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Ingenieur/Ingenieurin für Elektrotechnik

Ingenieur/in - Elektrotechnik

Grundberuf Ingenieurwissenschaften KldB B 26304

Was ist Elektrik Mühendisi?

In Deutschland übernehmen Elektroingenieure eine entscheidende Rolle und sind für die Entwicklung und das Design elektrotechnischer Produkte verantwortlich. Diese Fachkräfte sind in verschiedenen Bereichen wie Informations- und Kommunikationstechnologien, elektrischer Energietechnik, Automatisierungstechnik oder Mikroelektronik tätig.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Ingenieur/Ingenieurin für Elektrotechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Informationsangebote der Bundesagentur für ArbeitFilm Elektro- und InformationstechnikWeitere Informationsangeboteall-electronics.de - Entwicklung, Fertigung, AutomatisierungAMPERE - Das Magazin der ElektroindustrieDeutsche Akademie der TechnikwissenschaftenDie Elektroindustrie als Leitbranche der Digitalisierung: Innovationschancen nutzen, Innovationshemmnisse abbauen (Studie)e & i Elektrotechnik und Informationstechnikelektronik industrieELEKTRONIKPRAXISelektrotechnikForschung im Ingenieurwesen. Engineering Researchingenieur.dePlattform Industrie 4.0productronicthink ING. Netzwerk für Schüler und StudierendeVDE dialogVDE YoungNetwir-sind-bund.de

Trends

Innovation durch WasserstoffWasserstoff, der alternativ zu fossilen Brennstoffen und Energiequellen per Elektrolyse aus Sonnen- oder Windstrom erzeugt wird, dient als Schlüsselelement der deutschen Energiewende. Er hilft dabei, den CO2-Ausstoß in Industrie und Verkehr zu verringern. In Zukunft sollen Lastwägen, Schiffe, Flugzeuge und Züge mit Wasserstoffantrieb Güter und Menschen transportieren. Grüner Wasserstoff soll u.a. auch als Rohstoff in der Chemie- und Kosmetikindustrie dienen oder zum Betreiben von Anlagen im Maschinenbau. Fach- und Führungskräfte in den entsprechenden Bereichen werden sich mit diesen Entwicklungen vertraut machen.Energiewende und Künstliche Intelligenz (KI)Künstliche Intelligenz (KI) beschleunigt künftig den Ausbau erneuerbarer Energien im Strom-, Wärme- und Verkehrsbereich. Sie unterstützt die Energiewende durch sinkende Treibhausgasemissionen. Mithilfe von KI analysieren Energieunternehmen Sensor- und Wetterdaten intelligenter und erstellen so präzisere Prognosen zur Netzauslastung. Auf Basis dieser Prognosen erhöhen sie die Stabilität und die Versorgungssicherheit von Stromnetzen. Weitere Einsatzmöglichkeiten liegen in der Vorausschauenden Wartung (Predictive Maintenance), der Optimierung von Energieanlagen und in der frühzeitigen Erkennung von Cyberattacken auf bspw. Kraftwerke und Energienetze. Fach- und Führungskräfte aus der Energiewirtschaft werden sich mit KI und ihren Möglichkeiten beschäftigen.Vernetzte, digitalisierte Energiewelt mit Sma...

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeitenz.B. Testen von Baugruppen in der Prüfstationz.B. Überprüfen und Sicherstellen der Funktionalität einer Anlagez.B. Planen und Dokumentieren von MontageabläufenInteresse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Entwickeln digitaler Systeme mit entsprechender Softwarez.B. Auswerten von numerischen SimulationenInteresse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Konstruieren von Halbleiterbauelementen für mikroelektronische Systeme

Arbeitsorte

Elektroingenieure und -ingenieurinnen arbeiten in erster Liniein Büroräumen in Fertigungshallenin Testlabors und an Prüfständenin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:Automatisierungstechnik, ProzessautomatisierungCAD (Computer Aided Design)-Systeme anwendenCAE (Computer Aided Engineering)-Systeme anwendenDimensionierungElektrische AntriebstechnikElektrische EnergietechnikElektronikElektrotechnikEnergie-, LeistungselektronikEntwicklungInformationstechnik, ComputertechnikMess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)Messmethoden (Umgang, bestimmen etc.)MikroelektronikNachrichtentechnik, KommunikationstechnikProzessleittechnikSicherheitsanforderungen für Niederspannungs-Schaltanlagen nach DIN EN 61439Sicherheitsbestimmungen für elektrische Mess-, Steuer-, Regel- und Laborgeräte nach DIN EN 61010Weitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:BatterietechnikBrennstoffzellentechnikDemand-Side-ManagementEinspeisemanagementElektrofahrzeugeElektrorecyclingEnergieeffiziente Beleuchtungssysteme projektierenFertigungstechnikFotovoltaikanlagen projektierenHybride SteuerungenInstandhaltungsmanagementKI-gestütztes Generatives DesignMethodenentwicklungMikrocomputer-, MikroprozessortechnikMikrosystemtechnikNeuromorphic ComputingOffshore-Windkraftanlagen projektierenOnshore-Windkraftanlagen projektierenOrganic-Solid-Flow-BatterienPhotonik-SchaltkreiseProblemlösungsmethode 5WSachkundenachweis TREI (Technische Regeln der Elektroinstallation)SchaltungstechnikSmart Grids projektierenSmart-Home-Systeme projektierenSPS-Programmierung, SPS-TechnikVirtual PrototypingWasserkrafta...

Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Elektroingenieure und -ingenieurinnen ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:3-D-Druck (z.B. Prototypen für Bauelemente der Elektrotechnik entwickeln)3-D-Laserscanning (z.B. Treiberelektronik und Systemsoftware für Laserscanner entwickeln)3-D-Simulation (z.B. 3-D-Simulationsverfahren entwickeln und testen)4-D-Druck (z.B. neue Bauteile entwickeln, die sich aufgrund von äußeren Einflüssen selbstständig ändern)5G-Technologie (z.B. vernetzte digitale Systeme auf der Grundlage von 5G-Technologie entwickeln)6G-Technologie (z.B. die Vernetzung von digitalen Systemen mit 6G-Technologie erforschen)Aktorik (z.B. Antriebselemente für Beleuchtungen, Computer, Smartphones, Drucker oder Jalousien entwickeln und konstruieren)Apps für Überwachung der Produktionsprozesse (z.B. Anwendungen zur Überwachung von Automatisierungsanlagen entwickeln; vernetzte Fertigungseinrichtungen überwachen)Automatische Identifizierung - Auto-ID (z.B. Verfahren wie RFID und Barcode-Technik optimieren)Automatische optische Inspektion - AOI (z.B. AOI-Systeme für die Qualitätssicherung von Leiterplatten optimieren)Collaborative Robots - Cobots (z.B. Cobots für den Einsatz in der Produktion und Fertigung entwickeln und optimieren)Computer-Aided Manufacturing - CAM (z.B. Regel- und Steuerungsprogramme für Automatisierungsanlagen erst...

Arbeitssituation

Elektroingenieure und -ingenieurinnen übernehmen eigenverantwortlich technische, organisatorische oder betriebswirtschaftliche Aufgaben bei der Neuentwicklung, Optimierung, Fertigung oder Instandhaltung von elektrotechnischen Produkten. Dazu benötigen sie eine sorgfältige Arbeitsweise, technisches Verständnis, analytisches und betriebswirtschaftliches Denken. Wenn Störungen an Systemen zu beheben sind, müssen sie rasch und entschieden reagieren. Führen sie ein Team, motivieren sie ihre Mitarbeiter/innen und koordinieren deren Zusammenarbeit. Dabei sind kommunikative Fähigkeiten und Durchsetzungsvermögen erforderlich, im Kundengespräch Verhandlungsgeschick. Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen sind z.B. im Rahmen internationaler Projekte gefragt. Bei Tätigkeiten im Vertrieb sind Elektroingenieure und -ingenieurinnen viel unterwegs, auch im Ausland. Häufig sind sie im Büro am Computer tätig, z.B. wenn sie digitale Systeme entwerfen oder Angebote erstellen. Sie arbeiten mit technischen Geräten und Anlagen, z.B. mit Mess- und Prüfgeräten, um elektronische Schaltungen zu erproben. In Testlabors und an Prüfständen kontrollieren sie z.B. die Funktion produzierter Teile und stellen somit die Qualität sicher. Bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung richtet sich ihre Arbeitszeit nach den Produktionsrhythmen des jeweiligen Betriebs, sodass auch Schichtarbeit anfallen kann.

Existenzgründung

Nach Eintragung in die Handwerksrolle können Elektroingenieure und -ingenieurinnen z.B. in folgenden Bereichen freiberuflich arbeiten:mit einem eigenen Betrieb im Informationstechniker-, Elektrotechniker- oder Elektromaschinenbauerhandwerkmit einem eigenen Ingenieurbüro für Entwicklung, Beratung, Planung, Konstruktion oder Serviceals Sachverständige/rals Beratende/r Ingenieur/inals Gutachter/inInformationen zur Existenzgründung z.B. durch:Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

Elektrische Anlagen und BauteileHerstellung von Elektromotoren und GeneratorenHerstellung von Transformatoren und StromrichternHerstellung von elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und GerätenElektroinstallationElektroinstallationAutomatisierungstechnikHerstellung von elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und VorrichtungenInformations-, TelekommunikationstechnikHerstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren GerätenReparatur und Instandhaltung von Geräten der UnterhaltungselektronikReparatur und Instandhaltung von Datenverarbeitungs- und TelekommunikationsgerätenTelekommunikationSonstige Telekommunikation a. n. g.Maschinenbau, WerkzeugbauInstallation von Industriemaschinen und -ausrüstungen, z.B. von industriellen ProzesssteuerungseinrichtungenHerstellung von WerkzeugmaschinenHerstellung von Verbrennungsmotoren, ohne Motoren für Luft- und StraßenfahrzeugeHerstellung von TurbinenSchienenfahrzeugeHerstellung von Lokomotiven und anderen SchienenfahrzeugenKraftfahrzeugeHerstellung von Kraftwagen und KraftwagenmotorenHerstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für KraftwagenHerstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für KraftwagenStraßen-, SchienenverkehrPersonenbeförderung im Eisenbahnverkehr, z.B. technische InstandhaltungGüterbeförderung im Schiene...

Zugang zur Tätigkeit

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Elektrotechnik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Zugangsstudienfächer

Elektrotechnik (grundständig)Elektrotechnik (weiterführend)

Arbeitsbereiche/Branchen

Elektroingenieure und -ingenieurinnen finden Beschäftigung z.B. in Betrieben der Elektroindustrie in Betrieben des Maschinen- und Fahrzeugbaus, der Luft- und Raumfahrtindustrie und der Energieversorgung, bei Herstellern von elektromedizinischen Gerätenbei Softwareanbietern und in Ingenieurbüros für technische Fachplanung in Forschung und Entwicklung, z.B. in den Bereichen Medizin oder Umwelt

Tätigkeitsbezeichnungen

Ingenieur/in - ElektrotechnikAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeElektroingenieur/inElektrotechnikingenieur/inAbweichende Berufsbezeichnungen der ehemaligen DDRDiplom Ingenieur (Uni)/ Diplom Ingenieurin (Uni) - Fachrichtung Elektrotechnik/Elektronik - Alle FachrichtungenDiplom Ingenieur (Uni)/ Diplom Ingenieurin (Uni) - Fachrichtung GerätetechnikDiplom Ingenieur (Uni)/ Diplom Ingenieurin (Uni) - Fachrichtung Theoretische ElektrotechnikBerufsbezeichnung in englischer SpracheElectrical engineer (m/f)Berufsbezeichnungen in französischer SpracheIngénieur/Ingénieure en électrotechniqueIngénieur/Ingénieure électricienIngénieur/Ingénieure électrotechnicien

Sonstige Zugangsbedingungen

Hinweis zum Führen von Berufsbezeichnungen:Die Bezeichnung "Ingenieur" bzw. "Ingenieurin" ist geschützt. Um den gesetzlich geschützten Titel "Beratender Ingenieur" bzw. "Beratende Ingenieurin" führen zu können, sind mehrjährige Fachpraxis, die Mitgliedschaft in einer Länderingenieurkammer und die Eintragung in die dortige Liste der Beratenden Ingenieure und Ingenieurinnen Voraussetzung.

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. engagiertes und tatkräftiges Erledigen fachlich besonders anspruchsvoller Projektierungsarbeiten für Geräte und Anlagen der Elektrotechnik/Elektronik)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. Beharrlichkeit zeigen bei aufwendiger, langwieriger Fehlersuche; Durchführen von langwierigen Angebotsverhandlungen im Vertrieb von elektrotechnischen Geräten und Anlagen)Sorgfalt (z.B. sorgfältiges Prüfen der Funktionssicherheit elektrotechnischer Systeme)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Entwickeln von Test- und Prüfverfahren)Kreativität (z.B. Einfallsreichtum bei der Entwicklung elektrotechnischer Produkte sowie beim Erstellen von Konstruktionsentwürfen)Lernbereitschaft (z.B. sich auf dem Laufenden halten über neue CAD-, CAE-Anwendungen, Simulationsprogramme, Software zum Entwurf von Schaltungen)

Die Tätigkeit im Überblick

Elektroingenieure und -ingenieurinnen entwickeln und konstruieren elektrotechnische Produkte. Sie übernehmen leitende Funktionen in der Fertigung, im Betrieb oder im Vertrieb von Erzeugnissen und Dienstleistungen der Informations- und Telekommunikationstechnik, der elektrischen Energietechnik, der Automatisierungstechnik oder der Mikroelektronik.

Stellen- und Bewerberbörsen

BIngK Bundesingenieurkammerget in (Engineering)Hollabrunner Technik Leistungszentrumingenieur.deingenieur1.deIngenieurcenter DeutschlandingenieurwebJustEngineersNetMarkt&Technik Job

Verbände und Organisationen

Arbeitgeberverband GesamtmetallBerufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse BG ETEMBundesingenieurkammer (BIngK) Bundesgemeinschaft der Ingenieure e.V.Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)IG Metall (IGM)Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE)Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)ZVEI Elektro-und Digitalindustrie

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Verantwortung für Personen (Mitarbeiter/innen anleiten und führen)Kundenkontakt (Service- und Kundendienstleistungen durchführen)häufige Abwesenheit vom Wohnort (bei der Installation automatisierungstechnischer Anlagen beim Kunden vor Ort)Bildschirmarbeit (Tätigkeit meist am Computer (CAD, CAE), z.B. mithilfe spezieller Programme komplizierte Mikrochiparchitekturen entwickeln und programmieren)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. mit elektronischen Mess- und Prüfgeräten elektronische Schaltungen erproben)Arbeit in BüroräumenArbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (die Herstellung von elektrotechnischen Anlagen und Systemen überwachen)Arbeit im Labor (neue Entwicklungen in Labor- und Praxisversuchen austesten)unregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. bei der Fehlerbehebung und Instandhaltung von Anlagen)Schichtarbeit (bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung: Arbeitszeit entsprechend den Produktionsrhythmen des Betriebes)

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Einkauf, BeschaffungEinkäufer/EinkäuferinLeiter/Leiterin des EinkaufsElektrotechnik, ElektronikSPS-Ingenieur/SPS-IngenieurinGutachter-, SachverständigentätigkeitElektrotechniksachverständiger/ElektrotechniksachverständigeMaschinen- und Anlagensicherheitssachverständiger/Maschinen- und AnlagensicherheitssachverständigePrüfsachverständiger/Prüfsachverständige im EisenbahnbereichSicherheitstechniksachverständiger/SicherheitstechniksachverständigeLager-, Materialwirtschaft, LogistikLeiter/Leiterin für LogistikLeiter/Leiterin - MaterialwirtschaftSupply-Chain-Manager/Supply-Chain-ManagerinLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinManagement, UnternehmensführungBetriebsleiter/Betriebsleiterin - technischProduktionsplanung, -steuerungArbeitsplanungsingenieur/ArbeitsplanungsingenieurinArbeitsvorbereiter/ArbeitsvorbereiterinLeiter/Leiterin in der ArbeitsvorbereitungLeiter/Leiterin für BiogasanlagenLeiter/Leiterin in der Produktion und FertigungSmart-Factory-Manager/Smart-Factory-ManagerinProduktionsingenieur/ProduktionsingenieurinRoboterprogrammierer/RoboterprogrammiererinQualitätssicherung, -managementLeiter/Leiterin im QualitätsmanagementQualitätsingenieur/QualitätsingenieurinQualitätsmanager/QualitätsmanagerinSystemtester im Bereich Elektrotechnik/Systemtesterin im Bereich ElektrotechnikCE-Beauftragter/CE-BeauftragteLeiter/Leiterin in der Qua...

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Technische Anlagen, Systeme und Geräte, z.B.: elektrotechnische Anlagen, Systeme und Geräte im Bereich Informations- und Telekommunikationstechnik, elektrische Energietechnik, Automatisierungstechnik oder Mikroelektronik, Mess- und Prüfgeräte zur mechanischen, optischen oder elektrotechnischen/elektronischen Messwertaufnahme, anwendungsspezifische integrierte Schaltungen (ASICs), integrierte Schaltkreise der Digitaltechnik (FPGAs)Unterlagen, z.B.: Schalt- und Materialpläne, Stücklisten, Konstruktionszeichnungen, Testberichte, Angebotsunterlagen, Pflichtenhefte, Projekt- und Terminpläne, Kalkulationsunterlagen, Expertisen, Qualitätsrichtlinien, SicherheitsbestimmungenSoftware, z.B.: CAD- und CAE-Programme, Simulationsprogramme, ggf. Machine-Learning-AnwendungenBüroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Elektroingenieure und -ingenieurinnen spezialisieren sich meist auf Teilgebiete wie Informationstechnik, Energietechnik, Automatisierungstechnik oder Mikroelektronik. Als Entwicklungsingenieure und Entwicklungsingenieurinnen berechnen, konstruieren und erproben sie neue Bauelemente, Anlagen, Systeme und Verfahren zu deren Herstellung. In Produktion und Fertigung überwachen sie den Betrieb, die Instandhaltung und die Qualität elektrotechnischer Anlagen mithilfe von Test- und Prüfverfahren. Im Vertrieb und Kundenservice beraten sie Unternehmen, erstellen Angebote, lösen technische Probleme und schulen Anwender. Darüber hinaus übernehmen sie in der Betriebsorganisation und im Management Leitungs- und Personalaufgaben.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Elektrotechnik, Konstruktion, Automatisierungssysteme, Mechatronik).Darüber hinaus kann sich der Trend, 3-D-Druck auch in der Elektrotechnik anzuwenden, zu einem wichtigen Weiterbildungsthema für Elektroingenieure und -ingenieurinnen entwickeln. Die Umsetzung von Industrie 4.0 oder die zur Beförderung der Energiewende durch den Einsatz von Technologien der Künstlichen Intelligenz (KI) bieten ebenso Weiterbildungspotenzial.

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Aufstiegsweiterbildung, speziell konzipiert für Hochschulabsolventen, baut auf vorhandenen Qualifikationen auf. Sie bietet die Möglichkeit, das Kompetenzprofil zu erweitern und Karrierechancen auszubauen (z.B. durch eine Weiterbildung als REFA-Ingenieur/in für Industrial Engineering).Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Elektrotechnik, Elektromobilität oder Informations-, Kommunikationstechnik.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Entwicklung und Fertigungneue Erzeugnisse und Verfahren konzipieren und bestehende verbessern, bis hin zu Prototypen; Pflichtenhefte erstellen Funktionstests durchführen, neue Entwicklungen in Labor- und Praxisversuchen austesten Versuche zur Optimierung der Zuverlässigkeit industrieller elektrotechnischer Produkte durchführenVersuchsergebnisse dokumentieren, Optimierungsmöglichkeiten anregen, bei Fehlerbeseitigungen mitwirkenggf. Erzeugnisse bis zur Fertigungsreife begleitenHerstellung von elektrotechnischen Anlagen und Systemen überwachen, z.B. für vernetzte ProduktionssystemeZulassungs- und Anerkennungsverfahren z.B. für Elektrowerkzeuge, elektrische Haushaltsgeräte oder Elektromotoren durch Prüfstellen wie das Prüf- und Zertifizierungsinstitut VDE beantragen und betreibenim Bauteilemanagement an Entwicklungs-, Muster- und Freigabeprozessen von Baugruppen mitwirkenAnwendung und Problemlösungwissenschaftliche, technische und organisatorische Aufgabenstellungen im elektrotechnischen Bereich mit geeigneten Verfahren auf möglichst wirtschaftliche Weise lösen Literatur- und Patentrecherchen durchführen, Versuche vorbereiten, durchführen und auswerten, numerische Simulationsmodelle entwickeln, betreuen und anwendenGutachten und Expertisen zu bestimmten Fragestellungen erstellenProjektierung und Vertrieb Gesamtprojekte verantwortlich überwachen und koordinierenkundenspezifische Systeme, Anlagen, Maschinen und Geräte konzipieren und realisiereneinzelne Kunden und/oder Unternehmen...

Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)

Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Elektroingenieur/in an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für ElektromobilitätIngenieur/Ingenieurin für FahrzeugtechnikIngenieur/Ingenieurin für Luft- und RaumfahrttechnikIngenieur/Ingenieurin für Erneuerbare EnergienIngenieurinformatiker/IngenieurinformatikerinInformatiker/InformatikerinWirtschaftsingenieur/WirtschaftsingenieurinGemeinsamkeiten:elektrotechnische Geräte und Anlagen entwickelnFührungsaufgaben bei der Entwicklung technischer Produkte übernehmenKonstruktionsunterlagen erstellentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?Elektroingenieure und -ingenieurinnen entwickeln und konstruieren elektrotechnische Produkte. Sie übernehmen leitende Funktionen in der Fertigung, im Betrieb oder im Vertrieb von Erzeugnissen und Dienstleistungen der Informations- und Telekommunikationstechnik, der elektrischen Energietechnik, der Automatisierungstechnik oder der Mikroelektronik.Entwicklung und ProduktionViele Elektroingenieure und -ingenieurinnen sind mit der Neu- und Weiterentwicklung von Produkten, Verfahren und Prozessen befasst. Beim Entwurf arbeiten sie am Computer mit CAD- oder CAE-Software. Sie achten darauf, dass jede Entwicklung sowohl funktionsgerecht als auch fertigungsfreundlich im Hinblick auf Material, Arbeitsaufwand und Arbeitszeit ist. In der Informations- und Kommunikationstechnik befassen sie sich mit der Erzeugung, Verarbeitung und Übertragung von Informationen (Sprache, Text, Bild, Daten), besonders mit den Schnittstellen in der Informationsübertragung zwischen Menschen, zwischen Mensch und Maschine oder zwischen Maschinen. Beispielsweise arbeiten sie an der Entwicklung von digitalen Vermittlungs- und Endgeräten oder an der Datenübertragung über Satelliten oder Glasfaserkabel. Mobilfunk gehört ebenfalls zur Informationstechnik - ebenso wie Fernseh- und Hörfunktechnik, Kfz-Infotainment, Navigation und Radartechnik.In der Automatisierungstechnik wiederum beschäftigen sich Elektroingenieure und -ingenieurinnen mit Mess-, Steuer- und Regelungsgeräten sowie verarbeitender Rechner...

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitennumerisches (rechnerisches) Denken (z.B. Berechnen von Schaltungen und Steuerungseinrichtungen für Mess-, Steuer- und Regelungsgeräte; Entwickeln numerischer Simulationsmodelle)figural-räumliches Denken (z.B. Lesen und Erstellen von Konstruktionszeichnungen für elektrotechnische Bauelemente, Anlagen und Systeme)Technisches Verständnis (z.B. Entwickeln und Optimieren von Herstellungs-, Montage- und Testverfahren für elektrotechnische Produkte; Zusammenarbeiten mit Prüfstellen bei der Zulassung oder Anerkennung etwa von elektrischen Haushaltsgeräten oder Elektromotoren)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Planen der Fertigung und Montage elektrotechnischer Anlagen und Systeme; in Betriebsorganisation und Unternehmensmanagement: Wahrnehmen von Leitungs- und Personalführungsaufgaben)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Schaltungen, von Leistung und Funktion elektrotechnischer Anlagen)

Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit

Ingenieurrecht der einzelnen Bundesländer Die Länderregelungen orientieren sich am Musteringenieur(kammer)gesetz (Stand: 18.11.2003, beschlossen von der Wirtschaftsministerkonferenz am 10./11.12.2003), geändert durch Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz vom 26./27.06.2018Gesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24.09.1998 (BGBl. I S. 3074; 2006 I S. 2095), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 03.04.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 106)Verordnung über die Anerkennung von Prüfungen für die Eintragung in die Handwerksrolle (HwREintrV) vom 29.06.2005 (BGBl. I S. 1935), geändert durch Artikel 105 des Gesetzes vom 29.03.2017 (BGBl. I S. 626)Gleichwertigkeit ausländischer BerufsqualifikationenRichtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vom 30.09.2005 (ABl. EU L 255, S. 22), zuletzt geändert durch Delegierten Beschluss (EU) 2025/2187 vom 30.07.2025 (ABl. EU L 2187, S. 1)

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. analoge und digitale Versuchs- und Musterschaltungen aufbauen)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. kleine Relais, Sensoren und Aktoren einbauen und justieren)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. am Bildschirm Mikrochiparchitekturen entwickeln und programmieren)Farbsehvermögen (z.B. Farbcodes elektronischer Bauteile und Kabel erkennen)Räumliches Sehvermögen (z.B. elektrotechnische Bauelemente, Anlagen und Systeme konstruieren und erproben)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Kundenanliegen verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Elektroingenieur/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür berufliche Schwerpunkte (i.d.R. kurze Einarbeitung):Ingenieur/Ingenieurin für EnergietechnikIngenieur/Ingenieurin für FahrzeugelektronikIngenieur/Ingenieurin für Informations-, Kommunikationstechnikfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):ADAS/AD EngineerCE-Beauftragter/CE-BeauftragteElektrotechniksachverständiger/ElektrotechniksachverständigeEntwickler/Entwicklerin für DrohnenIngenieur/Ingenieurin für AutomatisierungstechnikIngenieur/Ingenieurin für BatterietechnikIngenieur/Ingenieurin für MechatronikIngenieur/Ingenieurin für MikroelektronikIngenieur/Ingenieurin für OptoelektronikIngenieur/Ingenieurin für Robotik, Autonome SystemeManager/Managerin für WasserstofftechnologieResident EngineerSmart-Factory-Manager/Smart-Factory-ManagerinSPS-Ingenieur/SPS-IngenieurinSys...

Anerkennung von ausländischen Qualifikationen

Die Tätigkeit unter der Bezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" ist gemäß den landesrechtlichen Ingenieurkammergesetzen reglementiert.Um auf dem deutschen Arbeitsmarkt tätig zu werden, ist für Ingenieure und Ingenieurinnen mit ausländischer Berufsqualifikation grundsätzlich keine berufliche Anerkennung erforderlich. Ohne Gleichwertigkeitsbescheinigung darf jedoch nicht die Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" geführt werden.Hierfür muss die Gleichwertigkeit der ausländischen Berufsqualifikationen mit dem deutschen Abschluss durch die zuständige Stelle festgestellt werden.Zuständige Stellen sind z.B. Länderingenieurkammern, Regierungspräsidien oder Bezirksregierungen. Bei der Suche nach der zuständigen Stelle für die berufliche Anerkennung helfen der Anerkennungs-Finder und die Fachstelle Beratung und Qualifizierung des IQ-Netzwerks weiter.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. analoge und digitale Versuchs- und Musterschaltungen aufbauen)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. kleine Relais, Sensoren und Aktoren einbauen und justieren)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. am Bildschirm Mikrochiparchitekturen entwickeln und programmieren)Farbsinnstörungen (z.B. Farbcodes elektronischer Bauteile und Kabel erkennen)Fehlendes/gestörtes räumliches Sehvermögen (z.B. elektrotechnische Bauelemente, Anlagen und Systeme konstruieren und erproben)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Kundenanliegen verstehen)Stoffwechselkrankheiten (z.B. Schichtarbeit bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung)Chronische Magen- oder Darmleiden (z.B. Schichtarbeit bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)

Folgende weitere Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Elektroingenieur/in an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für FahrzeugtechnikIngenieur/Ingenieurin für ElektromobilitätIngenieur/Ingenieurin für Luft- und RaumfahrttechnikIngenieurinformatiker/IngenieurinformatikerinGemeinsamkeiten:elektrotechnische Geräte und Anlagen entwickelnFührungsaufgaben bei der Entwicklung technischer Produkte übernehmenKonstruktionsunterlagen erstellentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannten Besetzungsalternativen erfordern ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Elektrik Mühendisi

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Ingenieur/Ingenieurin für Elektrotechnik in Deutschland?

In Deutschland übernehmen Elektroingenieure eine entscheidende Rolle und sind für die Entwicklung und das Design elektrotechnischer Produkte verantwortlich. Diese Fachkräfte sind in verschiedenen Bereichen wie Informations- und Kommunikationstechnologien, elektrischer Energietechnik, Automatisierungstechnik oder Mikroelektronik tätig.

Ist Ingenieur/Ingenieurin für Elektrotechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Ingenieur/Ingenieurin für Elektrotechnik" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Ingenieur/Ingenieurin für Elektrotechnik qualifiziert werden?

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Elektrotechnik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Wo arbeiten Ingenieur/Ingenieurin für Elektrotechnik in Deutschland typischerweise?

Elektroingenieure und -ingenieurinnen arbeiten in erster Liniein Büroräumen in Fertigungshallenin Testlabors und an Prüfständenin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Wie hoch ist das typische Gehalt für Ingenieur/Ingenieurin für Elektrotechnik in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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