Korrepetition, Liedgestaltung (weiterführend)
Was ist Korrepetition, Liedgestaltung (weiterführend)?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Sprach- und Kulturwissenschaften →Der Beruf Korrepetition, Liedgestaltung (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Sprach- und Kulturwissenschaften:
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Musikhochschulen und Universitäten statt.Lernorte sindan der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 2-4 Semester
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Studieninhalte
Pflichtmodule, z.B.:Alte MusikEnsembleleitung - DirigierenGrundlagen des DirigierensItalienischKorrepetitionspraxis: Opernschule/Vokalklassen/InstrumentalklassenKorrepetitionsunterrichtKünstlerisches Kernfach (z.B. Gesang oder Klavier)Repertoire (französisches Lied, slawisches Lied)Stil - und InterpretationskundeWahlpflichtmodule, z.B.:Ästhetik/Kulturtheorie der MusikHistorische TasteninstrumenteImprovisationNeue Vokal-/KlaviermusikPartiturspiel Praktische Studieninhalte:Ggf. Praktika (z.B. an Musikschulen)
▶ Auswahlverfahren
Die Hochschulen führen ggf. Eignungsprüfungen oder Auswahlgespräche durch.
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmenPraktische Übungen: z.B. an künstlerischem Einzel- und Gruppenunterricht in Klavierspiel und Gesang, Korrepetition und Dirigieren sowie an Aufführungsprojekten teilnehmenEigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefenOrganisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in einer Musikschule oder bei einem Musiktheater), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Korrepetition, Liedgestaltung (weiterführend) sein:Bereich MusikAlte Musik (weiterführend)Instrumentalmusik (weiterführend)Jazz, Popularmusik (weiterführend)Kirchenmusik (weiterführend)Neue und zeitgenössische Musik (weiterführend)Dirigieren, Chorleitung (weiterführend)Gesang (weiterführend)Komposition (weiterführend)Musikpädagogik (weiterführend)Musiktheater, Musical (weiterführend)Musikwissenschaft (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Kenntnisse in Musiktheorie, Musikgeschichte und ggf. Musikpädagogik erwerbenFertigkeiten in Instrumentenspiel, Gesang, Komposition, Dirigieren oder Klangregie erwerben
▶ Zugangsstudienfächer
Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Korrepetition, Liedgestaltung (grundständig)Komposition (grundständig)Musikwissenschaft (grundständig)
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:MusikpädagogikKooperationsbereitschaftKommunikationPraktika, z.B. an Musikschulen oder Musiktheatern, bereiten gezielt auf das Berufsleben vor. Wahlpflicht- und Wahlmodule, z.B. zum Thema Elementare Musikpädagogik, können ebenfalls Schlüsselqualifikationen vermitteln.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das weiterführende Studienfach vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit. Studierende legen meist einen Schwerpunkt, z.B. auf Liedgestaltung oder Opernkorrepetition.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.
▶ Studiengangsbezeichnungen
BeispieleKorrepetition (Master)Liedgestaltung (Master)Liedgestaltung für Pianisten/Pianistinnen (Master)Liedklasse (Master)Musik (Liedbegleitung/Korrepetition) (Master)Musiktheaterkorrepetition (Master)Opernkorrepetition (Master)
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Masterabsolventen im Bereich Korrepetition, Liedgestaltung bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft an, z.B. Musik, Gesang, Komposition, Musikerziehung oder Redaktion, Journalismus, Lektorat.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Entwicklung des Studienfachs
18. bis 19. Jahrhundert:schrittweise Entwicklung der akademischen Musikausbildung, z.B.:1797: Gründung des Collegium Musicum Academicum Wirceburgense in Würzburg, einen der frühesten Vorläufer der akademischen Musikausbildung1843: Gründung des Leipziger Konservatoriums, der ersten Musikhochschule Deutschlands1886: Einführung szenischer Ausbildungen an der Hochschule für Musik in Weimar (Orchesterschule)20. bis 21. Jahrhundert:Korrepetition, Liedgestaltung als eigenständiger Studiengang an Musikhochschulen1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussgradMaster of Music (M.Mus.)Darüber hinaus gibt es Studiengänge mit anderen Abschlüssen, z.B. Meisterklassenexamen, Solistenexamen.
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Korrepetition, Liedgestaltung vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Korrepetition, Liedgestaltung (weiterführend)
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Korrepetition, Liedgestaltung (weiterführend) in Deutschland? ▼
In Deutschland ist der Bereich "Korrepetition und Liedinterpretation (Fortgeschrittene Spezialisierung)" ein Fachgebiet, in dem Musiker Vokalisten oder Instrumentalisten während der Proben- und Aufführungsprozesse begleiten.
Ist Korrepetition, Liedgestaltung (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Korrepetition, Liedgestaltung (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Korrepetition, Liedgestaltung (weiterführend) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium im Studienfach Korrepetition, Liedgestaltung vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.
Wo arbeiten Korrepetition, Liedgestaltung (weiterführend) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Musikhochschulen und Universitäten statt.Lernorte sindan der Hochschule: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Korrepetition, Liedgestaltung (weiterführend) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.