Was ist Medya Tasarımcısı?
In Deutschland wird dieser Beruf typischerweise über eine entsprechende Berufsausbildung (Ausbildung) oder ein Bachelorstudium an einer Universität/Hochschule (Studium) in Fächern wie Mediendesign oder Kommunikationsdesign erlernt. Quellen zufolge weist dieses Berufsfeld eine Struktur auf, die sich mit Ingenieurdisziplinen überschneidet und technisches Wissen mit kreativen Fähigkeiten verbindet. Für türkische Studierende und Fachkräfte, die in diesem Bereich in Deutschland arbeiten möchten, sind der Aufbau eines starken Portfolios und die Verbesserung der Deutschkenntnisse von großer Bedeutung. Die Beherrschung der Anerkennungsprozesse (Denklik) und das Verständnis der spezifischen Erwartungen des deutschen Bildungssystems und der Industrie während der Jobsuche sind entscheidende Schritte für eine erfolgreiche Karriere.
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Mediendesigner/Mediendesignerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Medien
DESIGNER IN ACTION - InfoSite für KreativeformInitiative Kultur- und Kreativwirtschaft der BundesregierungmediencommunityMedien-studieren.net - Der Wegweiser zu Deinem Studiumnovum - world of graphic designPAGE – Design. Code. Business.
▶ Trends
NFTs im Verkauf digitaler KunstNon-Fungible Tokens (NFTs bzw. nicht austauschbare Token) sind digitalisierte Vermögenswerte. Dazu gehören z.B. Kunstgemälde, Comics oder Fotografien. Sie werden mithilfe der Blockchain-Technologie fälschungssicher gespeichert und über Onlineshops verkauft. Interessierte können die NFTs inkl. Urheberrechten mit Kryptowährung kaufen. NFTs sind eine innovative Möglichkeit, im Kunsthandel auch virtuelle Formen neben physischen Objekten rechtlich abzusichern. Designer und Designerinnen, Kunst- und Kulturschaffende sowie Kunstsammler und Kunstsammlerinnen werden sich mit den Anwendungsmöglichkeiten und digitalen Vertriebsmöglichkeiten von NFTs auseinandersetzen.Virales Marketing mit Augmented-Reality-FilternAugmented-Reality-Filter (virtuelle Masken) gewinnen auf Social-Media-Plattformen immer mehr Fans und erreichen täglich Millionen Menschen. Unternehmen entwickeln kostengünstig eigene interaktive Filter und integrieren dabei Elemente ihrer Corporate Identity (CI). Wenn User die Filter über ihr Smartphone nutzen, teilen sie die Werbeideen des Unternehmens. Sie steigern durch ihre Beiträge in den eigenen Feeds Reichweite und Aufmerksamkeit. Designer und Designerinnen im Medienbereich gestalten Augmented-Reality-Filter, während Fach- und Führungskräfte aus dem Marketing den gezielten Einsatz der Technologie planen.
▶ Interessen
Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an kreativ-gestaltenden Tätigkeitenz.B. Erstellen von Entwurfsskizzen und Originalzeichnungen für eine Illustrationz.B. Gestalten eines Plakats mit Layout- und BildbearbeitungsprogrammenInteresse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Aufnehmen und Bearbeiten von Filmen und Fotografien
▶ Arbeitsorte
Mediendesigner und Mediendesignerinnen arbeiten in erster Liniein Büro- und Besprechungsräumenin Film-, Video- oder TV-Studiosbei Kundschaftin Seminarräumen sowie Hörsälen (bei Lehrtätigkeit)Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:Bildbearbeitung, digitalBild- und VideogeneratorenComputeranimationDigitale LernformenEntwurfFoto-DesignFotografieGestaltung, DesignGrafikbearbeitungInternet-, IntranettechnikKundenberatung, -betreuungLayoutMarketingMediendesignMultimediasysteme, -technikSpiele-DesignVideobearbeitungWebdesignWerbungWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:CBT, WBT (Computer/Web Based Training)Datenübernahme, DatenaufbereitungDigital-Asset-Management - DAMDrucktechnikGrafik-Design (Gebrauchsgrafik)KalkulationKommunikations-DesignLehrtätigkeit (Hochschule)MedienmanagementMedienrechtMedientechnikMultimedia-KonzeptionMultimedia-ProgrammierungProjektmanagementReprotechnik, ReprografieScreendesignStoryboarderstellungTypografie, SchriftgestaltungZeichnenWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Grafik-, Bildbearbeitungs-, DTP-, Multimediasoftware"Kompetenzgruppe "HTML-Editoren, Webdesign- und Webcontentsoftware, Browser"Kompetenzgruppe "Medien"
▶ Digitalisierung
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Mediendesigner/innen ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:Augmented Reality Operation (z.B. Einblendungen für Augmented-Reality-Anleitungen gestalten)Augmented-Reality-Visualisierung (z.B. Elemente für Medien mit erweiterter Realitätswahrnehmung gestalten)Bild- und Videogeneratoren (z.B. Generatoren bei der Erstellung von Bild- oder Videoentwürfen bzw. zur Inspiration einsetzen)Consent-Management-Plattformen (z.B. die Interfaces von Consent-Management-Plattformen gestalten)Content as a Service - CaaS (z.B. Mediencontent über CaaS-Systeme für verschiedene Kommunikationskanäle bereitstellen)Content Automation (z.B. generative Content-Tools für Gestaltungsvorschläge nutzen)Crowdpublishing (z.B. Gestaltungskonzepte für Crowdpublishing-Plattformen entwickeln und umsetzen)Datenjournalismus (z.B. multimediale und interaktive Elemente für datenjournalistische Projekte gestalten und umsetzen)Digital-Asset-Management - DAM (z.B. Grafikvorlagen aus DAM-Systemen abrufen, um Werbevideos zu erstellen)Digitale Tafel (z.B. im Team Entwürfe interaktiv bearbeiten und weiterentwickeln)Digitales Storytelling (z.B. in Zusammenarbeit mit Journalisten und Journalistinnen Multimedia-Reportagen erstellen)Gaming-Plattformen, -Konsolen und -Apps (z.B. Medienelemente für Gaming-Plattformen und -Konsolen entwickeln und...
▶ Arbeitssituation
Mediendesigner/innen konzipieren und gestalten Print- und Online-Medien mit Kreativität und Sinn für Ästhetik. Zeichnerische Fähigkeiten und visuelles Denken sind hierbei unerlässlich. Geschickt gehen sie mit HTML-Editoren, DTP- oder Bildbearbeitungsprogrammen um und bearbeiten z.B. Internet- oder Magazinseiten. Im Beratungsgespräch mit Auftraggebern stellen sie sich flexibel auf deren Wünsche und Anforderungen ein und unterbreiten kommunikationsstark Lösungsvorschläge. Das Budget z.B. für einen Webauftritt kalkulieren und planen sie nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Führen sie als Projektleiter/in ein Team, so benötigen sie Organisationstalent, Durchsetzungsvermögen, Führungsqualitäten und betriebswirtschaftliches Denken. Bei international operierenden Firmen ist die Arbeitssprache häufig Englisch.Wichtigstes Arbeitsmittel für Mediendesigner/innen ist der Computer mit Programmen für die Internetseiten- und Printmedienerstellung. Ihre Entwürfe präsentieren sie z.B. mit Laptop und Beamer oder drucken sie aus. Meist arbeiten sie in Büroräumen, für Beratungsgespräche oder Präsentationen nutzen sie Besprechungsräume - auch beim Kunden vor Ort. Je nach Auftragslage und wenn Fertigstellungstermine eingehalten werden müssen, kann es zu unregelmäßigen Arbeitszeiten kommen.
▶ Existenzgründung
Mediendesigner und Mediendesignerinnen können z.B. im eigenen Mediendesign-Studio oder in folgenden Bereichen freiberuflich arbeiten:VerlagswesenWerbeagenturenIndustrie- und HandelsfirmenBehördenFernsehen
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.270 €Quelle:Tarifregister Nordrhein-WestfalenHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
WerbungTätigkeiten von Werbeagenturen, z.B. Werbe- und Medienagenturen, MultimediaagenturenDesign, GestaltungGrafik- und KommunikationsdesignDruck, Druckweiterverarbeitung, Medienvorstufe, -produktionDruck- und Medienvorstufe, z.B. rechnergestütztes EntwerfenVerlageVerlegen von BüchernVerlegen von ZeitschriftenVerlegen von ZeitungenPublizistikVerbreitung von Medieninhalten über BlogsSonstige Verbreitung von Medieninhalten a. n. g.Public RelationsPublic-Relations-Beratung, z.B. PR-Agenturen mit eigner GrafikabteilungSoftwareentwicklung, -bereitstellungEntwicklung und Programmierung von InternetpräsentationenVerlegen von SoftwareFilm-, Video-, AudioproduktionHerstellung von sonstigen Videofilmen, von Filmen und FernsehprogrammenHerstellung von VlogsHörfunk, Fernsehen, sonstige MedienverbreitungHörfunkveranstalter und Verbreitung von AudioinhaltenFernsehveranstalter und Verbreitung von VideoinhaltenHochschulen, Fachhochschulen, Berufs-, FachakademienUniversitätenFachhochschulen, Duale Hochschulen, Verwaltungsfachhochschulen
▶ Zugang zur Tätigkeit
Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Mediendesign.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.
▶ Zugangsstudienfächer
Mediendesign, -kunst (grundständig)Mediendesign, -kunst (weiterführend)Design (grundständig)Design (weiterführend)
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Mediendesigner und Mediendesignerinnen finden Beschäftigungin Werbe-, Medien- und Multimedia-Agenturenin freien Grafikdesign-Bürosin PR-Agenturen mit eigener Grafikabteilungin Betrieben der Druck- und Medienvorstufein Verlagenbei Rundfunk- und Fernsehanstaltenin Unternehmen der Film- und Videofilmherstellungbei Softwareanbieternan Hochschulen
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Mediendesigner/inAuch übliche Berufsbezeichnung/SynonymMediengestalter/inBerufsbezeichnung in englischer SpracheMedia designer (m/f)Berufsbezeichnung in französischer SpracheDessinateur/Dessinatrice graphique
▶ Arbeits- und Sozialverhalten
Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. bereitwilliges Übernehmen und engagiertes Führen von fachlich besonders schwierigen Kundenberatungen bei der Gestaltung von Websites)Sorgfalt (z.B. sorgfältiges Erstellen von Entwurfszeichnungen und Illustrationen)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Entwickeln und Vorstellen von Gestaltungsalternativen für einen Kundenauftrag)Kreativität (z.B. Einfallsreichtum beim Entwerfen und Gestalten von Werbespots oder Websites; Entwicklung von Gestaltungskonzeptionen)Kunden- und Serviceorientierung (z.B. Gestalten von grafischen Layouts und Websites nach Kundenwünschen)Verhandlungsgeschick (z.B. Führen von Verhandlungen mit Kunden in der Akquise)Durchsetzungsvermögen (z.B. argumentatives Überzeugen von Kunden hinsichtlich der zweckmäßigen Gestaltung eine Anzeigenentwurfs oder einer Website)
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Mediendesigner und Mediendesignerinnen planen, entwerfen und gestalten Medien, z.B. Anzeigen, Werbespots, Firmenlogos, Internetseiten oder komplette virtuelle Szenarien.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
Blickpunkt FilmdasaugeDesign made in GermanyGraphic-Jobs.comHORIZONTJobsmedien.jobsmedienjobs.chPAGEW&V - Werben & Verkaufen Stellenmarkt
▶ Verbände und Organisationen
Allianz deutscher Designer e.V. (AGD)Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse BG ETEMBundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm)Fachverband Medienproduktion e.V. (f:mp)VAUNET Verband Privater Medienver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Kundenkontakt (z.B. Kundenwünsche ermitteln, Entwürfe besprechen, Akquise betreiben)Gruppen-, Teamarbeit (z.B. Zusammenarbeit mit Fachleuten für Produktentwicklung, Grafik und Programmierung)Bildschirmarbeit (z.B. Layouts bearbeiten, Videomaterial bearbeiten)Arbeit in Büroräumenunregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. je nach Auftragslage und wenn Fertigstellungstermine eingehalten werden müssen)
▶ Berufliche Einsatzmöglichkeiten
Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Bildhauerei, Malerei, künstlerisches ZeichnenComic-Zeichner/Comic-ZeichnerinKarikaturist/KarikaturistinSchnellzeichner/Schnellzeichnerin / Porträtzeichner/PorträtzeichnerinIllustrator/IllustratorinTrickfilmzeichner/TrickfilmzeichnerinLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinMarketing, WerbungArt-DirectorMediendesign3-D-ArtistGamedesigner/GamedesignerinWebdesigner/WebdesignerinGame ArtistMedienproduktion (Print, Online, Multimedia)Multimediafachmann/MultimediafachfrauMusik, Gesang, KompositionAudiodesigner/Audiodesignerin - MusikSoftwareentwicklungInterfacedesigner/InterfacedesignerinUX-Designer/UX-DesignerinWissenschaftliche ForschungForschungsreferent/ForschungsreferentinLeiter/Leiterin in der Forschung und EntwicklungLeiter einer Forschungsgruppe/Leiterin einer ForschungsgruppeWissenschaftlicher Mitarbeiter/Wissenschaftliche Mitarbeiterin
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Erzeugnisse und Gestaltungselemente, z.B.: Kataloge, Prospekte, Werbevideos, Websites, GrafikenUnterlagen und Daten, z.B.: Texte, Bilder, Audio- und VideodateienGeräte, Software und Zubehör, z.B.: CD- und DVD-Brenner, Scanner, Laserdrucker, Videokameras, Grafik-, Animations- und Bildbearbeitungssoftware, CAD-, DTP- und Layoutprogramme, CDs, DVDs, USB-Sticks, Flash-SpeicherkartenZeichengeräte und -materialien, z.B.: Lineal, Schablonen, Zirkel, PapierBüroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, Beamer
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Mediendesigner und Mediendesignerinnen gestalten analoge, digitale und crossmediale Medien kreativ und konzeptionell. Sie analysieren Markt- und Trendinformationen, berücksichtigen Anforderungen der Kundschaft und entwickeln darauf abgestimmte Gestaltungskonzepte. Auf dieser Basis erstellen sie Entwürfe, die sie ihren Auftraggebern und Auftraggeberinnen präsentieren und bei Bedarf überarbeiten. Anschließend setzen sie die finalen Entwürfe in eine reproduktionsfähige oder digital nutzbare Form um. Häufig wirken sie an Planung, Angebotserstellung und Vertragsausarbeitung mit. Darüber hinaus konzipieren sie Multimedia-Anwendungen und gestalten Print- sowie Onlineprodukte.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Mediengestaltung und Multimedia-Produktion, Computergrafik, -animation oder Fototechnik).Darüber hinaus kann sich der Trend zum Einsatz von Augmented-Reality-Filtern im Onlinemarketing zu einem wichtigen Weiterbildungsthema für Mediendesigner/innen entwickeln.
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Mediendesign, -kunst, Kommunikationsdesign, visuelle Kommunikation oder Medienproduktion.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
Medien (z.B. Anzeigen, Werbespots, Firmenlogos oder Webseiten) nach eigenen Entwürfen oder Anforderungen der Kundschaft planen Vorlagen entwerfen, Gestaltungskonzepte umsetzenAkquise und Marketing betreibenPlanung, Entwurf und Gestaltung Konzepte mit Kundschaft oder Projektleitung abstimmen; Aufgaben und Rahmenbedingungen definierenMarkt- und Trendanalysen erstellen; Informationen z.B. zu Zielgruppe, Preisvorstellungen, Marktposition und Konkurrenzprodukten einholenVorlagen (Prototyp, Scribble) mithilfe von Bildbearbeitungs-, Zeichen- und Layoutprogrammen entwerfenVorlagen der Kundschaft bearbeiten; z.B. Bild-, Text- und Grafikdaten übernehmen und ggf. konvertierenbei innerbetrieblicher Planung (z.B. Budget, Zeitplanung und Teamzusammenstellung) oder bei Angebotserstellung und Vertragsausarbeitung mitwirkenRealisierungVorlagen in eine reproduktionsfähige oder digitalisierbare Form umsetzenOriginalzeichnungen anfertigen, ggf. digitalisieren und weiterverarbeitenFotografien oder Filme aufnehmen und digital bearbeitenÄnderungswünsche der Kundschaft oder Projektleitung umsetzenFarbskala mit Kundschaft und Technik abstimmen fertige Modelle präsentierenAkquise und MarketingKundschaft akquirierenMarketingstrategien entwickeln, Werbemaßnahmen durchführen oder betreuenim Designmanagement ggf. bei Vertriebs- und Kommunikationskonzepten mitwirken; Budgets mit Controlling abstimmenForschung und Lehretheoretische und praktische Fachkenntnisse erarbeiten und vermitteln, Lehrveranstaltungen...
▶ Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)
Folgende weitere Beschäftigungsalternative bietet sich für den Beruf Mediendesigner/in an:Tätigkeitsfeld MediendesignFotodesigner/FotodesignerinGemeinsamkeit:Bildkonzepte und Designideen entwickeln und mit entsprechender Software umsetzenHinweis: Die genannte Jobalternative erfordert ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)
Worum geht es?Mediendesigner/innen planen, entwerfen und gestalten Medien, z.B. Anzeigen, Werbespots, Firmenlogos, Internetseiten oder komplette virtuelle Szenarien.Kreativität und technisches Know-howMediendesigner/innen beherrschen ihr Handwerkszeug, d.h., sie können gut zeichnen und mit technischen Anwendungen umgehen. Mindestens genauso wichtig ist jedoch das kreative und schöpferische Potenzial, um immer wieder neue (Gestaltungs-)Ideen in die verschiedenen Aufgaben einzubringen. Von ihrer Arbeit hängt es z.B. ab, ob sich ein Internet-User länger auf einer Homepage aufhält oder nicht. Der erste Eindruck, die erste optische Wahrnehmung ist entscheidend.Auftragsgebundenes ArbeitenAuch wenn sie zur Berufsgruppe der künstlerisch-gestaltenden Berufe gehören: Der Unterschied zu freischaffenden Künstlern liegt darin, dass die Arbeiten von Mediendesignern/-designerinnen i.d.R. auftragsgebunden ausgeführt werden. Sie ermitteln Kundenwünsche und gleichen diese mit dem entsprechenden Kostenrahmen ab. Auf der Grundlage des Kundenwunsches gestalten Mediendesigner/innen Entwürfe. In Absprache mit dem Kunden werden ggf. Änderungen vorgenommen. Ist ein Entwurf ausgewählt, bringen sie ihn in eine reproduktionsfähige oder digitalisierbare Form, damit der Entwurf - meist durch ein digitales Medium - vervielfältigt werden kann.Vielfältige EinsatzmöglichkeitenMediendesigner/innen können sich z.B. auf Bereiche wie Werbedesign, Science-Design oder Film- und Fernsehdesign spezialisieren. Sie kön...
▶ Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten
Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitenfigural-räumliches Denken (z.B. Gestalten von 3D-Anwendungen und Perspektiven für Werbevideos oder Websites)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Erkennen von Form- oder Farbabweichungen)Handgeschick (z.B. Zeichnen von Entwürfen zu Anzeigen oder Firmenlogos von Hand)Technisches Verständnis (z.B. Verstehen von Medientechnologien, um Gestaltungskonzepte auf diese abzustimmen)Zeichnerische Befähigung (z.B. Zeichnen von Entwürfen für Werbe- oder Film- und Fernsehdesigns)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Planen von Budget, Terminen und Teamzusammenstellung)Sinn und Gespür für Ästhetik (z.B. Gestalten von analogen, digitalen und crossmedialen Medien; Beurteilen und Adaptieren von Design-Trends)Kenntnisse und FertigkeitenMündliches Ausdrucksvermögen (z.B. Beraten von Kunden/Kundinnen zur Gestaltung von Katalogen oder Websites; Präsentieren von fertigen Projekten bei Kunden/Kundinnen oder bei den verantwortlichen Stellen)
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Entwürfe zu Anzeigen oder Firmenlogos von Hand zeichnen)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Gestaltung von Print- und Online-Medien mit Bildbearbeitungs-, Zeichen- und Layoutprogrammen)Ungestörtes Sprechvermögen (z.B. Kunden zur Gestaltung von Katalogen oder Websites beraten; Kunden akquirieren)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Layouts und Videomaterial am Bildschirm bearbeiten)Farbsehvermögen (z.B. Farbkonzept mit dem Kunden und der Technik abstimmen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Verstehen mündlich geäußerter Kundenwünsche, etwa hinsichtlich von Gestaltungskonzepten zu Werbespots)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
▶ Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen
Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Mediendesigner/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Staatlich anerkannter Mediendesigner/Staatlich anerkannte Mediendesignerinfür berufliche Schwerpunkte (i.d.R. kurze Einarbeitung):Staatlich geprüfter Gestalter/Staatlich geprüfte Gestalterin Fachrichtung Werbe- und Mediengestaltung/Bachelor Professional in Gestaltungfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):3-D-ArtistArt-DirectorComic-Zeichner/Comic-ZeichnerinDTP-FachkraftEntwickler Digitale Medien/Entwicklerin Digitale MedienGame ArtistGamedesigner/GamedesignerinIllustrator/IllustratorinInterfacedesigner/InterfacedesignerinUX-Designer/UX-DesignerinWebdesigner/Webdesignerinin angrenzenden Berufen:Designer/Designerin (Hochschule)Ingenieur/Ingenieurin für Medientechnik/MultimediaKommunikationsdesigner/Kommunikationsdesigneri...
▶ Anerkennung von ausländischen Qualifikationen
Die Tätigkeit als Mediendesigner/in ist nicht reglementiert.Um mit einem im Ausland erworbenen Abschluss in diesem Beruf zu arbeiten, ist keine berufliche Anerkennung notwendig. Jedoch besteht die Möglichkeit, für ausländische Hochschulabschlüsse eine individuelle Zeugnisbewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) zu beantragen. Diese kann für Bewerbungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt hilfreich sein.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Entwürfe zu Anzeigen oder Firmenlogos von Hand zeichnen)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Gestaltung von Print- und Online-Medien mit Bildbearbeitungs-, Zeichen- und Layoutprogrammen)Sprachstörung, Sprachfehler (z.B. Kunden zur Gestaltung von Katalogen oder Websites beraten; Kunden akquirieren)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Layouts und Videomaterial am Bildschirm bearbeiten)Farbsinnstörungen (z.B. Farbkonzept mit dem Kunden und der Technik abstimmen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Verstehen mündlich geäußerter Kundenwünsche, etwa hinsichtlich von Gestaltungskonzepten zu Werbespots)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
▶ Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)
Folgende weitere Besetzungsalternative bietet sich für den Beruf Mediendesigner/in an:Tätigkeitsfeld MediendesignFotodesigner/FotodesignerinGemeinsamkeit:Bildkonzepte und Designideen entwickeln und mit entsprechender Software umsetzenHinweis: Die genannte Besetzungsalternative erfordert ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Medya Tasarımcısı
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Mediendesigner/Mediendesignerin in Deutschland? ▼
In Deutschland sind Mediendesigner/Mediendesignerinnen Fachkräfte, die verschiedene Medienprodukte wie Werbeanzeigen, Imagefilme, Firmenlogos, Websites oder virtuelle Szenarien planen, gestalten und formen. Dieser Beruf erfordert es, analoge, digitale und crossmediale Produkte mit einem kreativen und konzeptionellen Ansatz zum Leben zu erwecken. Mediendesigner führen Markt- und Trendanalysen durch, berücksichtigen Kundenanforderungen und entwickeln und präsentieren dementsprechend einzigartige Designkonzepte. Sie überarbeiten Entwürfe basierend auf Feedback und wandeln die finalen Versionen in druck- oder digitaltaugliche Formate um; dabei nutzen sie typischerweise verschiedene Softwareprogramme für visuelle Bearbeitung, Zeichnung und Layout. Darüber hinaus beteiligen sie sich aktiv an der Planung, Angebotserstellung und den Vertragsprozessen von Projekten.
In Deutschland wird dieser Beruf typischerweise über eine entsprechende Berufsausbildung (Ausbildung) oder ein Bachelorstudium an einer Universität/Hochschule (Studium) in Fächern wie Mediendesign oder Kommunikationsdesign erlernt. Quellen zufolge weist dieses Berufsfeld eine Struktur auf, die sich mit Ingenieurdisziplinen überschneidet und technisches Wissen mit kreativen Fähigkeiten verbindet. Für türkische Studierende und Fachkräfte, die in diesem Bereich in Deutschland arbeiten möchten, sind der Aufbau eines starken Portfolios und die Verbesserung der Deutschkenntnisse von großer Bedeutung. Die Beherrschung der Anerkennungsprozesse (Denklik) und das Verständnis der spezifischen Erwartungen des deutschen Bildungssystems und der Industrie während der Jobsuche sind entscheidende Schritte für eine erfolgreiche Karriere.
Ist Mediendesigner/Mediendesignerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Mediendesigner/Mediendesignerin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Mediendesigner/Mediendesignerin qualifiziert werden? ▼
Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Mediendesign.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.
Wo arbeiten Mediendesigner/Mediendesignerin in Deutschland typischerweise? ▼
Mediendesigner und Mediendesignerinnen arbeiten in erster Liniein Büro- und Besprechungsräumenin Film-, Video- oder TV-Studiosbei Kundschaftin Seminarräumen sowie Hörsälen (bei Lehrtätigkeit)Darüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
Wie hoch ist das typische Gehalt für Mediendesigner/Mediendesignerin in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.270 €Quelle:Tarifregister Nordrhein-WestfalenHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.