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Helfer/Helferin im Metallbau

Helfer/in - Metallbau

Grundberuf Ingenieurwissenschaften KldB B 24411

Was ist Helfer/Helferin im Metallbau?

In Deutschland ist der Beruf des Helfer/der Helferin im Metallbau eine grundlegende Tätigkeit, die typischerweise einfachere Aufgaben in Unternehmen der Metall- und Kunststoffverarbeitung sowie des Maschinen- und Werkzeugbaus umfasst. Fachkräfte in dieser Position unterstützen Spezialisten bei der Herstellung und Montage von Metallkonstruktionen, helfen bei der Schaffung von Metallverbindungen und führen Operationen wie Bohren, Stanzen und Schneiden durch. Des Weiteren beteiligen sie sich an der Montage von Bauelementen oder der Installation von Stahlkonstruktionen, beispielsweise durch Verschrauben oder Transportieren von Elementen; sie bearbeiten Bleche und Profile nach Anweisung, führen Biege-, Abkant- und Montagearbeiten zur Herstellung von Unterbaugruppen oder zur Fertigung von Kunststoffteilen aus. Die Arbeitsumgebungen umfassen typischerweise Werkstätten, Produktionshallen, Baustellen (manchmal im Freien) und Lagerbereiche, wo sie technische Geräte wie Bohrmaschinen, Schleif- und Stanzmaschinen sowie Handwerkzeuge einsetzen.

Obwohl in Deutschland für diesen Beruf in der Regel keine spezifische Ausbildungsdauer festgelegt ist, unterstreicht seine Natur als „Grundberuf“ die Bedeutung praktischer Fähigkeiten und der Berufserfahrung. Arbeitgeber erwarten von Bewerbern in der Regel ein grundlegendes technisches Verständnis, handwerkliches Geschick und körperliche Belastbarkeit. Diese Position bietet oft einen guten Einstiegspunkt für Berufsanfänger oder Personen, die Erfahrung im technischen Bereich sammeln möchten. Für türkische Studierende oder Fachkräfte, die eine Anstellung in diesem Bereich in Deutschland suchen, sind Deutschkenntnisse von entscheidender Bedeutung, um Anweisungen korrekt zu verstehen und sich in die Teamarbeit einzufügen. Berufserfahrung und praktische Fähigkeiten können bei Bewerbungen einen erheblichen Vorteil bieten.

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Helfer/Helferin im Metallbau in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

▶ Medien

Ausbildungs- und Fachkräftereport der BauwirtschaftBaunetz WissenIndustryArena - Business Netzwerk der FertigungsindustrieM+T- MetallhandwerkmassivUMFORMUNGmetallbauOffensive Gutes Bauen

▶ Arbeitsorte

Helfer und Helferinnen im Bereich Metallbau arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenauf Baustellen, teilweise auch im Freienin Lagerräumen

▶ Kompetenzen

Kernkompetenzen:AbkantenBeladen, EntladenBlechbearbeitungBördelnBrennschneidenEntgratenFeinblechbautechnikFührerschein Gabelstapler, FlurförderzeugeLagerarbeitLeichtmetallbauMaschinenführung, Anlagenführung, -bedienungMetallbauMontage (Metall, Anlagenbau)NietenQualitätskontrolle (einfache Kontrolltätigkeit)ReinigenTransportVerpackenWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Schweiß-, Lötverfahren"Kompetenzgruppe "Schweißerprüfungen"

▶ Arbeitssituation

Helfer/innen im Bereich Metallbau arbeiten mit Maschinen und Geräten, z.B. Blechbiegemaschinen, aber auch mit Werkzeugen. Bei manchen Tätigkeiten tragen sie Schutzkleidung, z.B. Sicherheitsschuhe, Handschuhe und Gehörschutz, bei Schweißarbeiten auch Blendschutz und Schürze, auf Baustellen einen Helm. Sie sind in Produktionshallen tätig, auf Montagebaustellen im Freien. Hier sind sie der Witterung ausgesetzt. Die Bearbeitung von Metallen erzeugt Lärm, mitunter liegt Metallstaub in der Luft. Bei Wartungsarbeiten kommen die Helfer/innen mit Schmierstoffen, Kühl- und Reinigungsmitteln in Berührung. Sie arbeiten viel im Stehen und Gehen. Schichtarbeit ist üblich.Kräftig zupacken muss man können, z.B. wenn Stahlbaukonstruktionen aufgebaut werden. Bei den Arbeiten beachten sie die Sicherheitsvorschriften. Die Helfer/innen folgen den Anweisungen der Fachkräfte und führen alle Tätigkeiten sorgfältig aus.

▶ Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 2.522 €Quelle:Statistisches Taschenbuch Tarifpolitik - WSI-TarifarchivHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

▶ Branchen im Einzelnen

Metallbearbeitung, Metallbau, SchweißenHerstellung von Metallkonstruktionen, z.B. Metallteile für das Baugewerbe; Geländer und Treppen aus MetallHerstellung von Metalltanks und -behälternMetallbearbeitung a. n. g., z.B. Bauschlosserei, Schmieden von Dekorationsgegenständen wie Lampen oder BlumenständerHerstellung von Schlössern und Beschlägen aus unedlen MetallenHerstellung von Schmiede-, Press-, Zieh- und Stanzteilen und pulvermetallurgischen ErzeugnissenHerstellung von Ausbauelementen aus Metall, z.B. Metalltüren, -tore und -fensterMaschinenbau, WerkzeugbauHerstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Hebezeugen und FördermittelnVersorgung, InstallationGas-, Wasser-, Heizungs- sowie Lüftungs- und KlimainstallationSchienenfahrzeugeHerstellung von Lokomotiven und anderen SchienenfahrzeugenKraftfahrzeugeHerstellung von Kraftwagen und KraftwagenmotorenHerstellung von Karosserien, Aufbauten und AnhängernHerstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für KraftwagenSchiffe, BooteSchiff- und BootsbauLuft-, RaumfahrzeugeLuft- und RaumfahrzeugbauAusbauSonstige Bautischlerei und -schlosserei, z.B. MontagebetriebeMesse-, Kongress-, TagungswirtschaftMontage, Installation und Aufbau von Ständen auf Märkten, Ausstellungen und Messen, z.B. Montage von MetallaufbautenHochbau, Beton- und Stahlbetonbau, Feuerungs- und SchornsteinbauHochbau, z.B. Montage von MetalldächernTiefbau, Straßenbau, WasserbauBrücken- und Tunnelba...

▶ Zugang zur Tätigkeit

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Metallbau erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Maschinenbedienung.

▶ Arbeitsbereiche/Branchen

Helfer und Helferinnen im Bereich Metallbau finden Beschäftigung in Betrieben des Metallbaus, z.B. bei der Herstellung von Metallkonstruktionen in Unternehmen des Maschinen-, Werkzeug- oder Fahrzeugbausin Installations- bzw. Montagebetrieben, Bauschlossereien

▶ Tätigkeitsbezeichnungen

Helfer/in - MetallbauAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeBauschlosserhelfer/BauschlosserhelferinMontagehelfer/in (Metallbau)Schmiedehelfer/Schmiedehelferin (Handwerk)Stahlbauschlosserhelfer/Stahlbauschlosserhelferin

▶ Die Tätigkeit im Überblick

Helfer und Helferinnen im Bereich Metallbau übernehmen meist einfachere Aufgaben in Betrieben der Metall- und Kunststoffverarbeitung sowie der Maschinen- und Werkzeugherstellung.

▶ Stellen- und Bewerberbörsen

aktuelle-jobs.deautojob.debau-stellen.de

▶ Verbände und Organisationen

Arbeitgeberverband GesamtmetallBerufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM)Bundesverband Metall - Vereinigung Deutscher MetallhandwerkeIG Metall (IGM)Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung e.V. (WSM)

▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Handarbeit (z.B. Bleche abkanten, Kanäle montieren, Maschinen zusammenbauen)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. an Bohr-, Schleif- und Stanzmaschinen Stahl- und Nichteisenbleche bearbeiten)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Gehörschutz in der Fertigung, Schutzhelm und Arbeitsschuhe auf der Baustelle, Blendschutz, Schürze und Schutzhandschuhe bei Schweißarbeiten, Arbeitshandschuhe bei Wartungs- und Reinigungsarbeiten)Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (z.B. große Produktionshallen von Industriebetrieben)Arbeit auf Baustellen (z.B. Montagebaustellen)Arbeit im FreienArbeit in Lagerhallen (z.B. für Materialnachschub sorgen)Arbeit bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit, Zugluft (z.B. Witterungsbedingungen beim Arbeiten im Freien)Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (z.B. Metallstaub)Arbeit unter Lärm (z.B. Maschinenlärm)Arbeit mit Schmierstoffen (Öl, Fett) (z.B. bei Wartungs- und Reinigungsarbeiten an den Maschinen)Umgang mit Chemikalien (z.B. Kühl- und Reinigungsmittel)ständig wiederkehrende ArbeitsvorgängeUnfallgefahr (z.B. bei der Arbeit auf Baustellen oder beim Umgang mit laufenden Maschinen)Schichtarbeitschweres Heben und Tragen (z.B. Transportarbeiten verrichten, beim Aufbau von Stahlbaukonstruktionen helfen, schwere Bauelemente montieren)Gruppen-, Teamarbeit (z.B. beim Einbau von Fenstern, Türen und anderen Bauelementen mit anderen Fachkräften zusammenarbeiten)Arbeit im Gehen und Stehen

▶ Job- und Besetzungsalternativen

Job- und BesetzungsalternativenHelfer/Helferin für Klempnerei, InstallationHelfer/Helferin in der Metallbearbeitung

▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Helfer und Helferinnen im Bereich Metallbau nutzen je nach Tätigkeit folgende Arbeitsmittel:Erzeugnisse und Bauelemente, z.B.: Apparaturen, Rohrleitungen, Behälter, Fenster, Türen Werkstücke und -stoffe, z.B.: Bleche und Profile aus Leichtmetallen, Baustähle, KunststoffeMaschinen und Anlagen, z.B.: Sägemaschinen, Brennschneidanlagen, Laserschneidmaschinen, Biege- und Abkantpressen, BohrmaschinenGeräte, Werkzeuge und Zubehör, z.B.: Transport- und Hebegeräte, Schweißgeräte, Gliedermaßstäbe, Winkelmesser, Schrauben, NietenUnterlagen, z.B.: Einbauanweisungen, Skizzen

▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Helfer und Helferinnen im Bereich Metallbau unterstützen Fachkräfte dabei, Metallkonstruktionen zu fertigen und zu montieren. Sie helfen, Metallverbindungen herzustellen, und führen Bohr-, Stanz- sowie Schneidarbeiten aus. Zudem arbeiten sie beim Einbau von Bauelementen oder dem Aufbau von Stahlbaukonstruktionen mit. Hier verschrauben sie z.B. die einzelnen Elemente oder führen Transportarbeiten aus. Sie bearbeiten nach Anweisung Bleche und Profile, kanten, biegen und montieren diese zu Baugruppen oder fertigen Kunststoffteile nach Anweisung an. Zudem reinigen und warten sie Werkzeuge und Maschinen und übernehmen Lager- und Verpackungsarbeiten.

▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Stahl-, Metall-, Behälter- und Apparatebau oder Rohrschlosserei).

▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Mit einer Berufsausbildung kann man beruflich dauerhaft Fuß fassen, z.B. als Maschinen- und Anlagenführer/in mit dem Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik, Fachkraft für Metalltechnik der Fachrichtung Konstruktionstechnik oder Metallbauer/in der Fachrichtung Konstruktionstechnik. Mit mehrjähriger Berufserfahrung kann man die Ausbildung ggf. in verkürzter Form absolvieren.Eine Externenprüfung ermöglicht den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf auch ohne Absolvieren einer Ausbildung. Voraussetzung hierfür ist i.d.R. eine mehrjährige Berufserfahrung. In Kursen zur Vorbereitung auf eine Externenprüfung kann man fachtheoretische Kenntnisse und fachpraktische Fähigkeiten ergänzen und vertiefen. Auch berufsbegleitende Nachqualifizierungsmaßnahmen, bei denen einzelne Module zertifiziert werden, erlauben den Zugang zur Externenprüfung.Eine Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen. Für Helfer/innen im Bereich Metallbau mit mehrjähriger Berufserfahrung besteht auch ohne Berufsabschluss die Möglichkeit, z.B. zur Industriemeisterprüfung in der Fachrichtung Metall oder zu einer Weiterbildung als staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Metallbautechnik zugelassen zu werden.Für die Teilnahme an vielen Aus- und Weiterbildungsangeboten werden bestimmte Schulabschlüsse vorausgesetzt. In Seminaren und Lehrgängen kann man sich z.B. auf das Nachholen eines Hauptschulabschlusses oder mittleren Bildungsabschlusses vorbereiten.

▶ Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. größere Objekte bearbeiten und montieren)Körperkraft (z.B. schwere Bauteile von Hand heben und transportieren)Robuste Gesundheit (z.B. auf Baustellen bei Kälte, Hitze, Nässe oder Zugluft arbeiten)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Bauteile durch Brennschneiden, Trennschleifen, mit Scheren und Sägen auf das geforderte Maß zuschneiden)Ausreichende Bewegungskoordination (z.B. im Metallfassadenbau auf Gerüsten und Arbeitsbühnen arbeiten)Schwindelfreiheit (z.B. auf Gerüsten, Arbeitsbühnen und Dächern Bauteile montieren)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Schweiß- und Lötverbindungen überprüfen)Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. bei Kontakt mit Metallabrieb, Schmier- und Kühlmitteln)Gesunde Atemwege und Lunge (z.B. beim Schweißen, Löten und Kleben Rauchgasen und Dämpfen ausgesetzt sein; Atemschutz tragen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. größere Objekte bearbeiten und montieren)Muskelschwäche, fehlende Muskelkraft (z.B. schwere Bauteile von Hand heben und transportieren)Infektanfälligkeit, chronische Infektionskrankheiten (z.B. auf Baustellen bei Kälte, Hitze, Nässe oder Zugluft arbeiten)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Bauteile durch Brennschneiden, Trennschleifen, mit Scheren und Sägen auf das geforderte Maß zuschneiden)Störungen der Bewegungskoordination, Gleichgewichtsstörungen (z.B. im Metallfassadenbau auf Gerüsten und Arbeitsbühnen arbeiten)Schwindelneigung (z.B. auf Gerüsten, Arbeitsbühnen und Dächern Bauteile montieren)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Schweiß- und Lötverbindungen überprüfen)Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut an Händen und Armen (z.B. bei Kontakt mit Metallabrieb, Schmier- und Kühlmitteln)Chronische oder allergische Atemwegs- und Lungenerkrankungen (z.B. beim Schweißen, Löten und Kleben Rauchgasen und Dämpfen ausgesetzt sein; Atemschutz tragen)Schwere Anfallsleiden (z.B. Absturzgefährdung bei...

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Helfer/Helferin im Metallbau

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Helfer/Helferin im Metallbau in Deutschland? ▼

In Deutschland ist der Beruf des Helfer/der Helferin im Metallbau eine grundlegende Tätigkeit, die typischerweise einfachere Aufgaben in Unternehmen der Metall- und Kunststoffverarbeitung sowie des Maschinen- und Werkzeugbaus umfasst. Fachkräfte in dieser Position unterstützen Spezialisten bei der Herstellung und Montage von Metallkonstruktionen, helfen bei der Schaffung von Metallverbindungen und führen Operationen wie Bohren, Stanzen und Schneiden durch. Des Weiteren beteiligen sie sich an der Montage von Bauelementen oder der Installation von Stahlkonstruktionen, beispielsweise durch Verschrauben oder Transportieren von Elementen; sie bearbeiten Bleche und Profile nach Anweisung, führen Biege-, Abkant- und Montagearbeiten zur Herstellung von Unterbaugruppen oder zur Fertigung von Kunststoffteilen aus. Die Arbeitsumgebungen umfassen typischerweise Werkstätten, Produktionshallen, Baustellen (manchmal im Freien) und Lagerbereiche, wo sie technische Geräte wie Bohrmaschinen, Schleif- und Stanzmaschinen sowie Handwerkzeuge einsetzen.

Obwohl in Deutschland für diesen Beruf in der Regel keine spezifische Ausbildungsdauer festgelegt ist, unterstreicht seine Natur als „Grundberuf“ die Bedeutung praktischer Fähigkeiten und der Berufserfahrung. Arbeitgeber erwarten von Bewerbern in der Regel ein grundlegendes technisches Verständnis, handwerkliches Geschick und körperliche Belastbarkeit. Diese Position bietet oft einen guten Einstiegspunkt für Berufsanfänger oder Personen, die Erfahrung im technischen Bereich sammeln möchten. Für türkische Studierende oder Fachkräfte, die eine Anstellung in diesem Bereich in Deutschland suchen, sind Deutschkenntnisse von entscheidender Bedeutung, um Anweisungen korrekt zu verstehen und sich in die Teamarbeit einzufügen. Berufserfahrung und praktische Fähigkeiten können bei Bewerbungen einen erheblichen Vorteil bieten.

Ist Helfer/Helferin im Metallbau eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼

In Deutschland folgt "Helfer/Helferin im Metallbau" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Helfer/Helferin im Metallbau qualifiziert werden? ▼

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Metallbau erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Maschinenbedienung.

Wo arbeiten Helfer/Helferin im Metallbau in Deutschland typischerweise? ▼

Helfer und Helferinnen im Bereich Metallbau arbeiten meistin Werkstätten und Werkhallenauf Baustellen, teilweise auch im Freienin Lagerräumen

Wie hoch ist das typische Gehalt für Helfer/Helferin im Metallbau in Deutschland? ▼

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 2.522 €Quelle:Statistisches Taschenbuch Tarifpolitik - WSI-TarifarchivHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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