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Mikroelektronik (weiterführend)

Weiterbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 26324

Was ist Mikroelektronik (İleri Eğitim ve Uzmanlık)?

Fachkräfte mit "weiterführender" (fortgeschrittener) Ausbildung im Bereich Mikroelektronik sind in Deutschland an komplexen Aufgaben wie dem Design, der Entwicklung, der Produktion und dem Test von integrierten Schaltkreisen (Chips) beteiligt, die das Herz moderner elektronischer Geräte bilden.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Mikroelektronik (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Studieninhalte

Pflichtmodule, z.B.:Bauelemente der Mikro- und NanotechnikIntelligente SensorsystemeMikrosystementwurfTechnologien für Mikro- und NanosystemeZuverlässigkeit von Mikro- und NanosystemenWahlpflichtmodule, z.B.:Characterization of Micro- and NanomaterialsGerätetechnikIntegrierte analoge SchaltungstechnikLight and Matter: Interaction in Nanostructures Lithografie für NanosystemeMehrgrößenregelungMess- und Prüftechnik für MikrosystemtechnikMicrowave CADSensor-SignalauswertungTechnologien der MikrofertigungPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Industrieunternehmen der Elektrobranche)

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenPraktische Übungen: z.B. im Labor Übungen zur Signalverarbeitung durchführenEigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefenOrganisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Industrieunternehmen der Elektrobranche), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Mikroelektronik (weiterführend) sein:Bereich MikrosystemtechnikMikrotechnik, Mikrosystemtechnik (weiterführend)Gemeinsamkeiten:mikroelektronische Bauteile entwickelnKenntnisse über Automationstechnik erwerbenBereich Mechatronik und AutomatisierungstechnikElektrotechnik (weiterführend)Mechatronik (weiterführend)Robotik, Autonome Systeme (weiterführend)Sensortechnik (weiterführend)Gemeinsamkeiten:mikroelektronische bzw. automationstechnische Systeme entwickelnelektro- und informationstechnische Kenntnisse erwerben

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Elektrotechnik (grundständig)Fahrzeuginformatik, -elektronik (grundständig)Informations-, Kommunikationstechnik (grundständig)Mikrotechnik, Mikrosystemtechnik (grundständig)Mechatronik (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:Nachhaltige Energiesysteme im MaschinenbauFührung und TeamentwicklungZeitmanagementAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule, z.B. zum Thema Mess- und Prüftechnik für Mikrosystemtechnik, können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika, z.B. in Industrieunternehmen der Elektrobranche, bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das kann z.B. Mikro- und Nanoelektronik sein. Daneben gibt es Masterstudiengänge, die ein breites Spektrum der Mikroelektronik abdecken.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleLeistungs- und Mikroelektronik (Master)Micro- and Nanoelectronics (Master)Microelectronics and Microsystems (Master)Mikroelektronische Systeme (Master)Mikrosysteme und Mikroelektronik (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen der Mikroelektronik bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Qualitätssicherung, -management oder Verfahrens-, Produktentwicklung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

20. Jahrhundert:Gründung der ersten Institute für MikroelektronikEtablierung der ersten eigenständigen Studiengänge1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden Anfang des 21. Jahrhunderts:Entwicklung der Mikroelektronik zur Schlüsseltechnologie in vielen Forschungsgebieten, z.B.:MedizintechnikVerkehrstechnikAutomobiltechnikEnergietechnik

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussgradMaster of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Bereich Elektrotechnik oder Elektronik vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Ggf. sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Mikroelektronik (İleri Eğitim ve Uzmanlık)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Mikroelektronik (weiterführend) in Deutschland?

Fachkräfte mit "weiterführender" (fortgeschrittener) Ausbildung im Bereich Mikroelektronik sind in Deutschland an komplexen Aufgaben wie dem Design, der Entwicklung, der Produktion und dem Test von integrierten Schaltkreisen (Chips) beteiligt, die das Herz moderner elektronischer Geräte bilden.

Ist Mikroelektronik (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Mikroelektronik (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Mikroelektronik (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Bereich Elektrotechnik oder Elektronik vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Ggf. sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.

Wo arbeiten Mikroelektronik (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sindan der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Laborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Mikroelektronik (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.

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