Helfer/Helferin für Papier, Verpackung
Helfer/in - Papier, Verpackung
Was ist Helfer/Helferin für Papier, Verpackung?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Helfer/Helferin für Papier, Verpackung in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Medien
BG RCI.magazinneue verpackungPackReportverpacken-info.deverpackung.org - Alles über VerpackungWas hat sich mit dem Verpackungsgesetz geändert?
▶ Trends
Nachhaltige PapierherstellungForschende in der Papierindustrie suchen vermehrt nach alternativen Fasern, die gegenüber Holz schnell verfügbar sind und in der Verarbeitung wenig Wasser verbrauchen. Solche Fasern sind pflanzliche oder recycelte Materialien, die bei der Papierherstellung z.T. weniger Chemikalien benötigen als Holz. Silphie-Fasern z.B. entstehen durch die Weiterverarbeitung regional angebauter Energiepflanzen. Sie sind insektenschonend und fördern die Biodiversität. Auch Baumwollabfälle oder Altpapier eignen sich für die nachhaltige Papierproduktion. Beschäftigte in dieser Branche werden sich zunehmen mit der Thematik auseinandersetzen.
▶ Arbeitsorte
Helfer und Helferinnen im Bereich Papier, Verpackung arbeiten meistin Produktionshallenin Lagerräumen
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen:Beladen, EntladenDruckweiterverarbeitungFalzenFührerschein Gabelstapler, FlurförderzeugeHeftenHolzstoffaufbereitungKartonherstellungLagerarbeitMaschinenführung, Anlagenführung, -bedienungPapierschneidenPapierverarbeitungPerforierenQualitätskontrolle (einfache Kontrolltätigkeit)ReinigenSortierenTransportVerpackenVerpackungsmittelherstellungWellpappenherstellungZellstoffaufbereitung
▶ Arbeitssituation
Helfer/innen im Bereich Papier, Verpackung arbeiten vorwiegend an Produktionsanlagen bzw. -einrichtungen zur Herstellung und Weiterverarbeitung von Papier oder Zellstoff. Bei manchen Arbeiten tragen sie Schutzkleidung, z.B. Gehör-, Atemschutz und Sicherheitsschuhe. Sie sind in Produktionshallen tätig, gelegentlich auch auf Holzlagerplätzen im Freien. In den Hallen herrscht Maschinenlärm, das Klima ist z.T. feuchtwarm und der Geruch von Bleich- oder Lösungsmitteln liegt in der Luft. Bei Wartungs- und Reinigungsarbeiten kommen die Helfer/innen mit Schmieröl, Kühl- und Reinigungsmitteln in Berührung. Schichtarbeit ist üblich.Mitunter müssen die Helfer/innen kräftig zupacken, z.B. wenn sie mit Fachkräften zusammen schwere Maschinenteile oder mehrere Tonnen schwere Papierrollen austauschen. Mit Chemikalien und Zuschlagsstoffen gehen die Helfer/innen sorgfältig um. Bei den Arbeiten beachten sie die Sicherheitsvorschriften. Die Helfer/innen folgen den Anweisungen der Fachkräfte und führen alle Tätigkeiten sorgfältig aus.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (in der Stunde): 15,80 € bis 18,96 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
Papier-, ZellstoffherstellungHerstellung von Papier, Karton und Pappe, z.B. PapierfabrikenPapierverarbeitung, VerpackungsmittelherstellungHerstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe, insbesondere Betriebe der Papier verarbeitenden Industrie wie Herstellende von Packmitteln und von KartonagenHerstellung von sonstigen Waren aus Papier, Karton und Pappe, z.B. Herstellende von Mappen und Alben, Präge- und StanzwerkstättenHerstellung von TapetenAuch denkbar:Druck, Druckweiterverarbeitung, Medienvorstufe, -produktionSonstiges Drucken, z.B. spezialisierte Druckereien, die Faltschachteln herstellenKunststoff, Kautschuk, VulkanisationHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
▶ Zugang zur Tätigkeit
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Papier, Verpackung erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Packmittelherstellung.
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Helfer und Helferinnen im Bereich Papier, Verpackung finden Beschäftigung in erster Linie in Industriebetrieben, die Papier, Karton oder Pappe produzieren in Betrieben der Papier verarbeitenden Industrie, z.B. bei Herstellenden von VerpackungsmittelnDarüber hinaus finden sie auch Beschäftigungin der Druckweiterverarbeitung bei Herstellenden von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Helfer/in - Papier, VerpackungAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeHelfer/Helferin in der PapierherstellungHelfer/in - PapierverarbeitungProduktionshelfer/in - Papier, Verpackung
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Helfer und Helferinnen im Bereich Papier, Verpackung übernehmen meist einfachere Aufgaben in der Papier- und Kartonagenherstellung bzw. -verarbeitung.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
aktuelle-jobs.deVerpackungsbranche.de
▶ Verbände und Organisationen
Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)Deutsches Verpackungsinstitut e.V. (dvi)Die Papierindustrie e. V.Förderverein Papierzentrum Gernsbach - FÖP - e.V.Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung e.V. (HPV)IGBCE - Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und EnergieIPV Industrieverband Papier- und Folienverpackung e.V.
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Handarbeit (z.B. Kleben, Falzen, Heften, Verpacken und Palettieren der Papiererzeugnisse)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. automatisierte und computergesteuerte Maschinen für die Papierverarbeitung und -herstellung)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Gehörschutz oder Arbeits- und Gummihandschuhe)Arbeit in Werkstätten, Werk-/ProduktionshallenArbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (z.B. Dämpfe von Bleich- und Zusatzstoffen)Arbeit unter Lärm (z.B. laut arbeitende Fertigungsanlagen)Arbeit mit Schmierstoffen (Öl, Fett) (z.B. Schmieröl)Umgang mit Chemikalien (z.B. Lösungs- und Reinigungsmittel, Klebstoffe)ständig wiederkehrende ArbeitsvorgängeUnfallgefahr (z.B. bei der Arbeit an schnell laufenden Maschinen)Schichtarbeitschweres Heben und Tragen (z.B. mit Fachkräften zusammen eine Maschine umrüsten und dabei schwere Teile austauschen)Arbeit im Gehen und Stehen
▶ Job- und Besetzungsalternativen
Job- und BesetzungsalternativenHelfer/Helferin für Druck
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Helfer und Helferinnen im Bereich Papier, Verpackung nutzen je nach Tätigkeit folgende Arbeitsmittel:Erzeugnisse, z.B.: Papier, Karton, Pappe, Zellstoff, Faltschachteln, Kartonagen, Versandtaschen, Papiersäcke, TütenMaschinen und Anlagen, z.B.: Klebe-, Rollenschneid- und Verpackungsmaschinen, Produktionsanlagen, Bleichanlagen, Sortieranlagen, TransportbänderGeräte und Werkzeuge, z.B.: Mess- und Prüfgeräte, HandwerkzeugeRoh-, Zusatz- und Hilfsstoffe, z.B.: Holz, Altpapier, Bindemittel, Streichmassen, Chemikalien, Lösungsmittel
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Helfer und Helferinnen im Bereich Papier, Verpackung unterstützen Fachkräfte bei der Fertigung von Produkten aus Papier und Kartonagen wie Umschläge oder Faltkartons. Dabei sortieren, verpacken und palettieren sie die Erzeugnisse. Nach Anweisung beschichten, binden, prägen oder perforieren sie Papier auch. Zudem helfen sie bei der Rohstoffaufbereitung und der Produktion von Papier, Pappe und Zellstoff mit. Sie bestücken, pflegen oder richten Maschinen nach Vorgabe ein, arbeiten je nach Produkt aber auch von Hand. Mit entsprechender Erfahrung überwachen sie den Maschinenlauf und melden Störungen.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Maschinen- und Anlagenüberwachung, Papiererzeugung und -verarbeitung oder Verpackungsmittelherstellung).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Mit einer Berufsausbildung kann man beruflich dauerhaft Fuß fassen, z.B. als Maschinen- und Anlagenführer/in mit dem Schwerpunkt Druckweiter- und Papierverarbeitung, als Packmitteltechnologe/-technologin oder als Papiertechnologe/-technologin. Mit mehrjähriger Berufserfahrung kann man die Ausbildung ggf. in verkürzter Form absolvieren.Eine Externenprüfung ermöglicht den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf auch ohne Absolvieren einer Ausbildung. Voraussetzung hierfür ist i.d.R. eine mehrjährige Berufserfahrung. In Kursen zur Vorbereitung auf eine Externenprüfung kann man fachtheoretische Kenntnisse und fachpraktische Fähigkeiten ergänzen und vertiefen. Auch berufsbegleitende Nachqualifizierungsmaßnahmen, bei denen einzelne Module zertifiziert werden, erlauben den Zugang zur Externenprüfung.Eine Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen. Für Helfer/innen im Bereich Papier, Verpackung mit mehrjähriger Berufserfahrung besteht auch ohne Berufsabschluss die Möglichkeit, z.B. zur Industriemeisterprüfung der Fachrichtungen Papiererzeugung oder Papier- und Kunststoffverarbeitung oder zu einer Weiterbildung als staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Papiertechnik zugelassen zu werden.Für die Teilnahme an vielen Aus- und Weiterbildungsangeboten werden bestimmte Schulabschlüsse vorausgesetzt. In Seminaren und Lehrgängen kann man sich z.B. auf das Nachholen eines Hauptschulabschlusses oder mittleren Bildungsabschlusses vorbereiten.
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. überwiegend im Stehen arbeiten)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Papierrollen während des Produktionsprozesses austauschen)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Werkstücke kontrollieren und bearbeiten)Farbsehvermögen (z.B. optische Signale wahrnehmen und unterscheiden; Materialien für Packmittel erkennen)Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. mit Reinigungsmitteln, Lösungsmitteln, Bleichmitteln und Farbstoffen umgehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. überwiegend im Stehen arbeiten)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Papierrollen während des Produktionsprozesses austauschen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Werkstücke kontrollieren und bearbeiten)Farbsinnstörungen (z.B. optische Signale wahrnehmen und unterscheiden; Materialien für Packmittel erkennen)Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut an Händen und Armen (z.B. mit Reinigungsmitteln, Lösungsmitteln, Bleichmitteln und Farbstoffen umgehen)Stoffwechselkrankheiten (z.B. Belastungen durch Schichtarbeit)Chronische Magen- oder Darmleiden (z.B. Belastungen durch Schichtarbeit)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Helfer/Helferin für Papier, Verpackung
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Helfer/Helferin für Papier, Verpackung in Deutschland? ▼
In Deutschland übernehmen Papier- und Verpackungshelfer in der Regel einfachere Aufgaben in den Prozessen der Papier- und Kartonherstellung und -verarbeitung. Diese Fachkräfte unterstützen Spezialisten bei der Herstellung von Papier- und Kartonprodukten wie Briefumschlägen oder Faltschachteln; sie führen Operationen wie das Sortieren, Verpacken und Palettieren von Produkten durch. Nach Anweisungen können sie Papier beschichten, binden, prägen oder perforieren; sie unterstützen auch bei der Rohmaterialvorbereitung und bei der Herstellung von Papier, Karton und Zellulose. Sie beladen, warten oder justieren Maschinen nach Anweisungen; sie können auch manuelle Arbeiten je nach Produkttyp ausführen, und mit ausreichender Erfahrung können sie durch die Überwachung von Maschinenbetriebsprozessen Fehlfunktionen identifizieren.
Ist Helfer/Helferin für Papier, Verpackung eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Helfer/Helferin für Papier, Verpackung" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Helfer/Helferin für Papier, Verpackung qualifiziert werden? ▼
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Papier, Verpackung erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Packmittelherstellung.
Wo arbeiten Helfer/Helferin für Papier, Verpackung in Deutschland typischerweise? ▼
Helfer und Helferinnen im Bereich Papier, Verpackung arbeiten meistin Produktionshallenin Lagerräumen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Helfer/Helferin für Papier, Verpackung in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (in der Stunde): 15,80 € bis 18,96 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.