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Kraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt Motorradtechnik

Kraftfahrzeugmechatroniker/in - Motorradtechnik

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 25252

Was ist Motosiklet Mekatronik Teknisyeni (Motosiklet Uzmanlığı)?

Was macht man in diesem Beruf?Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik produzieren, warten und reparieren Krafträder unterschiedlicher Bauarten, z.B. Chopper, Sport- und Motocrossbikes oder Enduros. Sie prüfen die fahrzeugtechnischen Systeme, etwa das Antriebs-, Beleuchtungs-, Fahrwerks- oder Bremssystem, stellen Fehler und Störungen fest und beheben deren Ursachen. Dabei setzen sie computergestützte Mess- und Prüfsysteme ein. Defekte Teile reparieren sie bzw. tauschen sie aus. Umbauten führen sie nach Kundenwünschen, zulassungsrechtlichen Vorschriften und Herstellervorgaben durch. Abschließend kontrollieren sie, ob die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften eingehalten werden, und prüfen die Funktionen der Motorräder bzw. der Teilsysteme.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik finden Beschäftigungin Reparaturwerkstättenbei Herstellern und Ausrüstern von Motorrädernbei Motorrad- oder Ersatzteilhändlern mit angeschlossener ReparaturwerkstattArbeitsorte:Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik arbeiten in erster Liniein Werkstätten und ProduktionshallenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [35.0%]35mittlerer Bildungsabschluss [50.0%]50Hochschulreife [11.0%]11Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkAusbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [13.0%]13mittlerer Bildungsabschluss [54.0%]54Hochschulreife [28.0%]28Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Abarbeiten von Checklisten bei der Durchführung von Inspektionen) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einstellen und Warten sicherheitsrelevanter Bauteile wie Brems- und Lenksysteme)Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Einstellen der Ventilsteuerung oder bei der Montage von Baugruppen, Schaltanlagen oder Bremsen) Technisches Verständnis (z.B. Ermitteln der Ursachen von Fehlern, Störungen und Schäden)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um komplexe Baugruppen zu montieren)Mathematik (z.B. um Einstellwerte zu berechnen und Messwerte zu interpretieren)Physik (z.B. um Fehler in der Fahrzeugelektronik einzugrenzen und zu beheben)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 944 € bis 1.179 € (Handwerk*), 1.243 € bis 1.373 € (Industrie*)2. Ausbildungsjahr: 984 € bis 1.241 € (Handwerk*), 1.298 € bis 1.408 € (Industrie*)3. Ausbildungsjahr: 1.033 € bis 1.344 € (Handwerk*), 1.379 € bis 1.489 € (Industrie*)4. Ausbildungsjahr: 1.089 € bis 1.402 € (Handwerk*), 1.461 € bis 1.563 € (Industrie*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt Motorradtechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Herstellerbetriebe für Motorräder, Servicebetriebe): Reparaturwerkstätten, ProduktionshallenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Leipzig (Sachsen):Karl-Heine-Schule Berufliches Schulzentrum der Stadt LeipzigQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik produzieren, warten und reparieren Krafträder unterschiedlicher Bauarten, z.B. Chopper, Sport- und Motocrossbikes oder Enduros. Sie prüfen die fahrzeugtechnischen Systeme, etwa das Antriebs-, Beleuchtungs-, Fahrwerks- oder Bremssystem, stellen Fehler und Störungen fest und beheben deren Ursachen. Dabei setzen sie computergestützte Mess- und Prüfsysteme ein. Defekte Teile reparieren sie bzw. tauschen sie aus. Umbauten führen sie nach Kundenwünschen, zulassungsrechtlichen Vorschriften und Herstellervorgaben durch. Abschließend kontrollieren sie, ob die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften eingehalten werden, und prüfen die Funktionen der Motorräder bzw. der Teilsysteme.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik finden Beschäftigungin Reparaturwerkstättenbei Herstellern und Ausrüstern von Motorrädernbei Motorrad- oder Ersatzteilhändlern mit angeschlossener ReparaturwerkstattArbeitsorte:Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik arbeiten in erster Liniein Werkstätten und ProduktionshallenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgesc...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungKraftfahrzeugmechatroniker/in mit dem Schwerpunkt MotorradtechnikWas macht man in diesem Beruf?Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik produzieren, warten und reparieren Krafträder unterschiedlicher Bauarten, z.B. Chopper, Sport- und Motocrossbikes oder Enduros. Sie prüfen die fahrzeugtechnischen Systeme, etwa das Antriebs-, Beleuchtungs-, Fahrwerks- oder Bremssystem, stellen Fehler und Störungen fest und beheben deren Ursachen. Dabei setzen sie computergestützte Mess- und Prüfsysteme ein. Defekte Teile reparieren sie bzw. tauschen sie aus. Umbauten führen sie nach Kundenwünschen, zulassungsrechtlichen Vorschriften und Herstellervorgaben durch. Abschließend kontrollieren sie, ob die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften eingehalten werden, und prüfen die Funktionen der Motorräder bzw. der Teilsysteme.Wo arbeitet man?Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik finden Beschäftigungin Reparaturwerkstättenbei Herstellern und Ausrüstern von Motorrädernbei Motorrad- oder Ersatzteilhändlern mit angeschlossener ReparaturwerkstattWeitereBerufe in der Fahrzeug- und VerkehrstechnikBerufe rund um das Auto und den Straßenverkehr

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem RahmenlehrplanErster Ausbildungsabschnitt (1. bis 18. Monat):Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Bedienen von Fahrzeugen und SystemenAußerbetriebnehmen und Inbetriebnehmen von fahrzeugtechnischen SystemenMessen und Prüfen an SystemenDurchführen von Service- und WartungsarbeitenDiagnostizieren von Fehlern und Störungen an Fahrzeugen und SystemenDemontieren, Reparieren und Montieren von Bauteilen, Baugruppen und SystemenDurchführen von Untersuchungen an Fahrzeugen nach rechtlichen VorgabenAus-, Um- und Nachrüsten von Fahrzeugen1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Fahrzeuge und Systeme nach Vorgaben warten und inspizieren Einfache Baugruppen und Systeme prüfen, demontieren, austauschen und montieren Funktionsstörungen identifizieren und beseitigen Umrüstarbeiten nach Kundenwünschen durchführen Inspektionen und Zusatzarbeiten durchführen Funktionsstörungen an Bordnetz-, Ladestrom- und Startsystemen diagnostizieren und beheben Verschleißbehaftete Baugruppen und Systeme instand setzen Mechatronische Systeme des Antriebsmanagements diagnostizieren Teil 1 der Abschluss-/Gesellenprüfung vor Ende des 2. AusbildungsjahresZweiter Ausbildungsabschnitt (19. bis 42. Monat):Ausbildung im Betrieb und nach Be...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie elektrische und elektronische Messwerte sowie Drücke, Temperaturen und Längen erfasst und mit Solldaten verglichen werdenwie man Wartungsarbeiten nach Vorgabe durchführt und dabei u.a. Schalt- und Funktionspläne anwendet, Fehlerspeicher ausliest und die Arbeitsschritte dokumentiertwie man Kundenbeanstandungen nachvollzieht, Diagnosewege festlegt und Schäden bzw. Funktionsstörungen an Fahrzeugsystemen feststelltwie Bauteile, Baugruppen und Systeme in bzw. außer Betrieb genommen, montiert bzw. demontiert sowie gefügt werden (v.a. mittels Schraubverbindungen)wie man Komfort-, Sicherheits- und Fahrerassistenzsysteme nach Kundenwünschen parametriertwie man Kraftfahrzeuge für gesetzlich vorgeschriebene Prüfungen vorbereitet, ihre Verkehrs- und Betriebssicherheit überprüft, Mängel dokumentiert und Maßnahmen zu deren Beseitigung einleitetwie man Motorradrahmen, Vorderradgabel, Schwinge, Dämpfung, Radlagerung, Kombination Motor und Antrieb sowie Endantrieb prüftwie man Fahrzeuge aus-, um- und nachrüstet, z.B. leistungsreduzierende und -steigernde Maßnahmen durchführtDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Funktionsstörungen identifizieren und beseitigen, Antriebskomponenten reparie...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Zündkerzen austauschen, Brems- und Kühlflüssigkeiten nachfüllen, Ersatzteile beschaffenUmgebung: Maschinenlärm in Werkstätten und -hallen, Kundenkontakt in BüroräumenKleidung: Schutzkleidung (z.B. Handschuhe, Schutzbrille, Sicherheitsschuhe)Arbeitszeit: z.T. Schichtdienst, BereitschaftsdienstAnforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Abarbeiten von Checklisten bei der Durchführung von Inspektionen) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einstellen und Warten sicherheitsrelevanter Bauteile wie Brems- und Lenksysteme)Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Einstellen der Ventilsteuerung oder bei der Montage von Baugruppen, Schaltanlagen oder Bremsen) Technisches Verständnis (z.B. Ermitteln der Ursachen von Fehlern, Störungen und Schäden)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 944 € bis 1.179 €2. Ausbildungsjahr: 984 € bis 1.241 €3. Ausbildungsjahr: 1.033 € bis 1.344 €4. Ausbildungsjahr: 1.089 € bis 1.402 €Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.243 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 € bis 1.489 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 € bis 1.563 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um komplexe Baugruppen zu montierenMathematik: z.B. um Einstellwerte zu berechnen und Messwerte zu interpretierenPhysik: z.B. um Fehler in der Fahrzeugelektronik einzugrenzen und zu beheben

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker/in mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik an:Bereich Fahrzeug- und VerkehrstechnikZweiradmechatroniker/Zweiradmechatronikerin Fachrichtung MotorradtechnikGemeinsamkeit:Krafträder herstellen, instand halten und ggf. nach Kundenwünschen ausrüstenBereich Auto und StraßenverkehrKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt KarosserietechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt PersonenkraftwagentechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt NutzfahrzeugtechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt System- und HochvolttechnikKarosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Karosserie- und FahrzeugbautechnikKarosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung KarosserieinstandhaltungstechnikKarosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Caravan- und ReisemobiltechnikLand- und Baumaschinenmechatroniker/Land- und BaumaschinenmechatronikerinGemeinsamkeit:Fahrzeuge oder Fahrzeugbauteile warten, reparieren und instand halten

Entwicklung der Ausbildung

1934:Erstmals Eintrag der Berufe Kraftfahrzeugmechaniker/in und Kraftfahrzeugelektriker/in im Verzeichnis der Gewerbe, die als Handwerk betrieben werden können 1939:Anerkennung des Berufs Kraftfahrzeugschlosser/in (Instandsetzung)1957:Anerkennung der Berufsbilder Kraftfahrzeugmechaniker/in und Kraftfahrzeugelektriker/in1987:Neuordnung der industriellen Metallberufe: Entstehung des neuen Berufs Automobilmechaniker/in Aufhebung des Vorläuferberufs Kraftfahrzeugschlosser/in (Instandsetzung) 1989:Neuordnung des Berufs Kraftfahrzeugelektriker/in: Geltungsbereich auch in der Industrie 2003:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker/in tritt in KraftNeuordnung der fahrzeugtechnischen Berufe: Entstehung des neuen Berufs Kraftfahrzeugmechatroniker/in mit vier Schwerpunkten (Motorradtechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Personenkraftwagentechnik, Fahrzeugkommunikationstechnik) Aufhebung der Vorläuferberufe Automobilmechaniker/in, Kraftfahrzeugmechaniker/in, Kraftfahrzeugelektriker/in 2007:Neue Ausbildungsordnung für den Beruf Kraftfahrzeugmechatroniker/in2013:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung, u.a. mit Berücksichtigung neuer Antriebskonzepte und Werkstoffe Ausbildung wird in den fünf Schwerpunkten Motorradtechnik, Nutzfahrzeugtechnik, Personenkraftwagentechnik, System- und Hochvolttechnik, Karosserietechnik angebotenAufhebung der Vorläuferberufe Mechaniker/Mechanikerin für KarosserieinstandhaltungstechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrze...

Die Ausbildung im Überblick

Kraftfahrzeugmechatroniker/in mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in der Industrie und im Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

Abschlussbezeichnung Kraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.119 € bis 1.169 €2. Ausbildungsjahr: 1.147 € bis 1.197 €3. Ausbildungsjahr: 1.204 € bis 1.254 €4. Ausbildungsjahr: 1.268 € bis 1.318 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.303 €2. Ausbildungsjahr: 1.365 €3. Ausbildungsjahr: 1.444 €4. Ausbildungsjahr: 1.497 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.060 €3. Ausbildungsjahr: 1.110 €4. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Oktober 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €3. Ausbildungsjahr: 1.402 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.201 €4. Ausbildungsjahr: 1.228 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Dezember 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.115 €2. Ausbildungsjahr: 1.171 €3. Ausbildungsjahr: 1.281 €4. Ausbildungsjahr: 1.341 €Quelle:HWK Kassel, Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €4. Ausbildungsjahr: 1.340 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 €4. Ausbildungsjahr: 1.180 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.090 €3. Ausbildungsjahr: 1.110 €4. Ausbildungsjahr: 1.190 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Ausbildung arbeiten Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik bei Herstellern von Krafträdern oder in Service- und Reparaturbetrieben.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Zweiradtechnik bis hin zu Schweiß-, Füge- und Trenntechniken.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Zweiradmechanikermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Fahrzeugtechnik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Betrieb des Kraftfahrzeugtechniker-Handwerks oder des verwandten Zweiradmechaniker-Handwerks.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.140 €4. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.060 €3. Ausbildungsjahr: 1.080 €4. Ausbildungsjahr: 1.120 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Oktober 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €3. Ausbildungsjahr: 1.402 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es im Ausbildungsbereich Handwerk 23.121 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 50 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 35 Prozent besaßen einen Hauptschulabschluss. 11 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 2 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. 6 Prozent der Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen hatten vor Ausbildungsbeginn eine Berufsfachschule absolviert. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [35.0%]35mittlerer Bildungsabschluss [50.0%]50Hochschulreife [11.0%]11Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkIm Ausbildungsbereich Industrie und Handel gab es 1.134 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 54 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 28 Prozent besaßen die Hochschulreife. 13 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 4 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [13.0%]13mittlerer Bildungsabschluss [54.0%]54Hochschulreife [28.0%]28Sonstige [1.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie u...

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.070 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.260 €4. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.264 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.334 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.439 € bis 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 € bis 1.509 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.090 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €4. Ausbildungsjahr: 1.185 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.271 €2. Ausbildungsjahr: 1.338 €3. Ausbildungsjahr: 1.437 €4. Ausbildungsjahr: 1.504 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 944 € bis 966 €2. Ausbildungsjahr: 984 € bis 1.005 €3. Ausbildungsjahr: 1.033 € bis 1.095 €4. Ausbildungsjahr: 1.089 € bis 1.150 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Kraftfahrzeugmechatroniker und zur Kraftfahrzeugmechatronikerin (KfzMechaAusbV) vom 14.06.2013 (BGBl. I S. 1578), geändert durch Artikel 2 der Verordnung vom 27.01.2014 (BGBl. I S. 90)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Kraftfahrzeugmechatroniker und Kraftfahrzeugmechatronikerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 25.04.2013)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.179 €2. Ausbildungsjahr: 1.241 €3. Ausbildungsjahr: 1.344 €4. Ausbildungsjahr: 1.402 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.304 €2. Ausbildungsjahr: 1.378 €3. Ausbildungsjahr: 1.489 €4. Ausbildungsjahr: 1.563 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.190 €4. Ausbildungsjahr: 1.270 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.080 €3. Ausbildungsjahr: 1.180 €4. Ausbildungsjahr: 1.275 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.243 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 €4. Ausbildungsjahr: 1.486 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.053 €2. Ausbildungsjahr: 1.090 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €4. Ausbildungsjahr: 1.185 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Motosiklet Mekatronik Teknisyeni (Motosiklet Uzmanlığı)

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Kraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt Motorradtechnik in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik produzieren, warten und reparieren Krafträder unterschiedlicher Bauarten, z.B. Chopper, Sport- und Motocrossbikes oder Enduros. Sie prüfen die fahrzeugtechnischen Systeme, etwa das Antriebs-, Beleuchtungs-, Fahrwerks- oder Bremssystem, stellen Fehler und Störungen fest und beheben deren Ursachen. Dabei setzen sie computergestützte Mess- und Prüfsysteme ein. Defekte Teile reparieren sie bzw. tauschen sie aus. Umbauten führen sie nach Kundenwünschen, zulassungsrechtlichen Vorschriften und Herstellervorgaben durch. Abschließend kontrollieren sie, ob die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften eingehalten werden, und prüfen die Funktionen der Motorräder bzw. der Teilsysteme.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik finden Beschäftigungin Reparaturwerkstättenbei Herstellern und Ausrüstern von Motorrädernbei Motorrad- oder Ersatzteilhändlern mit angeschlossener ReparaturwerkstattArbeitsorte:Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik arbeiten in erster Liniein Werkstätten und ProduktionshallenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [2.0%]Hauptschulabschluss* [35.0%]35mittlerer Bildungsabschluss [50.0%]50Hochschulreife [11.0%]11Sonstige [2.0%]je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich HandwerkAusbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss [4.0%]Hauptschulabschluss* [13.0%]13mittlerer Bildungsabschluss [54.0%]54Hochschulreife [28.0%]28Sonstige [1.0%]je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussAusbildungsbereich Industrie und HandelWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Abarbeiten von Checklisten bei der Durchführung von Inspektionen) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einstellen und Warten sicherheitsrelevanter Bauteile wie Brems- und Lenksysteme)Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Einstellen der Ventilsteuerung oder bei der Montage von Baugruppen, Schaltanlagen oder Bremsen) Technisches Verständnis (z.B. Ermitteln der Ursachen von Fehlern, Störungen und Schäden)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um komplexe Baugruppen zu montieren)Mathematik (z.B. um Einstellwerte zu berechnen und Messwerte zu interpretieren)Physik (z.B. um Fehler in der Fahrzeugelektronik einzugrenzen und zu beheben)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 944 € bis 1.179 € (Handwerk), 1.243 € bis 1.373 € (Industrie*)2. Ausbildungsjahr: 984 € bis 1.241 € (Handwerk*), 1.298 € bis 1.408 € (Industrie*)3. Ausbildungsjahr: 1.033 € bis 1.344 € (Handwerk*), 1.379 € bis 1.489 € (Industrie*)4. Ausbildungsjahr: 1.089 € bis 1.402 € (Handwerk*), 1.461 € bis 1.563 € (Industrie*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Ist Kraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt Motorradtechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Kraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt Motorradtechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Kraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt Motorradtechnik qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Kraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt Motorradtechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Kraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt Motorradtechnik in Deutschland typischerweise?

Kraftfahrzeugmechatroniker/innen mit dem Schwerpunkt Motorradtechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. Herstellerbetriebe für Motorräder, Servicebetriebe): Reparaturwerkstätten, ProduktionshallenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.Hinweis: Der Berufsschulunterricht wird teilweise in länderübergreifenden Fachklassen durchgeführt, derzeit:für die Länder Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Leipzig (Sachsen):Karl-Heine-Schule Berufliches Schulzentrum der Stadt LeipzigQuelle: Übersicht länderübergreifender Fachklassen (Stand: 27.03.2025)

Wie hoch ist das typische Gehalt für Kraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt Motorradtechnik in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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