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Ingenieur/Ingenieurin für Feinwerktechnik

Ingenieur/in - Feinwerktechnik

Grundberuf Ingenieurwissenschaften KldB B 24514

Was ist Ingenieur/Ingenieurin für Feinwerktechnik?

**Ingenieur/Ingenieurin für Feinwerktechnik**
Diese Ingenieure entwickeln, konstruieren und fertigen Geräte und Systeme, die mechanische, optische und elektronische Funktionen miteinander verbinden. Sie sind insbesondere in Bereichen wie der Medizintechnik, Messtechnik und Mikroelektronik tätig.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Ingenieur/Ingenieurin für Feinwerktechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

[me] - Mechatronik & EngineeringForschung im Ingenieurwesen. Engineering ResearchIndustryArena - Business Netzwerk der Fertigungsindustrieingenieur.deKEM KonstruktionNCFertigungthink ING. Netzwerk für Schüler und StudierendeVDI nachrichtenwerkzeug & formenbau

Trends

Künstliche Intelligenz (KI) in der NanotechnologieIn der Forschung werden mithilfe der Nanotechnologie Materialeigenschaften von Stoffen auf molekularer Ebene verändert. Künstliche Intelligenz (KI) erweitert zunehmend die Anwendungsmöglichkeiten: In der Medizin überwachen KI-Nanobots Körperzustände, in der Oberflächenbearbeitung beeinflussen KI-gesteuerte Mikroskope Moleküle gezielt auf kleinster Ebene. Führungskräfte in der Nanotechnologie erforschen aktiv, wie sie KI einsetzen, um bestehende Verfahren zu verbessern und neue Anwendungen zu entwickeln.Leasing von kollaborativen Robotern (Cobots)Kollaborative Roboter (Cobots) unterstützen Fachkräfte in der Industrie und verbessern durch Automatisierung sowohl die Produktionsgeschwindigkeit als auch die Qualität. Ihre Anschaffung kann jedoch hohe Kosten verursachen, besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Leasing-Modelle schaffen hier Abhilfe, da sie die Einstiegskosten senken und den Zugang zur Technologie erleichtern. Immer mehr Anbieter reagieren mit entsprechenden Angeboten auf das wachsende Interesse. Führungskräfte in der Industrie prüfen daher zunehmend die Optionen für Cobot-Leasing.3-D-Druck im Maschinen- und WerkzeugbauIn den nächsten Jahren wird die Additive Fertigung (3-D-Druck) auch im Maschinen- und Werkzeugbau vermehrt eingesetzt. 3-D-Druck ermöglicht die Herstellung von Objekten durch das schichtweise Auftragen von Materialien auf Basis digitaler Informationen. Eingesetzt wird diese Methode bei der...

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeitenz.B. Kontrollieren der Qualität von Zulieferteilenz.B. Prüfen der Funktion mechanischer Teile vor der Auslieferungz.B. Überwachen der Produktion von Erzeugnissen der FeinwerktechnikInteresse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Entwickeln eines feinwerktechnischen Bauelements mit CAD-Softwarez.B. Analysieren von Schwachstellen im FertigungsprozessInteresse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Zusammenfügen von Baugruppen

Arbeitsorte

Ingenieure und Ingenieurinnen für Feinwerktechnik arbeiten in erster Liniein Konstruktionsbüros und anderen Büroräumenin Entwicklungs- und Prüflaboratorienim Außendienst an wechselnden Arbeitsortenin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:ArbeitsvorbereitungBetriebsmitteleinsatz planenElektronikEntwicklungFeinwerktechnikFertigungstechnikKonstruktionMaschinentechnikMedizintechnik, biomedizinische TechnikMesstechnikMikromechanikMikrosystemtechnikMikrotechnologieTechnische MechanikWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Angewandte InformatikCAD (Computer Aided Design)-Systeme anwendenCIM-Systeme anwendenComputer-Aided Manufacturing - CAMElektrotechnikForschungInstandhaltungsmanagementKalkulationKI-gestütztes Generatives DesignLehrtätigkeit (Hochschule)Mess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)OptoelektronikProjektmanagementQualitätsmanagementRoboter- und HandhabungstechnikSoftwaretechnik, Software-EngineeringSPS-Programmierung, SPS-TechnikTechnische InformatikTechnische OptikWerkstofftechnikWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "CAD-/CAM-Anwendungen"

Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Ingenieure und Ingenieurinnen für Feinwerktechnik ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:3-D-Druck (z.B. Bauteile für die Herstellung im 3-D-Druck konstruieren)3-D-Laserscanning (z.B. Bauteile und Funktionen unter dem 3-D-Mikroskop prüfen)3-D-Simulation (z.B. neue feinwerktechnische Geräte entwickeln und testen)4-D-Druck (z.B. Bauteile entwickeln, die ihre Form aufgrund von äußeren Einflüssen selbstständig ändern)Aktorik (z.B. Aktoren für Geräte entwickeln)Apps für Überwachung der Produktionsprozesse (z.B. vernetzte Fertigungseinrichtungen überwachen)Augmented Reality Operation (z.B. an der Entwicklung von Programmen für Augmented Reality Operations mitarbeiten)Automatische Identifizierung - Auto-ID (z.B. Geräte und Bauteile mit RFID-Technik ausstatten)Automatische optische Inspektion - AOI (z.B. optische Prüfsysteme für die Qualitätssicherung industrieller Erzeugnisse entwickeln)Collaborative Robots - Cobots (z.B. Cobots in Fertigungsprozesse einplanen)Computer-Aided Manufacturing - CAM (z.B. Regel- und Steuerungsprogramme für Fertigungssysteme erstellen)Digitaler Zwilling (z.B. Fertigungsanlagen mithilfe eines virtuellen Abbilds optimieren)Dokumentenmanagementsysteme - DMS (z.B. Materialpläne, Stücklisten, Konstruktionszeichnungen und Leistungsverzeichnisse digital verwalten)Echtzeitdatensy...

Arbeitssituation

Ingenieure und Ingenieurinnen für Feinwerktechnik übernehmen eigenverantwortlich technische, organisatorische oder betriebswirtschaftliche Aufgaben bei der Neuentwicklung, Optimierung, Fertigung oder Instandhaltung von Geräten und Systemen, z.B. für die Medizin- oder Messtechnik. Dazu benötigen sie eine sorgfältige und präzise Arbeitsweise, Geschicklichkeit, technisches Verständnis, analytisches und betriebswirtschaftliches Denken. Sind Störungen an Produktionsanlagen zu beheben, müssen sie rasch und entschieden reagieren. Wenn sie ein Team führen, motivieren sie ihre Mitarbeiter/innen und koordinieren deren Zusammenarbeit. Dabei sind kommunikative Fähigkeiten und Durchsetzungsvermögen erforderlich, im Kundengespräch Verhandlungsgeschick. Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen sind z.B. im Rahmen internationaler Projekte gefragt. Bei Tätigkeiten im Vertrieb sind Ingenieure und Ingenieurinnen für Feinwerktechnik oft unterwegs, auch im Ausland. Häufig sind sie im Büro am Computer tätig, z.B. wenn sie Entwürfe mit CAD-Programmen, Konstruktionszeichnungen oder Angebote erstellen. Sie arbeiten mit technischen Maschinen und Anlagen, z.B. mit mechanischen, optischen und elektronischen Geräten und Systemen. In Testlabors und an Prüfständen kontrollieren sie z.B. die Funktion produzierter Geräteteile und stellen somit die Qualität sicher. Bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung richtet sich ihre Arbeitszeit nach den Produktionsrhythmen des jeweiligen Betriebs,...

Existenzgründung

Ingenieure und Ingenieurinnen für Feinwerktechnik können z.B. in folgenden Bereichen freiberuflich arbeiten:mit einem eigenen Unternehmen im Bereich Herstellung oder Vertrieb feinwerktechnischer Objektemit einem Ingenieurbüro für Beratungs-, Planungs-, Projektierungs- oder Konstruktionsdienstleistungen als Gutachter/inals Sachverständige/rDarüber hinaus können sich Ingenieure und Ingenieurinnen für Feinwerktechnik nach Eintragung in die Handwerksrolle z.B. mit einem Betrieb im Feinwerkmechaniker-, Informationstechniker- oder Elektrotechniker-Handwerk, im Chirurgiemechaniker-, Uhrmacher- oder Feinoptiker-Handwerk selbstständig machen.Informationen zur Existenzgründung z.B. durch:Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

Feinmechanik, OptikHerstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und GerätenHerstellung von nicht elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und VorrichtungenHerstellung von UhrenMedizinische Technik, Orthopädie, ZahntechnikHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von orthopädischen ErzeugnissenHerstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien a. n. g.Elektrische Anlagen und BauteileHerstellung von elektronischen BauelementenHerstellung von elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten, z.B. von Sensoren für die Abstandsmessung oder den InsassenschutzAutomatisierungstechnikHerstellung von elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und VorrichtungenInformations-, TelekommunikationstechnikHerstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren GerätenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikReparatur und Instandhaltung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren GerätenReparatur und Instandhaltung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikMaschinenbau, WerkzeugbauHerstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige, z.B. für die Lebensmittel- oder TextilindustrieReparatur und Instandhaltung von MaschinenHerstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen, z.B. WaagenHerstellung von W...

Zugang zur Tätigkeit

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Mikrotechnik, Mikrosystemtechnik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Zugangsstudienfächer

Mikrotechnik, Mikrosystemtechnik (grundständig)Mikrotechnik, Mikrosystemtechnik (weiterführend)

Arbeitsbereiche/Branchen

Ingenieure und Ingenieurinnen für Feinwerktechnik finden Beschäftigung z.B.in Betrieben der feinmechanischen und optischen Industriebei Herstellern von medizintechnischen Geräten oder elektronischen Bauelementen in Unternehmen der Automatisierungstechnik, des Maschinen- und Werkzeugbaus oder der IT-Technikin Ingenieurbüros für technische Fachplanungin Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen

Tätigkeitsbezeichnungen

Ingenieur/in - FeinwerktechnikAbweichende Berufsbezeichnung der ehemaligen DDRDiplom Ingenieur (Uni)/ Diplom Ingenieurin (Uni) - Fachrichtung GerätetechnikBerufsbezeichnung in englischer SpracheMechanical engineer (m/f)Berufsbezeichnung in französischer SpracheIngénieur mécanicien/Ingénieure mécanicienne (mécanique de précision)

Sonstige Zugangsbedingungen

Hinweis zum Führen von Berufsbezeichnungen:Die Bezeichnung "Ingenieur" bzw. "Ingenieurin" ist geschützt. Um den gesetzlich geschützten Titel "Beratender Ingenieur" bzw. "Beratende Ingenieurin" führen zu können, sind mehrjährige Fachpraxis, die Mitgliedschaft in einer Länderingenieurkammer und die Eintragung in die dortige Liste der Beratenden Ingenieure und Ingenieurinnen Voraussetzung.

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft, engagiert und zeitlich flexibel die Reparatur und Wartung von Geräten und Systemen der Feinwerk- und Mikrotechnik beim Kunden sicherzustellen)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. Beharrlichkeit zeigen bei aufwendiger, langwieriger Fehlersuche; Durchführen von langwierigen Angebotsverhandlungen im Vertrieb von feinwerktechnischen Erzeugnissen)Sorgfalt (z.B. sorgfältiges Messen und Erfassen der Fertigungstoleranzen zur Einhaltung der Qualitätsnormen)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Planen, Steuern und Überwachen von Fertigungs- und Produktionsprozessen)Kreativität (z.B. Einfallsreichtum bei der Entwicklung von Geräten und Systemen der Feinwerk- und Mikrotechnik sowie beim Erstellen von Konstruktionsentwürfen)Lernbereitschaft (z.B. sich auf dem Laufenden halten über neue CAD-, CAM-, CAQ-Anwendungen oder Simulationsprogramme)

Die Tätigkeit im Überblick

Ingenieure und Ingenieurinnen für Feinwerktechnik entwickeln, konstruieren und fertigen Geräte und Systeme, die mechanische, optische und elektronische Funktionen miteinander verbinden. Auch in Marketing, Vertrieb und Kundenservice können sie tätig sein.

Stellen- und Bewerberbörsen

BIngK Bundesingenieurkammerget in (Engineering)Hollabrunner Technik LeistungszentrumIndustryArenaingenieur.deingenieur1.deingenieurwebJustEngineersNetMarkt&Technik Job

Verbände und Organisationen

Arbeitgeberverband GesamtmetallBerufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM)Bundesingenieurkammer (BIngK) Bundesgemeinschaft der Ingenieure e.V.Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V. (GFaI)IG Metall (IGM)Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB)VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE)Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Verantwortung für Personen (z.B. Mitarbeiter/innen anleiten und führen)Kundenkontakt (z.B. im Vertrieb Kunden/Kundinnen von den Produkten der Firma überzeugen)Präzisions-, Feinarbeit (z.B. bei der Funktions- und Qualitätsprüfung kleiner Baugruppen)häufige Abwesenheit vom Wohnort (z.B. im Kundenservice, in der Montageüberwachung und in der technischen Anwendungsberatung)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. mechanische, optische und elektronische Geräte und Systeme)Bildschirmarbeit (z.B. Entwicklungs- und Konstruktionsarbeiten sowie Simulationen an computerunterstützten Arbeitsplätzen ausführen)Arbeit in BüroräumenArbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (z.B. Arbeits- und Fertigungsabläufe überwachen)Arbeit im Labor (in Entwicklungs- und Prüflaboratorien)unregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. bei der Fehlerbehebung und Instandhaltung von Anlagen)Schichtarbeit (bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung: Arbeitszeit entsprechend den Produktionsrhythmen des Betriebes)

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Einkauf, BeschaffungEinkäufer/EinkäuferinLeiter/Leiterin des EinkaufsLager-, Materialwirtschaft, LogistikLeiter/Leiterin für LogistikLeiter/Leiterin - MaterialwirtschaftSupply-Chain-Manager/Supply-Chain-ManagerinLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinManagement, UnternehmensführungBetriebsleiter/Betriebsleiterin - technischProduktionsplanung, -steuerungArbeitsplanungsingenieur/ArbeitsplanungsingenieurinArbeitsvorbereiter/ArbeitsvorbereiterinLeiter/Leiterin in der ArbeitsvorbereitungLeiter/Leiterin in der Produktion und FertigungProduktionsingenieur/ProduktionsingenieurinQualitätssicherung, -managementLeiter/Leiterin im QualitätsmanagementQualitätsingenieur/QualitätsingenieurinQualitätsmanager/QualitätsmanagerinTechnisches Zeichnen, CAD, KonstruktionBerechnungsingenieur/BerechnungsingenieurinNormungsexperte/NormungsexpertinKonstruktionsingenieur/KonstruktionsingenieurinVerfahrens-, ProduktentwicklungApplication-Engineer/-Manager/inForschungs- und Entwicklungsingenieur/Forschungs- und EntwicklungsingenieurinLeiter/Leiterin in der Forschung und EntwicklungMessingenieur/MessingenieurinProduktentwickler/ProduktentwicklerinProduktingenieur/ProduktingenieurinProjektingenieur/ProjektingenieurinZulassungsbeauftragter/ZulassungsbeauftragteVertrieb, VerkaufLeiter/Leiterin - VertriebVertriebsingenieur/VertriebsingenieurinWartung, Instandhaltung...

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Erzeugnisse, z.B.: elektrische und elektronische Bauteile, Erzeugnisse der Mikroelektronik, Mikromechanik und Mikrooptik wie Fotoapparate, Hörgeräte, HerzschrittmacherTechnische Anlagen, Systeme und Geräte, z.B.: Versuchs-, Fertigungs-, Mess- und Prüfeinrichtungen, ggf. Anlagen für die Additive Fertigung (3-D-Druck), Bildverarbeitungssysteme wie Vision-Sensoren, technische Endoskope, CobotsUnterlagen, z.B.: Produkt- und Softwaredokumentationen, Stücklisten, Materialpläne, Konstruktionszeichnungen, Explosionszeichnungen, Leistungsverzeichnisse, Pflichtenhefte, Terminpläne, Kalkulationsunterlagen, Schulungsunterlagen, Qualitätsrichtlinien, Rechtsvorschriften (z.B. Patentrecht)Büroausstattung und Software, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, CAD-, CAM-, CIM-, CAE-Anwendungen, Simulationsprogramme

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Ingenieure und Ingenieurinnen für Feinwerktechnik entwickeln, konstruieren und fertigen sehr kleine, präzise Geräte und Systeme, etwa in Medizintechnik, Messtechnik oder Mikroelektronik. Sie überwachen jeden Fertigungsschritt und sichern die Produktqualität. Bei der Entwicklung und Optimierung berücksichtigen sie wirtschaftliche, gesetzliche und sicherheitstechnische Vorgaben. Ihre Arbeit umfasst spezifische Werkstoffe, Fertigungsmethoden und besonders geringe Abmessungen der Bauteile. Auch in Marketing, Vertrieb und Kundenservice präsentieren sie Produkte, beraten Kunden und betreuen diese.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Feinwerktechnik, Mechatronik und Mikrotechnik, Forschung und Entwicklung oder Projektmanagement).Darüber hinaus kann sich der Trend, 3-D-Druck im Maschinen- und Werkzeugbau einzusetzen, zu einem wichtigen Weiterbildungsthema für Ingenieure und Ingenieurinnen für Feinwerktechnik entwickeln.

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Aufstiegsweiterbildung, speziell konzipiert für Hochschulabsolventen, baut auf vorhandenen Qualifikationen auf. Sie bietet die Möglichkeit, das Kompetenzprofil zu erweitern und Karrierechancen auszubauen (z.B. durch eine Weiterbildung als REFA-Ingenieur/in für Industrial Engineering).Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Mikrotechnik, Mikrosystemtechnik, Mikroelektronik oder Maschinenbau.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Entwicklung, Fertigung und Wartung Gerätesysteme und Funktionsabläufe simulierenProduktion von Erzeugnissen der Feinwerk- und Mikrotechnik planen, optimieren und überwachen Qualitätsnormen in Zusammenarbeit mit Qualitätsmanagement und Arbeitsvorbereitung überwachen, wirksame Maßnahmen zur Sicherung und Steigerung der Qualität planen und entwickelnFertigungs- und Montageeinrichtungen und -abläufe für Erzeugnisse der Mikro- und Feinwerktechnik überwachen und instand haltenWerkstoffeigenschaften und -verhalten untersuchen und prüfenSchwachstellenanalysen im Fertigungs- bzw. Montagegeschehen durchführenTestergebnisse, Messdaten und Teststrategien für die Erprobung neuer Bauteile bewerten, Erprobungsaktivitäten koordinieren und steuernInstandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen zur Sicherung der Betriebsbereitschaft und zur Erhöhung der Verfügbarkeit der Produktionsanlagen planen, organisieren und veranlassenForschungsaufträge bzw. -projekte der Grundlagen- oder anwendungsorientierten Forschung durchführen oder mitbetreuen, z.B. neue Werkstoffe erproben und die zugehörigen Fertigungsverfahren konzipierenOrganisation und KoordinationProduktionsablauf unter Berücksichtigung terminlicher Vorgaben und der vorhandenen Maschinen- und Personalkapazität planen, Mitarbeitereinsatz planen Fertigungs- und Montageeinrichtungen und -abläufe einsetzen, disponieren und steuernFertigungs- bzw. Montageanlagen und -verfahren (z.B. Nestfertigung, Einsatz von Robotern und Handhabungstechnik, Automa...

Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)

Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in für Feinwerktechnik an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für Angewandte MechanikIngenieur/Ingenieurin für AutomatisierungstechnikIngenieur/Ingenieurin für MechatronikIngenieur/Ingenieurin für MedizintechnikIngenieur/Ingenieurin für FahrzeugtechnikIngenieur/Ingenieurin für Luft- und RaumfahrttechnikWirtschaftsingenieur/WirtschaftsingenieurinGemeinsamkeiten:Maschinen, Geräte und Anlagen entwickelnFührungsaufgaben bei der Entwicklung technischer Produkte übernehmenKonstruktionsunterlagen erstellentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?Ingenieure und Ingenieurinnen für Feinwerktechnik entwickeln, konstruieren und fertigen Geräte und Systeme, die mechanische, optische und elektronische Funktionen miteinander verbinden. Auch in Marketing, Vertrieb und Kundenservice können sie tätig sein. PräzisionsarbeitDie Produkte der Feinwerk- und Mikrotechnik unterscheiden sich von denen des Maschinenbaus und der Elektrotechnik im Wesentlichen durch geringere Abmessungen, kleinere Leistungen, spezifische Werkstoffe sowie höhere Anforderungen an Genauigkeit. Vom Geld- und Fahrscheinautomaten über das Rücknahmegerät für Pfandflaschen bis hin zu medizintechnischen Produkten wie Herzschrittmachern oder Hörgeräten: Ingenieure und Ingenieurinnen für Feinwerktechnik entwickeln, berechnen, konstruieren und erproben neue Geräte und Systeme der Feinwerk- und Mikrotechnik oder Verfahren zu ihrer Herstellung. Das sind etwa spezifische Fertigungsmethoden wie zum Beispiel Druckguss- und Spritztechniken, fotochemische Verfahren, Ultraschallschweißen (Verbindung verschiedenartiger Werkstoffe) und Laserbearbeitung. Hierbei setzen sie sich mit der Informationsverarbeitung mittels Signalen unterschiedlicher physikalischer Art (elektrisch, magnetisch, optisch, mechanisch, pneumatisch, hydraulisch) auseinander. Sie konstruieren auch Kleinantriebe, bei denen es auf die miniaturisierte Energieanwendung ankommt. Zu einem mikrotechnischen Massenprodukt ist z.B. der Beschleunigungssensor geworden, der den Airbag in Kraftfahrzeugen au...

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitennumerisches (rechnerisches) Denken (z.B. Anwenden mathematischer Methoden bei der Entwicklung von Herzschrittmachern)figural-räumliches Denken (z.B. Lesen und Anfertigen technischer Zeichnungen bei der Konstruktion elektrischer und elektronischer Bauelemente)Handwerkliches Geschick (z.B. Fertigungeinrichtungen für Erzeugnisse der Mikro- und Feinwerktechnik instand halten)Technisches Verständnis (z.B. Verstehen technischer Verfahren wie etwa fotochemischer Verfahren oder Druckguss- und Spritztechniken, Ultraschallschweißen und Laserbearbeitung)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Planen von Arbeitsabläufen und -verfahren in der feinwerktechnischen Fertigung; Planen von Mitarbeiter- und Maschineneinsatz, von Maßnahmen zur Sicherung und Steigerung der Qualität sowie von Instandhaltungs- und Instandsetzungsmaßnahmen)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Eigenschaften und -verhalten von Werkstoffen wie Metallen, Legierungen und Kunststoffen)

Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit

Ingenieurrecht der einzelnen Bundesländer Die Länderregelungen orientieren sich am Musteringenieur(kammer)gesetz (Stand: 18.11.2003, beschlossen von der Wirtschaftsministerkonferenz am 10./11.12.2003), geändert durch Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz vom 26./27.06.2018Gesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24.09.1998 (BGBl. I S. 3074; 2006 I S. 2095), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 03.04.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 106)Verordnung über die Anerkennung von Prüfungen für die Eintragung in die Handwerksrolle (HwREintrV) vom 29.06.2005 (BGBl. I S. 1935), geändert durch Artikel 105 des Gesetzes vom 29.03.2017 (BGBl. I S. 626)Gleichwertigkeit ausländischer BerufsqualifikationenRichtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vom 30.09.2005 (ABl. EU L 255, S. 22), zuletzt geändert durch Delegierten Beschluss (EU) 2025/2187 vom 30.07.2025 (ABl. EU L 2187, S. 1)

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Anfertigen von Konstruktionszeichnungen und Simulationen für Maschinen, Maschinenteile, Produktions- und Fertigungsanlagen)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. im Prüflabor Komponenten in den Testaufbau installieren; kleine Baugruppen auf Funktion und Qualität prüfen)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Entwicklungs- und Konstruktionsarbeiten sowie Simulationen am Bildschirm ausführen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Kundenwünsche verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in für Feinwerktechnik an:Job- und Besetzungsalternativenfür berufliche Schwerpunkte (i.d.R. kurze Einarbeitung):Ingenieur/Ingenieurin für MikrosystemtechnikIngenieur/Ingenieurin für Optoelektronikin angrenzenden Berufen:Ingenieur/Ingenieurin für Maschinenbaumit niedrigerem Qualifikationsniveau:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Feinwerktechnik/Bachelor Professional in TechnikEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen

Anerkennung von ausländischen Qualifikationen

Die Tätigkeit unter der Bezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" ist gemäß den landesrechtlichen Ingenieurkammergesetzen reglementiert.Um auf dem deutschen Arbeitsmarkt tätig zu werden, ist für Ingenieure und Ingenieurinnen mit ausländischer Berufsqualifikation grundsätzlich keine berufliche Anerkennung erforderlich. Ohne Gleichwertigkeitsbescheinigung darf jedoch nicht die Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" geführt werden.Hierfür muss die Gleichwertigkeit der ausländischen Berufsqualifikationen mit dem deutschen Abschluss durch die zuständige Stelle festgestellt werden.Zuständige Stellen sind z.B. Länderingenieurkammern, Regierungspräsidien oder Bezirksregierungen. Bei der Suche nach der zuständigen Stelle für die berufliche Anerkennung helfen der Anerkennungs-Finder und die Fachstelle Beratung und Qualifizierung des IQ-Netzwerks weiter.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Anfertigen von Konstruktionszeichnungen und Simulationen für Maschinen, Maschinenteile, Produktions- und Fertigungsanlagen)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. im Prüflabor Komponenten in den Testaufbau installieren; kleine Baugruppen auf Funktion und Qualität prüfen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Entwicklungs- und Konstruktionsarbeiten sowie Simulationen am Bildschirm ausführen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Kundenwünsche verstehen)Stoffwechselkrankheiten (z.B. Schichtarbeit bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung)Chronische Magen- oder Darmleiden (z.B. Schichtarbeit bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)

Folgende weitere Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in für Feinwerktechnik an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für Angewandte MechanikIngenieur/Ingenieurin für MechatronikIngenieur/Ingenieurin für FahrzeugtechnikIngenieur/Ingenieurin für Luft- und RaumfahrttechnikIngenieur/Ingenieurin für AutomatisierungstechnikGemeinsamkeiten:Maschinen, Geräte und Anlagen entwickelnFührungsaufgaben bei der Entwicklung technischer Produkte übernehmenKonstruktionsunterlagen erstellentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannten Besetzungsalternativen erfordern ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Ingenieur/Ingenieurin für Feinwerktechnik

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Ingenieur/Ingenieurin für Feinwerktechnik in Deutschland?

Ingenieur/Ingenieurin für Feinwerktechnik Diese Ingenieure entwickeln, konstruieren und fertigen Geräte und Systeme, die mechanische, optische und elektronische Funktionen miteinander verbinden. Sie sind insbesondere in Bereichen wie der Medizintechnik, Messtechnik und Mikroelektronik tätig.

Ist Ingenieur/Ingenieurin für Feinwerktechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Ingenieur/Ingenieurin für Feinwerktechnik" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Ingenieur/Ingenieurin für Feinwerktechnik qualifiziert werden?

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Mikrotechnik, Mikrosystemtechnik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Wo arbeiten Ingenieur/Ingenieurin für Feinwerktechnik in Deutschland typischerweise?

Ingenieure und Ingenieurinnen für Feinwerktechnik arbeiten in erster Liniein Konstruktionsbüros und anderen Büroräumenin Entwicklungs- und Prüflaboratorienim Außendienst an wechselnden Arbeitsortenin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Wie hoch ist das typische Gehalt für Ingenieur/Ingenieurin für Feinwerktechnik in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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