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Helfer/Helferin in der Textilverarbeitung

Helfer/in - Textilverarbeitung

Grundberuf Mathematik, Naturwissenschaften KldB B 28221

Was ist Helfer/Helferin in der Textilverarbeitung?

Die Tätigkeit als Helfer/Helferin in der Textilverarbeitung in Deutschland umfasst in der Regel Personen, die einfachere und unterstützende Aufgaben in der Bekleidungsindustrie, in Schneidereien oder Polstereien übernehmen.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Mathematik, Naturwissenschaften →

Der Beruf Helfer/Helferin in der Textilverarbeitung in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

BTH HeimtexGo Textile! #RunYourFuturemöbel kulturSN Hometextil + mode: Blog und Medientextile networkTextilWirtschaft - Business / Fashion

Arbeitsorte

Helfer und Helferinnen im Bereich Textilverarbeitung arbeiten meistin Werkhallen bzw. WerkstättenSie arbeiten ggf. auchin Verkaufsräumen, z.B. bei Beschäftigung im Handwerk

Kompetenzen

Kernkompetenzen:BekleidungsfertigungBeladen, EntladenBeziehen (Polster, Möbel)FahrzeugpolsternKetteln, SäumenKnopfannähen, KnopflöcherLagenlegenLagerarbeitMaschinenführung, Anlagenführung, -bedienungNähenPatchen (Textilien)PolsternPolsternähenQualitätskontrolle (einfache Kontrolltätigkeit)ReinigenSortierenSteppen (Textil, Bekleidung)VerpackenZuschneiden (Textil, Bekleidung, Leder u.Ä.)Montage (Raumausstattung)Weitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Bekleidungsarten, Bekleidungszubehör"

Arbeitssituation

Helfer/innen im Bereich Textilverarbeitung arbeiten an Näh- und Fertigungsmaschinen, aber auch von Hand mit Nadel und Faden. An lauten Fertigungsanlagen tragen sie einen Gehörschutz. Bei der Arbeit in großen Produktions- und Werkhallen kann die Luft mit Textilstaub und den Gerüchen von Textilveredelungsmitteln oder Klebstoffen belastet sein. Häufig herrscht Zeitdruck, z.B. bei engen Fertigstellungsterminen. In manchen Industriebetrieben ist Schichtarbeit üblich. Dann arbeiten Helfer/innen im Bereich Textilverarbeitung auch am Wochenende oder in den Nachtstunden.Für das Bestücken von Maschinen und beim Zuschneiden oder bei Änderungsarbeiten setzen sie ihr handwerkliches Geschick ein. Die Helfer/innen folgen den Anweisungen der Fachkräfte und führen alle Tätigkeiten sorgfältig aus.

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 2.389 €Quelle:Statistisches Taschenbuch Tarifpolitik - WSI-TarifarchivHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

BekleidungHerstellung von sonstiger Oberbekleidung, z.B. handwerkliche Schneidereien, Änderungsschneidereien, industrielle BekleidungsherstellungHerstellung von sonstiger Bekleidung und Bekleidungszubehör a. n. g., z.B. HutmacherwerkstättenMöbelHerstellung von Polstermöbeln, z.B. Polstermöbelindustrie, handwerkliche PolstermöbelwerkstättenHerstellung von Matratzen, z.B. Herstellende von Matratzen und PolsterbettenAuch denkbar:TextilienHerstellung von Heimtextilien und konfektionierten Textilwaren für die Innenausstattung, z.B. Herstellende von Haus-, Bett- und Tischwäsche, Steppdecken, Vorhängen und JalousienKraftfahrzeugeHerstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für Kraftwagen, z.B. Herstellende von Fahrzeugsitzen oder von Fahrzeuginnenausstattung

Zugang zur Tätigkeit

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Textilverarbeitung erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Fertigung von Textilerzeugnissen.

Arbeitsbereiche/Branchen

Helfer und Helferinnen im Bereich Textilverarbeitung finden Beschäftigung in erster Liniein der Bekleidungsbranche, z.B. in industriellen Bekleidungsfabriken in der Polstermöbelindustrie und in handwerklich geführten PolstermöbelwerkstättenDarüber hinaus finden sie auch Beschäftigungbei Herstellenden von Haus-, Bett-, Tischwäsche und Matratzenin Betrieben der Fahrzeuginnenausstattung

Tätigkeitsbezeichnungen

Helfer/in - TextilverarbeitungAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeNäher/inPolstererhelfer/PolstererhelferinProduktionshelfer/in - Textilverarbeitung

Die Tätigkeit im Überblick

Helfer und Helferinnen im Bereich Textilverarbeitung übernehmen meist einfachere Aufgaben in der Bekleidungsindustrie, in Schneiderwerkstätten oder Polstereien.

Stellen- und Bewerberbörsen

aktuelle-jobs.deTW JOBS

Verbände und Organisationen

Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse BG ETEMFachverband ...textil..e.V. Wissenschaft - Forschung - BildungIG Metall (IGM)

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Handarbeit (z.B. Stoffe mit der Handschere schneiden, Reparaturen oder Änderungen an Kleidungsstücken mit der Hand durchführen)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Nähautomaten und Stofflegemaschinen)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. je nach Tätigkeit Arbeits- oder Gummihandschuhe, Gehörschutz)Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (z.B. in der Bekleidungsindustrie: in Produktionshallen, in Handwerksbetrieben: in kleineren Werkstätten)Arbeit in LagerhallenArbeit unter Geruchseinfluss (z.B. Textilveredlungsmittel oder Klebstoffe)Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (z.B. Staub durch Faserflug, Ausdünstungen von Textilveredlungsmitteln)Arbeit unter Lärm (z.B. Maschinenlärm der Fertigungsanlagen)Arbeit mit Schmierstoffen (Öl, Fett) (z.B. Verwendung von Schmierölen bei der Durchführung von Wartungsarbeiten)Umgang mit Chemikalien (z.B. Kühl- und Reinigungsmittel bei Wartungs- und Reinigungsarbeiten an Maschinen)ständig wiederkehrende ArbeitsvorgängeUnfallgefahr (z.B. durch schnell laufende Maschinen)Schichtarbeitschweres Heben und Tragen (z.B. Stoffballen)

Job- und Besetzungsalternativen

Job- und BesetzungsalternativenHelfer/Helferin für Pelz, Leder, SchuheHelfer/Helferin in der Textilherstellung

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Helfer und Helferinnen im Bereich Textilverarbeitung nutzen je nach Tätigkeit folgende Arbeitsmittel:Erzeugnisse, z.B.: Kleidungsstücke, BezügeMaschinen, z.B.: Nähmaschinen und -automaten, StofflegemaschinenMaterialien und Zubehör, z.B.: Stoffe, Federungen, Hand- oder Elektroscheren, Nähnadeln, Nähgarne, Knöpfe, MaßbänderHilfsstoffe, z.B.: Textilveredelungsmittel, KlebstoffeUnterlagen, z.B.: Mustervorlagen

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Helfer und Helferinnen im Bereich Textilverarbeitung schneiden nach Anweisung Stoffe zu und stellen die Teile für die Weiterverarbeitung zusammen. In der Kleidungsfertigung führen sie einfache Näharbeiten mit Maschine oder von Hand aus. In der Polstermöbelherstellung bauen sie Federungen auf, nähen Bezüge und montieren nach Vorgabe z.B. Drehfüße oder Armlehnen. Sie unterstützen Fachkräfte dabei, die Maschinen und Anlagen einzurichten, zu pflegen und zu reinigen. Mit entsprechender Erfahrung überwachen sie den Maschinenlauf und melden Störungen. In kleineren Handwerksbetrieben nehmen die Helfer und Helferinnen Bestellungen entgegen, räumen Verkaufsräume auf und verpacken fertige Produkte.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Bekleidungsherstellung, Maschinen- und Anlagenüberwachung oder Polsterei).

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Mit einer Berufsausbildung kann man beruflich dauerhaft Fuß fassen, z.B. als Maschinen- und Anlagenführer/in mit dem Schwerpunkt Textiltechnik, Textil- und Modenäher/in, Änderungsschneider/in oder Polster- und Dekorationsnäher/in. Mit mehrjähriger Berufserfahrung kann man die Ausbildung ggf. in verkürzter Form absolvieren.Eine Externenprüfung ermöglicht den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf auch ohne Absolvieren einer Ausbildung. Voraussetzung hierfür ist i.d.R. eine mehrjährige Berufserfahrung. In Kursen zur Vorbereitung auf eine Externenprüfung kann man fachtheoretische Kenntnisse und fachpraktische Fähigkeiten ergänzen und vertiefen. Auch berufsbegleitende Nachqualifizierungsmaßnahmen, bei denen einzelne Module zertifiziert werden, erlauben den Zugang zur Externenprüfung.Eine Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen. Für Helfer/innen im Bereich Textilverarbeitung mit mehrjähriger Berufserfahrung besteht auch ohne Berufsabschluss die Möglichkeit, z.B. zur Industriemeisterprüfung im Bereich Polsterei/Polstermöbel oder zur Prüfung als Industriemeister/in der Fachrichtung Textilwirtschaft zugelassen zu werden.Für die Teilnahme an vielen Aus- und Weiterbildungsangeboten werden bestimmte Schulabschlüsse vorausgesetzt. In Seminaren und Lehrgängen kann man sich z.B. auf das Nachholen eines Hauptschulabschlusses oder mittleren Bildungsabschlusses vorbereiten.

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. beim Einrichten, Pflegen und Reinigen der Produktionsanlagen helfen; Polsterarbeiten durchführen)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. einfache Näharbeiten mit Nähmaschinen oder von Hand ausführen)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. rasches Kontrollieren von Produkten im Fertigungsablauf)Farbsehvermögen (z.B. rasches Kontrollieren von Produkten hinsichtlich der Farben)Intakter Tastsinn, intaktes Temperaturempfinden (z.B. beim Vernähen von Stoffen)Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. bei der Maschinenwartung mit Schmierstoffen wie Öl und Fett umgehen)Gesunde Atemwege und Lunge (z.B. Faserstaub und Dämpfen von Klebern und anderen Chemikalien ausgesetzt sein)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. beim Einrichten, Pflegen und Reinigen der Produktionsanlagen helfen; Polsterarbeiten durchführen)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. einfache Näharbeiten mit Nähmaschinen oder von Hand ausführen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. rasches Kontrollieren von Produkten im Fertigungsablauf)Farbsinnstörungen (z.B. rasches Kontrollieren von Produkten hinsichtlich der Farben)Gestörter Tastsinn, gestörtes Temperaturempfinden (z.B. beim Vernähen von Stoffen)Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut an Händen und Armen (z.B. bei der Maschinenwartung mit Schmierstoffen wie Öl und Fett umgehen)Chronische oder allergische Atemwegs- und Lungenerkrankungen (z.B. Faserstaub und Dämpfen von Klebern und anderen Chemikalien ausgesetzt sein)Stoffwechselkrankheiten (z.B. Belastungen bei Schichtarbeit)Chronische Magen- oder Darmleiden (z.B. Belastungen bei Schichtarbeit)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächlich...

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Helfer/Helferin in der Textilverarbeitung

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Helfer/Helferin in der Textilverarbeitung in Deutschland?

Die Tätigkeit als Helfer/Helferin in der Textilverarbeitung in Deutschland umfasst in der Regel Personen, die einfachere und unterstützende Aufgaben in der Bekleidungsindustrie, in Schneidereien oder Polstereien übernehmen.

Ist Helfer/Helferin in der Textilverarbeitung eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Helfer/Helferin in der Textilverarbeitung" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Helfer/Helferin in der Textilverarbeitung qualifiziert werden?

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Textilverarbeitung erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Fertigung von Textilerzeugnissen.

Wo arbeiten Helfer/Helferin in der Textilverarbeitung in Deutschland typischerweise?

Helfer und Helferinnen im Bereich Textilverarbeitung arbeiten meistin Werkhallen bzw. WerkstättenSie arbeiten ggf. auchin Verkaufsräumen, z.B. bei Beschäftigung im Handwerk

Wie hoch ist das typische Gehalt für Helfer/Helferin in der Textilverarbeitung in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 2.389 €Quelle:Statistisches Taschenbuch Tarifpolitik - WSI-TarifarchivHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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