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Metallbauer/Metallbauerin Fachrichtung Nutzfahrzeugbau

Metallbauer/in - Nutzfahrzeugbau

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 25222

Was ist Metallbauer/Metallbauerin Fachrichtung Nutzfahrzeugbau?

Was macht man in diesem Beruf?Metallbauer/innen der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau stellen Fahrzeugrahmen, Karosserien, Fahrwerke und Aufbauten für Nutzfahrzeuge und Maschinen her, die z.B. im Speditionswesen oder in der Land- und Forstwirtschaft zum Einsatz kommen. Nach Skizzen und Zeichnungen fertigen sie Bauteile aus Stahl- bzw. Nichteisenmetallblechen und -profilen. Dabei reißen sie das Metall an, spanen, formen und schmieden es. Die einzelnen Bauteile verschweißen, vernieten oder verschrauben sie. Beim Zusammenbau verwenden sie auch vorgefertigte Teile und Systeme. Sie installieren hydraulische, pneumatische und elektrische bzw. elektronische Anlagen: vom Antiblockiersystem für Lkw-Bremsanlagen über Hub- und Ladeeinrichtungen für Lieferfahrzeuge bis zur Kühlanlage für Tiefkühltransporter. Zudem warten sie die Fahrzeuge und halten sie instand. Beschädigte Bauteile bauen sie aus und reparieren oder ersetzen sie.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Metallbauer/innen der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau finden Beschäftigungin Betrieben des Kraftfahrzeug- oder Maschinenbausin ReparaturwerkstättenArbeitsorte:Metallbauer/innen der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau arbeitenin Werkstätten bzw. Werkhallenauf BaustellenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Büroräumenbei Montageeinsätzen bundesweit oder im AuslandWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [38.0%]38mittlerer Bildungsabschluss [46.0%]46Hochschulreife [8.0%]8Sonstige [4.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim maßgenauen Anfertigen von Fahrzeugteilen) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Vermessen und Einstellen der Fahrwerksgeometrie)Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Anreißen und Zuschneiden von Blechen und Setzen von Schweißpunkten) Technisches Verständnis (z.B. Ermitteln der Ursachen von Fehlern, Störungen und Schäden)Schulfächer:Physik (z.B. um Werkstoffe auszuwählen und Bauteile zu dimensionieren)Mathematik (z.B. um Flächen, Volumen, Massen und Materialbedarfe zu berechnen)Werken/Technik (z.B. um Maschinen sicher zu nutzen und Teilzeichnungen zu erstellen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 944 € bis 1.179 €2. Ausbildungsjahr: 984 € bis 1.241 €3. Ausbildungsjahr: 1.033 € bis 1.344 €4. Ausbildungsjahr: 1.089 € bis 1.402 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Metallbauer/Metallbauerin Fachrichtung Nutzfahrzeugbau in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Metallbauer/innen der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Handwerksbetriebe des Nutzfahrzeugbaus): Werkstätten und -hallen, bei der Montage auf Baustellen im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Bayern und Hessen in Mindelheim (Bayern):Staatliche Berufsschule Mindelheim mit Außenstellen Bad Wörishofen und MemmingenQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Metallbauer/innen der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau stellen Fahrzeugrahmen, Karosserien, Fahrwerke und Aufbauten für Nutzfahrzeuge und Maschinen her, die z.B. im Speditionswesen oder in der Land- und Forstwirtschaft zum Einsatz kommen. Nach Skizzen und Zeichnungen fertigen sie Bauteile aus Stahl- bzw. Nichteisenmetallblechen und -profilen. Dabei reißen sie das Metall an, spanen, formen und schmieden es. Die einzelnen Bauteile verschweißen, vernieten oder verschrauben sie. Beim Zusammenbau verwenden sie auch vorgefertigte Teile und Systeme. Sie installieren hydraulische, pneumatische und elektrische bzw. elektronische Anlagen: vom Antiblockiersystem für Lkw-Bremsanlagen über Hub- und Ladeeinrichtungen für Lieferfahrzeuge bis zur Kühlanlage für Tiefkühltransporter. Zudem warten sie die Fahrzeuge und halten sie instand. Beschädigte Bauteile bauen sie aus und reparieren oder ersetzen sie.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Metallbauer/innen der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau finden Beschäftigungin Betrieben des Kraftfahrzeug- oder Maschinenbausin ReparaturwerkstättenArbeitsorte:Metallbauer/innen der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau arbeitenin Werkstätten bzw. Werkhallenauf BaustellenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Büroräumenbei Montageeinsätze...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungMetallbauer/in der Fachrichtung NutzfahrzeugbauWas macht man in diesem Beruf?Metallbauer/innen der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau stellen Fahrzeugrahmen, Karosserien, Fahrwerke und Aufbauten für Nutzfahrzeuge und Maschinen her, die z.B. im Speditionswesen oder in der Land- und Forstwirtschaft zum Einsatz kommen. Nach Skizzen und Zeichnungen fertigen sie Bauteile aus Stahl- bzw. Nichteisenmetallblechen und -profilen. Dabei reißen sie das Metall an, spanen, formen und schmieden es. Die einzelnen Bauteile verschweißen, vernieten oder verschrauben sie. Beim Zusammenbau verwenden sie auch vorgefertigte Teile und Systeme. Sie installieren hydraulische, pneumatische und elektrische bzw. elektronische Anlagen: vom Antiblockiersystem für Lkw-Bremsanlagen über Hub- und Ladeeinrichtungen für Lieferfahrzeuge bis zur Kühlanlage für Tiefkühltransporter. Zudem warten sie die Fahrzeuge und halten sie instand. Beschädigte Bauteile bauen sie aus und reparieren oder ersetzen sie.Wo arbeitet man?Metallbauer/innen der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau finden Beschäftigungin Betrieben des Kraftfahrzeug- oder Maschinenbausin ReparaturwerkstättenWeitereBerufe im MetallbauBerufe in der Fahrzeug- und VerkehrstechnikBerufe rund um das Auto und den Straßenverkehr

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb (Berufliche Grundbildung) und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. Ausbildungsjahrbetriebliche, technische und kundenorientierte KommunikationPlanen und Steuern von Arbeitsabläufen; Kontrollieren und Beurteilen der ArbeitsergebnisseQualitätsmanagementPrüfen und MessenFügenmanuelles Spanen und Umformenmaschinelles BearbeitenInstandhalten und Warten von BetriebsmittelnAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Fertigen von Bauelementen mit handgeführten WerkzeugenFertigen von Bauelementen mit MaschinenHerstellen von einfachen BaugruppenWarten technischer Systeme2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb (Berufliche Fachbildung) und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Schweißen, thermisches Trennenmanuelles und maschinelles Umformen von Blechen und ProfilenElektrotechnikBehandeln und Schützen von OberflächenTransportieren von Bauteilen und BaugruppenDemontieren und Montieren von Bauteilen und BaugruppenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Herstellen von BlechbauteilenHerstellen von Konstruktionen aus ProfilenHerstellen von UmformteilenDemontieren und Montieren von Baugruppen in der WerkstattTeil 1 der Gesellenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungs...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:worauf man bei der Prüfung von Werkstücken mit Winkeln, Grenz- und Gewindelehren achten musswie man technische Unterlagen, z.B. Betriebsanleitungen, Kataloge, Stücklisten, liest und anwendetwie unterschiedliche Werkstoffe durch Schrauben und Nieten verbunden werdenwie man Bauteile und Baugruppen heftet und Bleche und Profile geschweißt werdenwas bei der thermischen Trennung von Blechen und Profilen aus legiertem Stahl und Aluminium zu beachten istwie Oberflächen behandelt und geschützt werdenwie man Karosserie, Fahrzeugrahmen und Aufbauten herstellt und umbautwas bei der Wartung und Instandsetzung von Fahrzeugen beachtet werden musswie Prüfprotokolle angefertigt, technische Sachverhalte dokumentiert und ausgewertet werdenwas bei der Abstimmung mit Kunden zu beachten ist, wie man Änderungswünsche dokumentiert und umsetztDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Fertigen von Bauelementen mit Maschinen, Herstellen von Blechbauteilen)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Bleche biegen oder abkanten, Schweißnähte säubern, Bauteile vernietenUmgebung: in Werkstätten und -hallen mit Maschinenlärm, auf BaustellenKleidung: Schutzkleidung (Handschuhe, Schutzbrille, Sicherheitsschuhe, ggf. Gehörschutz)Arbeitszeit: z.T. Schichtdienst, BereitschaftsdienstAnforderungen: Sorgfalt (z.B. beim maßgenauen Anfertigen von Fahrzeugteilen) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Vermessen und Einstellen der Fahrwerksgeometrie)Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Anreißen und Zuschneiden von Blechen und Setzen von Schweißpunkten) Technisches Verständnis (z.B. Ermitteln der Ursachen von Fehlern, Störungen und Schäden)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 944 € bis 1.179 €2. Ausbildungsjahr: 984 € bis 1.241 €3. Ausbildungsjahr: 1.033 € bis 1.344 €4. Ausbildungsjahr: 1.089 € bis 1.402 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Flächen, Volumen, Massen und Materialbedarfe zu berechnenPhysik: z.B. um Werkstoffe auszuwählen und Bauteile zu dimensionierenWerken/Technik: z.B. um Maschinen sicher zu nutzen und Teilzeichnungen zu erstellen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" berechtigt dazu, bestimmte Arbeiten bei der Inbetriebnahme und Instandhaltung von elektrischen Anlagen oder Maschinen durchzuführen. Dazu erwerben die Auszubildenden fachtheoretische und fachpraktische Qualifikationen in der Elektrotechnik. Die zuständige Industrie- und Handelskammer bzw. Handwerkskammer erteilt weitere Informationen, z.B.:IHK Nürnberg für Mittelfranken - Elektrofachkraft für festgelegte TätigkeitenDie Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Metallbauer/in der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau an:Bereich Fahrzeug- und VerkehrstechnikKarosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Karosserie- und FahrzeugbautechnikKarosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung KarosserieinstandhaltungstechnikKarosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Caravan- und ReisemobiltechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt NutzfahrzeugtechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt KarosserietechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt PersonenkraftwagentechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt MotorradtechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt System- und HochvolttechnikLand- und Baumaschinenmechatroniker/Land- und BaumaschinenmechatronikerinGemeinsamkeit:Fahrzeuge oder Fahrzeugbauteile montieren, warten, reparieren und instand haltenBereich MetallbauMetallbauer/Metallbauerin Fachrichtung MetallgestaltungMetallbauer/Metallbauerin Fachrichtung KonstruktionstechnikKonstruktionsmechaniker/KonstruktionsmechanikerinBehälter- und Apparatebauer/Behälter- und ApparatebauerinGemeinsamkeit:Metallteile bearbeiten und zusammenbauen, ggf. auch instand halten

Entwicklung der Ausbildung

1934:Erstmals Eintrag der Berufe Schmied/in und Schlosser/in im Verzeichnis der Gewerbe, die handwerksmäßig betrieben werden1989:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Metallbauer/in mit den fünf Fachrichtungen Anlagen- und Fördertechnik, Fahrzeugbau, Konstruktionstechnik, Landtechnik sowie MetallgestaltungAufhebung der Vorläuferberufe Schmied/in und Schlosser/in2002:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung mit den drei Fachrichtungen Konstruktionstechnik, Metallgestaltung und Nutzfahrzeugbau (Gesellenprüfung erfolgt in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen)Aufhebung des Vorläuferberufs Metallbauer/in mit fünf Fachrichtungen2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Metallbauer/in der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungMetallbauer/Metallbauerin - Fachrichtung Nutzfahrzeugbau

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.119 € bis 1.169 €2. Ausbildungsjahr: 1.147 € bis 1.197 €3. Ausbildungsjahr: 1.204 € bis 1.254 €4. Ausbildungsjahr: 1.268 € bis 1.318 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.060 €3. Ausbildungsjahr: 1.110 €4. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.201 €4. Ausbildungsjahr: 1.228 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Dezember 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.115 €2. Ausbildungsjahr: 1.171 €3. Ausbildungsjahr: 1.281 €4. Ausbildungsjahr: 1.341 €Quelle:HWK Kassel, Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €4. Ausbildungsjahr: 1.340 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 €4. Ausbildungsjahr: 1.180 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.090 €3. Ausbildungsjahr: 1.110 €4. Ausbildungsjahr: 1.190 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Metallbauer/innen der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. als "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten" oder im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Metallbauer/innen der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau in Betrieben des Kraftfahrzeug- oder Maschinenbaus oder in Reparaturwerkstätten.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Kraftfahrzeugtechnik, -instandhaltung bis hin zu Korrosionsschutz.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Metallbauermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Fahrzeugtechnik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Metallbauer-Handwerks (etwa mit einer Kraftfahrzeugschlosserei) oder des verwandten Feinwerkmechaniker- bzw. Landmaschinenmechaniker-Handwerks.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.140 €4. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.060 €3. Ausbildungsjahr: 1.080 €4. Ausbildungsjahr: 1.120 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 72 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 46 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 38 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 8 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 4 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. 8 Prozent der Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen hatten vor Ausbildungsbeginn eine Berufsfachschule absolviert. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [38.0%]38mittlerer Bildungsabschluss [46.0%]46Hochschulreife [8.0%]8Sonstige [4.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.070 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.260 €4. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.090 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €4. Ausbildungsjahr: 1.185 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 944 € bis 966 €2. Ausbildungsjahr: 984 € bis 1.005 €3. Ausbildungsjahr: 1.033 € bis 1.095 €4. Ausbildungsjahr: 1.089 € bis 1.150 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Metallbauer und zur Metallbauerin vom 25.07.2008 (BGBl. I S. 1468)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Metallbauer/Metallbauerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 14.05.2002)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.179 €2. Ausbildungsjahr: 1.241 €3. Ausbildungsjahr: 1.344 €4. Ausbildungsjahr: 1.402 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.190 €4. Ausbildungsjahr: 1.270 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.080 €3. Ausbildungsjahr: 1.180 €4. Ausbildungsjahr: 1.275 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.053 €2. Ausbildungsjahr: 1.090 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €4. Ausbildungsjahr: 1.185 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Metallbauer/Metallbauerin Fachrichtung Nutzfahrzeugbau

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Metallbauer/Metallbauerin Fachrichtung Nutzfahrzeugbau in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Metallbauer/innen der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau stellen Fahrzeugrahmen, Karosserien, Fahrwerke und Aufbauten für Nutzfahrzeuge und Maschinen her, die z.B. im Speditionswesen oder in der Land- und Forstwirtschaft zum Einsatz kommen. Nach Skizzen und Zeichnungen fertigen sie Bauteile aus Stahl- bzw. Nichteisenmetallblechen und -profilen. Dabei reißen sie das Metall an, spanen, formen und schmieden es. Die einzelnen Bauteile verschweißen, vernieten oder verschrauben sie. Beim Zusammenbau verwenden sie auch vorgefertigte Teile und Systeme. Sie installieren hydraulische, pneumatische und elektrische bzw. elektronische Anlagen: vom Antiblockiersystem für Lkw-Bremsanlagen über Hub- und Ladeeinrichtungen für Lieferfahrzeuge bis zur Kühlanlage für Tiefkühltransporter. Zudem warten sie die Fahrzeuge und halten sie instand. Beschädigte Bauteile bauen sie aus und reparieren oder ersetzen sie.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Metallbauer/innen der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau finden Beschäftigungin Betrieben des Kraftfahrzeug- oder Maschinenbausin ReparaturwerkstättenArbeitsorte:Metallbauer/innen der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau arbeitenin Werkstätten bzw. Werkhallenauf BaustellenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Büroräumenbei Montageeinsätzen bundesweit oder im AuslandWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [38.0%]38mittlerer Bildungsabschluss [46.0%]46Hochschulreife [8.0%]8Sonstige [4.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim maßgenauen Anfertigen von Fahrzeugteilen) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Vermessen und Einstellen der Fahrwerksgeometrie)Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Anreißen und Zuschneiden von Blechen und Setzen von Schweißpunkten) Technisches Verständnis (z.B. Ermitteln der Ursachen von Fehlern, Störungen und Schäden)Schulfächer:Physik (z.B. um Werkstoffe auszuwählen und Bauteile zu dimensionieren)Mathematik (z.B. um Flächen, Volumen, Massen und Materialbedarfe zu berechnen)Werken/Technik (z.B. um Maschinen sicher zu nutzen und Teilzeichnungen zu erstellen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 944 € bis 1.179 €2. Ausbildungsjahr: 984 € bis 1.241 €3. Ausbildungsjahr: 1.033 € bis 1.344 €4. Ausbildungsjahr: 1.089 € bis 1.402 €

Ist Metallbauer/Metallbauerin Fachrichtung Nutzfahrzeugbau eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Metallbauer/Metallbauerin Fachrichtung Nutzfahrzeugbau" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Metallbauer/Metallbauerin Fachrichtung Nutzfahrzeugbau qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Metallbauer/Metallbauerin Fachrichtung Nutzfahrzeugbau" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Metallbauer/Metallbauerin Fachrichtung Nutzfahrzeugbau in Deutschland typischerweise?

Metallbauer/innen der Fachrichtung Nutzfahrzeugbau werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Handwerksbetriebe des Nutzfahrzeugbaus): Werkstätten und -hallen, bei der Montage auf Baustellen im FreienBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Bayern und Hessen in Mindelheim (Bayern):Staatliche Berufsschule Mindelheim mit Außenstellen Bad Wörishofen und MemmingenQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Metallbauer/Metallbauerin Fachrichtung Nutzfahrzeugbau in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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