Zum Inhalt springen

Ingenieur/Ingenieurin für Angewandte Mechanik

Ingenieur/in - Angewandte Mechanik

Grundberuf Ingenieurwissenschaften KldB B 25104

Was ist Uygulamalı Mekanik Mühendisi?

Ingenieure/Ingenieurinnen für Angewandte Mechanik in Deutschland sind Spezialisten, die Maschinen, Geräte und einzelne Komponenten entwerfen, entwickeln und konstruieren. Fachkräfte in diesem Beruf befassen sich insbesondere mit mechanischen Problemen wie Kraftübertragung, Haltbarkeit und Bewegungsfunktionen; sie nutzen wissenschaftliche Prinzipien und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse, um die Funktionsweise komplexer Systeme zu optimieren.

Ingenieure in diesem Bereich spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Optimierung von Maschinen und Geräten. Zu ihren Aufgaben gehören die Berechnung mechanischer Kräfte, die Auswahl geeigneter Materialien und Designs sowie die Entwicklung von Komponenten mithilfe von computergestützten Konstruktions- (CAD) und Zeichen-Systemen. Darüber hinaus gehört es zu ihren Verantwortlichkeiten, das Verhalten von Prototypen hinsichtlich Vibration, Kollision oder Temperatur zu testen, sowie Produktionsprozesse zu planen, zu steuern und zu überwachen. Sie können auch in Bereichen wie Qualitätssicherung, Kundendienst oder technischer Beratung tätig sein. Ihre Arbeitsumgebungen sind in der Regel sehr vielfältige industrielle Umgebungen wie Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, Produktionsstätten, Qualitätskontrolleinheiten oder Kundendienst und Anwendungsberatung.

Um in Deutschland Ingenieur/Ingenieurin für Angewandte Mechanik zu werden, ist in der Regel ein Hochschulstudium (Studium) erforderlich. Dies umfasst Studiengänge wie Maschinenbau, Angewandte Mechanik oder ein verwandtes Ingenieur-

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Ingenieur/Ingenieurin für Angewandte Mechanik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

[me] - Mechatronik & EngineeringA&D Automation und Digitalisierungat - AutomatisierungstechnikDeutsche Akademie der TechnikwissenschaftenForschung im Ingenieurwesen. Engineering ResearchIndustrielle AutomationIndustryArena - Business Netzwerk der Fertigungsindustrieingenieur.deMaschinenbau in Zahl und BildPlattform Industrie 4.0Smart Services im Maschinen- und Anlagenbauthink ING. Netzwerk für Schüler und StudierendeVDI nachrichtenVDI-Z Integrierte ProduktionZAMM - Journal of Applied Mathematics and Mechanics / Zeitschrift für Angewandte Mathematik und Mechanik

Trends

Leasing von kollaborativen Robotern (Cobots)Kollaborative Roboter (Cobots) unterstützen Fachkräfte in der Industrie und verbessern durch Automatisierung sowohl die Produktionsgeschwindigkeit als auch die Qualität. Ihre Anschaffung kann jedoch hohe Kosten verursachen, besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Leasing-Modelle schaffen hier Abhilfe, da sie die Einstiegskosten senken und den Zugang zur Technologie erleichtern. Immer mehr Anbieter reagieren mit entsprechenden Angeboten auf das wachsende Interesse. Führungskräfte in der Industrie prüfen daher zunehmend die Optionen für Cobot-Leasing.Künstliche Intelligenz (KI) in der FertigungIn der automatisierten Fertigung sind Anlagen digital vernetzt und steuern sich teils selbst. Künstliche Intelligenz (KI) soll künftig Software- und Hardwarekomponenten in die Lage versetzen, ganze Produktionsprozesse eigenständig zu lenken - von der Inbetriebnahme bis zum Umbau großer Produktionsstätten. Fach- und Führungskräfte werden sich mit diesen Entwicklungen vertraut machen.3-D-Druck im Maschinen- und WerkzeugbauIn den nächsten Jahren wird die Additive Fertigung (3-D-Druck) auch im Maschinen- und Werkzeugbau vermehrt eingesetzt. 3-D-Druck ermöglicht die Herstellung von Objekten durch das schichtweise Auftragen von Materialien auf Basis digitaler Informationen. Eingesetzt wird diese Methode bei der Herstellung z.B. von Prototypen, von Ersatz- oder Sonderteilen und von verschiedenen Werkzeugen, z.B. Spritz- und Druckgusswerkze...

Interessen

Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeitenz.B. Durchführen von Probeläufen mit neuen Produktenz.B. Prüfen der Verwendbarkeit von Normteilenz.B. Überwachen des FertigungsprozessesInteresse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Entwickeln neuer und verbesserter Fertigungsverfahrenz.B. Ermitteln von dynamischen und statischen BelastungenInteresse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Konstruieren mechanischer Bauteile

Arbeitsorte

Ingenieure und Ingenieurinnen für Angewandte Mechanik arbeiten in erster Liniein Büroräumen in Werkhallen und Werkstättenin Testlabors in BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Kompetenzen

Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:ArbeitsvorbereitungBetriebsmitteleinsatz planenEntwicklungFertigungstechnikKonstruktionKundendienstMaschinentechnikMathematikProjektierungTechnische MechanikTechnische PhysikThermodynamikWerkstofftechnikWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Automatisierungstechnik, ProzessautomatisierungCAD (Computer Aided Design)-Systeme anwendenCIM-Systeme anwendenCNC-Kenntnisse, CNC-ProgrammierenComputer-Aided Manufacturing - CAMElektromaschinenbauElektronikElektrotechnikFertigungs-, AuftragssteuerungForschungHydraulikInstandhaltungsmanagementKalkulationLehrtätigkeit (Hochschule)MechatronikMess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)PneumatikProjektmanagementQualitätsmanagementSPS-Programmierung, SPS-TechnikWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "CAD-/CAM-Anwendungen"

Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Ingenieure und Ingenieurinnen für angewandte Mechanik ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:3-D-Druck (z.B. Prototypen von Maschinen und Bauteilen entwickeln)3-D-Laserscanning (z.B. Verfahren für die Qualitätssicherung entwickeln)3-D-Simulation (z.B. Simulationssoftware für Maschinen entwickeln)Aktorik (z.B. Aktoren in Baugruppen einplanen)Apps für Überwachung der Produktionsprozesse (z.B. vernetzte Fertigungseinrichtungen überwachen)Augmented Reality Operation (z.B. an der Entwicklung von Programmen für Augmented Reality Operations mitarbeiten)Automatische Identifizierung - Auto-ID (z.B. Identifikationsverfahren wie Barcode- oder RFID-Technik für die Produktionssteuerung nutzen)Automatische optische Inspektion - AOI (z.B. optische Prüfsysteme für die Qualitätssicherung industrieller Erzeugnisse entwickeln)Collaborative Robots - Cobots (z.B. Cobots in Fertigungsprozesse einplanen)Computer-Aided Manufacturing - CAM (z.B. Regel- und Steuerungsprogramme für Maschinen und Anlagen erstellen)Digitaler Zwilling (z.B. Produktionsabläufe mithilfe eines virtuellen Abbilds optimieren)Dokumentenmanagementsysteme - DMS (z.B. Materialpläne, Maschineneinsatzpläne, Entwürfe, Konstruktionszeichnungen und Testprotokolle digital verwalten)Echtzeitdatensysteme (z.B. Fertigungseinrichtungen mithilfe der Auswertu...

Arbeitssituation

Ingenieure und Ingenieurinnen für angewandte Mechanik übernehmen eigenverantwortlich technische, organisatorische oder betriebswirtschaftliche Aufgaben bei der Neuentwicklung, Optimierung oder Fertigung von Maschinen, Apparaten oder Einzelbauteilen. Dazu benötigen sie eine sorgfältige Arbeitsweise, technisches Verständnis, analytisches und betriebswirtschaftliches Denken. Wenn Störungen an Produktionsanlagen zu beheben sind, müssen sie rasch und entschieden reagieren. Führen sie ein Team, motivieren sie ihre Mitarbeiter/innen und koordinieren deren Zusammenarbeit. Dabei sind kommunikative Fähigkeiten und Durchsetzungsvermögen erforderlich, im Kundengespräch Verhandlungsgeschick. Fremdsprachenkenntnisse und interkulturelle Kompetenzen sind z.B. im Rahmen internationaler Projekte gefragt. Bei Tätigkeiten im Vertrieb sind Ingenieure und Ingenieurinnen für angewandte Mechanik viel unterwegs, auch im Ausland.Häufig sind Ingenieure und Ingenieurinnen für angewandte Mechanik im Büro am Computer tätig, z.B. wenn sie Entwürfe, Konstruktionszeichnungen oder Angebote erstellen. Sie arbeiten mit technischen Maschinen und Anlagen, z.B. mit Fertigungsanlagen. In Testlabors und an Prüfständen kontrollieren sie z.B. die Funktion produzierter Maschinenteile und stellen somit die Qualität sicher. Bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung richtet sich ihre Arbeitszeit nach den Produktionsrhythmen des jeweiligen Betriebs, sodass auch Schichtarbeit anfallen kann.

Existenzgründung

Ingenieure und Ingenieurinnen für angewandte Mechanik können z.B. in folgenden Bereichen freiberuflich arbeiten:mit einem Ingenieurbüro für Beratungs-, Planungs-, Projektierungs- oder Konstruktionsdienstleistungenals Beratende/r Ingenieur/inals Gutachter/inals Sachverständige/rInformationen zur Existenzgründung z.B. durch:Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

KraftfahrzeugeHerstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für KraftwagenZweiräderHerstellung von KrafträdernSchiffe, BooteSchiff- und BootsbauSchienenfahrzeugeHerstellung von Lokomotiven und anderen SchienenfahrzeugenLuft-, RaumfahrzeugeLuft- und RaumfahrzeugbauMedizinische Technik, Orthopädie, ZahntechnikHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von medizinischen und zahnmedizinischen Apparaten und Materialien a. n. g.Feinmechanik, OptikHerstellung von nicht elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und VorrichtungenHerstellung von optischen und fotografischen Instrumenten und GerätenHerstellung von PrüfmaschinenMaschinenbau, WerkzeugbauHerstellung von Büromaschinen, ohne Datenverarbeitungsgeräte und periphere GeräteHerstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen a. n. g., z.B. Waagen, Warenautomaten, KühlaggregateHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und AntriebselementenHerstellung von WerkzeugmaschinenHerstellung von land- und forstwirtschaftlichen MaschinenHerstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige, z.B. für die Nahrungsmittel-, Textil- oder PapierindustrieAutomatisierungstechnikHerstellung von elektrischen Mess-, Kontroll-, Navigations- u. ä. Instrumenten und Vorrichtungen, z.B. elektrische Präzisionswaagen, Strahlungsdetektoren, GeschwindigkeitsmesserInformations-, TelekommunikationstechnikHerstellung von Datenverarbeitungsge...

Zugang zur Tätigkeit

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Mechanik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Zugangsstudienfächer

Mechanik (grundständig)Mechanik (weiterführend)

Arbeitsbereiche/Branchen

Ingenieure und Ingenieurinnen für Angewandte Mechanik finden Beschäftigung in Betrieben des Fahrzeugbaus, z.B. in der Automobilindustrie oder der Luft- und Raumfahrt, und des Maschinen- und Anlagenbausbei Herstellern von medizintechnischen Gerätenim Bauwesen in Softwarehäusernin Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen

Tätigkeitsbezeichnungen

Ingenieur/in - Angewandte MechanikAbweichende Berufsbezeichnung der ehemaligen DDRDiplom-Ingenieur/Diplom-Ingenieurin (Uni) Fachrichtung Angewandte MechanikBerufsbezeichnung in englischer SpracheMechanical engineer (m/f)Berufsbezeichnungen in französischer SpracheIngénieur mécanicien/Ingénieure mécanicienneIngénieur/Ingénieure - mécanique

Sonstige Zugangsbedingungen

Hinweis zum Führen von Berufsbezeichnungen:Die Bezeichnung "Ingenieur" bzw. "Ingenieurin" ist geschützt.Um den gesetzlich geschützten Titel "Beratender Ingenieur" bzw. "Beratende Ingenieurin" führen zu können, sind mehrjährige Fachpraxis, die Mitgliedschaft in einer Länderingenieurkammer und die Eintragung in die dortige Liste der Beratenden Ingenieure und Ingenieurinnen Voraussetzung.

Arbeits- und Sozialverhalten

Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft, engagiert und zeitlich flexibel Kunden bei auftretenden Problemen während der Anwendung von Maschinen, Apparaten und Anlagen beraten)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. Beharrlichkeit zeigen bei aufwendiger, langwieriger Fehlersuche; Durchführen von langwierigen Angebotsverhandlungen im Vertrieb von Maschinen, Apparaten und Anlagen)Sorgfalt (z.B. gewissenhaftes Berechnen statischer und dynamischer Belastungen von Bauteilen)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Ausarbeiten neuer Methoden und Verfahren für die Entwicklung von Produktionsanlagen)Kreativität (z.B. Einfallsreichtum bei der Entwicklung von Verfahrens- und Produktideen sowie beim Erstellen von Konstruktionsentwürfen)Lernbereitschaft (z.B. sich auf dem Laufenden halten über neue CAD-, CAM-, CAQ-Anwendungen oder Simulationsprogramme)

Die Tätigkeit im Überblick

Ingenieure und Ingenieurinnen für angewandte Mechanik planen, entwerfen und konstruieren Maschinen, Apparate sowie Einzelbauteile. Dabei beschäftigen sie sich speziell mit Problemen der Kraftübertragung, Festigkeit und Bewegungsfunktionen.

Stellen- und Bewerberbörsen

BIngK Bundesingenieurkammerget in (Engineering)Hollabrunner Technik LeistungszentrumIndustryArenaingenieur.deingenieur1.deingenieurwebJustEngineersNetMarkt&Technik Job

Verbände und Organisationen

Arbeitgeberverband GesamtmetallBerufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM)Bundesingenieurkammer (BIngK) Bundesgemeinschaft der Ingenieure e.V.Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Gesellschaft zur Förderung angewandter Informatik e.V. (GFaI)IG Metall (IGM)VDMA Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Verantwortung für Personen (z.B. Mitarbeiter/innen anleiten und führen)Kundenkontakt (z.B. bei einer Tätigkeit im Außendienst, in der technischen Anwendungsberatung oder auf Fachmessen)häufige Abwesenheit vom Wohnort (z.B. Geschäftsreisen ins Ausland)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B.NC-Werkzeugmaschinen, hydraulische und elektromagnetische Systeme)Bildschirmarbeit (z.B. Maschinen, Apparate sowie Einzelbauteile konstruieren)Arbeit in Büroräumen (in Entwicklungs- und Konstruktionsbüros)Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (z.B. die Anfertigung von Musterstücken überwachen)unregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. bei der Fehlerbehebung und Instandhaltung von Geräten)

Berufliche Einsatzmöglichkeiten

Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Einkauf, BeschaffungLeiter/Leiterin des EinkaufsEinkäufer/EinkäuferinLager-, Materialwirtschaft, LogistikLeiter/Leiterin für LogistikLeiter/Leiterin - MaterialwirtschaftSupply-Chain-Manager/Supply-Chain-ManagerinLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinManagement, UnternehmensführungBetriebsleiter/Betriebsleiterin - technischProduktionsplanung, -steuerungArbeitsplanungsingenieur/ArbeitsplanungsingenieurinArbeitsvorbereiter/ArbeitsvorbereiterinLeiter/Leiterin in der ArbeitsvorbereitungLeiter/Leiterin in der Produktion und FertigungProduktionsingenieur/ProduktionsingenieurinQualitätssicherung, -managementLeiter/Leiterin im QualitätsmanagementQualitätsingenieur/QualitätsingenieurinQualitätsmanager/QualitätsmanagerinLeiter/Leiterin in der QualitätssicherungTechnisches Zeichnen, CAD, KonstruktionBerechnungsingenieur/BerechnungsingenieurinKonstruktionsingenieur/KonstruktionsingenieurinNormungsexperte/NormungsexpertinVerfahrens-, ProduktentwicklungApplication-Engineer/-Manager/inForschungs- und Entwicklungsingenieur/Forschungs- und EntwicklungsingenieurinIoT-Entwickler/IoT-EntwicklerinLeiter/Leiterin in der Forschung und EntwicklungProduktentwickler/ProduktentwicklerinProduktingenieur/ProduktingenieurinProjektingenieur/ProjektingenieurinZulassungsbeauftragter/ZulassungsbeauftragteVertrieb, VerkaufLeiter/Leiterin - VertriebVertriebsingenieur/...

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Technische Maschinen, Systeme und Anlagen, z.B.: Verarbeitungsmaschinen, Turbomaschinen, NC-Werkzeugmaschinen, hydraulische und elektromagnetische Systeme, ggf. Anlagen für die Additive Fertigung (3-D-Druck)Geräte, z.B.: Mess- und Prüfgeräte, CobotsSoftware, z.B.: Steuerungs- und Simulationssoftware für Maschinen, Maschinenelemente, Geräte und Anlagen, CAD-, CAM-, CIM-, CAQ- oder PPS-Anwendungen, ggf. Machine-Learning-AnwendungenUnterlagen, z.B.: Stücklisten, Materialpläne, Maschineneinsatzpläne, Entwürfe, Konstruktionszeichnungen, Testprotokolle, Kalkulationsunterlagen, Leistungsverzeichnisse, Terminpläne, Normen, Rechtsvorschriften (z.B. Sicherheits- und Arbeitsschutzbestimmungen)Büroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Ingenieure und Ingenieurinnen für angewandte Mechanik entwickeln und optimieren Maschinen und Geräte. Sie berechnen mechanische Kräfte, wählen geeignete Materialien und Konstruktionen aus und entwickeln Bauteile am Computer. In der Testphase prüfen sie Schwingungsverhalten, Crashverhalten oder Temperatur- und Strömungsvorgänge. In der Produktion planen, leiten und überwachen sie Fertigungsprozesse, organisieren Mitarbeitereinsatz und sichern Liefertermine. Zusätzlich können sie in Qualitätssicherung, Kundenservice oder Anwendungsberatung tätig sein.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Maschinen-, Anlagenbau, Konstruktion, CAD, Produktions-, Fertigungstechnik).Darüber hinaus kann sich der Trend 3-D-Druck zu einem wichtigen Weiterbildungsthema für Ingenieure und Ingenieurinnen der angewandten Mechanik entwickeln.

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Aufstiegsweiterbildung, speziell konzipiert für Hochschulabsolventen, baut auf vorhandenen Qualifikationen auf. Sie bietet die Möglichkeit, das Kompetenzprofil zu erweitern und Karrierechancen auszubauen (z.B. durch eine Weiterbildung als REFA-Ingenieur/in für Industrial Engineering).Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Mechanik, Biomechanik oder Maschinenbau.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.

Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen

EntwicklungVerfahrens- und Produktideen entwickeln, Maschinen, Anlagen, Apparate (z.B. Cobots) entwerfen und konzipieren, neue oder verbesserte Fertigungsverfahren entwickeln, z.B. auch vernetzte ProduktionssystemeSkizzen und Entwurfszeichnungen mithilfe von rechnergestützten Konstruktions- und Zeichensystemen anfertigenneue Produkte konzipierendie Erstellung von Detailzeichnungen und -konstruktionen in unterschiedlichen perspektivischen Darstellungen, Ausschnitten, Maßstäben veranlassen oder ggf. selbst ausführenneue Methoden und Verfahren für die Entwicklung von Fertigungsanlagen ausarbeitendynamische und statische Belastungen ermitteln, Festigkeitsberechnungen durchführen und Toleranzstudien erstellenMaschinen und Anlagen nach Vorgaben des Auftraggebers/Kunden projektierenggf. kundenspezifische Hard- und Software entwickelndie erforderlichen Werkstoffe aufgrund von Berechnungen bestimmenErgebnisse aus Forschung und Entwicklung in realisierbare Konzepte umsetzenOrganisation, Koordination Funktionen und Funktionsablauf nach bestmöglichen, konstruktiven, wirtschaftlichen Gesichtspunkten und unter Berücksichtigung von Kundenwünschen festlegenDaten für die Arbeitsvorbereitung, Fertigungsplanung und -steuerung erarbeitendie Verwendbarkeit von Normteilen prüfenQualitätsstandards festlegen, Prüfunterlagen anfertigenMaterialbedarf ermittelnbei der Erstellung von Kostenkalkulationen mitarbeitenKunden und Anwender beim Kauf des Produktes, während der Anwendung und bei auftretenden Pr...

Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)

Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in für angewandte Mechanik an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für FahrzeugtechnikIngenieur/Ingenieurin für Schiffbau und MeerestechnikIngenieur/Ingenieurin für GießereitechnikIngenieur/Ingenieurin für MechatronikIngenieur/Ingenieurin für AutomatisierungstechnikWirtschaftsingenieur/WirtschaftsingenieurinGemeinsamkeiten:Maschinen, Geräte und Anlagen entwickelnFührungsaufgaben bei der Entwicklung technischer Produkte übernehmenKonstruktionsunterlagen erstellentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.

Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?Ingenieure und Ingenieurinnen für angewandte Mechanik planen, entwerfen und konstruieren Maschinen, Apparate sowie Einzelbauteile. Dabei beschäftigen sie sich speziell mit Problemen der Kraftübertragung, Festigkeit und Bewegungsfunktionen.Von der Produktidee bis zur FertigungsreifeIn der Produktplanung und -gestaltung entwickeln sie Ideen für neue bzw. optimierte Maschinen, Anlagen, Geräte und Produktionsverfahren, z.T. auch für vernetzte Produktionssysteme. In Entwicklungs- und Konstruktionsabteilungen berechnen sie z.B. die statischen und dynamischen Belastungen, führen Festigkeitsuntersuchungen und Toleranzstudien durch und legen die Funktionsabläufe einer Maschine fest. Ihren Ergebnissen entsprechend treffen sie die Werkstoffauswahl. Dabei greifen sie entweder auf vorgefertigte Normteile zurück oder entwerfen Bauteile bzw. Baugruppen am Computer. Prototypen erstellen sie ggf. auch mithilfe von Produktionsverfahren der Additiven Fertigung (3-D-Druck). Bei der Konstruktion berücksichtigen sie u.a. die fertigungstechnische Umsetzbarkeit, die Fertigungs- und Montagekosten sowie die Arbeitssicherheit. Schließlich leiten und analysieren sie die Testläufe. Weitere Einsatzmöglichkeiten Ingenieure und Ingenieurinnen für angewandte Mechanik können auch in der Fertigungssteuerung eingesetzt sein. Hier sorgen sie für die Betriebsbereitschaft und den rationellen Einsatz der Betriebsmittel, überwachen und optimieren Fertigungsprozesse, planen den Mitarbeitereinsatz und so...

Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten

Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitennumerisches (rechnerisches) Denken (z.B. Berechnen von Projektanforderungen; Berechnen mechanischer Kräfte oder statischer und dynamischer Belastungen)figural-räumliches Denken (z.B. Konstruieren von Maschinen, Apparaten und Einzelbauteilen mit CAD-Technik)Technisches Verständnis (z.B. Verstehen und Bewerten technischer Produktionsprozesse bei der Neuentwicklung, Optimierung oder Fertigung von Maschinen und Apparaten)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Begleiten von Projekten, etwa zu optimierten Produktionsverfahren, von der Konzeption bis zur Serienreife; Planen des Mitarbeitereinsatzes und Sorgen für die Einhaltung von Lieferterminen)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen von Material- und Personalbedarf; Durchführen von Festigkeitsberechnungen)

Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit

Ingenieurrecht der einzelnen Bundesländer Die Länderregelungen orientieren sich am Musteringenieur(kammer)gesetz (Stand: 18.11.2003, beschlossen von der Wirtschaftsministerkonferenz am 10./11.12.2003), geändert durch Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz vom 26./27.06.2018Gleichwertigkeit ausländischer BerufsqualifikationenRichtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vom 30.09.2005 (ABl. EU L 255, S. 22), zuletzt geändert durch Delegierten Beschluss (EU) 2025/2187 vom 30.07.2025 (ABl. EU L 2187, S. 1)

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Funktionsprüfungen von Anlagenteilen durchführen; Konstruktionszeichnungen von Hand erstellen)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Einzelbauteile im Fahrzeugbau am Bildschirm konstruieren)Räumliches Sehvermögen (z.B. Maschinen, Apparate und Einzelbauteile konstruieren und erproben)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Rückfragen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu bestimmten experimentellen Methoden verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen

Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in für angewandte Mechanik an:Job- und Besetzungsalternativenfür die Gesamttätigkeit (i.d.R. kurze Einarbeitung):Ingenieur/Ingenieurin für Maschinenbauin angrenzenden Berufen:Ingenieur/Ingenieurin für Feinwerktechnikmit niedrigerem Qualifikationsniveau:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Maschinentechnik Schwerpunkt Fertigungstechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Maschinentechnik Schwerpunkt Konstruktion/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Maschinentechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Produktionstechnik und Datenmanagement/Bachelor Professional in TechnikEine Aufstellung aller...

Anerkennung von ausländischen Qualifikationen

Die Tätigkeit unter der Bezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" ist gemäß den landesrechtlichen Ingenieurkammergesetzen reglementiert.Um auf dem deutschen Arbeitsmarkt tätig zu werden, ist für Ingenieure und Ingenieurinnen mit ausländischer Berufsqualifikation grundsätzlich keine berufliche Anerkennung erforderlich. Ohne Gleichwertigkeitsbescheinigung darf jedoch nicht die Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" geführt werden.Hierfür muss die Gleichwertigkeit der ausländischen Berufsqualifikationen mit dem deutschen Abschluss durch die zuständige Stelle festgestellt werden.Zuständige Stellen sind z.B. Länderingenieurkammern, Regierungspräsidien oder Bezirksregierungen. Bei der Suche nach der zuständigen Stelle für die berufliche Anerkennung helfen der Anerkennungs-Finder und die Fachstelle Beratung und Qualifizierung des IQ-Netzwerks weiter.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Funktionsprüfungen von Anlagenteilen durchführen; Konstruktionszeichnungen von Hand erstellen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Einzelbauteile im Fahrzeugbau am Bildschirm konstruieren)Fehlendes/gestörtes räumliches Sehvermögen (z.B. Maschinen, Apparate und Einzelbauteile konstruieren und erproben)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Rückfragen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zu bestimmten experimentellen Methoden verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)

Folgende weitere Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in für angewandte Mechanik an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für FahrzeugtechnikIngenieur/Ingenieurin für GießereitechnikIngenieur/Ingenieurin für Schiffbau und MeerestechnikGemeinsamkeiten:Maschinen, Geräte und Anlagen entwickelnFührungsaufgaben bei der Entwicklung technischer Produkte übernehmenKonstruktionsunterlagen erstellentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannten Besetzungsalternativen erfordern ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Uygulamalı Mekanik Mühendisi

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Ingenieur/Ingenieurin für Angewandte Mechanik in Deutschland?

Ingenieure/Ingenieurinnen für Angewandte Mechanik in Deutschland sind Spezialisten, die Maschinen, Geräte und einzelne Komponenten entwerfen, entwickeln und konstruieren. Fachkräfte in diesem Beruf befassen sich insbesondere mit mechanischen Problemen wie Kraftübertragung, Haltbarkeit und Bewegungsfunktionen; sie nutzen wissenschaftliche Prinzipien und ingenieurwissenschaftliche Kenntnisse, um die Funktionsweise komplexer Systeme zu optimieren.

Ingenieure in diesem Bereich spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Optimierung von Maschinen und Geräten. Zu ihren Aufgaben gehören die Berechnung mechanischer Kräfte, die Auswahl geeigneter Materialien und Designs sowie die Entwicklung von Komponenten mithilfe von computergestützten Konstruktions- (CAD) und Zeichen-Systemen. Darüber hinaus gehört es zu ihren Verantwortlichkeiten, das Verhalten von Prototypen hinsichtlich Vibration, Kollision oder Temperatur zu testen, sowie Produktionsprozesse zu planen, zu steuern und zu überwachen. Sie können auch in Bereichen wie Qualitätssicherung, Kundendienst oder technischer Beratung tätig sein. Ihre Arbeitsumgebungen sind in der Regel sehr vielfältige industrielle Umgebungen wie Forschungs- und Entwicklungsabteilungen, Produktionsstätten, Qualitätskontrolleinheiten oder Kundendienst und Anwendungsberatung.

Um in Deutschland Ingenieur/Ingenieurin für Angewandte Mechanik zu werden, ist in der Regel ein Hochschulstudium (Studium) erforderlich. Dies umfasst Studiengänge wie Maschinenbau, Angewandte Mechanik oder ein verwandtes Ingenieur-

Ist Ingenieur/Ingenieurin für Angewandte Mechanik eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Ingenieur/Ingenieurin für Angewandte Mechanik" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Ingenieur/Ingenieurin für Angewandte Mechanik qualifiziert werden?

Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Mechanik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.

Wo arbeiten Ingenieur/Ingenieurin für Angewandte Mechanik in Deutschland typischerweise?

Ingenieure und Ingenieurinnen für Angewandte Mechanik arbeiten in erster Liniein Büroräumen in Werkhallen und Werkstättenin Testlabors in BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil

Wie hoch ist das typische Gehalt für Ingenieur/Ingenieurin für Angewandte Mechanik in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

📬 Erhalte den wöchentlichen Deutschland-Guide in dein Postfach

Neue Blogbeiträge, Bewerbungsfristen, Stipendienankündigungen. Kein Spam, du kannst dich jederzeit abmelden.

Wöchentlicher Deutschland-Ratgeber — 1–2 E-Mails/Woche, kein Spam.

📬 Wöchentlicher Deutschland-Leitfaden in deinem Posteingang

Kein Spam. Jederzeit abbestellen.