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Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in - Karosserieinstandhaltungstechnik

Ausbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 25212

Was ist Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik?

Was macht man in diesem Beruf?Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik beheben Schäden an Karosserien, Fahrgestellen und Fahrwerken. Bei Störungen oder Fehlfunktionen von Fahrzeugsystemen suchen und beheben sie die Ursachen. Im Rahmen von Kundendiensten prüfen sie die elektrischen, elektronischen, mechatronischen, pneumatischen und hydraulischen Fahrzeugsysteme nach Wartungsplänen bzw. Herstellervorgaben, tauschen Verschleißteile aus, nehmen Softwareupdates von Steuersystemen vor und stellen Systeme ein. Sie dokumentieren ihre Arbeiten und informieren die Kunden über anstehende bzw. durchgeführte Instandhaltungs-, Reparatur- und Montagearbeiten. Außerdem rüsten sie Fahrzeuge mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen aus, montieren spezielle Aufbauten und bauen beispielsweise Sicherheitsanlagen ein.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik finden Beschäftigungin Kfz-Reparatur- und Karosseriebauwerkstätten, bei Fahrzeugausstattern oder -umrüsternbei Fahrzeug- und Nutzfahrzeugherstellernin Fuhrparkunternehmen und Speditionen mit angeschlossener Kfz-WerkstattArbeitsorte:Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik arbeiten in erster Linie in Produktionshallen bzw. Werkstätten.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [43.0%]43mittlerer Bildungsabschluss [41.0%]41Hochschulreife [11.0%]11Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. bei Instandsetzungs-, Wartungs- und Pflegearbeiten an Fahrzeugen) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen von Fahrwerksteilen und Bremssystemen)Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Einbau von Zubehör und Zusatzeinrichtungen, beim Löten und Schweißen) Technisches Verständnis (z.B. Ermitteln der Ursachen von Fehlern, Störungen und Schäden)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um deformierte Karosseriebauteile zu richten und Metallarbeiten auszuführen)Mathematik (z.B. um Kosten für Zusatzeinrichtungen zu ermitteln oder Schadenskalkulationen zu erstellen)Physik (z.B. um elektrische und optoelektronische Systeme zu prüfen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 944 € bis 1.179 € (Handwerk*), 1.243 € bis 1.373 € (Industrie*)2. Ausbildungsjahr: 984 € bis 1.241 € (Handwerk*), 1.298 € bis 1.408 € (Industrie*)3. Ausbildungsjahr: 1.033 € bis 1.344 € (Handwerk*), 1.379 € bis 1.489 € (Industrie*)4. Ausbildungsjahr: 1.089 € bis 1.402 € (Handwerk*), 1.461 € bis 1.563 € (Industrie*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Steckbrief

Berufstyp: Anerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel sowie im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung) Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. handwerkliche und industrielle Betriebe der Fahrzeugreparatur und -instandhaltung bzw. -herstellung oder Spezialwerkstätten): Produktionshallen, WerkstättenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Steckbrief

BerufstypAnerkannter AusbildungsberufAusbildungsartDuale Ausbildung in Industrie und Handel sowie im Handwerk (geregelt durch Ausbildungsverordnung)Ausbildungsdauer 3,5 Jahre LernorteAusbildungsbetrieb und Berufsschule (duale Ausbildung)Was macht man in diesem Beruf?Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik beheben Schäden an Karosserien, Fahrgestellen und Fahrwerken. Bei Störungen oder Fehlfunktionen von Fahrzeugsystemen suchen und beheben sie die Ursachen. Im Rahmen von Kundendiensten prüfen sie die elektrischen, elektronischen, mechatronischen, pneumatischen und hydraulischen Fahrzeugsysteme nach Wartungsplänen bzw. Herstellervorgaben, tauschen Verschleißteile aus, nehmen Softwareupdates von Steuersystemen vor und stellen Systeme ein. Sie dokumentieren ihre Arbeiten und informieren die Kunden über anstehende bzw. durchgeführte Instandhaltungs-, Reparatur- und Montagearbeiten. Außerdem rüsten sie Fahrzeuge mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen aus, montieren spezielle Aufbauten und bauen beispielsweise Sicherheitsanlagen ein.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik finden Beschäftigungin Kfz-Reparatur- und Karosseriebauwerkstätten, bei Fahrzeugausstattern oder -umrüsternbei Fahrzeug- und Nutzfahrzeugherstellernin Fuhrparkunternehmen und Speditionen mit angeschlossener Kfz-WerkstattArbeitsorte:Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen d...

BERUF AKTUELL

BerufsbezeichnungKarosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in der Fachrichtung KarosserieinstandhaltungstechnikWas macht man in diesem Beruf?Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik beheben Schäden an Karosserien, Fahrgestellen und Fahrwerken. Bei Störungen oder Fehlfunktionen von Fahrzeugsystemen suchen und beheben sie die Ursachen. Im Rahmen von Kundendiensten prüfen sie die elektrischen, elektronischen, mechatronischen, pneumatischen und hydraulischen Fahrzeugsysteme nach Wartungsplänen bzw. Herstellervorgaben, tauschen Verschleißteile aus, nehmen Softwareupdates von Steuersystemen vor und stellen Systeme ein. Sie dokumentieren ihre Arbeiten und informieren die Kunden über anstehende bzw. durchgeführte Instandhaltungs-, Reparatur- und Montagearbeiten. Außerdem rüsten sie Fahrzeuge mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen aus, montieren spezielle Aufbauten und bauen beispielsweise Sicherheitsanlagen ein.Wo arbeitet man?Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik finden Beschäftigungin Kfz-Reparatur- und Karosseriebauwerkstätten, bei Fahrzeugausstattern oder -umrüsternbei Fahrzeug- und Nutzfahrzeugherstellernin Fuhrparkunternehmen und Speditionen mit angeschlossener Kfz-WerkstattWeitereBerufe in der Fahrzeug- und VerkehrstechnikBerufe rund um das Auto und den Straßenverkehr

Ausbildungsdauer

3,5 Jahre

Ausbildungsaufbau

Die Ausbildung wird parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule durchgeführt. Der Berufsschulunterricht findet an bestimmten Wochentagen oder in Blockform statt.Auszug aus dem Ausbildungsrahmenplan und dem Rahmenlehrplan1. bis 18. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Bedienen von Fahrzeugen, Systemen und ArbeitsmittelnAußerbetriebnehmen und Inbetriebnehmen von fahrzeugtechnischen SystemenMessen und Prüfen von SystemenDurchführen von InstandhaltungsarbeitenDemontieren, Reparieren und Montieren von Bauteilen, Baugruppen und SystemenDiagnostizieren von Fehlern und Störungen an Fahrzeugen und SystemenInstandsetzen von Fahrzeugen und Fügen von BauteilenAnfertigen von Karosserie- und Fahrzeugbauteilen1. und 2. Ausbildungsjahr:Ausbildung in der Berufsschule in den Lernfeldern:Fahrzeuge und Systeme nach Vorgaben warten und inspiziereneinfache Baugruppen und Systeme prüfen, demontieren, austauschen und montierenFunktionsstörungen identifizieren und beseitigenUmrüstarbeiten nach Kundenwünschen durchführenFahrzeugteile aus Metall planen und herstellennichtmetallische Werk- und Verbundstoffe be- und verarbeitenelektrische und elektronische Systeme instand halten und installierenFahrwerks- und Bremssysteme instand halten und installierenTeil 1 der Abschluss-/Gesellenprüfung im 4. Ausbildungshalbjahr19. bis 42. Ausbildungsmonat:Ausbildung im Betrieb und nach Bedarf in überbetrieblichen Lehrgängen:Vertiefen der Kenntnisse aus den...

Ausbildungskosten

Für die Durchführung der Ausbildung werden keine Kosten erhoben. Der ausbildende Betrieb stellt die für den betrieblichen Teil der Ausbildung benötigten Ausbildungsmittel zur Verfügung und bezahlt die Prüfungsgebühren.Soweit nicht anders geregelt, müssen die Auszubildenden die Kosten der Lernmittel für den Unterricht in der Berufsschule und für Berufskleidung selber tragen. Zudem können Kosten entstehen, wenn Ausbildungsstätten vom Wohnort entfernt sind.FörderungsmöglichkeitenIn bestimmten Lebenssituationen können die Auszubildenden Berufsausbildungsbeihilfe erhalten.Weitere Informationen:Berufsausbildungsbeihilfe (BAB)

Ausbildungsinhalte

Im Ausbildungsbetrieb lernen die Auszubildenden beispielsweise:wie man Bedienelemente von Fahrzeugen, Betriebseinrichtungen und Systemen handhabt, fahrzeugtechnische Systeme in arbeitssicheren Wartungs- und Ruhezustand versetzt sowie Baugruppen, -teile, Systeme, Anlagen in Betrieb nimmt und prüftwie Bauteile, Baugruppen und Systeme demontiert, gereinigt und montiert werden, wie man Schraubverbindungen und elektrische Anschlüsse herstellt, den Korrosionsschutz erneuert und Räder auswuchtetwie man mithilfe technischer Unterlagen Fehler bestimmt, Diagnosesysteme anwendet, Fehlerspeicher ausliest, Steuergerätesoftware aktualisiert und Prüfprotokolle erstelltwie man Metalle und Kunststoffe bearbeitet, Fahrzeugverglasungen einbaut, Bauteile klebt und lötet sowie Schweißverfahren anwendetwie man für die Herstellung von Karosserie- und Fahrzeugbauteilen, z.B. die Bearbeitungsmaschinen einstellt, Feinbleche umformt und Oberflächen behandeltwie man Schäden und Funktionsstörungen an Fahrzeugsystemen und deren Komponenten unter Einsatz von technischen Hilfsmitteln feststellt, Schäden beurteilt und Schadenskalkulationen erstelltwie man Instandsetzungs-, Wartungs- und Pflegearbeiten an Fahrzeugen durchführt, Bauteile, Baugruppen und Systeme auf Verschleiß, Beschädigungen und Funktionen prüft und ersetztwie Fahrwerke vermessen, Fahrwerksteile und Lenksysteme instand gehalten und eingestellt werden, wie man Karosserie-, Rahmen- und Aufbauteile instand setzt und lackschadenfreie Ausbeultechni...

Ausbildungssituation

Auf folgende Bedingungen und Anforderungen sollte man sich einstellen:Im BetriebPraktische Mitarbeit (unter Anleitung): z.B. Karosserieteile ausbeulen, Metall schleifen, Maschinen einstellen, Diagnosesysteme bedienen, Fehlerspeicher auslesenUmgebung: Maschinenlärm in Werkstätten und ProduktionshallenKleidung: Schutzkleidung (Handschuhe, Schutzbrille, Sicherheitsschuhe, ggf. Gehörschutz)Arbeitszeit: z.T. BereitschaftsdienstAnforderungen: Sorgfalt (z.B. beim Durchführen von Instandsetzungs-, Wartungs- und Pflegearbeiten an Fahrzeugen) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen von Fahrwerksteilen und Bremssystemen)Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Einbauen von Zubehör und Zusatzeinrichtungen, beim Löten und Schweißen) Technisches Verständnis (z.B. Ermitteln der Ursachen von Fehlern, Störungen und Schäden)An der BerufsschuleUnterricht an einem oder zwei Tagen pro Woche oder als Blockunterricht

Ausbildung im Ausland

Auszubildende können Teile der Ausbildung im Ausland absolvieren, z.B.:Verschiedene europäische LänderAuslandspraktikum im Rahmen der Zusatzqualifikation "Europaassistent/in"Dauer: mindestens 3 WochenZugangsvoraussetzung: mittlerer Bildungsabschluss Weitere Informationen zur Zusatzqualifikation Europaassistent/in

Ausbildungsvergütung

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Findet die Ausbildung in schulischer Form statt (z.B. an einer Berufsfachschule oder im 1. Ausbildungsjahr als Berufsgrundbildungsjahr BGJ), wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 944 € bis 1.179 €2. Ausbildungsjahr: 984 € bis 1.241 €3. Ausbildungsjahr: 1.033 € bis 1.344 €4. Ausbildungsjahr: 1.089 € bis 1.402 €Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto - je nach Bundesland):1. Ausbildungsjahr: 1.243 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 € bis 1.489 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 € bis 1.563 €Quellen:Tarifinformationen des Bundes und der Länder (z.B. Bundesministerium für Arbeit und Soziales, WSI-Tarifarchiv, Tarifarchive der Bundesländer)Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Wichtige Schulfächer

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Schulfächern sind gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung:Werken/Technik: z.B. um deformierte Karosseriebauteile zu richten und Metallarbeiten auszuführenMathematik: z.B. um Kosten für Zusatzeinrichtungen zu ermitteln oder Schadenskalkulationen zu erstellenPhysik: z.B. um elektrische und optoelektronische Systeme zu prüfen

Zusatzqualifikationen

Die Ausbildungsordnung sieht vor, dass in der Ausbildung die Zusatzqualifikation "Arbeiten unter Spannung an Hochvoltsystemen in Fahrzeugen" erworben werden kann. Diese sogenannte kodifizierte Zusatzqualifikation ermöglicht es Auszubildenden, sich fachlich über die Erstausbildung hinaus zu bilden. Sie wird im Rahmen der Abschluss- bzw. Gesellenprüfung gesondert geprüft.Die Zusatzqualifikation "Europaassistent/in" richtet sich an Auszubildende mit mindestens einem mittleren Bildungsabschluss. Sie erweitert die Erstausbildung um interkulturelle Kompetenzen und bietet den Auszubildenden die Möglichkeit, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern. Dazu besuchen die Auszubildenden zusätzlichen Berufsschulunterricht, z.B. im Europäischen Waren- und Wirtschaftsrecht, und absolvieren ein mehrwöchiges Praktikum im Ausland. Die zuständige Kammer erteilt weitere Informationen, z.B.:Europaassistent/in

Ausbildungsalternativen

Folgende Ausbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik an:Bereich Auto und StraßenverkehrKarosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Karosserie- und FahrzeugbautechnikKarosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Caravan- und ReisemobiltechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt KarosserietechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt PersonenkraftwagentechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt NutzfahrzeugtechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt MotorradtechnikKraftfahrzeugmechatroniker/Kraftfahrzeugmechatronikerin Schwerpunkt System- und HochvolttechnikLand- und Baumaschinenmechatroniker/Land- und BaumaschinenmechatronikerinMetallbauer/Metallbauerin Fachrichtung NutzfahrzeugbauFahrzeuginterieur-Mechaniker/Fahrzeuginterieur-MechanikerinGemeinsamkeit:Fahrzeuge bzw. Fahrzeugteile montieren, warten, reparieren und instand halten

Entwicklung der Ausbildung

1958:Anerkennung des Berufsbilds für das Karosseriebauerhandwerk1989:Neuordnung der handwerklichen Metallberufe, Karosseriebauer/in wird zum Karosserie- und Fahrzeugbauer/in mit den zwei Fachrichtungen Fahrzeugbau und Karosseriebau 2003:Ausbildungsordnung nach dem Berufsbildungsgesetz für den Beruf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in tritt in KraftMit der Neuordnung der fahrzeugtechnischen Berufe entsteht der Beruf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in mit den drei Fachrichtungen Karosserieinstandhaltungstechnik, Karosseriebautechnik, FahrzeugbautechnikAufhebung der Vorläuferberufe Karosserie- und Fahrzeugbauer/in - Fachrichtung Fahrzeugbau und Karosserie- und Fahrzeugbauer/in - Fachrichtung Karosseriebau2008:Neue Ausbildungsordnung für den Beruf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in2014:Neue, modernisierte Ausbildungsordnung mit zwei Fachrichtungen. Die Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik bleibt bestehen, neu ist die Fachrichtung Karosserie- und Fahrzeugbautechnik. Die Ausbildungsordnung berücksichtigt neue Werkstoffe und die entsprechenden Schweiß- und Klebverfahren, die zunehmende Vernetzung von Bauteilen und Fahrzeugsystemen sowie die Hybrid-, Elektro- und Hochvolttechnik.2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): z.B. Einführung einer Mindestausbildungsvergütung; Erweiterung der Möglichkeit, Ausbildungen in Teilzeit zu absolvieren. Verbessert wird auch die Durchlässigkeit innerhalb der beruflichen Bildung. So...

Die Ausbildung im Überblick

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik ist ein 3,5-jähriger anerkannter Ausbildungsberuf in Industrie und Handel sowie im Handwerk.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungKarosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin - Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik

Ausbildungsvergütung (Bayern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.119 € bis 1.169 €2. Ausbildungsjahr: 1.147 € bis 1.197 €3. Ausbildungsjahr: 1.204 € bis 1.254 €4. Ausbildungsjahr: 1.268 € bis 1.318 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.303 €2. Ausbildungsjahr: 1.365 €3. Ausbildungsjahr: 1.444 €4. Ausbildungsjahr: 1.497 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Berlin)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.060 €3. Ausbildungsjahr: 1.110 €4. Ausbildungsjahr: 1.150 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Oktober 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €3. Ausbildungsjahr: 1.402 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Bremen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.045 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.201 €4. Ausbildungsjahr: 1.228 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Dezember 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hessen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.115 €2. Ausbildungsjahr: 1.171 €3. Ausbildungsjahr: 1.281 €4. Ausbildungsjahr: 1.341 €Quelle:HWK Kassel, Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Hamburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.090 €2. Ausbildungsjahr: 1.190 €3. Ausbildungsjahr: 1.250 €4. Ausbildungsjahr: 1.340 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.120 €4. Ausbildungsjahr: 1.180 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Saarland)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.090 €3. Ausbildungsjahr: 1.110 €4. Ausbildungsjahr: 1.190 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Perspektiven nach der Ausbildung

Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen der Fachrichtung Karosserieinstandhaltung verschaffen, indem sie bereits während ihrer Ausbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die kodifizierte Zusatzqualifikation "Arbeiten unter Spannung an Hochvoltsystemen in Fahrzeugen".Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Ausbildung arbeiten Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik in Kfz-Reparatur- und Karosseriebauwerkstätten, bei Fahrzeug- und Nutzfahrzeugherstellern oder bei Fahrzeugausstattern und -umrüstern.Die Beschäftigungsfähigkeit sichern Durch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Kraftfahrzeugtechnik bis hin zu Korrosionsschutz.Beruflich weiterkommenEine Aufstiegsweiterbildung hilft, beruflich voranzukommen und Führungspositionen zu erreichen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Karosserie- und Fahrzeugbauermeister/in abzulegen. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Fahrzeugtechnik erwerben. Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einer Reparaturwerkstatt des Karosserie- und Fahrzeugbauerhandwerks.

Ausbildungsvergütung (Thüringen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.070 €3. Ausbildungsjahr: 1.140 €4. Ausbildungsjahr: 1.195 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.337 €3. Ausbildungsjahr: 1.401 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Brandenburg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.060 €3. Ausbildungsjahr: 1.080 €4. Ausbildungsjahr: 1.120 €Quelle:Gemeinsame Tarifregister Berlin und Brandenburg, Stand Oktober 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.272 €2. Ausbildungsjahr: 1.335 €3. Ausbildungsjahr: 1.402 €4. Ausbildungsjahr: 1.461 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Schulische Vorbildung in der Praxis

Im Jahr 2024 gab es in den Ausbildungsbereichen Handwerk sowie Industrie und Handel insgesamt 1.095 Ausbildungsanfänger bzw. -anfängerinnen. 43 Prozent verfügten über einen Hauptschulabschluss, 41 Prozent besaßen einen mittleren Bildungsabschluss. 11 Prozent verfügten über die Hochschulreife, 3 Prozent konnten keinen Hauptschulabschluss vorweisen. Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [43.0%]43mittlerer Bildungsabschluss [41.0%]41Hochschulreife [11.0%]11Sonstige [2.0%]*je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussQuelle:Die Angaben orientieren sich an den Informationen des Datensystems Auszubildende (DAZUBI) des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB).

Ausbildungsvergütung (Niedersachsen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.070 €2. Ausbildungsjahr: 1.140 €3. Ausbildungsjahr: 1.260 €4. Ausbildungsjahr: 1.300 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.264 € bis 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.334 € bis 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.439 € bis 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 € bis 1.509 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Sachsen-Anhalt)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.050 €2. Ausbildungsjahr: 1.090 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €4. Ausbildungsjahr: 1.185 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.271 €2. Ausbildungsjahr: 1.338 €3. Ausbildungsjahr: 1.437 €4. Ausbildungsjahr: 1.504 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Rheinland-Pfalz)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 944 € bis 966 €2. Ausbildungsjahr: 984 € bis 1.005 €3. Ausbildungsjahr: 1.033 € bis 1.095 €4. Ausbildungsjahr: 1.089 € bis 1.150 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.261 €2. Ausbildungsjahr: 1.328 €3. Ausbildungsjahr: 1.419 €4. Ausbildungsjahr: 1.466 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Rechtliche Regelungen für die Ausbildung

Rechtsvorschriften und Empfehlungen zur AusbildungVerordnung über die Berufsausbildung zum Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker und zur Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin (Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerausbildungsverordnung - KFBauMechAusbV) vom 01.05.2023 (BGBl. 2023 I Nr. 120)Rahmenlehrplan für den Ausbildungsberuf Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker und Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin (Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 16.12.2022)

Ausbildungsvergütung (Baden-Württemberg)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.179 €2. Ausbildungsjahr: 1.241 €3. Ausbildungsjahr: 1.344 €4. Ausbildungsjahr: 1.402 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.304 €2. Ausbildungsjahr: 1.378 €3. Ausbildungsjahr: 1.489 €4. Ausbildungsjahr: 1.563 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Schleswig-Holstein)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.140 €2. Ausbildungsjahr: 1.160 €3. Ausbildungsjahr: 1.190 €4. Ausbildungsjahr: 1.270 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Zugangsvoraussetzungen für die Ausbildung

Rechtlich ist keine bestimmte Vorbildung vorgeschrieben.

Ausbildungsvergütung (Nordrhein-Westfalen)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.040 €2. Ausbildungsjahr: 1.080 €3. Ausbildungsjahr: 1.180 €4. Ausbildungsjahr: 1.275 €Quelle:Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Stand August 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.243 €2. Ausbildungsjahr: 1.298 €3. Ausbildungsjahr: 1.379 €4. Ausbildungsjahr: 1.486 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Ausbildungsvergütung (Mecklenburg-Vorpommern)

Die Ausbildungsvergütung für eine duale Ausbildung wird vom Ausbildungsbetrieb gezahlt und richtet sich bei tarifgebundenen Betrieben nach tarifvertraglichen Vereinbarungen. Auszubildenden ist eine angemessene Vergütung zu gewähren. Die Angemessenheit einer Ausbildungsvergütung wird für Ausbildungen, die in 2020 und später beginnen, durch das Berufsbildungsgesetz über die Mindestvergütung geregelt.Beispiel Kraftfahrzeuggewerbe (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.053 €2. Ausbildungsjahr: 1.090 €3. Ausbildungsjahr: 1.130 €4. Ausbildungsjahr: 1.185 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand Juli 2025Beispiel Metall- und Elektroindustrie (monatlich brutto):1. Ausbildungsjahr: 1.373 €2. Ausbildungsjahr: 1.408 €3. Ausbildungsjahr: 1.443 €4. Ausbildungsjahr: 1.478 €Quelle:WSI Tarifarchiv, Stand April 2026Hinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik in Deutschland?

Was macht man in diesem Beruf?Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik beheben Schäden an Karosserien, Fahrgestellen und Fahrwerken. Bei Störungen oder Fehlfunktionen von Fahrzeugsystemen suchen und beheben sie die Ursachen. Im Rahmen von Kundendiensten prüfen sie die elektrischen, elektronischen, mechatronischen, pneumatischen und hydraulischen Fahrzeugsysteme nach Wartungsplänen bzw. Herstellervorgaben, tauschen Verschleißteile aus, nehmen Softwareupdates von Steuersystemen vor und stellen Systeme ein. Sie dokumentieren ihre Arbeiten und informieren die Kunden über anstehende bzw. durchgeführte Instandhaltungs-, Reparatur- und Montagearbeiten. Außerdem rüsten sie Fahrzeuge mit Zubehör und Zusatzeinrichtungen aus, montieren spezielle Aufbauten und bauen beispielsweise Sicherheitsanlagen ein.Wo arbeitet man?Beschäftigungsbetriebe:Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/in der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik finden Beschäftigungin Kfz-Reparatur- und Karosseriebauwerkstätten, bei Fahrzeugausstattern oder -umrüsternbei Fahrzeug- und Nutzfahrzeugherstellernin Fuhrparkunternehmen und Speditionen mit angeschlossener Kfz-WerkstattArbeitsorte:Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik arbeiten in erster Linie in Produktionshallen bzw. Werkstätten.Welcher Schulabschluss wird erwartet?Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis haben Auszubildende folgende Bildungsabschlüsse:Ausbildungsanfänger/innen 2024Ausbildungsanfänger/innen 2024 (in %)ohne Hauptschulabschluss* [3.0%]Hauptschulabschluss* [43.0%]43mittlerer Bildungsabschluss [41.0%]41Hochschulreife [11.0%]11Sonstige [2.0%]je nach Bundesland auch (Einfache)Berufsbildungsreife, Berufsreife,Erfolgreicher Abschluss der Mittelschule,Erster (allgemeinbildender) SchulabschlussWorauf kommt es an?Anforderungen: Sorgfalt (z.B. bei Instandsetzungs-, Wartungs- und Pflegearbeiten an Fahrzeugen) Verantwortungsbewusstsein (z.B. beim Prüfen von Fahrwerksteilen und Bremssystemen)Handwerkliches Geschick und Auge-Hand-Koordination (z.B. beim Einbau von Zubehör und Zusatzeinrichtungen, beim Löten und Schweißen) Technisches Verständnis (z.B. Ermitteln der Ursachen von Fehlern, Störungen und Schäden)Schulfächer:Werken/Technik (z.B. um deformierte Karosseriebauteile zu richten und Metallarbeiten auszuführen)Mathematik (z.B. um Kosten für Zusatzeinrichtungen zu ermitteln oder Schadenskalkulationen zu erstellen)Physik (z.B. um elektrische und optoelektronische Systeme zu prüfen)Was verdient man in der Ausbildung?Beispielhafte Ausbildungsvergütungen pro Monat:1. Ausbildungsjahr: 944 € bis 1.179 € (Handwerk), 1.243 € bis 1.373 € (Industrie*)2. Ausbildungsjahr: 984 € bis 1.241 € (Handwerk*), 1.298 € bis 1.408 € (Industrie*)3. Ausbildungsjahr: 1.033 € bis 1.344 € (Handwerk*), 1.379 € bis 1.489 € (Industrie*)4. Ausbildungsjahr: 1.089 € bis 1.402 € (Handwerk*), 1.461 € bis 1.563 € (Industrie*)*je nach Bundesland unterschiedlich

Ist Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich.

Wie kann ich in Deutschland als Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik qualifiziert werden?

In Deutschland folgt "Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik" einer 3-jährigen dualen Ausbildung — Kombination aus Berufsschule und bezahlter betrieblicher Ausbildung. Kein Hochschulabschluss erforderlich. Ausländische Bewerber sollten vor der Bewerbung außerdem die Anerkennung des Abschlusses über anabin.kmk.org prüfen.

Wo arbeiten Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik in Deutschland typischerweise?

Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/innen der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik werden im dualen System ausgebildet.Lernorte sindAusbildungsbetrieb (i.d.R. handwerkliche und industrielle Betriebe der Fahrzeugreparatur und -instandhaltung bzw. -herstellung oder Spezialwerkstätten): Produktionshallen, WerkstättenBerufsschule: UnterrichtsräumeKönnen Betriebe nicht alle geforderten Ausbildungsinhalte vermitteln, besteht die Möglichkeit, Teile der Ausbildung in überbetriebliche Ausbildungsstätten zu verlagern.

Wie hoch ist das typische Gehalt für Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker/Karosserie- und Fahrzeugbaumechanikerin Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik in Deutschland?

Gehälter variieren je nach Region, Betriebsgröße und Erfahrung. Aktuelle Zahlen liefern BERUFENET oder Gehaltsportale wie gehalt.de und stepstone.de Gehaltsreport.

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