pädagogische Qualifikation befähigt zur Unterrichtserteilung in der Unter- und Mittelstufe des absolvierten Hauptfaches an Sing- und Musikschulen.Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Kirchenmusiker/innen bei den christlichen Kirchengemeinden Deutschlands (in der Regel als nebenberufliche Tätigkeit). Darüber hinaus können sie an Musikschulen und Volkshochschulen tätig sein.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten oder auf den neuesten Stand bringen. Das Themenspektrum reicht dabei von Musik bis hin zu Chor- und Orchesterleitung.Beruflich weiterkommenMit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Kirchenmusik erwerben.Wer eine hauptberufliche Tätigkeit als Kirchenmusiker/in anstrebt, benötigt die B- oder A-Prüfung (bzw. das B- oder A-Examen), wobei ein Bachelorabschluss in der Regel der B- und der Masterabschluss der A-Prüfung entspricht.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Regelung auf BundesebeneRahmenvereinbarung über die Berufsfachschulen (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 17.10.2013 i.d.F. vom 21.03.2024)Die Rahmenvereinbarung der Kultusministerkonferenz über die Ausbildung an Berufsfachschulen ist kein unmittelbar geltendes Recht. Die einzelnen Bundesländer regeln die Berufsfachschulausbildungen in ihren Schul- bzw. Berufsfachschulordnungen auf Grundlage der Rahmenvereinbarung.Regelung auf LandesebeneDie Ausbildung ist in folgendem Bundesland landesrechtlich geregelt:Schulordnung für die Berufsfachschulen für Musik (Berufsfachschulordnung Musik - BFSO Musik) vom 30.09.2008 (Bay. GVBl. S. 806), zuletzt geändert durch § 7 der Verordnung vom 04.07.2025 (Bay.GVBl. S. 298)In den folgenden Bundesländern liegen keine landesrechtlichen Regelungen vor:Baden-WürttembergBerlinBrandenburgBremenHamburgHessenMecklenburg-VorpommernNiedersachsenNordrhein-WestfalenRheinland-PfalzSaarlandSachsenSachsen-AnhaltSchleswig-HolsteinThüringen Darüber hinaus gibt es kirchenrechtliche Regelungen der einzelnen Landeskirchen bzw. Diözesen.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Ein Hauptschulabschluss ist erforderlich.Weitere Voraussetzungen können je nach Bildungsangebot vorliegen.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung (Bayern)

Schulische Vorbildung:Abschluss der MittelschuleWeitere Voraussetzungen:Eignungsprüfung (Nachweis der musikalischen Eignung/musikalischer Vorkenntnisse)gesundheitliche Eignung

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Musiker/Musikerin - Kirchenmusik (Ausbildung)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Musiker/Musikerin - Kirchenmusik (Ausbildung) in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen gestalten, betreuen und leiten die musikalische Begleitung eines Gottesdienstes. Zusammen mit Pfarrern bzw. Pfarrerinnen und Gemeindemitgliedern wählen sie Musikstücke für den Gottesdienst aus und richten diese ggf. für die verfügbaren Besetzungen ein. Sie leiten kirchenmusikalische Gruppen wie Kirchen- oder Posaunenchöre und führen die Proben durch. Außerdem geben sie Musikunterricht und organisieren z.B. Singnachmittage für Senioren und Seniorinnen, Musikaufführungen zum Advent oder Kirchenkonzerte. In der Gemeinde unterstützen sie, kirchenmusikalische Belange zu organisieren, verwalten das kirchenmusikalische Archiv oder erarbeiten wissenschaftliche Veröffentlichungen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe: Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen finden Beschäftigungbei christlichen Kirchengemeinden (z.T. nebenberuflich)an Musikhochschulen, Musikakademien, Kirchenmusikschulen, Musikschulen, Volkshochschulenbei Rundfunk- und Fernsehanstaltenin MusikverlagenArbeitsorte:Kirchenmusiker und Kirchenmusikerinnen arbeiten in erster Liniein Kirchenin Gemeindesälenin Büroräumenin UnterrichtsräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Für die Ausbildung ist ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) erforderlich. Die Berufsfachschulen wählen nach eigenen Kriterien aus.Worauf kommt es an?Anforderungen:Musikalische Fähigkeiten und ausgezeichnetes Gehör (z.B. für das Orgelspiel, für das Arrangieren von Kirchenmusikstücken)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. für das Spielen von komplexen Fingerläufen)Kreativität und Kommunikationsfähigkeit (z.B. für das Komponieren und Arrangieren von Musikstücken, für das Erteilen von Unterricht bzw. die Anleitung von Gruppen)Organisatorische Fähigkeiten (z.B. für das Vorbereiten und Durchführen von Aufführungen bzw. die Vorbereitung von Gottesdiensten)Schulfächer:Musik (z.B. um die musikalische Begleitung eines Gottesdienstes zu gestalten)Religionslehre (z.B. um den liturgischen Gemeindegesang bzw. die Hymnologie zu pflegen)Latein (z.B. um Oratorien, Kantaten und Kirchenlieder in lateinischer Sprache zu verstehen)Deutsch (z.B. um Chor- oder Instrumentalgruppen anzuleiten)Was verdient man in der Ausbildung?Während der schulischen Ausbildung erhält man keine Vergütung. An manchen Schulen fallen für die Ausbildung Kosten an, z.B. Schulgeld, Aufnahme- und Prüfungsgebühren.

Ist Musiker/Musikerin - Kirchenmusik (Ausbildung) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Musiker/Musikerin - Kirchenmusik (Ausbildung)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Musiker/Musikerin - Kirchenmusik (Ausbildung) qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Musiker/Musikerin - Kirchenmusik (Ausbildung)" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Musiker/Musikerin - Kirchenmusik (Ausbildung) in Deutschland typischerweise?

Kirchenmusiker/innen werden in schulischer Form ausgebildet.Lernorte sindBerufsfachschule/Kirchenmusikschule: Unterrichtsräume (Unterricht im Klassenverband), schuleigene ProbenräumeKirchengemeinden: Übungsräume, Kirchen

Wie hoch ist das typische Gehalt für Musiker/Musikerin - Kirchenmusik (Ausbildung) in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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