Helfer/Helferin in der Küche
Helfer/in - Küche
Was ist Helfer/Helferin in der Küche?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Mathematik, Naturwissenschaften →Der Beruf Helfer/Helferin in der Küche in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:
- Biodiversity Sciences
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Bioinformatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Life Science Innovation
Master · Hochschule Albstadt-Sigmaringen
- Medizinische Physik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Physik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Polymer Materials Science
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Detaillierte Informationen
▶ Medien
AHGZ (Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung) OnlineGASTGEWERBE-MagazinGastrotelKÜCHEOnlinehilfe für LebensmittelhygieneVerpflegungs-Management
▶ Arbeitsorte
Helfer und Helferinnen im Bereich Küche arbeiten meistin Küchenin Lager- und Kühlräumen
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen:Anrichten (Lebensmittel)BeilagenzubereitungBeladen, EntladenBelehrung nach Infektionsschutzgesetz (Gesundheitszeugnis)BlanchierenGarnieren (Speisen)Gemüse-, SalatzubereitungGemüse putzenLebensmittelhygieneQualitätskontrolle (einfache Kontrolltätigkeit)ReinigenSnacks (z.B. belegte Brötchen)Soßen-, MarinadenzubereitungSpülenTransportVorratshaltung
▶ Arbeitssituation
Helfer/innen im Bereich Küche verwenden Küchengeräte und -maschinen, arbeiten aber auch viel mit der Hand. Sie tragen Arbeitskleidung, z.B. weiße Kittel und Kopfbedeckungen, bei Spül-, Reinigungsarbeiten auch Arbeitshandschuhe. Vorwiegend sind sie in den Küchen von Restaurants, Kantinen oder Krankenhäusern tätig. Hier arbeiten mehrere Menschen auf beengtem Raum, es ist heiß, man hantiert mit schweren Töpfen und arbeitet im Stehen. Dämpfe und Küchengerüche liegen in der Luft. Beim Reinigen von Essgeschirr und -besteck kommen Helfer/innen im Bereich Küche mit Wasser und Reinigungsmitteln in Berührung. Während der Stoßzeiten - etwa mittags oder abends - kann es hektisch zugehen. Nacht-, Wochenend-, Feiertagsarbeit ist in der Gastronomie üblich.Helfer/innen im Bereich Küche müssen kräftig zupacken können, z.B. wenn sie schwere Töpfe heben und tragen oder Säcke mit Lebensmitteln aus dem Lager holen. Sorgfältig halten sie Sicherheits- und Hygienebestimmungen ein. Die Helfer/innen folgen den Anweisungen der Fachkräfte und führen alle Tätigkeiten sorgfältig aus.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 2.451 € bis 2.576 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
Gastronomie, CateringRestaurants mit BedienungRestaurants mit SelbstbedienungCafésImbissstuben u. Ä.SchankwirtschaftenEvent-CatererSonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen, z.B. in KantinenSonstige mobile GastronomieHotellerie, BeherbergungHotels (ohne Hotels garnis)Hotels garnisGasthöfePensionenErholungs- und FerienheimeFerienzimmer, Ferienwohnungen, Ferienhäuser und FeriendörferGesundheitswesenKrankenhäuser, z.B. in KrankenhausküchenSozialwesenHeime und Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, stationäre Hilfen zur ErziehungSonstige Heime a. n. g.Jugendarbeit (auch Jugendsozialarbeit), z.B. Tagesstätten, Organisationen der freien WohlfahrtspflegeSonstige soziale Beratungsdienste, z.B. Tagesstätten, Organisationen der freien WohlfahrtspflegeSonstiges Sozialwesen a. n. g. (ohne Jugendarbeit und soziale Beratungsdienste), z.B. Tagesstätten, Organisationen der freien WohlfahrtspflegeAuch denkbar:SchifffahrtPersonenbeförderung in der Hochsee- und KüstenschifffahrtPersonenbeförderung in der Binnenschifffahrt
▶ Zugang zur Tätigkeit
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Küche erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Herstellung von Speisen.
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Helfer und Helferinnen im Bereich Küche finden Beschäftigung in erster Liniein Küchen von Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben (z.B. Restaurants, Kantinen, Hotels) in Küchen von Krankenhäusern, Heimen oder TagesstättenDarüber hinaus finden sie auch Beschäftigung in Küchen von Ausflugs- und Kreuzfahrtschiffen
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Helfer/in - KücheAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeKüchenhilfeKüchenhilfskraft
▶ Sonstige Zugangsbedingungen
Der Umgang mit Lebensmitteln erfordert eine Belehrung und eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes.
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Helfer und Helferinnen im Bereich Küche übernehmen meist einfachere Aufgaben in der Gastronomie.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
GastroExpressGastrojobshogapage.deHoteljob DeutschlandHoteljob-SchweizjobsterneTouristikCareer
▶ Verbände und Organisationen
Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss e.V. (ANG)Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel und Gastgewerbe (BGN)Deutscher Hotel- und Gaststättenverband e.V. (DEHOGA)Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG)
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Handarbeit (z.B. bei der Herstellung von Speisen mithelfen)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (Küchenmaschinen und -geräte bedienen)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (Küchenschürze, Kopfbedeckung, Gummihandschuhe)Arbeit in der Küche (z.B. in Großküchen, Kantinen, Restaurants und Gasthöfen)Arbeit in Lagerhallen (z.B. in Lager- und Kühlräumen)wechselnde Arbeitsorte (z.B. schneller Wechsel zwischen heißen Küchenräumen und Kühl- und Lagerräumen)Arbeit bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit, Zugluft (z.B. bei Arbeiten in Lager- und Kühlräumen, durch Backöfen und Küchenherde)Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (z.B. Küchendämpfe)Arbeit unter Geruchseinflussständig wiederkehrende ArbeitsvorgängeUnfallgefahr (z.B. Verbrennungen oder Handverletzungen beim Umgang mit Küchenmaschinen und Messern)schweres Heben und Tragen (z.B. schwere Töpfe oder Säcke mit Lebensmitteln heben und tragen)Gruppen-, Teamarbeit (z.B. in der Küchenbrigade zusammenarbeiten)Arbeit im Gehen und Stehen
▶ Job- und Besetzungsalternativen
Job- und BesetzungsalternativenHelfer/Helferin im GastgewerbeHelfer/Helferin in der HauswirtschaftHelfer/Helferin in der Lebensmittelherstellung
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Helfer und Helferinnen im Bereich Küche nutzen je nach Tätigkeit folgende Arbeitsmittel:Rohstoffe, z.B.: Obst, Gemüse, Fisch, Fleisch, Eier, MehlProdukte, z.B.: Speisen, Marinaden, Dressings, SoßenGeräte und Maschinen, z.B.: Großküchenherde, Fritteusen, Mikrowellen, Heißluftdämpfer, Garautomaten, Temperaturfühler, Waagen, Schneid-, Rühr- und KnetmaschinenWerkzeuge und Zubehör, z.B.: Messer, Messerschärfer, Schneebesen, Töpfe, Pfannen, Geschirr, Schneidebretter, Lappen, Schwämme, Schrubber, Reinigungs- und DesinfektionsmittelUnterlagen, z.B.: Speisepläne, Rezepte
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Helfer und Helferinnen im Bereich Küche unterstützen Fachkräfte bei der Herstellung von Speisen. Sie schneiden und waschen z.B. Gemüse, Salat und Früchte, richten nach Anweisung kalte Platten an oder belegen Brote, Brötchen und Häppchen. Zudem helfen sie bei der Zubereitung von Marinaden, Dressings und Soßen. Nach Vorgabe bedienen die Helfer und Helferinnen Küchenmaschinen und -geräte. Sie helfen bei Spül- und Reinigungsarbeiten, lagern Lebensmittel ein oder entsorgen verfallene Ware und Abfälle. In Kantinen geben sie Mahlzeiten aus und unterstützen beim Kassieren.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Kochen, Küche, Gemeinschaftsverpflegung oder Küchenhygiene).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Mit einer Berufsausbildung kann man beruflich dauerhaft Fuß fassen, z.B. als Koch/Köchin oder Fachkraft Küche. Mit mehrjähriger Berufserfahrung kann man die Ausbildung ggf. in verkürzter Form absolvieren.Eine Externenprüfung ermöglicht den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf auch ohne Absolvieren einer Ausbildung. Voraussetzung hierfür ist i.d.R. eine mehrjährige Berufserfahrung. In Kursen zur Vorbereitung auf eine Externenprüfung kann man fachtheoretische Kenntnisse und fachpraktische Fähigkeiten ergänzen und vertiefen. Auch berufsbegleitende Nachqualifizierungsmaßnahmen, bei denen einzelne Module zertifiziert werden, erlauben den Zugang zur Externenprüfung.Eine Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen. Für Helfer/innen im Bereich Küche mit mehrjähriger Berufserfahrung besteht auch ohne Berufsabschluss die Möglichkeit, z.B. zur Prüfung als Küchenmeister/in zugelassen zu werden.Für die Teilnahme an vielen Aus- und Weiterbildungsangeboten werden bestimmte Schulabschlüsse vorausgesetzt. In Seminaren und Lehrgängen kann man sich z.B. auf das Nachholen eines Hauptschulabschlusses oder mittleren Bildungsabschlusses vorbereiten.
▶ Rechtliche Regelungen für die Tätigkeit
Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten beim Menschen (Infektionsschutzgesetz - IfSG), zuletzt geändert durch Artikel 3 Abs. 1 des Gesetzes vom 04.03.2026 (BGBl. 2026 I Nr. 60)
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. lange im Stehen arbeiten)Körperkraft (z.B. in Großküchen schwere Gefäße heben und bewegen)Robuste Gesundheit (z.B. bei Kälte, Hitze oder Feuchtigkeit arbeiten, in Kühlräumen oder am Herd; keine chronischen Infekte mit Ansteckungsgefahr)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Gemüse, Salat und Früchte schneiden und waschen)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Qualitätsmängel an Rohwaren erkennen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Küchen- und Servicepersonal in lauter Küche verstehen)Intakter Geruchs- und Geschmackssinn (z.B. beim Abschmecken von Speisen)Intakter Tastsinn, intaktes Temperaturempfinden (z.B. Temperatur von Speisen beurteilen; Gefahr von Verbrennungen am Herd)Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. Zutaten waschen oder schneiden; mit Reinigungsmitteln umgehen)Gesunde Atemwege und Lunge (z.B. bei Dämpfen vom Braten oder Dünsten arbeiten)(Intaktes) Belastbares Nervensystem (z.B. zum Teil sehr lange Arbeitszeiten, auch am Wochenende; Stress zu den Essenszeiten)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall...
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. lange im Stehen arbeiten)Muskelschwäche, fehlende Muskelkraft (z.B. in Großküchen schwere Gefäße heben und bewegen)Infektanfälligkeit, chronische Infektionskrankheiten (z.B. bei Kälte, Hitze oder Feuchtigkeit arbeiten, in Kühlräumen oder am Herd; keine chronischen Infekte mit Ansteckungsgefahr)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Gemüse, Salat und Früchte schneiden und waschen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Qualitätsmängel an Rohwaren erkennen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Küchen- und Servicepersonal in lauter Küche verstehen)Gestörter Geruchs- und Geschmackssinn (z.B. beim Abschmecken von Speisen)Gestörter Tastsinn, gestörtes Temperaturempfinden (z.B. Temperatur von Speisen beurteilen; Gefahr von Verbrennungen am Herd)Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut an Händen und Armen (z.B. Zutaten waschen oder schneiden; mit Reinigungsmitteln umgehen)Chronische oder allergische Atemwegs- und Lungenerkrankungen (z.B. bei Dämpfen vom Braten oder D...
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Helfer/Helferin in der Küche
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Helfer/Helferin in der Küche in Deutschland? ▼
Küchenhilfen in Deutschland sind Hilfskräfte, die typischerweise einfachere Aufgaben im Gastronomiebereich und in Großküchen übernehmen. Personen, die in diesem Beruf tätig sind, unterstützen Fachköche bei der Speisenzubereitung, beispielsweise beim Schneiden von Gemüse, Salaten und Obst.
Ist Helfer/Helferin in der Küche eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Helfer/Helferin in der Küche" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Helfer/Helferin in der Küche qualifiziert werden? ▼
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Küche erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Herstellung von Speisen.
Wo arbeiten Helfer/Helferin in der Küche in Deutschland typischerweise? ▼
Helfer und Helferinnen im Bereich Küche arbeiten meistin Küchenin Lager- und Kühlräumen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Helfer/Helferin in der Küche in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 2.451 € bis 2.576 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.