Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign (weiterführend)
Was ist Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign (weiterführend)?
Um diesen Beruf in Deutschland auszuüben, ist in der Regel ein Hochschulabschluss (Bachelor oder Master) in Ingenieurwissenschaften, Informatik, Medieninformatik, Industriedesign oder einem verwandten Fachgebiet erforderlich. Dieser Berufstyp, der als "Weiterbildung" definiert wird, bezieht sich auf fundierte Kenntnisse und Fähigkeiten, die durch ein spezielles Masterprogramm, ein Zertifikatsprogramm oder Fachkurse erworben werden, die auf eine bestehende Hochschulausbildung aufbauen. Diese Weiterbildungen verbinden in der Regel theoretisches Wissen mit praktischen Anwendungen und bereiten die Absolventen auf die aktuellen Bedürfnisse der Branche vor. Für internationale Studierende aus der Türkei ist die Anerkennung der Gleichwertigkeit deutscher Hochschulabschlüsse (Denklik) von großer Bedeutung. Für die meisten Master- und Weiterbildungsprogramme sind fortgeschrittene Deutschkenntnisse (in der Regel C1-Niveau) erforderlich, während einige internationale Programme auch mit englischer Sprachkompetenz akzeptieren können. Dieses Feld ist ein sehr gefragtes Spezialgebiet, das in der heutigen Welt der schnell zunehmenden Digitalisierung gute Karrieremöglichkeiten bietet.
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Computerlaborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 2-4 Semester
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Studieninhalte
Pflichtmodule, z.B.:AnwenderorientierungComputerunterstütztes Arbeiten und LernenHCI (Human Computer Interaction)Künstlerisches GestaltenMachine LearningMensch - Technik - GesellschaftMultimodal InterfacesRealtime Interactive SystemsSoftware in OrganisationenWahlpflichtmodule, z.B.:Advanced interactive SystemsDiagnostik, Testtheorie und TestentwicklungEntscheidungsunterstützungssystemeInformationsmanagementInterdisziplinäre BezügeIT-ControllingPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Software-Verlagen), Forschungsprojekte
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Praktische Übungen: z.B. in Computerräumen das Programmieren üben Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in einem Software-Verlag), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign (weiterführend) sein:Bereich Design und GestaltungComputervisualistik (weiterführend)Gamedesign, Interactiondesign (weiterführend)Design (weiterführend)Mediendesign, -kunst (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Kenntnisse in Bereichen wie Gestaltung und Entwurf, ggf. auch Application- und Interface-Design sowie Computergrafik erwerbenGestaltungskonzepte entwickeln und umsetzenBereich Hard- und SoftwareentwicklungComputerlinguistik (weiterführend)Medieninformatik (weiterführend)Internetbasierte Systeme, E-Services (weiterführend)Informatik (weiterführend)Softwaretechnik (weiterführend)Technische Informatik (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Kenntnisse in Bereichen wie Informatik, Mathematik, Technik und Kommunikation, z.T. auch in Computergrafik, Gestaltung und Entwurf erwerbenggf. interaktive Technologien entwickeln und programmierenBereich Künstliche IntelligenzKünstliche Intelligenz (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Kenntnisse über Methoden und Konzepte der Künstlichen Intelligenz erwerbenDaten verarbeiten und dafür nötige Software und Tools entwickeln
▶ Zugangsstudienfächer
Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Künstliche Intelligenz (grundständig)Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign (grundständig)Softwaretechnik (grundständig)
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:FremdsprachenPräsentationstechnikenVerhandlungsführungAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule, z.B. zum Thema IT-Controlling, können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika, z.B. in Software-Verlagen, bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit in Bereichen wie Analyse, Gestaltung, Implementierung und Bewertung von Computeranwendungen.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign gibt es auch als Teilzeitstudiengang.
▶ Studiengangsbezeichnungen
BeispieleEngineering of Socio-Technical Systems (Master)Human-Centered Computing (Master)Human Factors (Master)Human Factors Engineering (Master)Intelligente Produktion (Master)Usability Engineering (Master)User Experience Design (Master)
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Masterabsolventen im Bereich Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Mediendesign oder Softwareentwicklung.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Entwicklung des Studienfachs
1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden2003:Einführung erster Studiengänge für Interface Design in Deutschland
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Arts (M.A.)Master of Engineering (M.Eng.)Master of Science (M.Sc.)
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse nachzuweisen.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign (weiterführend)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign (weiterführend) in Deutschland? ▼
Dieser Beruf ist in Deutschland ein Spezialgebiet, das darauf abzielt, die Interaktion von Nutzern mit technologischen Geräten, Software und Systemen so einfach, effizient und angenehm wie möglich zu gestalten. Fachleute in diesem Bereich entwickeln benutzerfreundliche Schnittstellen und Interaktionskonzepte, indem sie menschliches Verhalten und kognitive Prozesse verstehen. Zu ihren Aufgaben gehören die Durchführung von Nutzerforschung, die Erstellung von Prototypen, die Durchführung von Usability-Tests und die kontinuierliche Verbesserung von Schnittstellendesigns. Die Arbeitsumgebungen sind in der Regel technologieintensive Organisationen wie Softwareentwicklungsunternehmen, die Automobilindustrie, Medizintechnikfirmen, Designagenturen und Forschungszentren. Diese Spezialisten nutzen verschiedene digitale Tools effektiv, wie Designsoftware (z.B. Figma, Sketch), Prototyping-Tools und Benutzer-Testplattformen.
Um diesen Beruf in Deutschland auszuüben, ist in der Regel ein Hochschulabschluss (Bachelor oder Master) in Ingenieurwissenschaften, Informatik, Medieninformatik, Industriedesign oder einem verwandten Fachgebiet erforderlich. Dieser Berufstyp, der als "Weiterbildung" definiert wird, bezieht sich auf fundierte Kenntnisse und Fähigkeiten, die durch ein spezielles Masterprogramm, ein Zertifikatsprogramm oder Fachkurse erworben werden, die auf eine bestehende Hochschulausbildung aufbauen. Diese Weiterbildungen verbinden in der Regel theoretisches Wissen mit praktischen Anwendungen und bereiten die Absolventen auf die aktuellen Bedürfnisse der Branche vor. Für internationale Studierende aus der Türkei ist die Anerkennung der Gleichwertigkeit deutscher Hochschulabschlüsse (Denklik) von großer Bedeutung. Für die meisten Master- und Weiterbildungsprogramme sind fortgeschrittene Deutschkenntnisse (in der Regel C1-Niveau) erforderlich, während einige internationale Programme auch mit englischer Sprachkompetenz akzeptieren können. Dieses Feld ist ein sehr gefragtes Spezialgebiet, das in der heutigen Welt der schnell zunehmenden Digitalisierung gute Karrieremöglichkeiten bietet.
Ist Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign (weiterführend) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse nachzuweisen.
Wo arbeiten Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign (weiterführend) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Computerlaborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Mensch-Maschine-Interaktion, Interfacedesign (weiterführend) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.