Kartografie (weiterführend)
Was ist İleri Düzey Kartograf?
Um diese Spezialisierung zu erreichen, ist in der Regel ein Bachelorabschluss in Geodäsie, Geoinformatik, Vermessungswesen oder einem verwandten Ingenieurfach erforderlich. Da es sich um eine Weiterbildung handelt, wird oft ein Master- oder Doktoratsabschluss in diesem Bereich oder der Abschluss spezifischer Spezialisierungsprogramme erwartet. Für solche fortgeschrittenen Positionen in Deutschland können auch spezialisierte Weiterbildungsprogramme und Zertifizierungen, die von Universitäten oder Forschungszentren angeboten werden, eine wichtige Rolle in der Karriereentwicklung spielen. Für türkische Studierende und Fachkräfte, die eine Karriere in diesem Bereich in Deutschland anstreben, ist es entscheidend, zunächst die Anerkennung ihrer bestehenden Bachelor- oder Masterabschlüsse in Deutschland sicherzustellen und über fortgeschrittene Deutschkenntnisse (in der Regel B2-Niveau und höher) zu verfügen. Zusätzlich können Englischkenntnisse in internationalen Projekten und akademischen Umfeldern einen Vorteil bieten. Da Deutschland ein sich ständig entwickelnder Markt im Bereich der Geoinformationstechnologien und räumlichen Datenanalyse ist, ist die Nachfrage nach qualifizierten fortgeschrittenen Kartographen hoch.
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Kartografie (weiterführend) in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
▶ Studiendauer
Regelstudiendauer: 2-4 Semester
▶ Studienkosten
Studienkosten Einschreib- und Verwaltungsgebühren sowie Semesterbeiträge (z.B. für das Studierendenwerk, die verfasste Studierendenschaft, Semesterticket)ggf. Studiengebühren Gebühren für "Langzeitstudierende", für ein Zweitstudium oder nach Verbrauch eines festgesetzten Studienguthabens Aufwendungen für Lernmittel und Studienbedarf, z.B. für Fachliteratur, Exkursionen Beiträge für eine studentische Krankenversicherung (i.d.R. bei Überschreiten der Altersgrenze von 25 Jahren oder bestimmter Einkommensgrenzen)FörderungsmöglichkeitenInformationen: Deutsches Studierendenwerk - FinanzierungsmöglichkeitenBundesgesetz über individuelle Förderung der Ausbildung (Bundesausbildungsförderungsgesetz - BAföG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 07.12.2010 (BGBl. I S. 1952), zuletzt geändert durch Artikel 11 Abs. 1 des Gesetzes vom 16.04.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 107)
▶ Studieninhalte
Pflichtmodule, z.B.:Applied Cartographic Research and DevelopmentCartographic FoundationsCartographic PublishingCartographic Theories and ApplicationsGeo-Information Geovisualization and Geostatistics Introduction to Photogrammetry, Remote Sensing and Image Processing LBS & Multimedia CartographyWahlpflichtmodule, z.B.:English - Scientific Presentation and WritingGeorelief and Cartography Mobile Cartography Principles of DatabasesSpatial Decision Support Systems Subject-specific GIS Applications and Case StudiesVisual Data AnalyticsPraktische Studieninhalte:Ggf. Praktika (z.B. in einem Unternehmen des Geoinformationswesens)
▶ Auswahlverfahren
Die Hochschulen führen ggf. Eignungsprüfungen oder Auswahlgespräche durch.
▶ Studiensituation
Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Lehrveranstaltungen: während des Semesters in den Hörsälen und Seminarräumen der Hochschule Vorlesungen und Seminare besuchen; ggf. zu Hause an Online-Lehrveranstaltungen teilnehmen Praktische Übungen: z.B. in hochschuleigenen Fachräumen Übungen zum Einsatz von Geoinformationstechnik bzw. zur Erstellung von Geoinformationsmedien durchführen Eigenständige Arbeit: Lehrveranstaltungen vor- und nachbereiten, in Bibliotheken recherchieren, Referate vorbereiten, Hausarbeiten anfertigen (auch in der vorlesungsfreien Zeit)Wissenschaftliche Forschung: Fertigkeiten im wissenschaftlichen Arbeiten vertiefen Organisation und Planung: das Studium eigenverantwortlich planen, vorgegebene Studienzeiten einhalten, Studien- und Prüfungsleistungen rechtzeitig erbringen (Selbstdisziplin und Organisationstalent erforderlich)Berufsvorbereitung: ggf. Praktika absolvieren (z.B. in einem Unternehmen oder einer Behörde des Geoinformationswesens, des Vermessungswesens oder der Kartografie), Berufseinstieg vorbereiten
▶ Studium im Ausland
Studierende können Teile des Studiums im Ausland durchlaufen, z.B.:ÖsterreichBinationaler deutsch-österreichischer Masterstudiengang "Cartography" mit niederländischen Zusatzmodulen Hochschulen: Technische Universität München und Technische Universität Dresden; Technische Universität Wien, Universität TwenteAbschluss: Master of Science (M.Sc.)Weitere Informationen: Technische Universität München: Internationaler Masterstudiengang Cartography
▶ Studienalternativen
Folgende Studienfächer können Alternativen für das Studienfach Kartografie (weiterführend) sein:Bereich GeowissenschaftenVermessungstechnik (weiterführend)Geografie (weiterführend)Geoinformatik (weiterführend)Geowissenschaften (weiterführend)Gemeinsamkeiten:Geodaten aufnehmen, dokumentieren und mit Geoinformationssystemen verarbeitenKartenmaterial erstellen bzw. aktualisierenBereich Druck und MedienDruck-, Medientechnik (weiterführend)Medien-, Multimediatechnik (weiterführend)Gemeinsamkeit:Kenntnisse im Bereich Medienherstellung und Drucktechnik erwerben
▶ Zugangsstudienfächer
Hochschulen setzen z.B. folgende Abschlüsse voraus:Vermessungstechnik (grundständig)Geografie (grundständig)Geowissenschaften (grundständig)Geoinformatik (grundständig)
▶ Zusatzqualifikationen
Zusatz- und Schlüsselqualifikationen erleichtern einen erfolgreichen Berufseinstieg. Folgende Themen kommen z.B. infrage:Betriebswirtschaft OrganisationsmanagementPräsentationstechnikenAuch Wahlpflicht- und Wahlmodule, z.B. zum Thema Mobile Cartography, können Zusatzqualifikationen vermitteln.Praktika, z.B. in Unternehmen oder Behörden des Geoinformationswesens, des Vermessungswesens oder der Kartografie, bereiten gezielt auf das Berufsleben vor.Angebote zum Erwerb von Zusatz- und Schlüsselqualifikationen finden sich bei den Career Centern der Hochschulen (siehe Kontaktdaten der jeweiligen Hochschule):Hochschulen in Deutschland - Hochschulsuche des Hochschulkompass
▶ Das Studium im Überblick
Das weiterführende Studienfach Kartografie vertieft Kenntnisse aus dem grundständigen Studienfach und ggf. einer Berufstätigkeit.Das Studium führt zu einem zweiten Hochschulabschluss.
▶ Mögliche Tätigkeitsfelder
Für Masterabsolventen der Kartografie bieten sich unterschiedliche Tätigkeitsfelder in der freien Wirtschaft und im öffentlichen Dienst an, z.B. Vermessung, Kartografie oder Datenerhebung, -analyse.Wer eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule anstrebt, muss i.d.R. promovieren. Eine Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft und Forschung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Entwicklung des Studienfachs
Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts:Kartografie zunächst nur Teilbereich anderer StudiengängeMitte des 20. Jahrhunderts:Etablierung als eigenständiges Studienfach, Fokus: Sammlung und Aufbereitung raumbezogener InformationenAb den 1960er-Jahren:Einzug der Computertechnik in die KartografieAb den 1990er-Jahren:weitgehende Ablösung konventioneller Kartentechniken durch digitale KartografieErweiterung der Studieninhalte z.B. um:SatellitennavigationLaserscansgeografische Informationssysteme (GIS)benutzergerechte Präsentation im 3-D-FormatErstellung von kartografischen Anwendungen für mobile Anwendungen1999:Beginn des Bologna-Prozesses: Reform der europäischen Hochschullandschaft u.a. mit folgenden Zielen:Schaffung eines einheitlichen europäischen HochschulraumsHarmonisierung von Studiengängen und Studienabschlüssen: Einführung von Bachelor- und MasterstudiengängenVerbesserung der Mobilität von Studierenden und Lehrenden
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussgradMaster of Science (M.Sc.)
▶ Vergütung während des Studiums
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.
▶ Rechtliche Regelungen für das Studium
BundesebeneHochschulrahmengesetz (HRG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 19.01.1999 (BGBl. I S. 18), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 15.11.2019 (BGBl. I S. 1622)Ländergemeinsame Strukturvorgaben gemäß § 9 Absatz 2 HRG für die Akkreditierung von Bachelor- und Masterstudiengängen (Beschluss der KMK vom 10.10.2003 i.d.F. vom 04.02.2010)Qualifikationsrahmen für deutsche Hochschulabschlüsse (Im Zusammenwirken von Hochschulrektorenkonferenz, Kultusministerkonferenz und in Abstimmung mit Bundesministerium für Bildung und Forschung erarbeitet und von der Kultusministerkonferenz am 16.02.2017 beschlossen)LandesebeneHochschulgesetze in Verbindung mit Verwaltungsvorschriften, z.B. über die Akkreditierung von StudiengängenQualifikations- oder HochschulzugangsverordnungenHochschulebeneSatzung der Hochschule Studien- und Prüfungsordnungen für die Studiengänge im jeweiligen Studienfach
▶ Zugangsvoraussetzungen für das Studium
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium in einer inhaltlich naheliegenden Disziplin vorausgesetzt, z.B. Vermessungstechnik vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse nachzuweisen.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu İleri Düzey Kartograf
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Kartografie (weiterführend) in Deutschland? ▼
In Deutschland ist ein fortgeschrittener Kartograph eine Ingenieurfachkraft, die sich auf die Erfassung, Verarbeitung, Analyse und Visualisierung von Geodaten spezialisiert hat. Dieser Beruf geht über die traditionelle Kartographie hinaus und zielt darauf ab, innovative Lösungen zu entwickeln, insbesondere durch komplexe räumliche Analysen, die Arbeit mit großen Datensätzen, die Entwicklung von Geographischen Informationssystemen (GIS) und den Einsatz von Fernerkundungstechnologien. Ihre Arbeitsbereiche sind sehr breit gefächert; sie können in öffentlichen Einrichtungen (Katasterämter, Umweltministerien), Forschungsinstituten, Universitäten oder in der Privatwirtschaft (Kartographieunternehmen, Softwarefirmen, Stadtplanung, Energie, Telekommunikation) beschäftigt sein. In ihrer täglichen Arbeit führen sie typischerweise Datenanalysen und -modellierungen mit fortgeschrittener GIS-Software (ArcGIS, QGIS), CAD-Programmen, Fernerkundungs- und Bildverarbeitungstools sowie Programmiersprachen wie Python und R durch.
Um diese Spezialisierung zu erreichen, ist in der Regel ein Bachelorabschluss in Geodäsie, Geoinformatik, Vermessungswesen oder einem verwandten Ingenieurfach erforderlich. Da es sich um eine Weiterbildung handelt, wird oft ein Master- oder Doktoratsabschluss in diesem Bereich oder der Abschluss spezifischer Spezialisierungsprogramme erwartet. Für solche fortgeschrittenen Positionen in Deutschland können auch spezialisierte Weiterbildungsprogramme und Zertifizierungen, die von Universitäten oder Forschungszentren angeboten werden, eine wichtige Rolle in der Karriereentwicklung spielen. Für türkische Studierende und Fachkräfte, die eine Karriere in diesem Bereich in Deutschland anstreben, ist es entscheidend, zunächst die Anerkennung ihrer bestehenden Bachelor- oder Masterabschlüsse in Deutschland sicherzustellen und über fortgeschrittene Deutschkenntnisse (in der Regel B2-Niveau und höher) zu verfügen. Zusätzlich können Englischkenntnisse in internationalen Projekten und akademischen Umfeldern einen Vorteil bieten. Da Deutschland ein sich ständig entwickelnder Markt im Bereich der Geoinformationstechnologien und räumlichen Datenanalyse ist, ist die Nachfrage nach qualifizierten fortgeschrittenen Kartographen hoch.
Ist Kartografie (weiterführend) eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Kartografie (weiterführend)" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Kartografie (weiterführend) qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für das Studium ist ein erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss; meist wird ein grundständiges Studium in einer inhaltlich naheliegenden Disziplin vorausgesetzt, z.B. Vermessungstechnik vorausgesetzt.Je nach Hochschule erfolgt ein hochschulinternes Auswahlverfahren. Auswahlkriterien sind z.B. Leistungen im ersten berufsqualifizierenden Studium.Gegebenenfalls sind Englischkenntnisse nachzuweisen.
Wo arbeiten Kartografie (weiterführend) in Deutschland typischerweise? ▼
Das Studium findet an Universitäten statt.Lernorte sind an der Universität: Hörsäle, Seminar- und Übungsräume, Bibliothekenzu Hause (z.B. Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen, Anfertigen von Hausarbeiten; ggf. Teilnahme an Online-Lehrveranstaltungen)
Wie hoch ist das typische Gehalt für Kartografie (weiterführend) in Deutschland? ▼
Während des Studiums erhält man keine Vergütung.Für Praxisphasen kann eine Entlohnung vereinbart werden.