Ingenieur/Ingenieurin für Abfallwirtschaft
Ingenieur/in - Abfallwirtschaft
Was ist Ingenieur/Ingenieurin für Abfallwirtschaft?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Ingenieur/Ingenieurin für Abfallwirtschaft in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Medien
AbfallR - Portal und Zeitschrift für das Recht der AbfallwirtschaftCircular economy for a sustainable futureForschung im Ingenieurwesen. Engineering Researchingenieur.deIR InfrastrukturRecht. Energie, Verkehr, Abfall, WasserKA - Korrespondenz Abwasser, AbfallMüll und AbfallRECYCLING magazinthink ING. Netzwerk für Schüler und StudierendeUmweltwirtschaftVDI nachrichtenWasser und Abfall
▶ Trends
Urban Mining - Der städtische Raum als RohstoffquelleStädte besitzen einen enormen Reichtum an Materialbeständen. In Anbetracht der steigenden Ressourcenknappheit ist das für künftige Generationen von großem Wert. Urban Mining begreift den städtischen Raum als großes Materiallager. Ziel ist es, aus langlebigen Produkten, Gebäuden und Infrastrukturen Sekundärrohstoffe zu gewinnen. Urban Mining ist eine langfristige Strategie und will wichtige Stoffkreisläufe etablieren. Bereits verwertete Stoffe, z.B. verbauter Beton in alten Gebäuden, sollen eine neue Verwendung finden und recycelt werden. Besonders Fach- und Führungskräfte der Baubranche werden sich aufgrund der ökologischen und ökonomischen Vorteile mit dieser Thematik auseinandersetzen. Digitales WasserDer Begriff "Digitales Wasser" bezeichnet den Einsatz digitaler Technologien in der Wasserwirtschaft. Dabei werden Anlagen und Prozesse in der Wasserversorgung und Abwasserbehandlung automatisiert, digitalisiert und vernetzt. Der Digitale Zwillinge einer Kläranlage erleichtert z.B. deren Optimierung und Instandhaltung. Frühwarnsysteme können Störungen erkennen bzw. vermeiden und bei Extremwetterlagen helfen. Aber auch einzelne Systemkomponenten wie intelligente Pumpen oder Online-Messtechniken können Prozesse flexibler gestalten. Fach- und Führungskräfte werden sich auf die technologischen Entwicklungen vorbereiten.Digitale Kreislaufwirtschaft Die Kreislaufwirtschaft gilt als nachhaltigerer Gegenentwurf zur linearen Produkti...
▶ Interessen
Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeitenz.B. Überwachen des Verbrennungsvorgangs im Müllheizwerkz.B. Kontrollieren des angelieferten Mülls auf problematische Stoffez.B. Dokumentieren der Emissionswerte einer MüllverbrennungsanlageInteresse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Konzipieren von Anlagen zur Kompostierung und Deponierungz.B. Analysieren der AbwasserbelastungenInteresse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Inbetriebnehmen neuer Entsorgungsanlagen
▶ Arbeitsorte
Ingenieure und Ingenieurinnen der Abfallwirtschaft arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Betriebslabors in Fertigungsstättenim Freien, zum Beispiel auf Mülldeponien und in Kläranlagenin Leitwartenin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:Abfallbehandlungsanlagen projektierenAbfallbehandlungsverfahrenAbfallberatungAbfälle bewirtschaftenAbfallentsorgungAbfallrechtAbfallwirtschaftsbetriebe leitenAnlagenplanungRecyclingRecyclinganlagen projektierenWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Abfälle untersuchenAbfalltrennungAnlagenbauBatterierecyclingBauabfallBodensanierungBodenschutzChemikalienrechtDigitales Wertstoff- und AbfallmanagementElektrorecyclingGefährlicher AbfallGefahrstoffsanierungGewerbe-, IndustrieabfallGlasrecyclingKompostierungKunststoffrecyclingMaschinentechnikMaterial- und Ressourceneffizienz-Konzepte entwickelnMehrwegsystemeMess-, Steuer-, Regeltechnik (MSR)MetallrecyclingMüllverbrennungPapierrecyclingPharmazie-AbfälleQualitätsmanagementSiedlungsabfallTechnische MechanikThermische EnergietechnikUmweltanalytikUmweltwissenschaftenUpcyclingUrban MiningVerfahrenstechnik
▶ Digitalisierung
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Ingenieure und Ingenieurinnen der Abfallwirtschaft ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:3-D-Laserscanning (z.B. Laserscanner für den Einsatz in Abfallcontainern, Förderbändern und Abfallsammelfahrzeugen entwickeln)3-D-Simulation (z.B. die Funktionsweise von Anlagen und Verfahren zur Abfallentsorgung in einer virtuellen 3-D-Simulation testen)Aktorik (z.B. Aktoren für Abfallanlagen entwickeln)Autonome Transportsysteme (z.B. fahrerlose Transportsysteme für die Müllentsorgung entwickeln)Building Information Modeling - BIM (z.B. Planung von Abfallentsorgungs- und Recyclinganlagen durch die digitale Erfassung von Gebäudedaten optimieren)Collaborative Robots - Cobots (z.B. Cobots für den Einsatz in Abfalldeponien entwickeln)Digitaler Zwilling (z.B. Stoffkreisläufe und Recycling-Systeme mithilfe eines virtuellen Abbilds optimieren)Digitales Wassermanagement (z.B. bei der Entwicklung von vernetzten Abwasseranlagen mitwirken)Digitales Wertstoff- und Abfallmanagement (z.B. Abfallmanagementsysteme für das automatisierte Entgegennehmen von Aufträgen sowie die Vernetzung von Sensoren, Geräten, Fahrzeugen und Anlagen entwickeln)Dokumentenmanagementsysteme - DMS (z.B. Leistungsverzeichnisse und Konstruktionszeichnungen digital verwalten)Echtzeitdatensysteme (z.B. Echtzeitdaten aus Müllanlagen auswerten, um...
▶ Arbeitssituation
Ingenieure und Ingenieurinnen der Abfallwirtschaft übernehmen eigenverantwortlich technische, organisatorische oder betriebswirtschaftliche Aufgaben bei der Entwicklung, Optimierung, Fertigung oder Instandhaltung von Verfahren und Anlagen der Entsorgungswirtschaft. Dies erfordert, rechtliche und umwelttechnische Vorschriften sorgfältig einzuhalten. Wenn sie ein Team führen, motivieren sie ihre Mitarbeiter/innen und koordinieren deren Zusammenarbeit. Dabei sind kommunikative Fähigkeiten und Durchsetzungsvermögen erforderlich, im Kundengespräch Verhandlungsgeschick. Häufig arbeiten Ingenieure und Ingenieurinnen der Abfallwirtschaft im Büro am Computer. In Betriebslabors und an Prüfständen führen sie Funktionstests oder stoffliche Analysen durch. Wenn sie auf Mülldeponien oder in Kläranlagen beschäftigt sind, halten sie sich auch im Freien auf und sind dann den Witterungsverhältnissen ausgesetzt. Bei Tätigkeiten im Vertrieb und für die Schulung von Anwendern sind sie viel unterwegs, auch im Ausland. Wenn Störungen an Produktionsanlagen behoben werden müssen, arbeiten Ingenieure und Ingenieurinnen der Abfallwirtschaft häufig unter Zeitdruck. Bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung richtet sich ihre Arbeitszeit nach den Produktionsrhythmen des jeweiligen Betriebs, sodass auch Schichtarbeit anfallen kann.
▶ Existenzgründung
Ingenieure und Ingenieurinnen der Abfallwirtschaft können z.B. in folgenden Bereichen freiberuflich arbeiten:als Gründer/in eines Ingenieurbüros, das Dienstleistungen im Bereich Beratungs-, Projektierungs- oder Konstruktionsdienstleistungen anbietetals Gründer/in eines Labors für Materialprüfungen und Werkstoffuntersuchungenals Gutachter/inals Sachverständige/rInformationen zur Existenzgründung z.B. durch:Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 4.670 € bis 6.177 €Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quellen:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
Abfallwirtschaft, RecyclingAbfallbeseitigung ohne Verwertung, z.B. Müllverbrennungsanlagen, Behandlung und Beseitigung kontaminierter AbfälleSammlung von AbfällenRückgewinnung sortierter WerkstoffeBeseitigung von anderen Umweltverschmutzungen und sonstige Tätigkeiten in der AbfallbewirtschaftungÖffentliche VerwaltungAllgemeine öffentliche Verwaltung, insbesondere auf den Gebieten Ver- und EntsorgungÖffentliche Verwaltung des Umwelt- und Naturschutzes, z.B. Umweltämter und -behörden auf Bundes-, Landes- und kommunaler EbeneIngenieurdienstleistungenIngenieurbüros für Fachplanung von sonstigen technischen Anlagen, z.B. Umwelttechnik, Abfalltechnik und EntsorgungSonstige Ingenieurbüros, z.B. für UmweltschutzberatungTechnische, physikalische, chemische UntersuchungTechnische, physikalische und chemische UntersuchungAbwasserwirtschaftBetrieb von KläranlagenNatur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und MedizinSonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und Medizin, z.B. von Anlagen des Umweltschutzes, des Recyclings und der Entsorgungstechnik
▶ Zugang zur Tätigkeit
Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Abfall-, Entsorgungstechnik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.
▶ Zugangsstudienfächer
Abfall-, Entsorgungstechnik (grundständig)Abfall-, Entsorgungstechnik (weiterführend)
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Ingenieure und Ingenieurinnen der Abfallwirtschaft finden Beschäftigungin der Abfall- und Recyclingwirtschaft in Ingenieurbüros der technischen Fachplanung für Umwelt- und Abfalltechnik sowie Entsorgungbei Umweltämtern und -behörden
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Ingenieur/in - AbfallwirtschaftBerufsbezeichnungen in englischer SpracheField service engineer (m/f) - recycling systemsWaste engineer (m/f)Waste management engineer (m/f)Berufsbezeichnungen in französischer SpracheIngénieur/Ingénieure en gestion des déchetsIngénieur/Ingénieure en traitement des déchets
▶ Sonstige Zugangsbedingungen
Hinweis zum Führen von Berufsbezeichnungen:Die Bezeichnung "Ingenieur" bzw. "Ingenieurin" ist geschützt. Um den gesetzlich geschützten Titel "Beratender Ingenieur" bzw. "Beratende Ingenieurin" führen zu können, sind mehrjährige Fachpraxis, die Mitgliedschaft in einer Länderingenieurkammer und die Eintragung in die dortige Liste der Beratenden Ingenieure und Ingenieurinnen Voraussetzung.
▶ Arbeits- und Sozialverhalten
Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft, engagiert und zeitlich flexibel die Reparatur und Wartung von Entsorgungs- und Recyclinganlagen beim Kunden sicherzustellen)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. Beharrlichkeit zeigen bei aufwändiger, langwieriger Fehlersuche; Durchführen von langwierigen Angebotsverhandlungen im Vertrieb von Anlagen zur Abfallentsorgung und -verwertung)Sorgfalt (z.B. gewissenhaftes Überprüfen der Einhaltung umweltschutzrechtlicher Vorschriften)Verantwortungsbewusstsein und -bereitschaft (z.B. Übernahme der Verantwortung für den sicheren Transport und die Lagerung hochgiftiger Reststoffe, um Gefahren für Mensch und Umwelt zu verhindern)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Entwickeln von Abfallvermeidungs- und Reststoffverwertungsstrategien)Lernbereitschaft (z.B. sich auf dem Laufenden halten über neue Entwicklungen auf der Gebiet der Abfall- und Entsorgungstechnik)
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Ingenieure und Ingenieurinnen der Abfallwirtschaft entwickeln und betreuen Anlagen, Geräte und Maschinen für die Abfallbehandlung und -entsorgung sowie für das Recycling von Stoffen. Altlastensanierung und Abwassertechnik können ebenso zu ihren Aufgaben gehören wie Umwelt- und Abfallberatung.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
BIngK BundesingenieurkammerEarthworks-jobs.comENDSjobsearchEnvironmentjob.co.ukget in (Engineering)greenjobs.deingenieur.deingenieur1.deingenieurwebJustEngineersNetWILA-Arbeitsmarkt
▶ Verbände und Organisationen
Bund der Ingenieure für Wasserwirtschaft, Abfallwirts. und Kulturbau e.V. (BWK)Bundesingenieurkammer (BIngK) Bundesgemeinschaft der Ingenieure e.V.Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Ingenieurtechnischer Verband für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA)ISWA - International Solid Waste Association (I.S.W.A.)VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt (VDI-GEU)ver.di - Vereinte DienstleistungsgewerkschaftVerein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Verantwortung für Personen (z.B. bei der sachgemäßen und sicheren Beseitigung von Altmedikamenten und anderen krankenhausspezifischen Materialien)Kundenkontakt (Personal einweisen und schulen bei Inbetriebnahme neuer Anlagen und Maschinen)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (Anlagen und Verfahren zur Abfallentsorgung bzw. Abfallverwertung planen, entwickeln, bauen und betreuen)Beachtung vielfältiger Vorschriften und gesetzlicher Vorgaben (gesetzliche Regelungen zu Bau und Betrieb der unterschiedlichen Anlagen, zur umweltgerechten Entsorgung von Abfällen unterschiedlichster Art)Bildschirmarbeit (z.B. bei der Planung von Einrichtungen und Anlagen zum technischen Umweltschutz)häufige Abwesenheit vom Wohnort (im Außendienst bei der Installation umwelttechnischer Anlagen)Arbeit in Büroräumen (Planung von Einrichtungen und Anlagen zum technischen Umweltschutz an computerunterstützten Arbeitsplätzen, z.B. mit CAD-, CAM- und CAE-Systemen)Arbeit im Labor (z.B. im Betriebslabor Funktionstests durchführen oder Abfälle analysieren)Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (z.B. Aufbereitungsanlagen für Abfälle)Arbeit im Freien (z.B. Mülldeponien, Kläranlagen)Arbeit unter Geruchseinfluss (Geruch der Abfälle)Arbeit bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit, Zugluft (bei Arbeiten im Freien)unregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. bei der Fehlerbehebung und Instandhaltung von Anlagen)Schichtarbeit (bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung: Arbeitszeit entsprechend den Produ...
▶ Berufliche Einsatzmöglichkeiten
Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Einkauf, BeschaffungEinkäufer/EinkäuferinLeiter/Leiterin des EinkaufsLager-, Materialwirtschaft, LogistikLeiter/Leiterin für LogistikLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinManagement, UnternehmensführungBetriebsleiter/Betriebsleiterin - technischProduktionsplanung, -steuerungArbeitsplanungsingenieur/ArbeitsplanungsingenieurinArbeitsvorbereiter/ArbeitsvorbereiterinLeiter/Leiterin in der ArbeitsvorbereitungLeiter/Leiterin in der Produktion und FertigungProduktionsingenieur/ProduktionsingenieurinQualitätssicherung, -managementLeiter/Leiterin im QualitätsmanagementQualitätsingenieur/QualitätsingenieurinQualitätsmanager/QualitätsmanagerinLeiter/Leiterin in der QualitätssicherungTechnisches Zeichnen, CAD, KonstruktionBerechnungsingenieur/BerechnungsingenieurinKonstruktionsingenieur/KonstruktionsingenieurinUmweltberatung, -managementAbfallbeauftragter/AbfallbeauftragteAbfallberater/AbfallberaterinUmweltmanagementbeauftragter/UmweltmanagementbeauftragteVer- und EntsorgungDeponieleiter/DeponieleiterinVerfahrens-, ProduktentwicklungApplication-Engineer/-Manager/inForschungs- und Entwicklungsingenieur/Forschungs- und EntwicklungsingenieurinLeiter/Leiterin in der Forschung und EntwicklungProduktentwickler/ProduktentwicklerinProduktingenieur/ProduktingenieurinProjektingenieur/ProjektingenieurinZulassungsbeauftragter/ZulassungsbeauftragteVertrieb...
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Untersuchungsmaterialien, z.B.: Abfall- und Reststoffe, AbwässerTechnische Anlagen, z.B.: Sammel- und Transportanlagen, Abfallbehandlungsanlagen, Anlagen zur Kompostierung, thermischen Behandlung (Müllverbrennung) und Deponierung, Abwasser- und KlärschlammbehandlungsanlagenDaten und Unterlagen, z.B.: Messdaten, Montage- und Rohrleitungspläne, Stücklisten, Leistungsverzeichnisse, technische Normen, Konstruktionszeichnungen, Kalkulationsunterlagen, Terminpläne, Betriebstagebücher, Rechtsvorschriften (z.B. Umwelt- und Arbeitsschutzbestimmungen)Büroausstattung und Software, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon, CAD-, CAE- und CAM-Software
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Ingenieure und Ingenieurinnen der Abfallwirtschaft entwickeln Verwertungslösungen für schwer recycelbare Produkte, optimieren Stoffkreisläufe und verbessern Verfahren zur energetischen Nutzung von Reststoffen. Sie berechnen, projektieren und überwachen den Bau von Entsorgungs- und Recyclingsanlagen sowie deren Betriebsabläufe, Wartung und Reparatur. Zudem betreuen sie Probebetriebe neuer Anlagen und schulen das Bedienungspersonal. Sie messen Schadstoffbelastungen in Böden und Gewässern und koordinieren gegebenenfalls Sanierungsmaßnahmen. In Wirtschaftsbetrieben und der Abfallberatung optimieren sie Produktionsabläufe, verringern Abfallaufkommen und informieren über Abfallvermeidung.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Abfallwirtschaft, Entsorgung, Forschung und Entwicklung oder Projektmanagement).Darüber hinaus können sich die Trends zur Digitalisierung in der Kreislauf- und in der Wasser- und Abwasserwirtschaft sowie zum Urban Mining zu wichtigen Weiterbildungsthemen für Ingenieure und Ingenieurinnen für Abfallwirtschaft entwickeln.
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Abfall-, Entsorgungstechnik, Umwelttechnik oder Infrastrukturmanagement (weiterführend).Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
Technische Planung und RealisierungAnlagen und Verfahren zur Abfallentsorgung bzw. Abfallverwertung planen, realisieren und betreuenAnlagen zur Kompostierung und Deponierung sowie Abwasser- und Klärschlammbehandlungsanlagen konzipierenAbfallvermeidungs- und Reststoffverwertungsstrategien sowie Konzepte des Gewässer- bzw. Immissionsschutzes entwickelnAnlagen zur Erfassung von Deponiesickerwasser und dessen umweltgerechter Entsorgung bzw. zur Verwertung von Deponiegas konzipieren und realisierenVerfahren zur Altlastensanierung konzipieren und umsetzen; dabei Messungen (toxikologische Bewertung) durchführen, Sanierungsverfahren ausarbeitenKalkulationsunterlagen für Angebote erstellenBerechnungen durchführen (z.B. für die Dimensionierung einer Anlage)wirtschaftliche Betriebsdurchführung planen (z.B. Anlagenauslastung, Personaleinsatz, Wartung und Instandhaltung), Qualitätsmanagement sicherstellenEmissionen, Abwasserbelastungen und andere Umweltdaten erfassen, Einhaltung von Grenzwerten sicherstellentechnische Abwicklung von Genehmigungsverfahren durchführen; Kostenabschätzung erstellendie sachgerechte und sichere Beseitigung von Abfällen aus besonders sensiblen Bereichen, z.B. Medikamente, medizinisches oder radioaktives Material, planen und überwachenOrganisation und Beratungüber Verfahren zur Wiedergewinnung von Stoffen sowie Möglichkeiten der Abfallentsorgung beratenin der Öffentlichkeitsarbeit mitwirkenabfallwirtschaftliche Daten mithilfe spezieller Informationssysteme sammel...
▶ Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)
Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in der Abfallwirtschaft an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für VerfahrenstechnikIngenieur/Ingenieurin für PhysikIngenieur/Ingenieurin für ChemietechnikIngenieur/Ingenieurin für SicherheitstechnikGemeinsamkeiten:verfahrenstechnische Maschinen und Anlagen entwickelnFührungsaufgaben bei der Entwicklung technischer Produkte bzw. Verfahren übernehmenKonstruktionsunterlagen erstellentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)
Worum geht es?Ingenieure und Ingenieurinnen der Abfallwirtschaft entwickeln und betreuen Anlagen, Geräte und Maschinen für die Abfallbehandlung und -entsorgung sowie für das Recycling von Stoffen. Altlastensanierung und Abwassertechnik können ebenso zu ihren Aufgaben gehören wie Umwelt- und Abfallberatung.Abfallentsorgung und -wiederverwertungBeim Recycling beginnt die Tätigkeit der Ingenieure und Ingenieurinnen mit der Konzeption von Sammel-, Trenn- und Lagersystemen für Abfälle. Ziel ist eine möglichst recyclinggerechte Erfassung der verschiedenen Abfallfraktionen wie Papier, Kunststoffe, Glas oder Metall. Bei der technischen Leitung von Entsorgungs- und Abfallbehandlungsanlagen planen und organisieren sie den Einsatz von Geräten, Maschinen und Arbeitskräften und koordinieren die Behandlung von Sonderabfällen. Sie sorgen dafür, dass zum Teil hochgiftige Reststoffe sicher transportiert und gelagert werden. In der Krankenhausentsorgung sind Ingenieure und Ingenieurinnen der Abfallwirtschaft für sachgemäßes und sicheres Beseitigen von Altmedikamenten sowie anderer krankenhausspezifischer Materialien verantwortlich. Darüber hinaus arbeiten sie Konzeptionen und Verfahren zur Entsorgung von medizinisch-technischen Geräten (z.B. Röntgenanlagen) sowie von radioaktiven Materialien aus. Bei Stoffen, die nicht mehr behandelt oder wiederverwertet werden können, sorgen die Ingenieure und Ingenieurinnen für deren sichere Ablagerung. Sie veranlassen chemische Analysen des angelieferten Ma...
▶ Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten
Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitennumerisches (rechnerisches) Denken (z.B. Berechnen von Größe, Kapazität und Ausgestaltung einzelner Teile von Entsorgungsanlagen und Recyclingsystemen)figural-räumliches Denken (z.B. Konstruieren neuer Teile von Entsorgungsanlagen mit CAD-Technik)Beobachtungsgenauigkeit (z.B. Überwachen der Montagearbeiten sowie des Betriebs komplexer versorgungstechnischer Anlagen)Technisches Verständnis (z.B. Verstehen komplexer versorgungstechnischer Anlagen; Konzipieren von Automatisierungsprojekten; technisches Leiten von Entsorgungs- und Abfallbehandlungsanlagen)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. technisches Leiten von Entsorgungs- und Abfallbehandlungsanlagen; Planen von Audits im Umweltmanagement von Kliniken)
▶ Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit
Ingenieurrecht der einzelnen Bundesländer Die Länderregelungen orientieren sich am Musteringenieur(kammer)gesetz (Stand: 18.11.2003, beschlossen von der Wirtschaftsministerkonferenz am 10./11.12.2003), geändert durch Beschluss der Wirtschaftsministerkonferenz vom 26./27.06.2018Gleichwertigkeit ausländischer BerufsqualifikationenRichtlinie 2005/36/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 7. September 2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikationen vom 30.09.2005 (ABl. EU L 255, S. 22), zuletzt geändert durch Delegierten Beschluss (EU) 2025/2187 vom 30.07.2025 (ABl. EU L 2187, S. 1)
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Robuste Gesundheit (z.B. auf Mülldeponien und in Kläranlagen im Freien unter widrigen Witterungsbedingungen arbeiten)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. stoffliche Analysen in Betriebslabors durchführen)Ungestörtes Sprechvermögen (z.B. Firmen über die zweckmäßige Entsorgung von Gewerbeabfällen beraten; mit Kunden verhandeln; Audits durchführen)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Einrichtungen und Anlagen zum technischen Umweltschutz am Bildschirm planen)Räumliches Sehvermögen (z.B. Betrieb einer Müllbehandlungsanlage überwachen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Rückfragen von Firmen zu Wiederverwertungs- und Recyclingmöglichkeiten verstehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
▶ Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen
Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in der Abfallwirtschaft an:Job- und Besetzungsalternativenfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):Abfallbeauftragter/AbfallbeauftragteAbfallberater/AbfallberaterinDeponieleiter/Deponieleiterinin angrenzenden Berufen:Ingenieur/Ingenieurin für Umweltschutz/Umwelttechnikmit niedrigerem Qualifikationsniveau:Staatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung AbfalltechnikEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen
▶ Anerkennung von ausländischen Qualifikationen
Die Tätigkeit unter der Bezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" ist gemäß den landesrechtlichen Ingenieurkammergesetzen reglementiert.Um auf dem deutschen Arbeitsmarkt tätig zu werden, ist für Ingenieure und Ingenieurinnen mit ausländischer Berufsqualifikation grundsätzlich keine berufliche Anerkennung erforderlich. Ohne Gleichwertigkeitsbescheinigung darf jedoch nicht die Berufsbezeichnung "Ingenieur/in" oder "Beratende/r Ingenieur/in" geführt werden.Hierfür muss die Gleichwertigkeit der ausländischen Berufsqualifikationen mit dem deutschen Abschluss durch die zuständige Stelle festgestellt werden.Zuständige Stellen sind z.B. Länderingenieurkammern, Regierungspräsidien oder Bezirksregierungen. Bei der Suche nach der zuständigen Stelle für die berufliche Anerkennung helfen der Anerkennungs-Finder und die Fachstelle Beratung und Qualifizierung des IQ-Netzwerks weiter.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Infektanfälligkeit, chronische Infektionskrankheiten (z.B. auf Mülldeponien und in Kläranlagen im Freien unter widrigen Witterungsbedingungen arbeiten)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. stoffliche Analysen in Betriebslabors durchführen)Sprachstörung, Sprachfehler (z.B. Firmen über die zweckmäßige Entsorgung von Gewerbeabfällen beraten; mit Kunden verhandeln; Audits durchführen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Einrichtungen und Anlagen zum technischen Umweltschutz am Bildschirm planen)Fehlendes/gestörtes räumliches Sehvermögen (z.B. Betrieb einer Müllbehandlungsanlage überwachen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Rückfragen von Firmen zu Wiederverwertungs- und Recyclingmöglichkeiten verstehen)Stoffwechselkrankheiten (z.B. Schichtarbeit bei überwachenden Tätigkeiten)Chronische Magen- oder Darmleiden (z.B. Schichtarbeit bei überwachenden Tätigkeiten in der Fertigung)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteign...
▶ Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)
Folgende weitere Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Ingenieur/in der Abfallwirtschaft an:Tätigkeitsfeld Verfahrens-, ProduktentwicklungIngenieur/Ingenieurin für VerfahrenstechnikIngenieur/Ingenieurin für PhysikGemeinsamkeiten:verfahrenstechnische Maschinen und Anlagen entwickelnFührungsaufgaben bei der Entwicklung technischer Produkte bzw. Verfahren übernehmenKonstruktionsunterlagen erstellentechnische Berechnungen durchführenHinweis: Die genannten Besetzungsalternativen erfordern ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Ingenieur/Ingenieurin für Abfallwirtschaft
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Ingenieur/Ingenieurin für Abfallwirtschaft in Deutschland? ▼
Abfallwirtschaftsingenieure (Ingenieur/Ingenieurin für Abfallwirtschaft) in Deutschland entwickeln, entwerfen und [fehlendes Verb] die notwendigen Anlagen, Geräte und Maschinen für die Sammlung, Verarbeitung, Entsorgung und das Recycling von Abfällen.
Ist Ingenieur/Ingenieurin für Abfallwirtschaft eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Ingenieur/Ingenieurin für Abfallwirtschaft" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Ingenieur/Ingenieurin für Abfallwirtschaft qualifiziert werden? ▼
Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Abfall-, Entsorgungstechnik.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.
Wo arbeiten Ingenieur/Ingenieurin für Abfallwirtschaft in Deutschland typischerweise? ▼
Ingenieure und Ingenieurinnen der Abfallwirtschaft arbeiten in erster Liniein Büroräumenin Betriebslabors in Fertigungsstättenim Freien, zum Beispiel auf Mülldeponien und in Kläranlagenin Leitwartenin BesprechungsräumenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
Wie hoch ist das typische Gehalt für Ingenieur/Ingenieurin für Abfallwirtschaft in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 4.670 € bis 6.177 €Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (monatlich): 5.261 € bis 6.650 €Quellen:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.