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Ingenieur/Ingenieurin für Automatisierungstechnik

Ingenieur/in - Automatisierungstechnik

Grundberuf Ingenieurwissenschaften KldB B 26124

Was ist Ingenieur/Ingenieurin für Automatisierungstechnik?

Als Ingenieur/Ingenieurin für Automatisierungstechnik in Deutschland bist du verantwortlich für die Entwicklung, Verwaltung und Überwachung von Systemen, die technische Prozesse automatisch steuern. Dieser Beruf findet Anwendung in Produktionsanlagen, Kraftwerken

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Ingenieur/Ingenieurin für Automatisierungstechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

at - Automatisierungstechnikatp magazin - Automatisierungstechnische PraxisAutomationspraxisDigital Manufacturingetz elektrotechnik + automationForschung im Ingenieurwesen. Engineering ResearchInternational Journal of Control, Automation, and Systems (IJCAS)Leitfaden ERP und Robotic Process Automation (RPA)open automationPlattform Lernende Systemerobotik UND PRODUKTIONthink ING. Netzwerk für Schüler und StudierendeVDI-Z Integrierte Produktionwir-sind-bund.de

Trends

Leasing von kollaborativen Robotern (Cobots)Kollaborative Roboter (Cobots) unterstützen Fachkräfte in der Industrie und verbessern durch Automatisierung sowohl die Produktionsgeschwindigkeit als auch die Qualität. Ihre Anschaffung kann jedoch hohe Kosten verursachen, besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Leasing-Modelle schaffen hier Abhilfe, da sie die Einstiegskosten senken und den Zugang zur Technologie erleichtern. Immer mehr Anbieter reagieren mit entsprechenden Angeboten auf das wachsende Interesse. Führungskräfte in der Industrie prüfen daher zunehmend die Optionen für Cobot-Leasing.Innovation durch WasserstoffWasserstoff, der alternativ zu fossilen Brennstoffen und Energiequellen per Elektrolyse aus Sonnen- oder Windstrom erzeugt wird, dient als Schlüsselelement der deutschen Energiewende. Er hilft dabei, den CO2-Ausstoß in Industrie und Verkehr zu verringern. In Zukunft sollen Lastwägen, Schiffe, Flugzeuge und Züge mit Wasserstoffantrieb Güter und Menschen transportieren. Grüner Wasserstoff soll u.a. auch als Rohstoff in der Chemie- und Kosmetikindustrie dienen oder zum Betreiben von Anlagen im Maschinenbau. Fach- und Führungskräfte in den entsprechenden Bereichen werden sich mit diesen Entwicklungen vertraut machen.Künstliche Intelligenz (KI) in der FertigungIn der automatisierten Fertigung sind Anlagen digital vernetzt und steuern sich teils selbst. Künstliche Intelligenz (KI) soll künftig Software- und Hardwarekomponenten in die Lage versetzen, ganz...

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeitenz.B. Durchführen von Versuchen im Prüflaborz.B. Organisieren der Arbeitsabläufe und des Personaleinsatzesz.B. Kontrollieren von geliefertem Zubehör auf einwandfreie QualitätInteresse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Erkennen und Analysieren von Funktionsstörungenz.B. Entwickeln neuer AutomatisierungssystemeInteresse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Installieren von Bauteilen anhand des Schaltplans

Arbeitsorte

Ingenieure und Ingenieurinnen der Automatisierungstechnik arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Computerräumen in Fertigungsstätten, an Produktionsanlagen und in Werkhallenin Entwicklungs- und Prüflaboratorienin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:ArbeitsvorbereitungAutomatisierungstechnik, ProzessautomatisierungBetriebsmitteleinsatz planenDigitale Automatische Kupplung - DAKElektrische AntriebstechnikElektronikEnergie-, LeistungselektronikEntwicklungFertigungstechnikInformationstechnik, ComputertechnikKonstruktionKundenberatung, -betreuungMaterialflussroboterMess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)MultimetermessungNachrichtentechnik, KommunikationstechnikProzessleittechnikQualitätsprüfung, QualitätssicherungRoboter- und HandhabungstechnikSchaltungstechnikVernetzte ProduktionssystemeWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:AlgorithmenBrennstoffzellentechnikForschungHardwareinstallation, SoftwareinstallationHybride SteuerungenInstandhaltungsmanagementKI-gestütztes Generatives DesignKundendienstLehrtätigkeit (Hochschule)Lidar-TechnologienLow Power Wide Area Network - LP-WANMethodenentwicklungMikrocomputer-, MikroprozessortechnikMikroelektronikMikrosystemtechnikProblemlösungsmethode 5WProjektmanagementQualitätsmanagementSPS-Programmierung, SPS-TechnikTechnische MechanikVirtual PrototypingWartungs- und InstandhaltungsroboterWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Betriebssysteme"Kompetenzgruppe "CAD-/CAM-Anwendungen"Kompetenzgruppe "Netzwerktechnik"Kompetenzgruppe "Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS-Software)"

Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Ingenieure und Ingenieurinnen für Automatisierungstechnik ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:3-D-Druck (z.B. Anlagen für die additive Fertigung konstruieren und optimieren)3-D-Laserscanning (z.B. Mess- und Prüfverfahren für automatisierte Systeme entwickeln)3-D-Simulation (z.B. Produktionssysteme simulieren und entwickeln)6G-Technologie (z.B. die Integrationsmöglichkeiten von 6G-Technologie in automatisierten Systemen erforschen)Aktorik (z.B. Aktoren in automatisierte Systeme einplanen)Apps für Überwachung der Produktionsprozesse (z.B. vernetzte Produktionssysteme überwachen)Augmented Reality Operation (z.B. an der Entwicklung von Programmen für Augmented Reality Operations mitarbeiten)Automatische Identifizierung - Auto-ID (z.B. RFID-Identifikationssysteme für die Fertigungsautomatisierung entwickeln)Automatische optische Inspektion - AOI (z.B. optische Prüfsysteme für die Qualitätssicherung industrieller Erzeugnisse entwickeln)Collaborative Robots - Cobots (z.B. Cobots in Fertigungsprozesse einplanen)Computer-Aided Manufacturing - CAM (z.B. Regel- und Steuerungsprogramme für automatisierte Systeme erstellen)Connected Buildings (z.B. Komponenten und Steuerungssoftware für Gebäudeautomationssysteme entwickeln)Digitaler Zwilling (z.B. automatisierte Systeme mithilfe eines virtuellen Abbild...

Arbeitssituation

Ingenieure und Ingenieurinnen für Automatisierungstechnik übernehmen eigenverantwortlich technische, organisatorische oder betriebswirtschaftliche Aufgaben bei der Neuentwicklung, Optimierung, Fertigung oder Instandhaltung elektronischer Produkte und Anlagen. Dazu benötigen sie eine sorgfältige Arbeitsweise, technisches Verständnis, analytisches und betriebswirtschaftliches Denken. Wenn Störungen an Produktionsanlagen zu beheben sind, müssen sie rasch und entschieden reagieren. Führen sie ein Team, motivieren sie ihre Mitarbeiter/innen und koordinieren deren Zusammenarbeit. Dabei sind kommunikative Fähigkeiten und Durchsetzungsvermögen erforderlich, im Kundengespräch Verhandlungsgeschick. Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen sind z.B. im Rahmen internationaler Projekte gefragt. Bei Tätigkeiten im Vertrieb sind Ingenieure und Ingenieurinnen für Automatisierungstechnik viel unterwegs, auch im Ausland. Häufig sind sie im Büro am Computer tätig, z.B. wenn sie Entwürfe, Konstruktionszeichnungen oder Angebote erstellen. Sie optimieren und setzen Anlagen der Automatisierungstechnik instand. In Testlabors und an Prüfständen kontrollieren sie z.B. die Funktion produzierter Teile und stellen somit die Qualität sicher. Bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung richtet sich ihre Arbeitszeit nach den Produktionsrhythmen des jeweiligen Betriebs, sodass auch Schichtarbeit anfallen kann.

Existenzgründung

Ingenieure und Ingenieurinnen für Automatisierungstechnik können z.B. in folgenden Bereichen freiberuflich arbeiten:mit einem eigenen Ingenieurbüro, z.B. in den Bereichen Entwicklung, Projektierung, Service oder Konstruktionals Gutachter/inals Sachverständige/rals Beratende/r Ingenieur/inInformationen zur Existenzgründung z.B. durch:Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

Elektrische Anlagen und BauteileHerstellung von Elektromotoren und GeneratorenHerstellung von Transformatoren und StromrichternHerstellung von elektronischen BauelementenHerstellung von elektrischen HaushaltsgerätenHerstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten, z.B. von elektronischen Stellwerken für den BahnverkehrElektroinstallationElektroinstallationAutomatisierungstechnikHerstellung von elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und VorrichtungenInformations-, TelekommunikationstechnikHerstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von Datenverarbeitungsgeräten und peripheren GerätenReparatur und Instandhaltung von Datenverarbeitungs- und TelekommunikationsgerätenTelekommunikationSonstige Telekommunikation a. n. g., z.B. Betreiber von Fest- oder MobilfunknetzenMaschinenbau, WerkzeugbauHerstellung von WerkzeugmaschinenHerstellung von nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen, hier: Maschinen für die Erzeugung und Nutzung von mechanischer EnergieInstallation von Industriemaschinen und -ausrüstungen, hier: von industriellen ProzesssteuerungseinrichtungenLuft-, RaumfahrzeugeLuft- und Raumfahrzeugbau für zivile ZweckeKraftfahrzeugeHerstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren, insbesondere im Bereich der FahrzeugelektronikHerstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für KraftwagenHerstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Z...

Zugang zur Tätigkeit

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Automatisierungstechnik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Zugangsstudienfächer

Automatisierungstechnik (grundständig)Automatisierungstechnik (weiterführend)

Arbeitsbereiche/Branchen

Ingenieure und Ingenieurinnen für Automatisierungstechnik finden Beschäftigung in erster Linie in Betrieben der Elektroindustrie, des Maschinen- und Fahrzeugbaus und der Energieversorgungbei Rundfunkveranstaltern z.B. im Bereich der Sendetechnik bei Herstellern von Computern oder elektromedizinischen Gerätenin Ingenieurbüros und bei SoftwareanbieternDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auch an Krankenhäusern (z.B. im Bereich Haustechnik)

Tätigkeitsbezeichnungen

Ingenieur/in - AutomatisierungstechnikAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeAutomatisierungsingenieur/inIngenieur/in - Elektro-/AutomatisierungstechnikAbweichende Berufsbezeichnungen der ehemaligen DDRDiplom Ingenieur (Uni)/ Diplom Ingenieurin (Uni) - Fachrichtung Elektrotechnik/Elektronik - Alle FachrichtungenDiplom Ingenieur (Uni)/ Diplom Ingenieurin (Uni) - Fachrichtung Schwachstromtechnik (Regelungstechnik)Berufsbezeichnung in englischer SpracheAutomation engineer (m/f)Berufsbezeichnungen in französischer SpracheIngénieur/Ingénieure automaticienIngénieur/Ingénieure en automatismeIngénieur/Ingénieure électricien automaticien

Sonstige Zugangsbedingungen

Hinweis zum Führen von Berufsbezeichnungen:Die Bezeichnung "Ingenieur" bzw. "Ingenieurin" ist geschützt.Um den gesetzlich geschützten Titel "Beratender Ingenieur" bzw. "Beratende Ingenieurin" führen zu können, sind mehrjährige Fachpraxis, die Mitgliedschaft in einer Länderingenieurkammer und die Eintragung in die dortige Liste der Beratenden Ingenieure und Ingenieurinnen Voraussetzung.

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft, engagiert und zeitlich flexibel die Reparatur und Wartung von automatisierten Systemen beim Kunden sicherzustellen)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. Beharrlichkeit zeigen bei aufwendiger, langwieriger Fehlersuche; Durchführen von langwierigen Angebotsverhandlungen im Vertrieb von automatisierten Systemen)Sorgfalt (z.B. sorgfältiges Durchführen von Daten- und Fehleranalysen in Prozessleitsystemen)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Auslegen und Dimensionieren von Bauteilen und Baugruppen der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik)Kreativität (z.B. Einfallsreichtum bei der Entwicklung von Prototypen sowie beim Erstellen von Konstruktionsentwürfen)Lernbereitschaft (z.B. sich auf dem Laufenden halten über neue CAD-, CAE-, CAM-Anwendungen oder Simulationsprogramme)

Die Tätigkeit im Überblick

Ingenieure und Ingenieurinnen für Automatisierungstechnik entwickeln, betreuen und überwachen Systeme, die technische Prozesse automatisch steuern. Sie sind zudem in Montage, Inbetriebnahme, Produktentwicklung, Vertrieb, Kundenberatung, Arbeitsvorbereitung, Qualitätssicherung und Betriebsorganisation tätig.

Stellen- und Bewerberbörsen

BIngK Bundesingenieurkammerget in (Engineering)Hollabrunner Technik LeistungszentrumIndustryArenainformatik-personal.deingenieur.deingenieur1.deingenieurwebJustEngineersNetMarkt&Technik Job

Verbände und Organisationen

Arbeitgeberverband GesamtmetallBerufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse BG ETEMBundesingenieurkammer (BIngK) Bundesgemeinschaft der Ingenieure e.V.Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA)Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V. (GFaI)IG Metall (IGM)VDI/VDE-Gesellschaft Mess- und Automatisierungstechnik (GMA)Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)ZVEI Elektro-und Digitalindustrie

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Verantwortung für Personen (z.B. Mitarbeiter/innen anleiten und führen)Kundenkontakt (z.B. im Vertrieb: Kunden von den Produkten der Firma überzeugen)häufige Abwesenheit vom Wohnort (bei der Installation automatisierungstechnischer Anlagen beim Kunden vor Ort)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Anlagen der Automatisierungstechnik)Bildschirmarbeit (z.B. an computerunterstützten Arbeitsplätzen mit CAD-, CAM-, CAE-, CIM-Systemen)Arbeit in BüroräumenArbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (in Produktions- und Fertigungsstätten)Arbeit im Laborunregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. sich im Kundendienst und bei der Instandhaltung an die Terminvorstellung der Kunden anpassen)Schichtarbeit (bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung: Arbeitszeit entsprechend den Produktionsrhythmen des Betriebes)

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Einkauf, BeschaffungEinkäufer/EinkäuferinLeiter/Leiterin des EinkaufsGutachter-, SachverständigentätigkeitElektrotechniksachverständiger/ElektrotechniksachverständigeLager-, Materialwirtschaft, LogistikLeiter/Leiterin für LogistikLeiter/Leiterin - MaterialwirtschaftSupply-Chain-Manager/Supply-Chain-ManagerinLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinManagement, UnternehmensführungBetriebsleiter/Betriebsleiterin - technischMechatronik, AutomatisierungstechnikSPS-Ingenieur/SPS-IngenieurinProduktionsplanung, -steuerungArbeitsplanungsingenieur/ArbeitsplanungsingenieurinArbeitsvorbereiter/ArbeitsvorbereiterinLeiter/Leiterin in der ArbeitsvorbereitungLeiter/Leiterin in der Produktion und FertigungProduktionsingenieur/ProduktionsingenieurinSmart-Factory-Manager/Smart-Factory-ManagerinRoboterprogrammierer/RoboterprogrammiererinQualitätssicherung, -managementLeiter/Leiterin im QualitätsmanagementQualitätsingenieur/QualitätsingenieurinQualitätsmanager/QualitätsmanagerinSystemtester im Bereich Elektrotechnik/Systemtesterin im Bereich ElektrotechnikCE-Beauftragter/CE-BeauftragteFMEA-Moderator/FMEA-ModeratorinLeiter/Leiterin in der QualitätssicherungTechnisches Zeichnen, CAD, KonstruktionBerechnungsingenieur/BerechnungsingenieurinKonstruktionsingenieur/KonstruktionsingenieurinNormungsexperte/NormungsexpertinVerfahrens-, ProduktentwicklungApplication...

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Produkte, z.B.: automatisierte sowie ggf. digital vernetzte Systeme für die industrielle Serienfertigung Technische Geräte, Systeme und Anlagen, z.B.: Cobots, Systeme der Mess-, Steuerungs-, Regelungs- und Automatisierungstechnik, ggf. Anlagen für die Additive Fertigung (3-D-Druck)Bauteile und -elemente, z.B.: Sensoren, Regler, elektrische, elektronische, hydraulische oder pneumatische Bauelemente Software, z.B.: CAD-, CAE-, CIM- und CAM-Anwendungen, Software zum Entwurf neuer Schaltungen, Simulationsprogramme, ggf. Machine-Learning-AnwendungenUnterlagen, z.B.: Schalt- und Materialpläne, Stücklisten, Pflichtenhefte, Entwürfe, Konstruktionszeichnungen, Kalkulationsunterlagen, Terminpläne, RechtsvorschriftenBüroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Ingenieure und Ingenieurinnen für Automatisierungstechnik planen, entwickeln und realisieren Automatisierungssysteme für Produktionsanlagen, Kraftwerke, Gebäude oder Verkehrswege. Sie begleiten Projekte von der Planung über Montage bis zur Inbetriebnahme und entwickeln Hard- und Softwarekomponenten, sodass alle Systeme reibungslos zusammenarbeiten. In der Qualitätssicherung erstellen sie Prüfverfahren, kontrollieren Ergebnisse und führen Fehleranalysen durch. In der Betriebsorganisation planen sie den Einsatz von Mitarbeitern, überwachen Budgets und leiten Teams. Im Kundenservice und Vertrieb führen sie Schulungen durch, beraten Unternehmen und erstellen Angebote.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Automatisierungstechnik, Steuerungs- und Regelungstechnik, Fertigungstechnik, Verfahrenstechnik).

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Aufstiegsweiterbildung, speziell konzipiert für Hochschulabsolventen, baut auf vorhandenen Qualifikationen auf. Sie bietet die Möglichkeit, das Kompetenzprofil zu erweitern und Karrierechancen auszubauen (z.B. durch eine Weiterbildung als REFA-Ingenieur/in für Industrial Engineering).Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Automatisierungstechnik , Mechatronik oder Robotik, Autonome Systeme.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

Entwicklung und Versuch Labormuster, Prototypen und Versuchseinrichtungen herstellen und erproben Software entwickeln und anpassen, z.T. auch komplexe Algorithmen für digital vernetzte Systeme entwickelnneue Automatisierungssysteme entwickeln, z.B. auch vernetzte Produktionssysteme Prototypen unter unterschiedlichen Umwelt- und Betriebsbedingungen sowie unterschiedliche Werkstoffe testen Schaltpläne in Leiterplattenlayouts umsetzen Leiterplattenlayouts entflechten, meist an CAD-Anlagen und anderen rechnergestützten Entwurfsanlagen technische Designs an Baugruppenträgern und Schaltschränken ausarbeiten, Werkstoffe auswählen Planung und Projektierung ggf. vorhandene Mess- und Regeleinrichtungen erfassen und in das zu erstellende Konzept einbauen Überschlagsberechnungen zur Auslegung und Dimensionierung von Reglern, Leitungen, Messfühlern und anderen Bauteilen und Baugruppen der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik erstellen zeitlichen Projektaufwand ermitteln Pflichtenheft anfertigen vorlagefähige Unterlagen zur Präsentation erstellen Zulassungs- und Anerkennungsverfahren z.B. für Bauteile und Anlagen der Automatisierungstechnik durch Prüfstellen wie das VDE-Prüf- und Zertifizierungsinstitut beantragen und betreibenFertigung und Montage Arbeitsablauf organisieren, Mitarbeiter/innen einteilen, Arbeitsmaterialien bereitstellen Betriebsstörungen beseitigen komplizierte und auftragsspezifische Endmontagen ausführen Bedienungspersonal einweisen, Gerätebenutzer/innen unterweisen u...

Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)

Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in für Automatisierungstechnik an:Tätigkeitsfeld SoftwareentwicklungKI-EngineerGemeinsamkeiten:automatisierte Verfahren entwickeln und projektierenMethoden und Verfahren der Künstlichen Intelligenz anwendenTätigkeitsfeld Technische Vernetzung, NetzwerkdesignIngenieur/Ingenieurin für Informations-, KommunikationstechnikIngenieur/Ingenieurin für technische InformatikGemeinsamkeiten:digital vernetzte Systeme entwickeln, anpassen und überwachenFührungsaufgaben bei der Entwicklung vernetzter Produktionssysteme übernehmenSchaltpläne und Konstruktionszeichnungen erstellenTätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für ElektrotechnikIngenieur/Ingenieurin für EnergietechnikIngenieur/Ingenieurin für FahrzeugelektronikIngenieur/Ingenieurin für FahrzeugtechnikIngenieur/Ingenieurin für Luft- und RaumfahrttechnikIngenieur/Ingenieurin für FeinwerktechnikIngenieur/Ingenieurin für SensortechnikIngenieur/Ingenieurin für VerfahrenstechnikIngenieurinformatiker/IngenieurinformatikerinWirtschaftsingenieur/WirtschaftsingenieurinGemeinsamkeiten:Maschinen und Anlagen entwickelnFührungsaufgaben bei der Entwicklung technischer Produkte übernehmenKonstruktionsunterlagen erstellentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?Ingenieure und Ingenieurinnen für Automatisierungstechnik entwickeln und betreuen Systeme, die technische Prozesse automatisch steuern und regeln. Sie leiten die Montage und Inbetriebnahme und überwachen den Betrieb der Anlagen. Daneben sind sie in Produktentwicklung und Vertrieb, in der technischen Kundenberatung, der Arbeitsvorbereitung und Qualitätssicherung sowie in der Betriebsorganisation tätig.Automatisierungssysteme entwickeln und betreuenVon der Robotik über die Fahrzeugtechnik bis bis hin zu vernetzten Produktionssystemen: Die Ingenieure und Ingenieurinnen lösen komplexe Aufgaben in verschiedenen Bereichen, in denen Automatisierungstechnik zum Einsatz kommt. In der Entwicklungsabteilung erstellen sie Labormuster und Prototypen. Dabei setzen sie auch Bauteile und Werkstoffe im Nanobereich ein. Sie legen die Gesamtkonzeption z.B. für eine Fertigungsanlage fest, berechnen und konstruieren die Anlage, entwickeln und programmieren die nötige Software, z.T. einschließlich komplexer Algorithmen für digital vernetzte Produktionsabläufe. Zudem erstellen sie ein Pflichtenheft, in dem alle Details der Anlage sowie deren Funktionen beschrieben werden. Auch die Materialzufuhr und der Werkstücktransport müssen geplant und aufeinander abgestimmt werden. Wenn es um die Zulassung oder Anerkennung z.B. von Bauteilen und Anlagen der Automatisierungstechnik geht, arbeiten sie auch mit Prüfstellen wie dem VDE-Prüf- und Zertifizierungsinstitut zusammen. Um den Herausforderu...

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitennumerisches (rechnerisches) Denken (z.B. Erstellen von Überschlagsberechnungen zur Auslegung und Dimensionierung von Bauteilen und Baugruppen der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik)figural-räumliches Denken (z.B. Konstruieren automatisierter Systeme mit CAD-Technik)Technisches Verständnis (z.B. Verstehen automatisierter Systeme bei der Neuentwicklung, Optimierung und Fertigung elektronischer Produkte und Anlagen; Durchführen von Daten- und Fehleranalysen)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Planen von Automatisierungssystemen; Planen und Organisieren von Arbeitsabläufen, Materialzufuhr und Werkstücktransport)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von elektrischen Größen wie Widerständen, Stromstärken und Kapazitäten für die Fertigung automatisierter Systeme etwa in der Fahrzeugtechnik)

Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit

Ingenieurrecht der einzelnen Bundesländer Die Länderregelungen orientieren sich am Musteringenieur(kammer)gesetz (Stand: 18.11.2003, beschlossen von der Wirtschaftsministerkonferenz am 10./11.12.2003), geändert durch Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz vom 26./27.06.2018Gleichwertigkeit ausländischer BerufsqualifikationenRichtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vom 30.09.2005 (ABl. EU L 255, S. 22), zuletzt geändert durch Delegierten Beschluss (EU) 2025/2187 vom 30.07.2025 (ABl. EU L 2187, S. 1)

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Baugruppen der elektrischen Steuerungs- und Regelungstechnik montieren)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Funktionstests an kleinteiligen und empfindlichen Baugruppen durchführen)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. am Bildschirm mit CAD-, CAM-, CAE- und CIM-Systemen arbeiten)Farbsehvermögen (z.B. bei der Fehleranalyse farbige Kennzeichnungen an Bauteilen erkennen)Räumliches Sehvermögen (z.B. automatisierte Fertigungssysteme konstruieren und erproben)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Kundenanfragen zur Bedienung elektronischer Anlagen verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in für Automatisierungstechnik an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Ingenieur/Ingenieurin für MechatronikIngenieur/Ingenieurin für Robotik, Autonome SystemeIngenieur/Ingenieurin für Systems Engineeringfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):CE-Beauftragter/CE-BeauftragteResident EngineerSmart-Factory-Manager/Smart-Factory-ManagerinSPS-Ingenieur/SPS-IngenieurinSystemtester im Bereich Elektrotechnik/Systemtesterin im Bereich Elektrotechnikin angrenzenden Berufen:Ingenieur/Ingenieurin für Technische Kybernetikmit niedrigerem Qualifikationsniveau:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik Schwerpunkt Automatisierungstechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrich...

Anerkennung von ausländischen Qualifikationen

Die Tätigkeit unter der Bezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" ist gemäß den landesrechtlichen Ingenieurkammergesetzen reglementiert.Um auf dem deutschen Arbeitsmarkt tätig zu werden, ist für Ingenieure und Ingenieurinnen mit ausländischer Berufsqualifikation grundsätzlich keine berufliche Anerkennung erforderlich. Ohne Gleichwertigkeitsbescheinigung darf jedoch nicht die Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" geführt werden.Hierfür muss die Gleichwertigkeit der ausländischen Berufsqualifikationen mit dem deutschen Abschluss durch die zuständige Stelle festgestellt werden.Zuständige Stellen sind z.B. Länderingenieurkammern, Regierungspräsidien oder Bezirksregierungen. Bei der Suche nach der zuständigen Stelle für die berufliche Anerkennung helfen der Anerkennungs-Finder und die Fachstelle Beratung und Qualifizierung des IQ-Netzwerks weiter.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Baugruppen der elektrischen Steuerungs- und Regelungstechnik montieren)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. Funktionstests an kleinteiligen und empfindlichen Baugruppen durchführen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. am Bildschirm mit CAD-, CAM-, CAE- und CIM-Systemen arbeiten)Farbsinnstörungen (z.B. bei der Fehleranalyse farbige Kennzeichnungen an Bauteilen erkennen)Fehlendes/gestörtes räumliches Sehvermögen (z.B. automatisierte Fertigungssysteme konstruieren und erproben)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Kundenanfragen zur Bedienung elektronischer Anlagen verstehen)Stoffwechselkrankheiten (z.B. Schichtarbeit bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung)Chronische Magen- oder Darmleiden (z.B. Schichtarbeit bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung mögl...

Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)

Folgende weitere Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in für Automatisierungstechnik an:Tätigkeitsfeld SoftwareentwicklungKI-EngineerGemeinsamkeiten:automatisierte Verfahren entwickeln und projektierenMethoden und Verfahren der Künstlichen Intelligenz anwendenTätigkeitsfeld Technische Vernetzung, NetzwerkdesignIngenieur/Ingenieurin für Informations-, KommunikationstechnikIngenieur/Ingenieurin für technische InformatikGemeinsamkeiten:digital vernetzte Systeme entwickeln, anpassen und überwachenFührungsaufgaben bei der Entwicklung vernetzter Produktionssysteme übernehmenSchaltpläne und Konstruktionszeichnungen erstellenTätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für ElektrotechnikIngenieur/Ingenieurin für FahrzeugelektronikIngenieur/Ingenieurin für Luft- und RaumfahrttechnikIngenieur/Ingenieurin für FeinwerktechnikIngenieurinformatiker/IngenieurinformatikerinGemeinsamkeiten:Maschinen und Anlagen entwickelnFührungsaufgaben bei der Entwicklung technischer Produkte übernehmenKonstruktionsunterlagen erstellentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannten Besetzungsalternativen erfordern ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Ingenieur/Ingenieurin für Automatisierungstechnik

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Ingenieur/Ingenieurin für Automatisierungstechnik in Deutschland?

Als Ingenieur/Ingenieurin für Automatisierungstechnik in Deutschland bist du verantwortlich für die Entwicklung, Verwaltung und Überwachung von Systemen, die technische Prozesse automatisch steuern. Dieser Beruf findet Anwendung in Produktionsanlagen, Kraftwerken

Ist Ingenieur/Ingenieurin für Automatisierungstechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Ingenieur/Ingenieurin für Automatisierungstechnik" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Ingenieur/Ingenieurin für Automatisierungstechnik qualifiziert werden?

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Automatisierungstechnik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Wo arbeiten Ingenieur/Ingenieurin für Automatisierungstechnik in Deutschland typischerweise?

Ingenieure und Ingenieurinnen der Automatisierungstechnik arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Computerräumen in Fertigungsstätten, an Produktionsanlagen und in Werkhallenin Entwicklungs- und Prüflaboratorienin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Wie hoch ist das typische Gehalt für Ingenieur/Ingenieurin für Automatisierungstechnik in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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