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Mikrotechnologe/Mikrotechnologin

Mikrotechnologe/-technologin

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 26322

Was ist Mikrotechnologe/Mikrotechnologin?

Was macht man in diesem Beruf?Mikrotechnologen und -technologinnen fertigen mikrotechnische Produkte wie z.B. Computerchips oder Airbagsensoren. Sie stellen alle benötigten Arbeitsstoffe bereit, sichern und prüfen die Reinraumbedingungen und stellen Drehzahl-, Temperatur- oder Druckwerte an den Produktionseinrichtungen ein. Sie bedienen Maschinen und Anlagen, halten diese instand und rüsten sie um. Für die Herstellung der Chips ätzen sie u.a. Löcher in Siliziumplatten, bringen Kontakte an und beschichten die Oberfläche. Mikrotechnologen und -technologinnen überwachen den Produktionsprozess, beseitigen Störungen und führen Qualitätsprüfungen und Endtests durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Mikrotechnologen und -technologinnen finden Beschäftigungbei Herstellern elektronischer Bauteile oder elektrischer Ausrüstungen für Fahrzeugein Unternehmen, die Computerchips oder elektromedizinische Geräte produzierenin ForschungsgesellschaftenArbeitsorte:Mikrotechnologen/-technologinnen arbeiten in erster Liniein Werkstättenin Werkhallenin Reinräumen und LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Büroräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [52.0%]52Sonstige [4.0%]Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Arbeiten mit hochpräzisen Produktionseinrichtungen und unter Reinraumbedingungen) Technisches Verständnis (z.B. beim Durchführen von Wartungsarbeiten an den Produktionseinrichtungen)Handwerkliches Geschick (z.B. Beschichten von Oberflächen, Ätzen von Löchern in Siliziumscheiben)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Auftragen lichtempfindlicher Lacke auf Mikrochips u.Ä.)Schulfächer:Physik (z.B. um Spannungen, Ströme und Widerstände zu messen)Werken/Technik (z.B. um Versuchsanordnungen aufzubauen)Mathematik (z.B. um Messreihen auszuwerten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.243 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 € bis 1.489 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Mikrotechnologe/Mikrotechnologin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

▶ Lernorte

Mikrotechnologen und -technologinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Industriebetriebe oder Forschungseinrichtungen): Werkstätten, Reinräume, Produktionshallen, Entwicklungs- und Instandsetzungswerkstätten, technische LaborsBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit: für die Länder Bayern, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein in Itzehoe (Schleswig-Holstein):Regionales Berufsbildungszentrum des Kreises Steinburg (AöR)für die Länder Hessen, Niedersachsen und Thüringen in Erfurt (Thüringen):Andreas-Gordon-SchuleQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

▶ Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Mikrotechnologen und -technologinnen fertigen mikrotechnische Produkte wie z.B. Computerchips oder Airbagsensoren. Sie stellen alle benötigten Arbeitsstoffe bereit, sichern und prüfen die Reinraumbedingungen und stellen Drehzahl-, Temperatur- oder Druckwerte an den Produktionseinrichtungen ein. Sie bedienen Maschinen und Anlagen, halten diese instand und rüsten sie um. Für die Herstellung der Chips ätzen sie u.a. Löcher in Siliziumplatten, bringen Kontakte an und beschichten die Oberfläche. Mikrotechnologen und -technologinnen überwachen den Produktionsprozess, beseitigen Störungen und führen Qualitätsprüfungen und Endtests durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Mikrotechnologen und -technologinnen finden Beschäftigungbei Herstellern elektronischer Bauteile oder elektrischer Ausrüstungen für Fahrzeugein Unternehmen, die Computerchips oder elektromedizinische Geräte produzierenin ForschungsgesellschaftenArbeitsorte:Mikrotechnologen/-technologinnen arbeiten in erster Liniein Werkstättenin Werkhallenin Reinräumen und LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Büroräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildu...

▶ BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungMikrotechnologe/-technologinBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Mikrotechnologen und -technologinnen fertigen mikrotechnische Produkte wie z.B. Computerchips oder Airbagsensoren. Sie stellen alle benötigten Arbeitsstoffe bereit, sichern und prüfen die Reinraumbedingungen und stellen Drehzahl-, Temperatur- oder Druckwerte an den Produktionseinrichtungen ein. Sie bedienen Maschinen und Anlagen, halten diese instand und rüsten sie um. Für die Herstellung der Chips ätzen sie u.a. Löcher in Siliziumplatten, bringen Kontakte an und beschichten die Oberfläche. Mikrotechnologen und -technologinnen überwachen den Produktionsprozess, beseitigen Störungen und führen Qualitätsprüfungen und Endtests durch.Wo arbeitet man?Mikrotechnologen und -technologinnen finden Beschäftigungbei Herstellern elektronischer Bauteile oder elektrischer Ausrüstungen für Fahrzeugein Unternehmen, die Computerchips oder elektromedizinische Geräte produzierenin ForschungsgesellschaftenWeitereBerufe in der Informations- und KommunikationstechnikBerufe in der MikrosystemtechnikBerufe in der Nanotechnologie

▶ Ausbildungsdauer

3 Jahre

▶ Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Anwenden technischer UnterlagenPlanen und Organisieren der ArbeitDokumentieren der Arbeiten, Bedienen von Datenverarbeitungsanlagen, DatenschutzQualitätsmanagementBereitstellen und Entsorgen von ArbeitsstoffenSichern und Prüfen der ReinraumbedingungenUmrüsten, Prüfen und vorbeugendes Instandhalten von ProduktionseinrichtungenEinstellen von ProzessparameternOptimieren des ProduktionsprozessesVertiefen der Kenntnisse aus dem 1. AusbildungsjahrSpezialisierung auf Schwerpunkt Halbleitertechnik oder Mikrosystemtechnik:Herstellungs- und Montageprozesseprozessbegleitende PrüfungenDurchführen von EndtestsSichern von Prozessabläufen im EinsatzgebietAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Erfassung und Darstellung von Signalverarbeitungsvorgängen und elektrischen Grundgrößen Beurteilung von chemischen Zusammenhängen für die HalbleiterherstellungFunktionsanalyse ausgewählter HalbleiterwerkstoffeEinhaltung von ReinraumbedingungenAnwendung von StandardsoftwareVergleich von Funktionseinheiten diskreter und integrierter SchaltungenAnwendung fototechnischer Verfahren in der MikrotechnologieErstellung von Schichten und deren StrukturierungZwischenprüfung in der...

▶ Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

▶ Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man technische Unterlagen (z.B. technische Zeichnungen, Schalt- und Funktionspläne, Handbücher) liest, anwendet und skizziertwie man Reinraumbedingungen sichert und prüftwie man Produktionseinrichtungen umrüstet, prüft und instand hältwie Umweltschutz, Datenschutz und rationelle Energieverwendung funktionierenIm Schwerpunkt Halbleitertechnik:wie man Halbleiter durch Strukturieren, Ätzen, Dotieren und Montieren herstelltwas diskrete Halbleiter, Leistungshalbleiter sowie Optohalbleiter und optoelektronische Anzeigesysteme sindwie kundenspezifische Schaltkreise funktionierenIm Schwerpunkt Mikrosystemtechnik:wie man Mikrosysteme durch Bestücken, Löten, Bonden und Versiegeln sowie Träger für Halbleiterbauelemente durch Beschichtungsverfahren, aber auch Schaltungsträger in Dick- und Dünnschichttechnik und Hybridtechnik herstelltwie man Mikrosysteme testetwie SMD-Montagetechnik, lithografisches Tiefätzen sowie Galvano- und Abformtechniken funktionierenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Erfassung und Darstellung von Signalverarbeitungsvorgängen und elektrischen Grundgrößen)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

▶ Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Daten in Produktionsanlagen eingeben, Arbeitsmaterialien bereitstellen, Prüfergebnisse dokumentierenUmgebung: wechselnde Arbeitsorte (Werkstätten und -hallen, Reinräume, Labors)Kleidung: z.T. Schutzkleidung (z.B. Reinraumanzüge, Mundschutz, Handschuhe, Haube)Arbeitszeit: teilweise SchichtarbeitAnforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Arbeiten mit hochpräzisen Produktionseinrichtungen und unter Reinraumbedingungen) Technisches Verständnis (z.B. beim Durchführen von Wartungsarbeiten an den Produktionseinrichtungen)Handwerkliches Geschick (z.B. Beschichten von Oberflächen, Ätzen von Löchern in Siliziumscheiben)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Auftragen lichtempfindlicher Lacke auf Mikrochips u.Ä.)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

▶ Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

▶ Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.243 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 € bis 1.489 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Physik: z.B. um Spannungen, Ströme und Widerstände zu messenWerken/Technik: z.B. um Versuchsanordnungen aufzubauenMathematik: z.B. um Messreihen auszuwerten

▶ Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

▶ Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Mikrotechnologe/-technologin an:Bereich Informations- und KommunikationstechnikElektroniker/Elektronikerin für Geräte und SystemeInformations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker/Informations- und Telekommunikationssystem-ElektronikerinGemeinsamkeit:Produkte der (Mikro-)Elektronik und (Mikro-)Systemtechnik herstellenBereich NanotechnologieElektroniker/Elektronikerin für AutomatisierungstechnikMechatroniker/MechatronikerinGemeinsamkeit:mit Produkten der Mikro-/Nanoelektronik und -systemtechnik arbeiten

▶ Entwicklung der Ausbildung

1998:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Ausbildungsberuf Mikrotechnologe/-technologin tritt in KraftZwei Schwerpunkte (Halbleitertechnik, Mikrosystemtechnik)2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

▶ Die Ausbildung im Überblick

Mikrotechnologe/-technologin ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnung Mikrotechnologe/Mikrotechnologin

▶ Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.303 €2. Ausbildungsjahr: 1.365 €3. Ausbildungsjahr: 1.444 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €3. Ausbildungsjahr: 1.402 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Mikrotechnologen und -technologinnen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Mikrotechnologen und -technologinnen bei Herstellern elektronischer Bauteile oder elektrischer Ausrüstungen für Fahrzeuge.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Mikro-, Nano- und Halbleitertechnologie bis hin zu Normen, Sicherheits- und Prüfbestimmungen in elektrischen Anlagen.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Leiterplattentechnik abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Mikrotechnik, Mikrosystemtechnik erwerben.

▶ Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €3. Ausbildungsjahr: 1.402 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 207 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 52 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 44 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [52.0%]52Sonstige [4.0%]Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

▶ Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.264 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.334 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.439 € bis 1.443 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.271 €2. Ausbildungsjahr: 1.338 €3. Ausbildungsjahr: 1.437 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung erfolgt in einem der Schwerpunkte Halbleitertechnik oder Mikrosystemtechnik und wird je nach Ausbildungsbetrieb in einem Einsatzgebiet vertieft.Einsatzgebiete im Schwerpunkt Halbleitertechnik:diskrete HalbleiterLeistungshalbleiterintegrierte Halbleiterkundenspezifische Schaltkreise (ASICS)Optohalbleiteroptoelektronische AnzeigesystemeEinsatzgebiete im Schwerpunkt Mikrosystemtechnik:DickschichttechnikDünnschichttechnikHybridtechnikMontagetechnik oberflächenmontierbarer Bauelemente (SMD)lithografisches TiefätzenGalvano- und Abformtechnik

▶ Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Mikrotechnologen/zur Mikrotechnologin (MikrotAusbV) vom 06.03.1998 (BGBl. I S. 477)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Mikrotechnologe/Mikrotechnologin (Beschluss der Kultusminitserkonferenz vom 30.01.1998)

▶ Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.304 €2. Ausbildungsjahr: 1.378 €3. Ausbildungsjahr: 1.489 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

▶ Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.243 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Mikrotechnologe/Mikrotechnologin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Mikrotechnologe/Mikrotechnologin in Deutschland? ▼

Was macht man in diesem Beruf?Mikrotechnologen und -technologinnen fertigen mikrotechnische Produkte wie z.B. Computerchips oder Airbagsensoren. Sie stellen alle benötigten Arbeitsstoffe bereit, sichern und prüfen die Reinraumbedingungen und stellen Drehzahl-, Temperatur- oder Druckwerte an den Produktionseinrichtungen ein. Sie bedienen Maschinen und Anlagen, halten diese instand und rüsten sie um. Für die Herstellung der Chips ätzen sie u.a. Löcher in Siliziumplatten, bringen Kontakte an und beschichten die Oberfläche. Mikrotechnologen und -technologinnen überwachen den Produktionsprozess, beseitigen Störungen und führen Qualitätsprüfungen und Endtests durch.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Mikrotechnologen und -technologinnen finden Beschäftigungbei Herstellern elektronischer Bauteile oder elektrischer Ausrüstungen für Fahrzeugein Unternehmen, die Computerchips oder elektromedizinische Geräte produzierenin ForschungsgesellschaftenArbeitsorte:Mikrotechnologen/-technologinnen arbeiten in erster Liniein Werkstättenin Werkhallenin Reinräumen und LaborsDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch in Büroräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [44.0%]44Hochschulreife [52.0%]52Sonstige [4.0%]Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Arbeiten mit hochpräzisen Produktionseinrichtungen und unter Reinraumbedingungen) Technisches Verständnis (z.B. beim Durchführen von Wartungsarbeiten an den Produktionseinrichtungen)Handwerkliches Geschick (z.B. Beschichten von Oberflächen, Ätzen von Löchern in Siliziumscheiben)Geschicklichkeit und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Auftragen lichtempfindlicher Lacke auf Mikrochips u.Ä.)Schulfächer:Physik (z.B. um Spannungen, Ströme und Widerstände zu messen)Werken/Technik (z.B. um Versuchsanordnungen aufzubauen)Mathematik (z.B. um Messreihen auszuwerten)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.243 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 € bis 1.489 €

Ist Mikrotechnologe/Mikrotechnologin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼

In Deutschland folgt "Mikrotechnologe/Mikrotechnologin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Mikrotechnologe/Mikrotechnologin qualifiziert werden? ▼

In Deutschland folgt "Mikrotechnologe/Mikrotechnologin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Mikrotechnologe/Mikrotechnologin in Deutschland typischerweise? ▼

Mikrotechnologen und -technologinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Industriebetriebe oder Forschungseinrichtungen): Werkstätten, Reinräume, Produktionshallen, Entwicklungs- und Instandsetzungswerkstätten, technische LaborsBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit: für die Länder Bayern, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Saarland und Schleswig-Holstein in Itzehoe (Schleswig-Holstein):Regionales Berufsbildungszentrum des Kreises Steinburg (AöR)für die Länder Hessen, Niedersachsen und Thüringen in Erfurt (Thüringen):Andreas-Gordon-SchuleQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Mikrotechnologe/Mikrotechnologin in Deutschland? ▼

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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