Zum Inhalt springen

Mechaniker/Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik

Mechaniker/in - Reifen- und Vulkanisationstechnik - Reifen- und Fahrwerktechnik

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 22112

Was ist Mechaniker/Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik?

Was macht man in diesem Beruf?Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik warten, prüfen und reparieren u.a. Fahrwerke, Lenkungen und Bremsanlagen. Defekte Bauteile setzen sie instand oder tauschen sie aus. Reifen untersuchen sie auf Fehler und Mängel und beurteilen aufgrund des Abriebbildes, ob eine Reparatur sinnvoll oder der Austausch notwendig ist. Sie wuchten Räder aus, vermessen Fahrwerke und stellen Spur, Sturz und Nachlauf ein.Zudem beraten sie Kunden im Hinblick auf anstehende Arbeiten und helfen bei der Auswahl passender Ersatzteile. Auf Kundenwunsch rüsten sie Fahrzeuge um oder statten diese mit Anbauteilen, etwa mit Spoilern, aus. Neben Reifen, Felgen und Kompletträdern verkaufen sie auch Zubehör wie Schneeketten oder Radzierkappen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik finden Beschäftigungin Reifenservicestationenin Kraftfahrzeugreparaturbetrieben oder Vulkanisierwerkenbei Reifenhändlern mit Reparatur- und MontageserviceArbeitsorte:Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik arbeiten in erster Linie in Werk- oder Montagehallen, auf Betriebshöfen und in Materiallagern sowie in Verkaufsräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [9.0%]9Hauptschulabschluss* [56.0%]56mittlerer Bildungsabschluss [29.0%]29Hochschulreife [3.0%]Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. beim Montieren und Demontieren von Reifen und Rädern)Technisches Verständnis (z.B. bei Wartungsarbeiten)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen von Reifen, Rädern und Bremsanlagen)Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben von Reifen oder Rädern)Schulfächer:Mathematik (z.B. für kleinere Berechnungen beim Messen und Prüfen von Systemen)Werken/Technik (z.B. um Fahrzeuge, Systeme und Betriebseinrichtungen zu warten)Physik (z.B. um die Veränderung des Materials bei Erhitzung von Gummimischungen zu kennen)Chemie (z.B. für die Arbeit mit Gummiklebern oder für die Vulkanisierung)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 944 € bis 1.179 €2. Ausbildungsjahr: 984 € bis 1.241 €3. Ausbildungsjahr: 1.033 € bis 1.344 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Mechaniker/Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Reifenfachhandels, Reifenservicestationen, Runderneuerungsbetriebe): Werk- und Montagehallen, VerkaufsräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in München (Bayern):Städtische Berufsschule für Fahrzeugtechnik, Eisenbahn und Fahrbetriebfür die Länder Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Fürstenwalde (Brandenburg):Europaschule Oberstufenzentrum Oder-Spreefür die Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in Burgdorf (Niedersachsen):Berufsbildende Schulen Burgdorf - Technik, Wirtschaft, DienstleistungenQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik warten, prüfen und reparieren u.a. Fahrwerke, Lenkungen und Bremsanlagen. Defekte Bauteile setzen sie instand oder tauschen sie aus. Reifen untersuchen sie auf Fehler und Mängel und beurteilen aufgrund des Abriebbildes, ob eine Reparatur sinnvoll oder der Austausch notwendig ist. Sie wuchten Räder aus, vermessen Fahrwerke und stellen Spur, Sturz und Nachlauf ein.Zudem beraten sie Kunden im Hinblick auf anstehende Arbeiten und helfen bei der Auswahl passender Ersatzteile. Auf Kundenwunsch rüsten sie Fahrzeuge um oder statten diese mit Anbauteilen, etwa mit Spoilern, aus. Neben Reifen, Felgen und Kompletträdern verkaufen sie auch Zubehör wie Schneeketten oder Radzierkappen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik finden Beschäftigungin Reifenservicestationenin Kraftfahrzeugreparaturbetrieben oder Vulkanisierwerkenbei Reifenhändlern mit Reparatur- und MontageserviceArbeitsorte:Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik arbeiten in erster Linie in Werk- oder Montagehallen, auf Betriebshöfen und in M...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungMechaniker/in für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und FahrwerktechnikWas macht man in diesem Beruf?Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik warten, prüfen und reparieren u.a. Fahrwerke, Lenkungen und Bremsanlagen. Defekte Bauteile setzen sie instand oder tauschen sie aus. Reifen untersuchen sie auf Fehler und Mängel und beurteilen aufgrund des Abriebbildes, ob eine Reparatur sinnvoll oder der Austausch notwendig ist. Sie wuchten Räder aus, vermessen Fahrwerke und stellen Spur, Sturz und Nachlauf ein.Zudem beraten sie Kunden im Hinblick auf anstehende Arbeiten und helfen bei der Auswahl passender Ersatzteile. Auf Kundenwunsch rüsten sie Fahrzeuge um oder statten diese mit Anbauteilen, etwa mit Spoilern, aus. Neben Reifen, Felgen und Kompletträdern verkaufen sie auch Zubehör wie Schneeketten oder Radzierkappen.Wo arbeitet man?Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik finden Beschäftigungin Reifenservicestationenin Kraftfahrzeugreparaturbetrieben oder Vulkanisierwerkenbei Reifenhändlern mit Reparatur- und MontageserviceWeitereBerufe in der Fahrzeug- und VerkehrstechnikBerufe mit KunststoffBerufe rund um das Auto und den Straßenverkehr

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Planen und Vorbereiten von Arbeitsabläufen sowie Kontrollieren und Bewerten von ArbeitsergebnissenQualitätsmanagementMessen und Prüfen an Systemenbetriebliche und technische KommunikationKommunikation mit internen und externen KundenBedienen von Fahrzeugen und SystemenWarten, Prüfen und Einstellen von Fahrzeugen und Systemen sowie von Betriebseinrichtungen Montieren, Demontieren und Instandsetzen von Bauteilen, Baugruppen und SystemenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Warten und Pflegen von Fahrzeugen oder SystemenDemontieren, Instandsetzen und Montieren von fahrzeugtechnischen Baugruppen oder SystemenPrüfen und Instandsetzen elektrischer und elektronischer SystemePrüfen und Instandsetzen von Steuerungs- und Regelungssystemen2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen: Vertiefen der Kenntnisse aus dem 1. AusbildungsjahrPrüfen und Eingrenzen von Schäden und Störungen sowie Bestimmen der UrsachenFügenmanuelles und maschinelles Be- und Verarbeiten von Werk- und HilfsstoffenBedienen und Instandhalten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und AnlagenReparieren von Schläuchen und ReifenlaufflächenAusbildung in d...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie Räder, Reifen und Fahrwerke demontiert, zerlegt, gereinigt, überprüft, zusammengesetzt und montiert werdenwie Betriebsflüssigkeiten kontrolliert, nachgefüllt, gewechselt und entsorgt werdenwie man Schaltpläne, Stromablaufpläne, Anschlusspläne, Anordnungspläne und Funktionspläne, z.B. auch für fahrzeugpneumatische und hydraulische Steuerungen, liest und anwendetwelche Funktionen hydraulische, pneumatische und elektrische Bauteile, Leitungen und Sicherungen haben und wie man sie überprüftwie Kunden optimal beraten werden und was bei Kundenreklamationen zu beachten istwie man elektrische Verbindungen, Leitungen und Leitungsanschlüsse prüftwie das Qualitätsmanagementsystem des Betriebes berücksichtigt wirdwie Schäden und Störungen am Fahrwerk (z.B. an Radaufhängung, Rad- und Gummilager, Federung) festgestellt und behoben werdenwie Fahrzeuge auf Sonderräder und -reifen umgerüstet werden und die Fahrzeugoptik durch Anbauteile geändert werden kannwas bei der Prüfung von Lenkung und Bremsen zu beachten istDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Ausführen von Service- und Wartungsarbeiten, Instandhalten von Luftdruckkontrollsystemen)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wir...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Schläuche, Reifen und Räder warten, Räder montierenUmgebung: Zugluft in Werk- und Montagehallen, Dämpfe (z.B. Kleber, Gummi, Lösungsmittel), Motorenlärm, Verkaufsräume mit KundenKleidung: Schutzkleidung (z.B. Handschuhe, Sicherheitsschuhe, Schutzbrillen, ggf. Atem- und Gehörschutz)Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. beim Montieren und Demontieren von Reifen und Rädern)Technisches Verständnis (z.B. bei Wartungsarbeiten)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen von Reifen, Rädern und Bremsanlagen)Gute körperliche Konstitution (z.B. Heben von Reifen oder Rädern)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 944 € bis 1.179 €2. Ausbildungsjahr: 984 € bis 1.241 €3. Ausbildungsjahr: 1.033 € bis 1.344 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. für kleinere Berechnungen beim Messen und Prüfen von SystemenWerken/Technik: z.B. um Fahrzeuge, Systeme und Betriebseinrichtungen zu wartenPhysik: z.B. um die Veränderung des Materials bei Erhitzung von Gummimischungen zu kennenChemie: z.B. für die Arbeit mit Gummiklebern oder für die Vulkanisierung

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Mechaniker/in für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik an:Bereich Fahrzeug- und VerkehrstechnikMechaniker/Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik Fachrichtung VulkanisationstechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt KarosserietechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt PersonenkraftwagentechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt NutzfahrzeugtechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt MotorradtechnikGemeinsamkeit:Reifen und Fahrwerke warten und instand haltenBereich KunststoffKunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung FormteileKunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung BauteileKunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung Compound- und MasterbatchherstellungKunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung FaserverbundtechnologieKunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung HalbzeugeKunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung MehrschichtkautschukteileKunststoff- und Kautschuktechnologe/Kunststoff- und Kautschuktechnologin Fachrichtung KunststofffensterGemeinsamkeit:Anlagen und Maschinen einrichten, bedie...

Entwicklung der Ausbildung

1934:Erstmals Eintrag im Verzeichnis der Gewerbe, die handwerksmäßig betrieben werden können1981:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Vulkaniseur/in und Reifenmechaniker/in tritt in Kraft2004:Ausbildungsordnung für den Beruf Mechaniker/in für Reifen- und Vulkanisationstechnik mit den beiden Fachrichtungen Reifen- und Fahrwerktechnik sowie Vulkanisationstechnik Aufhebung des Vorläuferberufs Vulkaniseur und Reifenmechaniker/Vulkaniseurin und Reifenmechanikerin2011:Mit Änderung der Handwerksordnung wird das Vulkaniseur- und Reifenmechaniker-Handwerk umbenannt in Mechaniker-Handwerk für Reifen- und Vulkanisationstechnik2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Mechaniker/in für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungMechaniker/Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik - Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.119 € bis 1.169 €2. Ausbildungsjahr: 1.147 € bis 1.197 €3. Ausbildungsjahr: 1.204 € bis 1.254 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.060 €3. Ausbildungsjahr: 1.110 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.201 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Dezember 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.115 €2. Ausbildungsjahr: 1.171 €3. Ausbildungsjahr: 1.281 €Quelle:HWK Kassel, Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.090 €3. Ausbildungsjahr: 1.110 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik vornehmlich in Vulkanisierwerken und Reifenservicestationen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung, z.B. im Bereich Kraftfahrzeugtechnik, kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Mechanikermeister/in für Reifen- und Vulkanisationstechnik abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Fahrzeugtechnik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Betrieb des Mechaniker-Handwerks für Reifen- und Vulkanisationstechnik oder einer Reifenservicestation.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.140 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.060 €3. Ausbildungsjahr: 1.080 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Oktober 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 102 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 56 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 29 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 9 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. 3 Prozent verfügten über die Hochschulreife. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [9.0%]9Hauptschulabschluss* [56.0%]56mittlerer Bildungsabschluss [29.0%]29Hochschulreife [3.0%]Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.070 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.260 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.090 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 944 € bis 966 €2. Ausbildungsjahr: 984 € bis 1.005 €3. Ausbildungsjahr: 1.033 € bis 1.095 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik/zur Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik (VulkAusbV) vom 12.05.2004 (BGBl. I S. 908)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Mechaniker für Reifen- und Vulkanisationstechnik/Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.03.2004)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.179 €2. Ausbildungsjahr: 1.241 €3. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.190 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.080 €3. Ausbildungsjahr: 1.180 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.053 €2. Ausbildungsjahr: 1.090 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Juli 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Mechaniker/Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Mechaniker/Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik warten, prüfen und reparieren u.a. Fahrwerke, Lenkungen und Bremsanlagen. Defekte Bauteile setzen sie instand oder tauschen sie aus. Reifen untersuchen sie auf Fehler und Mängel und beurteilen aufgrund des Abriebbildes, ob eine Reparatur sinnvoll oder der Austausch notwendig ist. Sie wuchten Räder aus, vermessen Fahrwerke und stellen Spur, Sturz und Nachlauf ein.Zudem beraten sie Kunden im Hinblick auf anstehende Arbeiten und helfen bei der Auswahl passender Ersatzteile. Auf Kundenwunsch rüsten sie Fahrzeuge um oder statten diese mit Anbauteilen, etwa mit Spoilern, aus. Neben Reifen, Felgen und Kompletträdern verkaufen sie auch Zubehör wie Schneeketten oder Radzierkappen.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik finden Beschäftigungin Reifenservicestationenin Kraftfahrzeugreparaturbetrieben oder Vulkanisierwerkenbei Reifenhändlern mit Reparatur- und MontageserviceArbeitsorte:Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik arbeiten in erster Linie in Werk- oder Montagehallen, auf Betriebshöfen und in Materiallagern sowie in Verkaufsräumen.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [9.0%]9Hauptschulabschluss* [56.0%]56mittlerer Bildungsabschluss [29.0%]29Hochschulreife [3.0%]Sonstige [3.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Handwerkliches Geschick (z.B. beim Montieren und Demontieren von Reifen und Rädern)Technisches Verständnis (z.B. bei Wartungsarbeiten)Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen von Reifen, Rädern und Bremsanlagen)Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben von Reifen oder Rädern)Schulfächer:Mathematik (z.B. für kleinere Berechnungen beim Messen und Prüfen von Systemen)Werken/Technik (z.B. um Fahrzeuge, Systeme und Betriebseinrichtungen zu warten)Physik (z.B. um die Veränderung des Materials bei Erhitzung von Gummimischungen zu kennen)Chemie (z.B. für die Arbeit mit Gummiklebern oder für die Vulkanisierung)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 944 € bis 1.179 €2. Ausbildungsjahr: 984 € bis 1.241 €3. Ausbildungsjahr: 1.033 € bis 1.344 €

Ist Mechaniker/Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Mechaniker/Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Mechaniker/Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Mechaniker/Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Mechaniker/Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik in Deutschland typischerweise?

Mechaniker/innen für Reifen- und Vulkanisationstechnik der Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Betriebe des Reifenfachhandels, Reifenservicestationen, Runderneuerungsbetriebe): Werk- und Montagehallen, VerkaufsräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland in München (Bayern):Städtische Berufsschule für Fahrzeugtechnik, Eisenbahn und Fahrbetriebfür die Länder Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Fürstenwalde (Brandenburg):Europaschule Oberstufenzentrum Oder-Spreefür die Länder Bremen, Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein in Burgdorf (Niedersachsen):Berufsbildende Schulen Burgdorf - Technik, Wirtschaft, DienstleistungenQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Mechaniker/Mechanikerin für Reifen- und Vulkanisationstechnik Fachrichtung Reifen- und Fahrwerktechnik in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

Erhalte den wöchentlichen Deutschland-Guide in dein Postfach

Neue Blogbeiträge, Bewerbungsfristen, Stipendienankündigungen. Kein Spam, du kannst dich jederzeit abmelden.

Wöchentlicher Deutschland-Ratgeber — 1–2 E-Mails/Woche, kein Spam.

Wöchentlicher Deutschland-Leitfaden in deinem Posteingang

Kein Spam. Jederzeit abbestellen.