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Luft-, Raumfahrttechnik (weiterführend)

Weiterbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 25234

Was ist İleri Havacılık ve Uzay Mühendisliği?

Fachkräfte der fortgeschrittenen Luft- und Raumfahrttechnik in der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie übernehmen anspruchsvolle Ingenieuraufgaben wie die Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Optimierung komplexer Projekte und bestehender Systeme. Diese Rolle konzentriert sich insbesondere auf die Integration neuer Technologien, die Schaffung innovativer Lösungen und die Gestaltung der Luft- und Raumfahrzeuge der Zukunft. Ihre Verantwortungsbereiche sind sehr breit gefächert; sie arbeiten an Systemen wie Flugzeugen, Hubschraubern, Satelliten, Raketen und Raumfahrzeugen, wobei sie sich auf deren Aerodynamik, Strukturanalyse, Antriebssysteme, Avionik (Flugelektronik) und Steuerungssysteme konzentrieren. Sie arbeiten typischerweise in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen (F&E), Produktionsstätten, Testlaboren oder in Projektmanagementpositionen. Bei ihrer Arbeit nutzen sie Software für computergestütztes Design und Fertigung (CAD/CAM), fortschrittliche Simulationsprogramme sowie Datenanalyse.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Luft-, Raumfahrttechnik (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Labors, Werkstättenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Studiendauer

Regelstudiendauer: 2-4 Semester

Studienkosten

Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)

Duales Studium

Duale Studiengänge verbinden ein Studium mit einer beruflichen Tätigkeit oder mit Praxisphasen in einem Betrieb.Im weiterführenden Studienfach Luft- und Raumfahrttechnik gibt es praxisintegrierende Studiengänge.Weiterführende Informationen und Suche nach dualen Studiengängen:AusbildungPlus: Portal für duales Studium und Zusatzqualifikationen in der beruflichen Erstausbildung

Studieninhalte

Pflichtmodule, z.B.:AirlinemanagementArbeits- und VertragsrechtFinanzmanagementFlugleistungen und FlugdynamikFlugmesstechnikFunknavigationFlugregelungHöhere MathematikProduktions- und Instandhaltungsplanung in der LuftfahrtStrategie und Projekte in der LuftfahrtWahlpflichtmodule, z.B.:Alternative AntriebeEntwicklung von DrohnenExperimentelles FliegenFlugsimulationTransportation TechnologiesPraktische Studieninhalte:Je nach Hochschule ggf. Praktika, Praxismodule, Praxissemester (z.B. in einem Betrieb der Luft- und Raumfahrtindustrie, ggf. im Ausland), Auslandssemester

Studiensituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenBerufsbegleitendes Studium: unter der Woche tagsüber im Beruf tätig und in den Abendstunden oder am Wochenende an der Hochschule Praktische Übungen: z.B. in Werkstatt- oder Messlabors Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in einem Betrieb der Luft- und Raumfahrtindustrie, ggf. auch im Ausland), Berufseinstieg vorbereiten

Studium im Ausland

Studierende können Teile des Studiums im Ausland durchlaufen, z.B.:AustralienBinationaler Studiengang "Aerospace Engineering"Hochschulen: Fachhochschule Aachen und Royal Melbourne Institute of Technology Melbourne, AustralienAbschlüsse: Master of Science (M.Sc.) und Master of Engineering (M.Eng.) (Doppelabschluss)Weitere Informationen: Fachhochschule Aachen: binationaler Studiengang Aerospace Engineering mit Doppelabschluss (M.Sc./M.Eng.)

Studienalternativen

Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Luft-, Raumfahrttechnik (weiterführend) sein:Bereich Entwicklung, Konstruktion und CADFahrzeugtechnik (weiterführend)Fahrzeuginformatik, -elektronik (weiterführend)Mechatronik (weiterführend)Maschinenbau (weiterführend)Konstruktionstechnik (weiterführend)Verkehrsingenieurwesen (weiterführend)Batterietechnik (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Fahrzeuge bzw. fahrzeugtechnische Komponenten entwickelnTechnologien der Metallbearbeitung, der Elektro- und Automatisierungstechnik einsetzen

Zugangsstudienfächer

Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Luft-, Raumfahrttechnik (grundständig)Fahrzeugtechnik (grundständig)

Zusatzqualifikationen

Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:Fremdsprachen Interkulturelle KompetenzKommunikationManagementAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule wie Alternative Antriebe können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika z.B. in einem Betrieb der Luft- und Raumfahrtindustrie, ggf. auch im Ausland, bereiten gezielt auf das Berufsleben vor. Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass

Das Studium im Überblick

Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Meist spezialisieren sich Studierende auf bestimmte Themen. Das können z.B. Flugzeugbau oder Raumfahrtelektronik sein. Daneben gibt es Masterstudiengänge, die ein breites Spektrum der Luft-, Raumfahrttechnik abdecken.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.Das Studienfach kann als dualer Studiengang studiert werden.Luft-, Raumfahrttechnik gibt es auch als Teilzeitstudiengang.

Studiengangsbezeichnungen

BeispieleAerospace Technologies (Master)Earth Oriented Space Science and Technology (Master)Engineering and Management of Space Systems (Master)Flugzeugbau (Master)Luftfahrtechnik (Master)Luftfahrttechnik/Luftfahrtmanagement (Master)Luft- und Raumfahrtinformatik (Master)Luft- und Raumfahrttechnik (Master)Physik und Technologie für Raumfahrtanwendungen (Master)Satellite Technology (Master)

Mögliche Tätigkeitsfelder

Für Masterabsolventen im Bereich Luft-, Raumfahrttechnik bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Verfahrens-, Produktentwicklung oder Qualitätssicherung, -management.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Entwicklung des Studienfachs

Vor 1914:Gründung erster Lehrstühle für Luftfahrttechnik1920er- bis 1930er-Jahre: Studiengänge zunächst als Spezialisierungsrichtung im Studiengang MaschinenbauEtablierung eigenständiger Studiengänge, z.B. Luft- und Raumfahrttechnik (Stuttgart, 1936)20. bis 21. Jahrhundert:Weiterentwicklung der Studieninhalte in Bezug auf:innovative Werkstoffe und technologische MöglichkeitenIntegration komplexer Hard- und SoftwaresystemeUmweltverträglichkeit und NachhaltigkeitEinführung eigenständiger Studiengänge zu Spezialthemen, z.B. Luft- und Raumfahrtinformatik1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussgradeje nach StudiengangMaster of Engineering (M.Eng.)Master of Science (M.Sc.)

Vergütung während des Studiums

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.

Rechtliche Regelungen für das Studium

BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach

Zugangsvoraussetzungen für das Studium

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Luft-, Raumfahrttechnik vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu İleri Havacılık ve Uzay Mühendisliği

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Luft-, Raumfahrttechnik (weiterführend) in Deutschland?

Fachkräfte der fortgeschrittenen Luft- und Raumfahrttechnik in der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie übernehmen anspruchsvolle Ingenieuraufgaben wie die Entwicklung, Konstruktion, Produktion und Optimierung komplexer Projekte und bestehender Systeme. Diese Rolle konzentriert sich insbesondere auf die Integration neuer Technologien, die Schaffung innovativer Lösungen und die Gestaltung der Luft- und Raumfahrzeuge der Zukunft. Ihre Verantwortungsbereiche sind sehr breit gefächert; sie arbeiten an Systemen wie Flugzeugen, Hubschraubern, Satelliten, Raketen und Raumfahrzeugen, wobei sie sich auf deren Aerodynamik, Strukturanalyse, Antriebssysteme, Avionik (Flugelektronik) und Steuerungssysteme konzentrieren. Sie arbeiten typischerweise in Forschungs- und Entwicklungsabteilungen (F&E), Produktionsstätten, Testlaboren oder in Projektmanagementpositionen. Bei ihrer Arbeit nutzen sie Software für computergestütztes Design und Fertigung (CAD/CAM), fortschrittliche Simulationsprogramme sowie Datenanalyse.

Ist Luft-, Raumfahrttechnik (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Luft-, Raumfahrttechnik (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Luft-, Raumfahrttechnik (weiterführend) qualifiziert werden?

Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Luft-, Raumfahrttechnik vorausgesetzt.Bei weiterbildenden Studiengängen ist eine mindestens 1-jährige Berufspraxis erforderlich.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Bei dualen Studiengängen wird i.d.R. ein Praktikums- oder Arbeitsvertrag mit einem geeigneten Unternehmen (sog. Praxispartner) vorausgesetzt.Gegebenenfalls sind Kenntnisse in Englisch nachzuweisen.

Wo arbeiten Luft-, Raumfahrttechnik (weiterführend) in Deutschland typischerweise?

Das Studium findet an Universitäten und Fachhochschulen statt.Lernorte sind an der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliotheken, Labors, Werkstättenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Luft-, Raumfahrttechnik (weiterführend) in Deutschland?

Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen - beispielsweise während eines Praktikums in einem Unternehmen - kann eine Entlohnung vereinbart werden.Gegebenenfalls kann man die Master Thesis im Rahmen einer Tätigkeit in einem Unternehmen erstellen. Die Vergütung in dieser Zeit orientiert sich meist an der Vergütung während eines Praktikums.Die Vergütung während eines dualen Studiums variiert je nach Unternehmen.

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