Helfer/Helferin in der Farb- und Lacktechnik
Helfer/in - Farb- und Lacktechnik
Was ist Helfer/Helferin in der Farb- und Lacktechnik?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Helfer/Helferin in der Farb- und Lacktechnik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing
Master · Paderborn University
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced BioMechatronics (Mechatronik)
Master · Europäische Fernhochschule Hamburg
Detaillierte Informationen
▶ Medien
besserlackieren.deFARBE UND LACKFML Der Fahrzeug- und Metall-Lackierer / Das LackiererhandwerkJOT Journal für OberflächentechnikLackiererblattWir sind Farbe
▶ Trends
Smarte BeschichtungenAls Smarte Beschichtungen bezeichnet man innovative Oberflächen, die auf externe Reize reagieren. Sie reparieren sich z.B. bei Kratzern und Abnutzungserscheinungen selbst, wehren Bakterien und Viren ab oder verändern sich je nach Temperatur oder Lichteinwirkung. Die Technologien bieten Zusatznutzen wie höhere Leistung, längere Produktlebensdauer oder geringere Wartungskosten. Sie werden z.B. in der Auto-, Elektro- und Konsumgüterindustrie eingesetzt. Aufgrund des hohen Innovationspotentials sollten sich Fachkräfte in der Entwicklung von Lacken und Beschichtungen mit diesem Thema vertraut machen.
▶ Arbeitsorte
Helfer und Helferinnen im Bereich Farb- und Lacktechnik arbeiten meistin Werkstätten bzw. Werkhallenin Lackier- und Trockenkabinen
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen:Airless-SpritzenBeladen, EntladenBestückenEntrostenLackierenMalenOberflächen behandeln, veredelnOberflächen beschichtenPatinierenPulverbeschichtenReinigenSchleifen (Holz)Schleifen (Metall)SonderlackierungSpachtelnSpritzlackierenTauchlackierenTransportUntergrundbehandelnWassertransferdruckverfahren (Lackiererei)
▶ Arbeitssituation
Helfer/innen im Bereich Farb- und Lacktechnik setzen Maschinen und Geräte ein, arbeiten aber auch mit der Hand, z.B. wenn sie Flächen abkleben oder Farbe mit dem Pinsel auftragen. Bei einigen Tätigkeiten tragen sie Atemschutzmasken, da durch Lacke oder Entrostungsmittel Dämpfe in die Luft gelangen können. An lauten Anlagen ist Gehörschutz erforderlich. Meist arbeiten sie in Werkstätten und Werkhallen, z.T. in Lackier- und Trockenkabinen. In manchen Industriebetrieben ist Schichtarbeit üblich. Wenn sie beispielsweise schwere Werkstücke heben oder in Lackieranlagen einhängen, müssen Helfer/innen im Bereich Farb- und Lacktechnik kräftig zupacken. Bei den Arbeiten beachten sie die Sicherheitsvorschriften. Die Helfer/innen folgen den Anweisungen der Fachkräfte und führen alle Tätigkeiten sorgfältig aus.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (in der Stunde): 17,42 € bis 19,24 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
Maschinenbau, WerkzeugbauHerstellung von nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen, z.B. LackierabteilungenHerstellung von Öfen, Brennern und ortsfesten Heizgeräten für den Haushalt, z.B. LackierabteilungenHerstellung von Werkzeugmaschinen, z.B. LackierabteilungenHerstellung von allen anderen Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige a. n. g., z.B. LackierabteilungenHerstellung von Maschinen für die additive Fertigung, z.B. LackierabteilungenHerstellung von Mehrzweckindustrierobotern, z.B. LackierabteilungenElektrische Anlagen und BauteileHerstellung von elektrischen Haushaltsgeräten, z.B. LackierabteilungenSonstige KonsumgüterHerstellung von nichtelektrischen Haushaltsgeräten, z.B. LackierabteilungenKraftfahrzeugeLackieren von KraftwagenGlasHerstellung, Veredlung und Bearbeitung von sonstigem Glas einschließlich technischen Glaswaren, z.B. Dekorabteilungen, Herstellende von Glasschmucksteinen oder Glasgehäusefertigung für LampenHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus Glas, z.B. Glasmanufakturen, Herstellende von Glasflaschen mit eigener DekorabteilungHerstellung von Trinkgläsern und anderen Haushaltswaren aus Glas a. n. g., z.B. Glasmanufakturen, Herstellende von Glasflaschen mit eigener DekorabteilungKeramikHerstellung von keramischen Haushaltswaren und Ziergegenständen, z.B. Dekorabteilungen von Porzellanmanufakturen, keramische Werkstätten, TöpfereienHerstellung von keramischen Wand- und Bodenfliesen und -plattenMöbelHerstellung von Küchenmöbeln,...
▶ Zugang zur Tätigkeit
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Farb- und Lacktechnik erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. im Lackieren.
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Helfer und Helferinnen im Bereich Farb- und Lacktechnik sind in erster Linie beschäftigtin Maschinen- oder Fahrzeugbaubetrieben in Betrieben, die z.B. Glas, Keramik, oder Möbel herstellen und veredelnin SchilderwerkstättenDarüber hinaus finden sie auch Beschäftigungin Unternehmen des Messebaus in Druckereien für Siebdruck und Folientechnik
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Helfer/in - Farb- und LacktechnikAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeHelfer/in - BeschichtungstechnikHelfer/in - IndustrielackierungProduktionshelfer/in - Farb- und Lacktechnik
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Helfer und Helferinnen im Bereich Farb- und Lacktechnik übernehmen meist einfachere Aufgaben in Betrieben, in denen Materialien oder Produkte bemalt oder lackiert werden.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
aktuelle-jobs.de
▶ Verbände und Organisationen
Bundesverband Farbe Gestaltung BautenschutzIG Metall (IGM)Verband der deutschen Lack- und Druckfarbenindustrie e.V. (VdL)
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Handarbeit (z.B. Flächen, die nicht bearbeitet werden sollen, vor dem Lackieren abkleben)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Schleif- und Poliermaschinen, Spritzlackiergeräte)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Schutzanzug, Arbeitshandschuhe, Schutzbrille und Atemschutz)Arbeit in Werkstätten, Werk-/ProduktionshallenArbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (z.B. Dämpfe der Farben, Lacke, Lasuren, Reinigungs- und Lösungsmittel)Arbeit unter Lärm (z.B. Lärm von Kompressoren)Arbeit unter Geruchseinfluss (z.B. Gerüche von Lacken)Umgang mit Chemikalien (z.B. Lacke und Farben, Entrostungs-, Entfettungs- und Poliermittel)ständig wiederkehrende ArbeitsvorgängeUnfallgefahr (beim Arbeiten mit Spritzlackiergeräten und Sprühgeräten in Lackierkabinen)Schichtarbeitschweres Heben und Tragen (z.B. schwere Werkstücke in Lackieranlagen einhängen)Arbeit im Gehen und Stehen
▶ Job- und Besetzungsalternativen
Job- und BesetzungsalternativenHelfer/Helferin in der Chemie- und Pharmatechnik
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Helfer und Helferinnen im Bereich Farb- und Lacktechnik nutzen je nach Tätigkeit folgende Arbeitsmittel:Maschinen und Anlagen, z.B.: Schleif- und Poliermaschinen, LackieranlagenGeräte und Werkzeuge, z.B.: Lackiergeräte, Mess- und Farbmischgeräte, Airlessmaschinen, Farbsprühpistolen, Spachtel, Pinsel, Farbrollen Materialien, Hilfsstoffe und Zubehör, z.B.: Lacke, Farben, Spachtelmassen, Schleifpasten, Entrostungs-, Entfettungs- und Poliermittel, Folien, Abdeckplanen, Klebebänder
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Helfer und Helferinnen im Bereich Farb- und Lacktechnik unterstützen Fachkräfte bei verschiedenen Produktionsschritten. In der Fahrzeuglackierung schleifen und reinigen sie die zu bearbeitenden Flächen, mischen Spachtelmasse an und gleichen Unebenheiten aus. Sie mischen nach Anweisung Farbtöne für Grundierungs- und Lackierarbeiten, bespritzen Metallteile oder tragen Lack auf. Zudem helfen sie, Hohlräume zu versiegeln und Oberflächen zu konservieren. Die Helfer und Helferinnen arbeiten z.T. auch an Lackieranlagen oder vollautomatisierten, computergesteuerten Lackierstraßen, z.B. in der Möbel- oder Spielzeuglackierung. Dort bringen sie Lackierteile an Hängevorrichtungen an und nehmen sie nach dem Bearbeitungsvorgang wieder ab.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Malerei, Lackiererei, Beschichtung, Kraftfahrzeuginstandhaltung - Karosserie oder Korrosionsschutz).Darüber hinaus kann sich der Trend zu smarten Beschichtungen, die sich u.a. selbst reparieren können, zu einem wichtigen Weiterbildungsthema für Helfer/innen in der Farb- und Lacktechnik entwickeln.
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Mit einer Berufsausbildung kann man beruflich dauerhaft Fuß fassen, z.B. als Fahrzeuglackierer/in oder Maler/in und Lackierer/in. Mit mehrjähriger Berufserfahrung kann man die Ausbildung ggf. in verkürzter Form absolvieren.Eine Externenprüfung ermöglicht den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf auch ohne Absolvieren einer Ausbildung. Voraussetzung hierfür ist i.d.R. eine mehrjährige Berufserfahrung. In Kursen zur Vorbereitung auf eine Externenprüfung kann man fachtheoretische Kenntnisse und fachpraktische Fähigkeiten ergänzen und vertiefen. Auch berufsbegleitende Nachqualifizierungsmaßnahmen, bei denen einzelne Module zertifiziert werden, erlauben den Zugang zur Externenprüfung.Eine Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen. Für Helfer/innen im Bereich Farb- und Lacktechnik mit mehrjähriger Berufserfahrung besteht auch ohne Berufsabschluss die Möglichkeit, z.B. zur Industriemeisterprüfung der Fachrichtung Lack- und Beschichtungstechnik oder zu einer Weiterbildung als staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Farb- und Lacktechnik zugelassen zu werden.Für die Teilnahme an vielen Aus- und Weiterbildungsangeboten werden bestimmte Schulabschlüsse vorausgesetzt. In Seminaren und Lehrgängen kann man sich z.B. auf das Nachholen eines Hauptschulabschlusses oder mittleren Bildungsabschlusses vorbereiten.
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. langes Stehen)Körperbeweglichkeit (z.B. in gebückten, hockenden oder knienden Haltungen arbeiten)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. alte Lackierungen abschleifen; zu bearbeitende Partien reinigen)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. gleichmäßiges und präzises Führen von Schleifwerkzeug)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. beim exakten Abkleben nicht lackierbarer Flächen)Farbsehvermögen (z.B. mit einer Farbmusterkarte den passenden Farbton heraussuchen)Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. mit Lacken und Farben, Löse-, Entrostungs-, Entfettungs- und Poliermitteln hantieren)Gesunde Atemwege und Lunge (z.B. bei Einwirkung von Dämpfen der Lacke und Polierstoffe mit Atemschutzmaske arbeiten)Gesunde innere Organe, intakter Stoffwechsel (z.B. bei Belastungen durch Lösungsmitteldämpfe)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. langes Stehen)Eingeschränkte Beweglichkeit (z.B. in gebückten, hockenden oder knienden Haltungen arbeiten)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. alte Lackierungen abschleifen; zu bearbeitende Partien reinigen)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. gleichmäßiges und präzises Führen von Schleifwerkzeug)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. beim exakten Abkleben nicht lackierbarer Flächen)Farbsinnstörungen (z.B. mit einer Farbmusterkarte den passenden Farbton heraussuchen)Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut an Händen und Armen (z.B. mit Lacken und Farben, Löse-, Entrostungs-, Entfettungs- und Poliermitteln hantieren)Chronische oder allergische Atemwegs- und Lungenerkrankungen (z.B. bei Einwirkung von Dämpfen der Lacke und Polierstoffe mit Atemschutzmaske arbeiten)Schwere chronische Leberleiden (z.B. bei Umgang mit Lacken und Lösungsmitteln)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu ve...
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Helfer/Helferin in der Farb- und Lacktechnik
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Helfer/Helferin in der Farb- und Lacktechnik in Deutschland? ▼
In Deutschland übernehmen Helfer in der Lackier- und Poliertechnik in Betrieben, in denen Materialien oder Produkte lackiert oder poliert werden, in der Regel einfachere Aufgaben. Dieser Beruf reicht von der Automobilindustrie über die Möbelherstellung bis hin zu Glas und
Ist Helfer/Helferin in der Farb- und Lacktechnik eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Helfer/Helferin in der Farb- und Lacktechnik" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Helfer/Helferin in der Farb- und Lacktechnik qualifiziert werden? ▼
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Farb- und Lacktechnik erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. im Lackieren.
Wo arbeiten Helfer/Helferin in der Farb- und Lacktechnik in Deutschland typischerweise? ▼
Helfer und Helferinnen im Bereich Farb- und Lacktechnik arbeiten meistin Werkstätten bzw. Werkhallenin Lackier- und Trockenkabinen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Helfer/Helferin in der Farb- und Lacktechnik in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (in der Stunde): 17,42 € bis 19,24 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.