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Lacklaborant/Lacklaborantin

Lacklaborant/in

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 22222

Was ist Lacklaborant/Lacklaborantin?

Was macht man in diesem Beruf?Lacklaboranten und -laborantinnen untersuchen Farben und Lacke auf ihre Eigenschaften hin oder wirken an der Entwicklung neuer Beschichtungsstoffe mit. Hierfür planen sie Versuche und führen sie durch. Die Ergebnisse dokumentieren und analysieren sie am Rechner. Sie arbeiten mit bei der Optimierung von Lacken und ähnlichen Beschichtungsstoffen für unterschiedliche Untergründe wie z.B. Holz, Beton, Metall oder Kunststoff. Durch ständige Kontrollen sichern sie die Qualität der Produkte. Daneben beurteilen sie die Oberflächenbeschaffenheit von Untergründen und Lacken und prüfen die Haltbarkeit von Beschichtungen. Auch die Kundenberatung kann zu ihren Tätigkeiten gehören.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Lacklaboranten und -laborantinnen finden Beschäftigung in erster Liniein der chemischen, Lack herstellenden und Lack verarbeitenden IndustrieArbeitsorte:Lacklaboranten und -laborantinnen arbeiten in erster Liniein Labors in BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [48.0%]48Hochschulreife [52.0%]52Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim laufenden Prüfen der Produktion, um eine gleichbleibende Produktgüte sicherzustellen)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. Erkennen von Farb- oder Konsistenzveränderungen bei chemischen Versuchsreihen)Geschicklichkeit (z.B. beim Zerkleinern oder Lösen von Proben) Verantwortungsbewusstsein (z.B. im Umgang mit z.T. gefährlichen Chemikalien und Stoffen)Durchhaltevermögen (z.B. Begleiten langwieriger Versuchsreihen bei der Entwicklung neuer Materialien)Schulfächer:Chemie/Physik/Biologie (z.B. um Beständigkeit der Beschichtungen zu prüfen)Mathematik (z.B. um den Materialeinsatz und -verbrauch zu berechnen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.147 € bis 1.204 €2. Ausbildungsjahr: 1.222 € bis 1.315 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 € bis 1.389 €4. Ausbildungsjahr: 1.329 € bis 1.486 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Lacklaborant/Lacklaborantin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Lacklaboranten und -laborantinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Lack herstellende bzw. verarbeitende Betriebe): Labors, AusbildungslaborsBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in Stuttgart (Baden-Württemberg):Schule für Farbe und GestaltungQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in der Industrie (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Lacklaboranten und -laborantinnen untersuchen Farben und Lacke auf ihre Eigenschaften hin oder wirken an der Entwicklung neuer Beschichtungsstoffe mit. Hierfür planen sie Versuche und führen sie durch. Die Ergebnisse dokumentieren und analysieren sie am Rechner. Sie arbeiten mit bei der Optimierung von Lacken und ähnlichen Beschichtungsstoffen für unterschiedliche Untergründe wie z.B. Holz, Beton, Metall oder Kunststoff. Durch ständige Kontrollen sichern sie die Qualität der Produkte. Daneben beurteilen sie die Oberflächenbeschaffenheit von Untergründen und Lacken und prüfen die Haltbarkeit von Beschichtungen. Auch die Kundenberatung kann zu ihren Tätigkeiten gehören.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Lacklaboranten und -laborantinnen finden Beschäftigung in erster Liniein der chemischen, Lack herstellenden und Lack verarbeitenden IndustrieArbeitsorte:Lacklaboranten und -laborantinnen arbeiten in erster Liniein Labors in BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [48.0%]48Hochschulreife [52.0%]52Worauf kommt es an?Anfo...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungLacklaborant/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3,5 JahreWas macht man in diesem Beruf?Lacklaboranten und -laborantinnen untersuchen Farben und Lacke auf ihre Eigenschaften hin oder wirken an der Entwicklung neuer Beschichtungsstoffe mit. Hierfür planen sie Versuche und führen sie durch. Die Ergebnisse dokumentieren und analysieren sie am Rechner. Sie arbeiten mit bei der Optimierung von Lacken und ähnlichen Beschichtungsstoffen für unterschiedliche Untergründe wie z.B. Holz, Beton, Metall oder Kunststoff. Durch ständige Kontrollen sichern sie die Qualität der Produkte. Daneben beurteilen sie die Oberflächenbeschaffenheit von Untergründen und Lacken und prüfen die Haltbarkeit von Beschichtungen. Auch die Kundenberatung kann zu ihren Tätigkeiten gehören.Wo arbeitet man?Lacklaboranten und -laborantinnen finden Beschäftigung in erster Liniein der chemischen, Lack herstellenden und Lack verarbeitenden IndustrieWeitereBerufe im LaborBerufe mit ChemieBerufe mit Farben und Lacken

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. - 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Umgehen mit Arbeitsstoffenchemische und physikalische MethodenDurchführen analytischer Arbeiten an Lackrohstoffen, Halbfabrikaten und BeschichtungsstoffenVorbehandeln und Beschichten von Untergründen sowie Prüfen von BeschichtungenGrundlagen der Herstellung von Beschichtungsstoffen1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Vereinigen von StoffenTrennen von StoffsystemenStruktur und Eigenschaften von Stoffen untersuchenStoffe fotometrisch und chromatografisch untersuchenBeschichten von Untergründentechnisches Beschichten von ObjektenHerstellen von BeschichtungsstoffenQualitätskontrolle, Untersuchung von BeschichtungenTeil 1 der Abschlussprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres19. - 42. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus den ersten 18 MonatenGrundlagen zur Formulierung von BeschichtungsstoffenInhalte von sechs ausgewählten Wahlqualifikationen3. und 4. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Formulieren von Beschichtungsstoffen für Holz und HolzwerkstoffeFormulieren von Beschichtungsstoffen für metallische UntergründeFo...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Messdaten erfasst, auswertet und verarbeitetwie man Arbeitsstoffe vereinigt und trenntwelche Vorbehandlungsmethoden von Untergründen es gibtwie man den Materialbedarf berechnetwie man Misch-, Dispergier- und Trennaggregate unterscheidet und einsetztwie man Massen- und Stoffmengenkonzentration sowie Reaktionsverhältnisse von Rohstoffen berechnetwie Beschichtungsstoffe getrocknet und gehärtet werdenwie man Halbfabrikate und Beschichtungsstoffe nach vorgegebenen Rezepturen herstelltwie man Kennzahlen wie Säurezahl, Verseifungszahl, Isocyanatzahl, Iodzahl und Epoxidwert bestimmtwie man die Beschichtungsqualität in Abhängigkeit von der Oberflächenbeschaffenheit und der Applikationsmethode beurteilt und dokumentiertDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Stoffe fotometrisch und chromatografisch untersuchen, Beschichten von Untergründen)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Messgeräte reinigen, Bunsenbrenner betätigen, Untersuchungsergebnisse dokumentierenUmgebung: im Labor bei künstlicher Beleuchtung, in Büroräumen am BildschirmKleidung: Schutzkleidung (z.B. Einweghandschuhe, säuredichte Laborschürze, Schutzbrille, Atemmaske)Arbeitszeit: in Industrieunternehmen z.T. SchichtarbeitAnforderungen: Sorgfalt (z.B. beim laufenden Prüfen der Produktion, um eine gleichbleibende Produktgüte sicherzustellen)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. Erkennen von Farb- oder Konsistenzveränderungen bei chemischen Versuchsreihen)Geschicklichkeit (z.B. beim Zerkleinern oder Lösen von Proben) Verantwortungsbewusstsein (z.B. im Umgang mit z.T. gefährlichen Chemikalien und Stoffen)Durchhaltevermögen (z.B. Begleiten langwieriger Versuchsreihen bei der Entwicklung neuer Materialien)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.147 € bis 1.204 €2. Ausbildungsjahr: 1.222 € bis 1.315 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 € bis 1.389 €4. Ausbildungsjahr: 1.329 € bis 1.486 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Chemie/Physik/Biologie: z.B. um Beständigkeit der Beschichtungen zu prüfenMathematik: z.B. um den Materialeinsatz und -verbrauch zu berechnen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Lacklaborant/in an:Bereich LaborChemielaborant/ChemielaborantinStaatlich geprüfter Chemisch-technischer Assistent/Staatlich geprüfte Chemisch-technische AssistentinPhysiklaborant/PhysiklaborantinPrüftechnologe/Prüftechnologin KeramikGemeinsamkeit:chemische bzw. physikalisch-chemische Laboruntersuchungen durchführen

Entwicklung der Ausbildung

1952:Anerkennung des Ausbildungsberufs 1986/1987:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft2002:Neustrukturierung der Ausbildung in den Laborberufen (Pflicht- und Wahlqualifikationen lösen die Schulfächer ab, neue Ausbildungsinhalte wie "Arbeiten mit automatisierten Systemen im Labor" und "Laborspezifische EDV" werden eingeführt)Abschlussprüfung erfolgt in zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen2009: Neue Ausbildungsordnung tritt in KraftNeue Prüfungsstruktur wird integriert2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren.Änderungsverordnung für die Berufsausbildung der Laborberufe im Bereich Biologie, Chemie und Lack; neue Wahlqualifikationen, u.a. zu den Themen Digitalisierung und Vernetzung2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Lacklaborant/in ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungLacklaborant/Lacklaborantin

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.249 €3. Ausbildungsjahr: 1.318 €4. Ausbildungsjahr: 1.412 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 € bis 1.202 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 € bis 1.264 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 € bis 1.293 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 € bis 1.358 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.161 €2. Ausbildungsjahr: 1.222 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 €4. Ausbildungsjahr: 1.364 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.156 €2. Ausbildungsjahr: 1.247 €3. Ausbildungsjahr: 1.315 €4. Ausbildungsjahr: 1.412 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.186 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.293 €4. Ausbildungsjahr: 1.371 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.147 €2. Ausbildungsjahr: 1.232 €3. Ausbildungsjahr: 1.343 €4. Ausbildungsjahr: 1.486 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Lacklaboranten und -laborantinnen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Lacklaboranten und Lacklaborantinnen in der chemischen, Lack herstellenden und Lack verarbeitenden Industrie.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Beschichtung bis hin zu Chemie.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Lack- und Beschichtungstechnik abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Chemieingenieurwesen erwerben.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 69 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 52 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 48 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [48.0%]48Hochschulreife [52.0%]52Quelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.186 €2. Ausbildungsjahr: 1.249 €3. Ausbildungsjahr: 1.313 €4. Ausbildungsjahr: 1.396 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.147 €2. Ausbildungsjahr: 1.232 €3. Ausbildungsjahr: 1.343 €4. Ausbildungsjahr: 1.486 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Spezialisierung während der Ausbildung

Die Ausbildung wird durch Wahlqualifikationen vertieft, je nach Ausbildungsbetrieb z.B.:Formulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von wasserverdünnbaren Beschichtungsstoffen und -systemenFormulieren, Herstellen, Applizieren und Prüfen von DruckfarbenUntersuchen von Beschichtungen und BeschichtungsstoffenDurchführung applikationstechnischer Arbeiten unter ProzessbedingungenDigitalisierung in Forschung, Entwicklung, Analytik und ProduktionUmweltbezogene ArbeitstechnikenArbeiten mit vernetzten und automatisierten Systemen

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung im Laborbereich Chemie, Biologie und Lack vom 24.04.2020 (BGBl. I S. 868), geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 10.02.2022 (BGBl. I S. 174)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Lacklaborant/Lacklaborantin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 13.01.2000 i. d. F. vom 13.12.2019)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.186 €2. Ausbildungsjahr: 1.260 €3. Ausbildungsjahr: 1.326 €4. Ausbildungsjahr: 1.413 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.176 €2. Ausbildungsjahr: 1.228 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 €4. Ausbildungsjahr: 1.329 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.180 € bis 1.204 €2. Ausbildungsjahr: 1.288 € bis 1.315 €3. Ausbildungsjahr: 1.349 € bis 1.389 €4. Ausbildungsjahr: 1.448 € bis 1.484 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel chemische Industrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.192 €2. Ausbildungsjahr: 1.254 €3. Ausbildungsjahr: 1.279 €4. Ausbildungsjahr: 1.344 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand April 2025Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Lacklaborant/Lacklaborantin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Lacklaborant/Lacklaborantin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Lacklaboranten und -laborantinnen untersuchen Farben und Lacke auf ihre Eigenschaften hin oder wirken an der Entwicklung neuer Beschichtungsstoffe mit. Hierfür planen sie Versuche und führen sie durch. Die Ergebnisse dokumentieren und analysieren sie am Rechner. Sie arbeiten mit bei der Optimierung von Lacken und ähnlichen Beschichtungsstoffen für unterschiedliche Untergründe wie z.B. Holz, Beton, Metall oder Kunststoff. Durch ständige Kontrollen sichern sie die Qualität der Produkte. Daneben beurteilen sie die Oberflächenbeschaffenheit von Untergründen und Lacken und prüfen die Haltbarkeit von Beschichtungen. Auch die Kundenberatung kann zu ihren Tätigkeiten gehören.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Lacklaboranten und -laborantinnen finden Beschäftigung in erster Liniein der chemischen, Lack herstellenden und Lack verarbeitenden IndustrieArbeitsorte:Lacklaboranten und -laborantinnen arbeiten in erster Liniein Labors in BüroräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)mittlerer Bildungsabschluss [48.0%]48Hochschulreife [52.0%]52Worauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim laufenden Prüfen der Produktion, um eine gleichbleibende Produktgüte sicherzustellen)Beobachtungsgenauigkeit und Aufmerksamkeit (z.B. Erkennen von Farb- oder Konsistenzveränderungen bei chemischen Versuchsreihen)Geschicklichkeit (z.B. beim Zerkleinern oder Lösen von Proben) Verantwortungsbewusstsein (z.B. im Umgang mit z.T. gefährlichen Chemikalien und Stoffen)Durchhaltevermögen (z.B. Begleiten langwieriger Versuchsreihen bei der Entwicklung neuer Materialien)Schulfächer:Chemie/Physik/Biologie (z.B. um Beständigkeit der Beschichtungen zu prüfen)Mathematik (z.B. um den Materialeinsatz und -verbrauch zu berechnen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat (je nach Bundesland unterschiedlich):1. Ausbildungsjahr: 1.147 € bis 1.204 €2. Ausbildungsjahr: 1.222 € bis 1.315 €3. Ausbildungsjahr: 1.277 € bis 1.389 €4. Ausbildungsjahr: 1.329 € bis 1.486 €

Ist Lacklaborant/Lacklaborantin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Lacklaborant/Lacklaborantin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Lacklaborant/Lacklaborantin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Lacklaborant/Lacklaborantin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Lacklaborant/Lacklaborantin in Deutschland typischerweise?

Lacklaboranten und -laborantinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Lack herstellende bzw. verarbeitende Betriebe): Labors, AusbildungslaborsBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Hessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen in Stuttgart (Baden-Württemberg):Schule für Farbe und GestaltungQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Lacklaborant/Lacklaborantin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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