Ingenieur/Ingenieurin für Wasserwirtschaft
Ingenieur/in - Wasserwirtschaft
Was ist Ingenieur/Ingenieurin für Wasserwirtschaft?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Ingenieur/Ingenieurin für Wasserwirtschaft in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Medien
Allgemeine Bauzeitung ABZBauingenieurbauingenieur24.deBautechnikBerufswelten Energie & WasserDer Bauingenieur - Beruf mit ZukunftHyWa - Hydrologie und WasserbewirtschaftungIndustriewasser 4.0. Potenziale und Herausforderungen der Digitalisierung für die industrielle Wasserwirtschaftingenieur.dethink ING. Netzwerk für Schüler und StudierendeUmweltwirtschaftWasser und AbfallWASSERWIRTSCHAFT
▶ Trends
Digitales WasserDer Begriff "Digitales Wasser" bezeichnet den Einsatz digitaler Technologien in der Wasserwirtschaft. Dabei werden Anlagen und Prozesse in der Wasserversorgung und Abwasserbehandlung automatisiert, digitalisiert und vernetzt. Der Digitale Zwillinge einer Kläranlage erleichtert z.B. deren Optimierung und Instandhaltung. Frühwarnsysteme können Störungen erkennen bzw. vermeiden und bei Extremwetterlagen helfen. Aber auch einzelne Systemkomponenten wie intelligente Pumpen oder Online-Messtechniken können Prozesse flexibler gestalten. Fach- und Führungskräfte werden sich auf die technologischen Entwicklungen vorbereiten.
▶ Interessen
Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeitenz.B. Prüfen der Ausführungsmöglichkeiten von Maßnahmen im Wasserbauz.B. Überwachen von Wasseraufbereitungsanlagenz.B. Sicherstellen der Einhaltung wasserrechtlicher Vorschriften und GesetzeInteresse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Untersuchen von Wasserproben im Laborz.B. Durchführen boden- und hydromechanischer BerechnungenInteresse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Ausführen von Ingenieurbaumaßnahmen zur Wassergewinnung
▶ Arbeitsorte
Ingenieure und Ingenieurinnen der Wasserwirtschaft arbeiten in erster Liniein Büro- und Besprechungsräumenim Freien, z.B. auf Baustellen von wasserwirtschaftlichen Anlagen, an Gewässernin Laborsin Kontrollräumen, z.B. von WasseraufbereitungsanlagenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:BauabnahmeBaukonstruktionBauleitungGewässerentwicklungGewässerschutzHydrologieRegenwassermanagementSchwammstadtWasseraufbereitungWasserbauWassererschließung, -gewinnungWassernetze projektierenWasserrechtWasserversorgungsanlagenWasserwirtschaftWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Abwasseranlagen projektierenAbwasserbehandlungsverfahrenAbwassermonitoringAusschreibung, Vergabe, LeistungsbeschreibungBaubetriebBauinformatikBauphysikBaustoffkunde, -technologieBau- und ArchitektenrechtBodensanierungBodenschutzrechtDeichbauDigitales WassermanagementErosionsschutzGewässerökologieGrundbauGrundwassermonitoringGrundwasserschutzKanalnetze projektierenKanalsanierungNachbergbauPaludikulturRenaturierungSiedlungswasserwirtschaftUmweltwissenschaftenVOB (Verdingungsordnung für Bauleistungen)VOL (Vergabe- und Vertragsordnung für Leistungen)Wasserproben untersuchenWasserversorgungsbetriebe leitenWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "CAD-/CAM-Anwendungen"
▶ Digitalisierung
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Ingenieure und Ingenieurinnen für Wasserwirtschaft ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:3-D-Simulation (z.B. mit 3-D-Simulationen den zukünftigen Verlauf von Flüssen darstellen)Apps für Planung und Aufmaß (z.B. direkt bei Kunden/Kundinnen Aufmaß nehmen und digital übermitteln)Bauroboter (z.B. Einsatz von autonom fahrenden Planierraupen oder Maurer-Robotern planen, die die Baufachkräfte von gefährlichen und körperlich anstrengenden Arbeiten entlasten)Building Information Modeling - BIM (z.B. Planung, Ausführung und Nutzung von Wasserkraftwerken durch die Erfassung digitaler Gebäudedaten optimieren)Digitale Topografische Karten - DTK (z.B. auf digitalen topografischen Karten Wasser- und Flussverläufe analysieren)Digitales Wassermanagement (z.B. den Einsatz von digitalen Wassermanagementsystemen planen)Dokumentenmanagementsysteme - DMS (z.B. Untersuchungsergebnisse von boden- und hydromechanischen Berechnungen verwalten und erstellen)KI-gestütztes Generatives Design (z.B. Entwürfe für Bauprojekte der wasserwirtschaftlichen Infrastruktur mithilfe von KI generieren und bewerten)Laborinformationssysteme - LIS (z.B. mit vernetzten Labor- und Analyse-Geräten große Mengen an Wasserqualitätsdaten erheben und auswerten)Numerische Simulation (z.B. Funktionalität von Anlagen der Wassergewinnung, -aufber...
▶ Arbeitssituation
Ingenieure und Ingenieurinnen für Wasserwirtschaft erledigen entwerfende, bauleitende und überwachende Aufgaben. Dabei tragen sie große Verantwortung für die Wasser- und Grundwasserqualität oder die Sicherheit an Gewässern. Mit Sorgfalt beachten sie die Einhaltung rechtlicher und umwelttechnischer Vorschriften. Wenn Störungen an den Wasserbauanlagen zu beheben sind, müssen Ingenieure und Ingenieurinnen für Wasserwirtschaft rasch und entschieden reagieren. Wenn sie große Projekte abwickeln oder die Bauleitung z.B. von Wasserkraftwerken übernehmen, arbeiten sie mit Kollegen anderer Fachdisziplinen, den Auftraggebern sowie Handwerkern zusammen. Organisations- und Kommunikationsfähigkeit sind dabei unerlässlich. In der Bauleitung führen und motivieren sie ihre Mitarbeiter/innen und koordinieren deren Zusammenarbeit. Dies erfordert kommunikative Fähigkeiten, Durchsetzungsvermögen und Führungsqualitäten.Ingenieure und Ingenieurinnen für Wasserwirtschaft sind überwiegend in Büroräumen am Bildschirm tätig, wo sie z.B. Kosten kalkulieren, Konstruktionspläne und baureife Ausführungsunterlagen erarbeiten. Wenn sie vor Ort Gewässer auf Verschmutzungen und industrielle oder landwirtschaftliche Einleitungen überprüfen oder die Bauleitung eines Projektes übernehmen, sind sie der Witterung, auf Baustellen auch Staub, Lärm und Vibrationen ausgesetzt. Gegebenenfalls ist eine persönliche Schutzausrüstung erforderlich.
▶ Existenzgründung
Ingenieure und Ingenieurinnen für Wasserwirtschaft können sich selbstständig machen, indem sie Ingenieur- oder Sachverständigenbüros im Bereich Wasserwirtschaft und Wasserbau, Bauunternehmen gründen oder übernehmenInformationen zur Existenzgründung z.B. durch:Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 4.489 € bis 6.765 €Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (monatlich): 3.385 € bis 4.739 €Quellen:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L)Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
IngenieurdienstleistungenIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen, auch: Büros baufachlicher SachverständigerTiefbau, Straßenbau, WasserbauRohrleitungstiefbau, Brunnenbau und KläranlagenbauWasserbauWasserversorgungWassergewinnung mit Fremdbezug zur VerteilungWassergewinnung ohne Fremdbezug zur VerteilungAbwasserwirtschaftBetrieb von KläranlagenBetrieb der SammelkanalisationÖffentliche VerwaltungAllgemeine öffentliche Verwaltung, z.B. Wasserwirtschaftsämter, Wasser- und SchifffahrtsverwaltungenNatur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und MedizinSonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin
▶ Zugang zur Tätigkeit
Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.
▶ Zugangsstudienfächer
Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie (grundständig)Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie (weiterführend)
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Ingenieure und Ingenieurinnen für Wasserwirtschaft finden Beschäftigung z.B.in Ingenieur- und Sachverständigenbüros und in bauausführenden Unternehmenin der Wasserversorgung und Abwasserwirtschaftbei Behörden, etwa bei Wasserwirtschaftsämtern oder Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Ingenieur/in - WasserwirtschaftAuch übliche Berufsbezeichnung/SynonymBauingenieur/in für WasserbauBerufsbezeichnungen in englischer SpracheHydraulic engineer (m/f)Water engineer (m/f)Berufsbezeichnung in französischer SpracheIngénieur/Ingénieure en traitement des eaux
▶ Sonstige Zugangsbedingungen
Hinweis zum Führen von Berufsbezeichnungen:Die Bezeichnung "Ingenieur" bzw "Ingenieurin" ist geschützt. Um den gesetzlich geschützten Titel "Beratender Ingenieur" bzw. "Beratende Ingenieurin" zu führen, gibt es mehrere Voraussetzungen. Dazu gehören u.a. mehrjährige Fachpraxis und die Mitgliedschaft in einer Länderingenieurkammer. In die dortige Liste der Beratenden Ingenieure und Ingenieurinnen müssen sie ebenfalls eingetragen sein.
▶ Arbeits- und Sozialverhalten
Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. engagiertes und tatkräftiges Organisieren und Durchführen von Mess- und Überwachungsarbeiten bei der Wasserent- und -versorgung)Sorgfalt (z.B. exaktes Durchführen der Schadstoffmessungen und -analysen von Gewässern)Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft (z.B. Überwachen der Wassergewinnung und Abwasserreinigung, um Menschen und Umwelt nicht zu gefährden; Sicherstellen der termin- und sachgerechten Durchführung von Baumaßnahmen)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Entwickeln von Schutz- und Sanierungskonzepten für Gewässer)Lernbereitschaft (z.B. sich auf dem Laufenden halten über neue Entwicklungen im Bereich der Wasserwirtschaft und über geänderte Rechtsgrundlagen im Umwelt-, Natur- und Landschaftsschutz)
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Ingenieure und Ingenieurinnen für Wasserwirtschaft entwickeln Konzepte, um Gewässer und Böden zu schützen oder zu sanieren, Flüsse zu regulieren und Gewässer zu renaturieren. Sie planen Anlagen der Wassergewinnung, -aufbereitung, -speicherung, -verteilung und -entsorgung.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
Bau.debauingenieur24.deBerufswelten Energie & WasserBIngK BundesingenieurkammerBundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV)get in (Engineering)greenjobs.deingenieur.deingenieur1.deingenieurwebJobbörse des Norddeutschen Wasserzentrums e.V.JustEngineersNetStellenmarkt-Umweltschutz.deWILA-Arbeitsmarkt
▶ Verbände und Organisationen
BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirts. und Kulturbau e.V. (BWK)Bund Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure e.V. (BDB)Bundesingenieurkammer (BIngK) Bundesgemeinschaft der Ingenieure e.V.Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Deutsche Hydrographische Gesellschaft e.V. (DHyG)Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. (DWA)Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)Ingenieurverband Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (IWSV) e.V.Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Verantwortung für Personen (z.B. Mitarbeiter/innen anleiten und führen)Verantwortung für Sachwerte (in bauleitender Funktion die Bauausführung auf Übereinstimmung mit der Baugenehmigung, den Ausführungsplänen und Leistungsbeschreibungen überwachen)Beachtung vielfältiger Vorschriften und gesetzlicher Vorgaben (Gesetzes- und Verordnungstexte, Landschafts-, Kanalisations- und Siedlungspläne, technische Regelwerke)Bildschirmarbeit (z.B. mit CAD-Programmen detaillierte Bau- und Ausführungspläne für wasserbauliche Anlagen erstellen)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. in der Überwachung und Verwaltung von Wassergewinnungs-, Wasseraufbereitungs- und Abwasseranlagen)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Sicherheitsweste, Schutzhelm)Arbeit in Büroräumen (bei Planungs- und Verwaltungstätigkeiten)Arbeit im Freien (bei der Kontrolle wasserwirtschaftlicher Anlagen an Flüssen oder anderen Gewässern)Arbeit im Labor (z.B. Wasserproben untersuchen)Arbeit im/am Wasserwechselnde Arbeitsorte (zwischen Tätigkeiten in Büroräumen sowie Arbeiten vor Ort im Freien bzw. auf Baustellen wechseln)Arbeit bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit, Zugluft (bei Tätigkeiten im Freien)Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (bei Tätigkeiten auf Baustellen)Arbeit mit starken Erschütterungen, Stößen, Schwingungen (Vibrationen) (bei Tätigkeiten auf Baustellen)Unfallgefahr (bei Überwachungstätigkeiten auf der Baustelle)unregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. Betriebs- und Funktionsstörungen be...
▶ Berufliche Einsatzmöglichkeiten
Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Bauplanung, -leitungBauleiter/BauleiterinFinanz- und RechnungswesenBauabrechner/BauabrechnerinBaukalkulator/BaukalkulatorinGutachter-, SachverständigentätigkeitBausachverständiger/BausachverständigeLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinUmweltberatung, -managementGewässerschutzbeauftragter/GewässerschutzbeauftragteVerfahrens-, ProduktentwicklungForschungs- und Entwicklungsingenieur/Forschungs- und EntwicklungsingenieurinLeiter/Leiterin in der Forschung und EntwicklungProduktentwickler/ProduktentwicklerinProduktingenieur/ProduktingenieurinProjektingenieur/ProjektingenieurinVertrieb, VerkaufLeiter/Leiterin - VertriebVertriebsingenieur/VertriebsingenieurinWissenschaftliche ForschungForschungsreferent/ForschungsreferentinLeiter einer Forschungsgruppe/Leiterin einer ForschungsgruppeWissenschaftlicher Mitarbeiter/Wissenschaftliche Mitarbeiterin
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Untersuchungsobjekte, z.B.: Gewässer- bzw. WasserprobenBauwerke und Anlagen, z.B.: Wassergewinnungs-, Wasseraufbereitungs-, Wasserverteilungs- und Abwasseranlagen, Wasserstraßen, Schleusen, Wasserkraftwerke, Häfen, landwirtschaftliche BewässerungsanlagenUnterlagen, z.B.: Wasserbewirtschaftungspläne, Landschafts-, Kanalisations- und Siedlungspläne, Vermessungsunterlagen, Konstruktionszeichnungen, Kalkulationsunterlagen, Baugenehmigungen, Gutachten, Prüfberichte, technische Regelwerke, RechtsvorschriftenGeräte und Software, z.B.: Vermessungs- und Prüfgeräte, Geoinformationssysteme, Bauplanungssoftware, CAD- und SimulationsprogrammeBüroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Ingenieure und Ingenieurinnen für Wasserwirtschaft untersuchen Wasservorkommen in Fluss- und Versorgungsgebieten, um deren optimale Nutzung zu planen. Sie kümmern sich um Hochwasser- oder Küstenschutz, konzipieren Schutz- und Sanierungsprojekte für Gewässer und Böden, Flussregulierungen oder Gewässerrenaturierungen. Sie leiten Projekte ein, wirken bei Genehmigungsverfahren mit und überprüfen wasserrechtliche Vorschriften, etwa zum Erosionsschutz. Sie entwickeln Anlagen, die mit der Ressource Wasser zu tun haben (z.B. Wasserwerke). Sie stellen Berechnungen an, fertigen Pläne und Zeichnungen und überwachen die Bauausführung. Anschließend nehmen sie die Anlagen in Betrieb und sorgen dafür, dass sie störungsfrei und wirtschaftlich funktionieren.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Gewässerschutz, Wasserversorgung, Verfahrenstechnik oder Umweltrecht).Darüber hinaus kann sich der Trend zur Digitalisierung in der Wasser- und Abwasserwirtschaft zu einem wichtigen Weiterbildungsthema für Ingenieure und Ingenieurinnen für Wasserwirtschaft entwickeln.
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie, Umwelttechnik oder Versorgungstechnik.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
Analyse, Planung und KontrolleUntersuchungen durchführen, Gewässergüte prüfen Einhaltung wasserrechtlicher Vorschriften und Gesetze überwachen Konzepte, Verfahren und Anlagen entwickelnBaugenehmigungsverfahren unter Berücksichtigung wasser- und umweltschutzrechtlicher Bestimmungen bearbeitenVergleich verschiedener wasserwirtschaftlicher Ansätze unter ökologischen, technischen und wirtschaftlichen Aspekten durchführenKosten kalkulieren, Konstruktionspläne und baureife Ausführungsunterlagen erarbeiten, Ausschreibungsunterlagen erstellenBeratungs- und Leitungsaufgaben in wasserwirtschaftlichen Fragen übernehmenals Bausachverständige/r Gutachten und Prüfberichte erstellenUmsetzung und Durchführung Ingenieurbaumaßnahmen zu Wassergewinnung, -aufbereitung, -speicherung, -verteilung und -entsorgung sowie Gewässer- und Umweltschutz ausführenWasserschutzgebiete ausweisen, Wasserbewirtschaftungspläne erarbeiten Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit sicherstellenBauleitung für das jeweilige Bauobjekt übernehmenWissenschaftliche Forschung und Lehrean Forschungsvorhaben mitwirkenVorlesungen und Seminare vorbereiten bzw. abhalten, Unterricht nachbereiten, ggf. Prüfungen abnehmenForschungsberichte verfassen
▶ Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)
Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in für Wasserwirtschaft an:Tätigkeitsfeld Ver- und EntsorgungIngenieur/Ingenieurin für VersorgungstechnikIngenieur/Ingenieurin für Umweltschutz/UmwelttechnikGemeinsamkeiten:Betriebsanlagen planen, z.B. für die Wasserwirtschafttechnische Berechnungen durchführenKosten abschätzenBauausführung unter Berücksichtigung von Umweltaspekten betreuenHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)
Worum geht es?Ingenieure und Ingenieurinnen für Wasserwirtschaft entwickeln Konzepte, um Gewässer und Böden zu schützen oder zu sanieren, Flüsse zu regulieren und Gewässer zu renaturieren. Sie planen Anlagen der Wassergewinnung, -aufbereitung, -speicherung, -verteilung und -entsorgung.Wasserversorgung und Abwasserentsorgung Ingenieure und Ingenieurinnen für Wasserwirtschaft gewährleisten durch Schadstoffmessungen und -analysen von Gewässern und entsprechende Schutzmaßnahmen, dass die gesetzlichen Anforderungen an die Wasserqualität eingehalten werden. Beispielsweise überwachen sie die Einleitungen aus der Landwirtschaft und aus Industriebetrieben in Gewässer oder überprüfen den Einsatz naturnaher Verfahren und Kläranlagen bei der Abwasserreinigung.Anlagen nach MaßIngenieure und Ingenieurinnen für Wasserwirtschaft planen Bauten und Anlagen, die dem Hochwasser- und Erosionsschutz dienen oder die Wasserver- und -entsorgung sicherstellen (z.B. Wassergewinnungs-, Wasseraufbereitungs-, Wasserverteilungs- und Abwasseranlagen). Auch die Regulierung der Flüsse, der Bau von Trinkwasserspeichern, von Kanälen, Schleusen und Häfen und die Renaturierung von Gewässern sind mögliche Aufgaben. Außerdem errichten sie Wasserkraftwerke zur Stromgewinnung und Anlagen zur Be- und Entwässerung im Bereich der Landwirtschaft.Überwachung und VerwaltungAls Bauleiter/innen von größeren Bauprojekten sind die Ingenieure und Ingenieurinnen für die termin- und sachgerechte Durchführung der Baumaßnahmen vera...
▶ Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten
Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitennumerisches (rechnerisches) Denken (z.B. Durchführen bauphysikalischer, boden- und hydromechanischer Berechnungen; Kalkulieren von Kosten für Flussregulierungen oder den Bau von Trinkwasserspeichern)figural-räumliches Denken (z.B. Lesen oder Anfertigen von Plänen und Zeichnungen für Wasserwerke oder Schleusen)Technisches Verständnis (z.B. Verstehen von technischen Anlagen wie etwa Ver- und Entsorgungsanlagen oder Wasserkraftwerken)Zeichnerische Befähigung (z.B. Anfertigen von Zeichnungen zu Gewässerrenaturierungen und Bewässerungsanlagen)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Planen der optimalen Nutzung von Wasservorkommen in Fluss- und Versorgungsgebieten)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen der Baukosten für neue Wasserspeicher- oder -aufbereitungsanlagen)
▶ Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit
Ingenieurrecht der einzelnen Bundesländer Die Länderregelungen orientieren sich am Musteringenieur(kammer)gesetz (Stand: 18.11.2003, beschlossen von der Wirtschaftsministerkonferenz am 10./11.12.2003), geändert durch Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz vom 26./27.06.2018Gleichwertigkeit ausländischer BerufsqualifikationenRichtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vom 30.09.2005 (ABl. EU L 255, S. 22), zuletzt geändert durch Delegierten Beschluss (EU) 2025/2187 vom 30.07.2025 (ABl. EU L 2187, S. 1)
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Robuste Gesundheit (z.B. Tätigkeiten im Freien bzw. am/im Wasser unter widrigen Witterungsbedingungen)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Zeichnungen zu Gewässerrenaturierungen und Bewässerungsanlagen von Hand anfertigen; Anlagen in Betrieb nehmen)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Wasserproben im Labor untersuchen, dabei mit Mikroskop, Analysenwaagen und Thermometern umgehen)Ungestörtes Sprechvermögen (z.B. sich mit Auftraggebern beim Bau von Wasserkraftwerken oder größeren Bodensanierungsprojekten abstimmen)Sehvermögen für die Ferne - auch korrigiert (z.B. wasserwirtschaftliche Anlagen kontrollieren)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. bei Schadstoffmessungen Messgeräte ablesen; mit CAD-Programmen, Programmen für die Projektplanung und für geotechnische Berechnungen am Bildschirm arbeiten)Räumliches Sehvermögen (z.B. bei der Kontrolle wasserwirtschaftlicher Anlagen an Flüssen oder anderen Gewässern Entfernungen und räumliche Gegebenheiten erkennen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Rückfragen von Handwerkern und Handwerkerinnen auch in Schleusennähe oder in/auf Wasserkraftwerken verstehen)Gesunde Atemwege und Lunge (z.B. Tätigkeiten auf Baustellen in staubhaltiger Luft)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne...
▶ Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen
Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in für Wasserwirtschaft an:Job- und Besetzungsalternativenfür berufliche Schwerpunkte (i.d.R. kurze Einarbeitung):Tiefbauingenieur/TiefbauingenieurinWasserbauingenieur/Wasserbauingenieurinfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):Gewässerschutzbeauftragter/Gewässerschutzbeauftragtein angrenzenden Berufen:Hydrologe/HydrologinIngenieur/Ingenieurin für Baumit niedrigerem Qualifikationsniveau:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt BaubetriebStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Tiefbau/Bachelor Professional in TechnikEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen
▶ Anerkennung von ausländischen Qualifikationen
Die Tätigkeit unter der Bezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" ist gemäß den landesrechtlichen Ingenieurkammergesetzen reglementiert.Um auf dem deutschen Arbeitsmarkt tätig zu werden, ist für Ingenieure und Ingenieurinnen mit ausländischer Berufsqualifikation grundsätzlich keine berufliche Anerkennung erforderlich. Ohne Gleichwertigkeitsbescheinigung darf jedoch nicht die Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" geführt werden.Hierfür muss die Gleichwertigkeit der ausländischen Berufsqualifikationen mit dem deutschen Abschluss durch die zuständige Stelle festgestellt werden.Zuständige Stellen sind z.B. Länderingenieurkammern, Regierungspräsidien oder Bezirksregierungen. Bei der Suche nach der zuständigen Stelle für die berufliche Anerkennung helfen der Anerkennungs-Finder und die Fachstelle Beratung und Qualifizierung des IQ-Netzwerks weiter.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Infektanfälligkeit, chronische Infektionskrankheiten (z.B. Tätigkeiten im Freien bzw. am/im Wasser unter widrigen Witterungsbedingungen)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Zeichnungen zu Gewässerrenaturierungen und Bewässerungsanlagen von Hand anfertigen; Anlagen in Betrieb nehmen)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Wasserproben im Labor untersuchen, dabei mit Mikroskop, Analysenwaagen und Thermometern umgehen)Sprachstörung, Sprachfehler (z.B. sich mit Auftraggebern beim Bau von Wasserkraftwerken oder größeren Bodensanierungsprojekten abstimmen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Ferne (z.B. wasserwirtschaftliche Anlagen kontrollieren)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. bei Schadstoffmessungen Messgeräte ablesen; mit CAD-Programmen, Programmen für die Projektplanung und für geotechnische Berechnungen am Bildschirm arbeiten)Fehlendes/gestörtes räumliches Sehvermögen (z.B. bei der Kontrolle wasserwirtschaftlicher Anlagen an Flüssen oder anderen Gewässern Entfernungen und räumliche Gegebenheiten erkennen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Rückfragen v...
▶ Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)
Folgende weitere Besetzungsalternative bietet sich für den Beruf Ingenieur/in für Wasserwirtschaft an:Tätigkeitsfeld Ver- und EntsorgungIngenieur/Ingenieurin für VersorgungstechnikGemeinsamkeiten:Betriebsanlagen planen, z.B. für die Wasserwirtschafttechnische Berechnungen durchführenKosten abschätzenBauausführung unter Berücksichtigung von Umweltaspekten betreuenHinweis: Die genannte Besetzungsalternative erfordert ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Ingenieur/Ingenieurin für Wasserwirtschaft
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Ingenieur/Ingenieurin für Wasserwirtschaft in Deutschland? ▼
In Deutschland spielen Wasserwirtschaftsingenieure eine entscheidende Rolle bei der nachhaltigen Bewirtschaftung und dem Schutz von Wasserressourcen. Diese Spezialisten schützen oder sanieren Gewässer und Böden, regulieren Flüsse
Ist Ingenieur/Ingenieurin für Wasserwirtschaft eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Ingenieur/Ingenieurin für Wasserwirtschaft" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Ingenieur/Ingenieurin für Wasserwirtschaft qualifiziert werden? ▼
Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.
Wo arbeiten Ingenieur/Ingenieurin für Wasserwirtschaft in Deutschland typischerweise? ▼
Ingenieure und Ingenieurinnen der Wasserwirtschaft arbeiten in erster Liniein Büro- und Besprechungsräumenim Freien, z.B. auf Baustellen von wasserwirtschaftlichen Anlagen, an Gewässernin Laborsin Kontrollräumen, z.B. von WasseraufbereitungsanlagenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
Wie hoch ist das typische Gehalt für Ingenieur/Ingenieurin für Wasserwirtschaft in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 4.489 € bis 6.765 €Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (monatlich): 3.385 € bis 4.739 €Quellen:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L)Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.