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Medienproduktion (weiterführend)

Weiterbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 23414

Was ist Medienproduktion (weiterführend)?

Der Beruf Medieningenieurwesen und Produktion (Vertiefte Spezialisierung) in Deutschland beschreibt Fachleute, die komplexe Produktionsprozesse im Mediensektor aus ingenieurwissenschaftlicher Perspektive verwalten und entwickeln. Dies

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Medienproduktion (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Medien-studieren.net - Der Wegweiser zu Deinem StudiumMedienWirtschaft (MW)

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten, Fachhochschulen sowie Kunst- und Musikhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Studios, Computerlaborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:EntwurfKalkulationLayoutMarketingMedia-PlanungMedienkonzeptionWeitere Kompetenzen, die für eine spätere Berufsausübung bedeutsam sein können:BetriebswirtschaftslehreBildbearbeitung, digitalControllingFachpublikationen erstellenForschungInteraktive MedienKosten- und LeistungsrechnungKundenberatung, -betreuungLehrtätigkeit (Hochschule)MarktforschungMedienberatungMedieninformatikMedienintegrationMedienrechtMedientechnikMultimediasysteme, -technikProduktion (Bühne, Film, Fernsehen, Video, Audiovision)ProduktmanagementProjektmanagementUser Experience Design

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Duales Studium

Duale Studiengänge verbinden ein Studium mit einer beruflichen Tätigkeit oder mit Praxisphasen in einem Betrieb.Im weiterführenden Studienfach Medienproduktion gibt es praxisintegrierende Studiengänge.Weiterführende Informationen und Suche nach dualen Studiengängen:AusbildungPlus: Portal für duales Studium und Zusatzqualifikationen in der beruflichen Erstausbildung

Studieninhalte

Module, z.B.:E-LearningFilm-, FernsehtechnikGame DevelopmentInteraktive MedienInterview, ModerationKrisenkommunikationMarketing und MarkenführungMedienrezeptions- und WirkungsforschungMedien- und BildwissenschaftMultimediale MedienproduktionMultimediales StorytellingÖkonomie und Ethik der MedienRegie, InszenierungTontechnikUsability und User Experience ResearchPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule ggf. Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in Medienunternehmen)

Auswahlverfahren

Die Hochschulen führen ggf. Eignungsprüfungen oder Auswahlgespräche durch.

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Praktische Übungen: z.B. in Studios oder Computerlabors Projekte zur digitalen Filmproduktion, zur Audioproduktion oder zur Medieninformatik durchführen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in Unternehmen der Medienbranche), Berufseinstieg vorbereiten

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Medienproduktion (weiterführend) sein:Bereich Druck und MedienMedienwissenschaft (weiterführend)Druck-, Medientechnik (weiterführend)Medien-, Multimediatechnik (weiterführend)Medieninformatik (weiterführend)Medienpädagogik (weiterführend)Medienwirtschaft, -management (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse über Medienkonzeption und -produktion, Medientechnik und Medienwirtschaft erwerbenBereich Design und GestaltungMediendesign, -kunst (weiterführend)Kommunikationsdesign, visuelle Kommunikation (weiterführend)Gamedesign, Interactiondesign (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Kenntnisse in den Bereichen Informatik, Mathematik, Medientechnik und Gestaltung erwerbenDesignkonzepte und -ideen entwickeln und mit entsprechender Software umsetzenBereich Kunst und KulturAudio-, Sounddesign (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse in Medienkonzeption und -technik erwerben

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Medienproduktion (grundständig)Audio-, Sounddesign (grundständig)Druck-, Medientechnik (grundständig)Film-, Fernsehkamera (grundständig)Film-, Fernsehproduktion (grundständig)Medien-, Multimediatechnik (grundständig)Mediendesign, -kunst (grundständig)Medienwissenschaft (grundständig)Medienpädagogik (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:BetriebswirtschaftslehreInterkulturelle KompetenzenPraktika z.B. in Unternehmen der Medienbranche bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Medienkonzeption und -gestaltung oder Digitale Kommunikation sein. Daneben gibt es Masterstudiengänge, die ein breites Spektrum der Medienproduktion abdecken.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Das Studienfach kann als dualer Studiengang studiert werden.Medienproduktion gibt es auch als Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleDigitale Kommunikation (Master)Expanded Media (Master)Künstlerische Musikproduktion (Master)Media, Technology and Society (Master)Media Production (Master)Medienkonzeption (Master)Medientechnik und Medienproduktion (Master)Multimediale Medienproduktion (Master)Zeitabhängige Medien (Sound-Vision/Games) (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen im Bereich Medienproduktion bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Medienproduktion (Print, Online, Multimedia), Mediendesign oder Theater-, Film-, Fernsehproduktion.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

Seit den 1980er-Jahren:Einführung erster technisch ausgerichteter Studiengänge für Verlagswirtschaft und MedienproduktionWeiterentwicklung der Studiengänge mit dem Fokus auf die digital geprägte Verlags- und Medienbranche und multimediales Publizieren1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden

Verbände und Organisationen

Bundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm)Fachverband Medienproduktion e.V. (f:mp)

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Arts (M.A.)Master of Engineering (M.Eng.)Master of Music (M.Mus.)Master of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Medienproduktion vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch und die künstlerische Befähigung (z.B. in Form von Arbeitsproben) nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Medienproduktion (weiterführend)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Medienproduktion (weiterführend) in Deutschland?

Der Beruf Medieningenieurwesen und Produktion (Vertiefte Spezialisierung) in Deutschland beschreibt Fachleute, die komplexe Produktionsprozesse im Mediensektor aus ingenieurwissenschaftlicher Perspektive verwalten und entwickeln. Dies

Ist Medienproduktion (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Medienproduktion (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Medienproduktion (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Medienproduktion vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch und die künstlerische Befähigung (z.B. in Form von Arbeitsproben) nachzuweisen.

Wo arbeiten Medienproduktion (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten, Fachhochschulen sowie Kunst- und Musikhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Studios, Computerlaborszu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Medienproduktion (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.

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