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Konditor/Konditorin

Konditor/in

Ausbildung Mathematik, Naturwissenschaften KldB B 29222

Was ist Konditor/Konditorin?

Was macht man in diesem Beruf?Konditoren und Konditorinnen wählen die Zutaten für die Herstellung von Konditoreiprodukten wie Torten, Kuchen, Pralinen, Süßspeisen, Party- oder Käsegebäck aus, berechnen die benötigten Mengen und wiegen bzw. messen diese ab. Dann verarbeiten sie die Ausgangsstoffe per Hand oder mithilfe von Maschinen und Geräten. Sie mischen, portionieren und formen die Massen, etwa Teige, geben weitere Zutaten wie vorbereitetes Obst nach Rezept hinzu und geben alles in Backformen oder auf Backbleche. Nach dem Backen garnieren, glasieren oder zuckern Konditoren und Konditorinnen die Waren, z.B. Torten und Gebäck. Außerdem wirken sie bei der Warenpräsentation im Laden, beim Verkauf der Konditoreiwaren und bei der Kundenberatung mit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Konditoren und Konditorinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Konditoreien, Confiserien, Cafés oder Bäckereien mit Feinbackwarensortimentim Patisseriebereich großer Hotels und RestaurantsArbeitsorte:Konditoren und Konditorinnen arbeiten in erster Liniein BackstubenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Verkaufsräumen und in zu Konditoreien gehörigen Cafésin Produktionshallen (bei Beschäftigung in der Industrie)in Kühl- und LagerräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [20.0%]20mittlerer Bildungsabschluss [38.0%]38Hochschulreife [29.0%]29Sonstige [9.0%]9*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Dekorieren von Torten)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften)Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben von schweren Backblechen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Zutaten abzuwiegen und Gewichtsangaben umzurechnen)Chemie (z.B. um den Ablauf chemischer Prozesse zu verstehen)Kunst (z.B. um Hochzeitstorten auszuschmücken)Deutsch (z.B. um Kundschaft zu beraten und Konditoreiwaren zu verkaufen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.070 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.280 €

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Mathematik, Naturwissenschaften →

Der Beruf Konditor/Konditorin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Konditoren und Konditorinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. handwerkliche Konditoreien): Backstuben, Lager-, Kühl- und VerkaufsräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Aktuelles

Ausbildung soll modernisiert werdenDie Ausbildung in den Berufen Konditor und Konditorin sowie Bäcker und Bäckerin soll modernisiert werden, um sie an aktuelle Entwicklungen in der beruflichen Praxis anzupassen. So haben die fortschreitende Technologisierung, Digitalisierung und das Thema Nachhaltigkeit die beruflichen Anforderungen verändert. Auch neue Marktanforderungen sowie Produktions- und Herstellungsverfahren wirken sich auf das Anforderungsprofil aus. Die Modernisierung der Ausbildung soll in einem gemeinsamen Neuordnungsverfahren erfolgen. Das gemeinsame 1. Berufsschuljahr für die Auszubildenden beider Berufe soll beibehalten werden. Änderungen sind auch bei der Prüfungsstruktur geplant: künftig soll die Gesellenprüfung in 2 auseinanderfallenden Teilen durchgeführt werden.

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3 JahreLernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Konditoren und Konditorinnen wählen die Zutaten für die Herstellung von Konditoreiprodukten wie Torten, Kuchen, Pralinen, Süßspeisen, Party- oder Käsegebäck aus, berechnen die benötigten Mengen und wiegen bzw. messen diese ab. Dann verarbeiten sie die Ausgangsstoffe per Hand oder mithilfe von Maschinen und Geräten. Sie mischen, portionieren und formen die Massen, etwa Teige, geben weitere Zutaten wie vorbereitetes Obst nach Rezept hinzu und geben alles in Backformen oder auf Backbleche. Nach dem Backen garnieren, glasieren oder zuckern Konditoren und Konditorinnen die Waren, z.B. Torten und Gebäck. Außerdem wirken sie bei der Warenpräsentation im Laden, beim Verkauf der Konditoreiwaren und bei der Kundenberatung mit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Konditoren und Konditorinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Konditoreien, Confiserien, Cafés oder Bäckereien mit Feinbackwarensortimentim Patisseriebereich großer Hotels und RestaurantsArbeitsorte:Konditoren und Konditorinnen arbeiten in erster Liniein BackstubenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Verkaufsräumen und in zu Konditoreien gehörigen Cafésin Produktionshallen (bei Beschäftigung in der Industrie)in Kühl- und LagerräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungKonditor/inBerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsdauer3 JahreWas macht man in diesem Beruf?Konditoren und Konditorinnen wählen die Zutaten für die Herstellung von Konditoreiprodukten wie Torten, Kuchen, Pralinen, Süßspeisen, Party- oder Käsegebäck aus, berechnen die benötigten Mengen und wiegen bzw. messen diese ab. Dann verarbeiten sie die Ausgangsstoffe per Hand oder mithilfe von Maschinen und Geräten. Sie mischen, portionieren und formen die Massen, etwa Teige, geben weitere Zutaten wie vorbereitetes Obst nach Rezept hinzu und geben alles in Backformen oder auf Backbleche. Nach dem Backen garnieren, glasieren oder zuckern Konditoren und Konditorinnen die Waren, z.B. Torten und Gebäck. Außerdem wirken sie bei der Warenpräsentation im Laden, beim Verkauf der Konditoreiwaren und bei der Kundenberatung mit.Wo arbeitet man?Konditoren und Konditorinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Konditoreien, Confiserien, Cafés oder Bäckereien mit Feinbackwarensortimentim Patisseriebereich großer Hotels und RestaurantsWeitereBerufe mit Lebensmitteln

Ausbildungsdauer

3 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Umgehen mit Informations- und KommunikationstechnikVorbereiten von Arbeitsabläufen, Arbeiten im Teamqualitätssichernde MaßnahmenUmsetzen von HygienevorschriftenHandhaben von Anlagen, Maschinen und GerätenLagern und Kontrollieren von Lebensmitteln und VerpackungsmaterialienHerstellen und Weiterverarbeiten von MassenHerstellen von feinen Backwaren aus TeigenHerstellen von Füllungen und CremesÜberziehen von KonditoreierzeugnissenHerstellen von Salz-, Käse- und PartygebäckKundenberatung und VerkaufGestalten von Torten und KonditoreierzeugnissenAusbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:1. Ausbildungsjahr:Unterweisung einer neuen Mitarbeiterin/eines neuen MitarbeitersHerstellen einfacher Teige/MassenGestalten, Werben, Beraten und VerkaufenHerstellen von feinen Backwaren aus Teigen2. Ausbildungsjahr:Herstellen von kleinen GerichtenHerstellen von feinen Backwaren aus MassenHerstellen von Füllungen, Cremes und SüßspeisenEntwerfen und Herstellen von Torten und DessertsZwischenprüfung vor Ende des 2. Ausbildungsjahres 3. Ausbildungsjahr:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefung der Kenntnisse aus den beiden ersten Ausbi...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie Biskuit- und Baisermassen angeschlagen werden und wie man Brandmassen abröstetwas bei der Herstellung von Blätter-, Mürbe-, Hefe- und Plunderteigen zu beachten istworauf man bei der Herstellung von Füllungen achten solltewelche Teigarten sich für Salz-, Käse- und Partygebäck eignenwie man mit Kundenerwartungen umgehen kannwas man bei der Herstellung von Cremes (wie z.B. Marzipancreme) zu beachten hatwelche Dekortechniken es gibtwie Pralinenkörper aus unterschiedlichen Massen gefertigt werdenwie man herzhafte Pasteten und Gerichte aus Fleisch, Fisch, Meeresfrüchten und Gemüse herstelltwie man Torten anfertigtwie Konditoreierzeugnisse präsentiert und verkauft werdenDarüber hinaus werden während der gesamten Ausbildung Kenntnisse über Themen wie Rechte und Pflichten während der Ausbildung, Organisation des Ausbildungsbetriebs und Umweltschutz vermittelt.In der Berufsschule erwirbt man weitere Kenntnisse:in berufsspezifischen Lernfeldern (z.B. Herstellen einfacher Teige/Massen, Verarbeiten von Zucker)in allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch und Wirtschafts- und Sozialkunde

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Zutaten abwiegen, Teige herstellen, Torten backen und dekorieren, Kunden bedienenUmgebung: Hitze in der Backstube, Kälte im Kühlraum, MehlstaubKleidung: berufstypische Arbeitskleidung (weiße Jacke, Schürze und Kopfbedeckung)Arbeitszeit: Arbeitsbeginn i.d.R. früh am MorgenAnforderungen:Geschicklichkeit und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Dekorieren von Torten)Kreativität (z.B. beim Entwerfen von Dekorationen)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften)Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben von schweren Backblechen)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Konditorenhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.070 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.280 €Quelle:Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten NGG, Stand März 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Mathematik: z.B. um Zutaten abzuwiegen und Gewichtsangaben umzurechnen Chemie: z.B. um den Ablauf chemischer Prozesse zu verstehenKunst: z.B. um Hochzeitstorten auszuschmückenDeutsch: z.B. um Kundschaft zu beraten und Konditoreiwaren zu verkaufen

Zusatzqualifikationen

Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Konditor/in an:Bereich LebensmittelBäcker/BäckerinSüßwarentechnologe/SüßwarentechnologinGemeinsamkeit:Back-, Konditorei- bzw. Süßwaren herstellenBereich Vertrieb und VerkaufFachverkäufer/Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk Schwerpunkt KonditoreiFachverkäufer/Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk Schwerpunkt BäckereiGemeinsamkeit:Konditorei- oder Bäckereierzeugnisse verkaufen

Entwicklung der Ausbildung

1934:Erstmals Eintrag im Verzeichnis der Gewerbe, die als Handwerk betrieben werden können1958:Anerkennung des Berufsbilds für das Konditoren-Handwerk1983:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz tritt in Kraft2003:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung, u.a. mit Berücksichtigung neuer technischer Einrichtungen und neuen Inhalten wie Herstellung kleiner Gerichte aus frischen Rohstoffen2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So können Ausbildungsordnungen vorsehen, dass Auszubildende bei nicht bestandener Abschluss- bzw. Gesellenprüfung in einem Beruf, der auf einem zweijährigen Ausbildungsberuf aufbaut, den Abschluss der zweijährigen Ausbildung erwerben. 2024:Inkrafttreten des Berufsbildungsvalidierungs- und -digitalisierungsgesetzes mit Anpassungen im Berufsbildungsgesetz (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. gesetzliche Verankerung der Möglichkeit des digitalen mobilen Ausbildens; Einführung eines Feststellungs- und Bescheinigungsverfahrens (Berufsvalidierung) der individuellen beruflichen Handlungsfähigkeit am Maßstab eines anerkannten Ausbildungsberufs unabhängig von einem formalen Berufsausbildungsabschluss.

Die Ausbildung im Überblick

Konditor/in ist ein 3-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungKonditor/Konditorin

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Konditoren und Konditorinnen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. im Bereich Europäisches Waren- und Wirtschaftsrecht durch die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Konditoren und Konditorinnen in Konditoreien, Confiserien, Feinbäckereien, Konditorei-Cafés und im Patisseriebereich großer Hotels und Restaurants.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Konditorei bis hin zu Lebensmittelrecht.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Konditormeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Lebensmitteltechnologie erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Betrieb des Konditoren-Handwerks oder durch die Übernahme eines Back-Shops oder einer Kaffeebar.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Konditorenhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.070 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.280 €Quelle:Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten NGG, Stand März 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es 1.563 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 38 Prozent verfügten über einen mittleren Bildungsabschluss, 29 Prozent besaßen die Hochschulreife. 20 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 4 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [20.0%]20mittlerer Bildungsabschluss [38.0%]38Hochschulreife [29.0%]29Sonstige [9.0%]9*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Konditor/zur Konditorin vom 03.06.2003 (BGBl. I S. 790)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Konditor/Konditorin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 21.03.2003)Übergreifende Rechtsvorschrift (Ausbildung/Tätigkeit)Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG), zuletzt geändert durch Artikel 3 Abs. 1 des Gesetzes vom 04.03.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 60)

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.Der Umgang mit Lebensmitteln erfordert eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.

Anrechnungs- und Fortsetzungsmöglichkeiten

Eine abgeschlossene Ausbildung zum Speiseeishersteller/zur Speiseeisherstellerin kann auf die Ausbildung zum Konditor/zur Konditorin angerechnet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Konditorenhandwerk (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.070 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.280 €Quelle:Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten NGG, Stand März 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Konditor/Konditorin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Konditor/Konditorin in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Konditoren und Konditorinnen wählen die Zutaten für die Herstellung von Konditoreiprodukten wie Torten, Kuchen, Pralinen, Süßspeisen, Party- oder Käsegebäck aus, berechnen die benötigten Mengen und wiegen bzw. messen diese ab. Dann verarbeiten sie die Ausgangsstoffe per Hand oder mithilfe von Maschinen und Geräten. Sie mischen, portionieren und formen die Massen, etwa Teige, geben weitere Zutaten wie vorbereitetes Obst nach Rezept hinzu und geben alles in Backformen oder auf Backbleche. Nach dem Backen garnieren, glasieren oder zuckern Konditoren und Konditorinnen die Waren, z.B. Torten und Gebäck. Außerdem wirken sie bei der Warenpräsentation im Laden, beim Verkauf der Konditoreiwaren und bei der Kundenberatung mit.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Konditoren und Konditorinnen finden Beschäftigung in erster Liniein Konditoreien, Confiserien, Cafés oder Bäckereien mit Feinbackwarensortimentim Patisseriebereich großer Hotels und RestaurantsArbeitsorte:Konditoren und Konditorinnen arbeiten in erster Liniein BackstubenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchin Verkaufsräumen und in zu Konditoreien gehörigen Cafésin Produktionshallen (bei Beschäftigung in der Industrie)in Kühl- und LagerräumenWelcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [4.0%]Hauptschulabschluss* [20.0%]20mittlerer Bildungsabschluss [38.0%]38Hochschulreife [29.0%]29Sonstige [9.0%]9*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen:Geschicklichkeit und Sinn für Ästhetik (z.B. beim Dekorieren von Torten)Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Einhalten lebensmittelrechtlicher Vorschriften)Gute körperliche Konstitution (z.B. beim Heben von schweren Backblechen)Schulfächer:Mathematik (z.B. um Zutaten abzuwiegen und Gewichtsangaben umzurechnen)Chemie (z.B. um den Ablauf chemischer Prozesse zu verstehen)Kunst (z.B. um Hochzeitstorten auszuschmücken)Deutsch (z.B. um Kundschaft zu beraten und Konditoreiwaren zu verkaufen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 1.070 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.280 €

Ist Konditor/Konditorin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Konditor/Konditorin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Konditor/Konditorin qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Konditor/Konditorin" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Konditor/Konditorin in Deutschland typischerweise?

Konditoren und Konditorinnen werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. handwerkliche Konditoreien): Backstuben, Lager-, Kühl- und VerkaufsräumeBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Wie hoch ist das typische Gehalt für Konditor/Konditorin in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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