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Laserstrahlfachkraft

Weiterbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 24243

Was ist Laserstrahlfachkraft?

Aufgaben und TätigkeitenLaserstrahlfachkräfte bearbeiten Bauteile aus Metall und deren Oberflächen mit Laseranlagen und -geräten, z.B. durch Schweißen, Bohren oder Aufschmelzen. Sie planen Aufträge und bereiten die Anlagen vor. Dazu gehört z.B., dass sie die Montage- und Schweißvorrichtungen einstellen, die einzelnen Baueinheiten und Systeme prüfen und schließlich die Laseranlagen in Betrieb nehmen. Sie fertigen Werkstücke wie Maschinen- und Vorrichtungsteile oder Einzelteile für die industrielle Serienproduktion entweder selbst an oder leiten Mitarbeitende dabei an. Dabei überwachen sie die Arbeitsausführung, kontrollieren die Ergebnisse und stellen Wartung und Pflege der Anlagen sicher. Außerdem wirken sie an lasergerechten Konstruktionsentwürfen mit, z.B. für Werkzeuge, Vorrichtungen oder Betriebs- und Fertigungsmittel.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Laserstrahlfachkräfte finden Beschäftigung in erster Linie in Betrieben der metallverarbeitenden Industrie, z.B. im Maschinen- oder Fahrzeugbau.Arbeitsorte:Laserstrahlfachkräfte arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallen Sie arbeiten ggf. auchin Büroräumenbei Kunden/KundinnenVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist je nach Bildungsanbieter z.B. eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem metallverarbeitenden oder elektrotechnischen Beruf.Inhalte der WeiterbildungGrundlagen Lasertechnikphysikalische Grundlagen Eigenschaften und Wechselwirkungen der Laserstrahlung Aufbau von verschiedenen Laseranlagen und HandhabungssystemenStrahleigenschaften und Justagebiologische Wirkung von Laserstrahlung Lasersicherheit und -schutzrechtliche GrundlagenAufgaben und Verantwortung des/der LaserschutzbeauftragtenVertiefungsrichtungAuftragschweißen, Härten und UmschmelzenWerkstoffkundeStrahleinkopplung und Strahlformung AuftragschweißenHärten und UmschmelzenBeschriften mit dem LaserstrahlHärteprüfung und GefügebeurteilungSchneidtechnikProzesse und Verfahren beim LaserstrahlschneidenLaser-, Werkstoff- und VerfahrensparameterCA-Techniken und ProgrammierungSchneiden und Bohren mit dem Gas- und FestkörperlaserBewertung der Schnitt- und BohrgüteFein- und MikrobearbeitungSchweißtechnikSchweißeignung von WerkstoffenPrüfverfahren zur Qualitätssicherung von Laserstrahl-SchweißnähtenKonstruktive Einflüsse des WerkstücksProzesse und Verfahren beim LaserstrahlschweißenProzessparameter und Auswirkungen auf das SchweißergebnisProzesskontrolleSchweißen mit dem Gas- und FestkörperlaserPrüfverfahren

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildung nach internen Regelungen der Bildungseinrichtungen Weiterbildungsdauer: 5 Tage (Vollzeit)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Laserstrahlfachkraft in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Die Weiterbildung findet an schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalten oder anderen autorisierten Einrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräumeWerkstätten

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildung nach internen Regelungen der BildungseinrichtungenWeiterbildungsdauer5 Tage (Vollzeit)Aufgaben und TätigkeitenLaserstrahlfachkräfte bearbeiten Bauteile aus Metall und deren Oberflächen mit Laseranlagen und -geräten, z.B. durch Schweißen, Bohren oder Aufschmelzen. Sie planen Aufträge und bereiten die Anlagen vor. Dazu gehört z.B., dass sie die Montage- und Schweißvorrichtungen einstellen, die einzelnen Baueinheiten und Systeme prüfen und schließlich die Laseranlagen in Betrieb nehmen. Sie fertigen Werkstücke wie Maschinen- und Vorrichtungsteile oder Einzelteile für die industrielle Serienproduktion entweder selbst an oder leiten Mitarbeitende dabei an. Dabei überwachen sie die Arbeitsausführung, kontrollieren die Ergebnisse und stellen Wartung und Pflege der Anlagen sicher. Außerdem wirken sie an lasergerechten Konstruktionsentwürfen mit, z.B. für Werkzeuge, Vorrichtungen oder Betriebs- und Fertigungsmittel.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Laserstrahlfachkräfte finden Beschäftigung in erster Linie in Betrieben der metallverarbeitenden Industrie, z.B. im Maschinen- oder Fahrzeugbau.Arbeitsorte:Laserstrahlfachkräfte arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallen Sie arbeiten ggf. auchin Büroräumenbei Kunden/KundinnenVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist je nach Bildungsanbieter z.B. eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem metallverarbeitenden oder elektrotechnischen Beruf....

Weiterbildungsdauer

Vollzeit: 5 Tage

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Weiterbildungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Grundlagen Lasertechnikphysikalische Grundlagen Eigenschaften und Wechselwirkungen der LaserstrahlungAufbau von verschiedenen Laseranlagen und HandhabungssystemenStrahleigenschaften und Justagebiologische Wirkung von Laserstrahlung Lasersicherheit und -schutzrechtliche GrundlagenAufgaben und Verantwortung des/der LaserschutzbeauftragtenVertiefungsrichtungenAuftragschweißen, Härten und UmschmelzenWerkstoffkundeStrahleinkopplung und StrahlformungAuftragschweißenHärten und UmschmelzenBeschriften mit dem LaserstrahlHärteprüfung und GefügebeurteilungSchneidtechnikProzesse und Verfahren beim LaserstrahlschneidenLaser-, Werkstoff- und VerfahrensparameterCA-Techniken und ProgrammierungSchneiden und Bohren mit dem Gas- und FestkörperlaserBewertung der Schnitt- und BohrgüteFein- und MikrobearbeitungSchweißtechnikSchweißeignung von WerkstoffenPrüfverfahren zur Qualitätssicherung von Laserstrahl-SchweißnähtenKonstruktive Einflüsse des WerkstücksProzesse und Verfahren beim LaserstrahlschweißenProzessparameter und Auswirkungen auf das SchweißergebnisProzesskontrolleSchweißen mit dem Gas- und FestkörperlaserPrüfverfahren

Zusatzqualifikationen

Je nach Bildungsangebot gibt es ggf. unterschiedliche Zusatzqualifikationen, z.B.Sachkundenachweis als Laserschutzbeauftragte/r für technische Anwendungen

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Technik: z.B. um Lasergeräte zum Schweißen und Beschriften von Metalloberflächen zu nutzen

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitganztägiger Unterricht an mindestens vier WochentagenLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Laserstrahlfachkraft an:Bereich MetallbauCAD-Fachkraft Fachbereich MetallMetallbauermeister/Metallbauermeisterin/Bachelor Professional im Metallbauer-HandwerkGemeinsamkeit:Arbeitsprozesse in der Metallbearbeitung organisieren und leiten

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

je nach Bildungsangebot bzw. gewählter Vertiefungsrichtung z.B.:Laserstrahlfachkraft - Laserauftragschweißen, Härten und UmschmelzenLaserstrahlfachkraft - SchneidtechnikLaserstrahlfachkraft - Schweißtechnik

Die Weiterbildung im Überblick

Laserstrahlfachkraft ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist durch interne Richtlinien der Bildungseinrichtungen geregelt. Die Weiterbildung dauert in Vollzeit 5 Tage.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Laserstrahlfachkräfte verschaffen, indem sie bereits während ihrer Weiterbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. den Sachkundenachweis als Laserschutzbeauftragte/r.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Laserstrahlfachkräfte vorwiegend in Betrieben der metallverarbeitenden Industrie.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Trenntechniken bis hin zu CNC-Technik.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, eine Weiterbildung als Techniker/in der Fachrichtung Maschinentechnik bzw. Maschinenbautechnik abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Laserstrahlfachkräfte auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Maschinenbau erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Fertigungs-, Dienstleistungs- oder Handelsbetrieb im Bereich des Maschinen-, Formen- und Vorrichtungsbaus.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Für Schweißerweiterbildungen gelten nationale und internationale Normen und Richtlinien. Sie sind geregelt durch:den Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V. (DVS)den Europäischen Verband für Schweißtechnik (EWF)den Internationalen Verband für Schweißtechnik (IIW)

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist je nach Bildungsangebot z.B.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem metallverarbeitenden oder elektrotechnischen Berufodereine einschlägige Berufspraxis

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Laserstrahlfachkraft

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Laserstrahlfachkraft in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenLaserstrahlfachkräfte bearbeiten Bauteile aus Metall und deren Oberflächen mit Laseranlagen und -geräten, z.B. durch Schweißen, Bohren oder Aufschmelzen. Sie planen Aufträge und bereiten die Anlagen vor. Dazu gehört z.B., dass sie die Montage- und Schweißvorrichtungen einstellen, die einzelnen Baueinheiten und Systeme prüfen und schließlich die Laseranlagen in Betrieb nehmen. Sie fertigen Werkstücke wie Maschinen- und Vorrichtungsteile oder Einzelteile für die industrielle Serienproduktion entweder selbst an oder leiten Mitarbeitende dabei an. Dabei überwachen sie die Arbeitsausführung, kontrollieren die Ergebnisse und stellen Wartung und Pflege der Anlagen sicher. Außerdem wirken sie an lasergerechten Konstruktionsentwürfen mit, z.B. für Werkzeuge, Vorrichtungen oder Betriebs- und Fertigungsmittel.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Laserstrahlfachkräfte finden Beschäftigung in erster Linie in Betrieben der metallverarbeitenden Industrie, z.B. im Maschinen- oder Fahrzeugbau.Arbeitsorte:Laserstrahlfachkräfte arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallen Sie arbeiten ggf. auchin Büroräumenbei Kunden/KundinnenVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist je nach Bildungsanbieter z.B. eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem metallverarbeitenden oder elektrotechnischen Beruf.Inhalte der WeiterbildungGrundlagen Lasertechnikphysikalische Grundlagen Eigenschaften und Wechselwirkungen der Laserstrahlung Aufbau von verschiedenen Laseranlagen und HandhabungssystemenStrahleigenschaften und Justagebiologische Wirkung von Laserstrahlung Lasersicherheit und -schutzrechtliche GrundlagenAufgaben und Verantwortung des/der LaserschutzbeauftragtenVertiefungsrichtungAuftragschweißen, Härten und UmschmelzenWerkstoffkundeStrahleinkopplung und Strahlformung AuftragschweißenHärten und UmschmelzenBeschriften mit dem LaserstrahlHärteprüfung und GefügebeurteilungSchneidtechnikProzesse und Verfahren beim LaserstrahlschneidenLaser-, Werkstoff- und VerfahrensparameterCA-Techniken und ProgrammierungSchneiden und Bohren mit dem Gas- und FestkörperlaserBewertung der Schnitt- und BohrgüteFein- und MikrobearbeitungSchweißtechnikSchweißeignung von WerkstoffenPrüfverfahren zur Qualitätssicherung von Laserstrahl-SchweißnähtenKonstruktive Einflüsse des WerkstücksProzesse und Verfahren beim LaserstrahlschweißenProzessparameter und Auswirkungen auf das SchweißergebnisProzesskontrolleSchweißen mit dem Gas- und FestkörperlaserPrüfverfahren

Ist Laserstrahlfachkraft eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Laserstrahlfachkraft" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Laserstrahlfachkraft qualifiziert werden?

Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung ist je nach Bildungsangebot z.B.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem metallverarbeitenden oder elektrotechnischen Berufodereine einschlägige Berufspraxis

Wo arbeiten Laserstrahlfachkraft in Deutschland typischerweise?

Die Weiterbildung findet an schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalten oder anderen autorisierten Einrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräumeWerkstätten

Wie hoch ist das typische Gehalt für Laserstrahlfachkraft in Deutschland?

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

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