Helfer/Helferin für Kunststoff, Kautschuk
Helfer/in - Kunststoff, Kautschuk
Was ist Helfer/Helferin für Kunststoff, Kautschuk?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Helfer/Helferin für Kunststoff, Kautschuk in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Medien
BG RCI.magazinBlasformen & ExtrusionswerkzeugeBranchenanalyse kunststoffverarbeitenden IndustrieKGK - Kautschuk Gummi KunststoffeKM Kunststoff MagazinKunststoffeK-ZEITUNGplasteurope - Europäische Plattform für die Kunststoffindustrieplasticker - the home of plasticsPlastverarbeiter
▶ Arbeitsorte
Helfer und Helferinnen im Bereich Kunststoff und Kautschuk arbeiten meistin Werk- und Produktionshallenin Lagerräumen
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen:Beladen, EntladenEntgratenExtrudierenFormpressenFührerschein Gabelstapler, FlurförderzeugeKalandrierenKautschuk-, GummiverarbeitungKunststoffblasenKunststoffspritzgießenKunststoffverarbeitungLagerarbeitLaminierenMaschinenführung, Anlagenführung, -bedienungQualitätskontrolle (einfache Kontrolltätigkeit)ReinigenSchäumen (Kunststofftechnik)SortierenTransportVerpacken
▶ Arbeitssituation
Helfer/innen im Bereich Kunststoff, Kautschuk arbeiten an Maschinen und Anlagen der Kunststoffherstellung bzw. -verarbeitung. Bei manchen Arbeiten tragen sie Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Gehörschutz und Sicherheitsschuhe. Sie sind meist in großen Werkhallen tätig, in denen laufende Maschinen erheblichen Lärm verursachen und ggf. Dämpfe und Gerüche von Klebstoffen, Kunststoffen bzw. Kautschuk in der Luft liegen. Arbeiten in warmen Produktionshallen und kühleren Lagerräumen oder Abkühlanlagen wechseln sich ab, daher ist eine robuste Gesundheit erforderlich. Schichtarbeit ist üblich.Beim Beschicken von Maschinen und Anlagen und bei Wartungsarbeiten benötigen die Helfer/innen handwerkliches Geschick. Mitunter müssen sie kräftig zupacken, z.B. wenn sie Maschine umrüsten und dabei schwere Teile austauschen. Bei den Arbeiten beachten sie die Sicherheitsvorschriften. Die Helfer/innen folgen den Anweisungen der Fachkräfte und führen alle Tätigkeiten sorgfältig aus.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (in der Stunde): 17,17 € bis 18,06 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
Kunststoff, Kautschuk, VulkanisationHerstellung von Türen und Fenstern aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Büro- oder Schulartikeln aus KunststoffenHerstellung von Haushalts- oder Hauswirtschaftsartikeln aus Kunststoffen, z.B. Isolierzubehör, Kunststoffgeschirr BürobedarfHerstellung und Runderneuerung von Bereifungen, z.B. in Vulkanisierwerken und -betriebenHerstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug daraus, z.B. Gummiplatten, Schläuche, DichtungenHerstellung von sonstigen Gummiwaren a. n. g., z.B. Gummiplatten, Schläuche, DichtungenAuch denkbar:KraftfahrzeugeHerstellung von sonstigen Teilen und sonstigem Zubehör für KraftwagenMöbelHerstellung von MöbelnElektrische Anlagen und BauteileHerstellung von Kabeln und elektrischem Installationsmaterial
▶ Zugang zur Tätigkeit
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Kunststoff und Kautschuk erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Kunststoffherstellung.
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Helfer und Helferinnen im Bereich Kunststoff und Kautschuk finden Beschäftigung in erster Linie in Betrieben der Kunststoff herstellenden und verarbeitenden Industrie in Vulkanisierwerken und -betriebenDarüber hinaus finden sie auch Beschäftigung in der Automobilzulieferbranchein der Möbelindustrie in der Elektrotechnikbranche
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Helfer/in - Kunststoff, KautschukAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeGummiarbeiter/GummiarbeiterinProduktionshelfer/in - KunststoffVulkaniseurhelfer/Vulkaniseurhelferin
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Helfer und Helferinnen im Bereich Kunststoff und Kautschuk übernehmen meist einfachere Aufgaben in Betrieben, die Kunststoff herstellen oder verarbeiten.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
aktuelle-jobs.deautojob.deKunststoff-Institut LüdenscheidKunststoffWeb.deplasticker
▶ Verbände und Organisationen
Arbeitgeberverband der Deutschen Kautschukindustrie (ADK) e.V.Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV)Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung e.V. (HPV)IGBCE - Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energiewdk Wirtschaftsverband der deutschen Kautschukindustrie e.V.
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Handarbeit (z.B. beim Stanzen, Prägen, Entgraten, Reinigen und Montieren der Kunststoffteile helfen)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. beim Einrichten und Bedienen von Extruderanlagen oder Spritzgießmaschinen mitwirken)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Gehörschutz, Arbeitshandschuhe und Sicherheitsschuhe)Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallenwechselnde Arbeitsorte (z.B. zwischen warmen Produktionshallen und kühlen Lagerräumen hin und her wechseln)Arbeit bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit, Zugluft (z.B. bei der Arbeit an Abkühlanlagen)Arbeit bei Rauch, Staub, Gasen, Dämpfen (z.B. Dämpfe von Kleb- und Kunststoffen)Arbeit unter Geruchseinfluss (z.B. Gerüche von Kleb- und Kunststoffen)Arbeit unter Lärm (z.B. beim Fräsen, Bohren und Drehen von Halbzeugen)ständig wiederkehrende ArbeitsvorgängeUnfallgefahr (z.B. bei der Arbeit an Maschinen)Schichtarbeitschweres Heben und Tragen (z.B. Maschinen umrüsten und dabei schwere Teile austauschen)Arbeit im Gehen und Stehen
▶ Job- und Besetzungsalternativen
Job- und BesetzungsalternativenHelfer/Helferin in der Chemie- und PharmatechnikHelfer/Helferin in der Farb- und Lacktechnik
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Helfer und Helferinnen im Bereich Kunststoff und Kautschuk nutzen je nach Tätigkeit folgende Arbeitsmittel: Werkstücke und Erzeugnisse, z.B.: Platten, Folien, Profile, Kunststoffform- und -bauteile, Reifen, Schläuche, Gehäuse, Rohre, Behälter, SpielzeugeMaschinen, Anlagen und Werkzeuge, z.B.: Präge- und Stanzmaschinen, CNC-Fräsmaschinen, Sortier- und Verpackungsanlagen, Sägen, BohrerWerk- und Hilfsstoffe, z.B.: Kunststoffgranulat, Farben, Kleber, Lösungs- und Reinigungsmittel
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Helfer und Helferinnen im Bereich Kunststoff und Kautschuk unterstützen Fachkräfte bei der Be- und Verarbeitung von Kunststoff- und Kautschukprodukten wie Platten, Reifen oder Behältern. Sie stellen die Arbeitsmittel bereit und helfen, Kunststoffteile zu stanzen, prägen, entgraten und montieren. Zudem pflegen und reinigen sie nach Vorgabe Produktionsanlagen und richten diese ein. Bei entsprechender Erfahrung überwachen sie ggf. auch den Maschinenlauf und melden Störungen. Nach Anweisung übernehmen die Helfer und Helferinnen auch einfache Qualitätskontrollen oder führen Sortier- und Verpackungstätigkeiten aus.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Kunststoff- und Kautschukverarbeitung oder Maschinen- und Anlagenüberwachung).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Mit einer Berufsausbildung kann man beruflich dauerhaft Fuß fassen, z.B. als Maschinen- und Anlagenführer/in mit dem Schwerpunkt Metall- und Kunststofftechnik oder als Kunststoff- und Kautschuktechnologe/-technologin in verschiedenen Fachrichtungen. Mit mehrjähriger Berufserfahrung kann man die Ausbildung ggf. in verkürzter Form absolvieren.Eine Externenprüfung ermöglicht den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf auch ohne Absolvieren einer Ausbildung. Voraussetzung hierfür ist i.d.R. eine mehrjährige Berufserfahrung. In Kursen zur Vorbereitung auf eine Externenprüfung kann man fachtheoretische Kenntnisse und fachpraktische Fähigkeiten ergänzen und vertiefen. Auch berufsbegleitende Nachqualifizierungsmaßnahmen, bei denen einzelne Module zertifiziert werden, erlauben den Zugang zur Externenprüfung.Eine Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen. Für Helfer/innen im Bereich Kunststoff und Kautschuk mit mehrjähriger Berufserfahrung besteht auch ohne Berufsabschluss die Möglichkeit, z.B. zur Industriemeisterprüfung in der Fachrichtung Kunststoff und Kautschuk oder zu einer Weiterbildung als staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Kunststoff- und Kautschuktechnik zugelassen zu werden.Für die Teilnahme an vielen Aus- und Weiterbildungsangeboten werden bestimmte Schulabschlüsse vorausgesetzt. In Seminaren und Lehrgängen kann man sich z.B. auf das Nachholen eines Hauptschulabschlusses oder mittleren Bildungsabschlusses vorbereiten.
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. bei Wartungs- oder Reinigungsarbeiten nach vorne gebeugt, über Kopf oder in der Hocke arbeiten)Robuste Gesundheit (z.B. häufig zwischen den warmen Produktionshallen und Räumen mit Abkühlanlagen hin und her wechseln)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Kunststoffgranulat, Farben und Lösungsmittel bereitstellen; Kunststoffteile stanzen, prägen, entgraten, reinigen und montieren)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Kunststofferzeugnisse kontrollieren, sortieren und verpacken)Gesunde Atemwege und Lunge (z.B. bei Arbeiten mit Härtern in Kunststoffen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. bei Wartungs- oder Reinigungsarbeiten nach vorne gebeugt, über Kopf oder in der Hocke arbeiten)Infektanfälligkeit, chronische Infektionskrankheiten (z.B. häufig zwischen den warmen Produktionshallen und Räumen mit Abkühlanlagen hin und her wechseln)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Kunststoffgranulat, Farben und Lösungsmittel bereitstellen; Kunststoffteile stanzen, prägen, entgraten, reinigen und montieren)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Kunststofferzeugnisse kontrollieren, sortieren und verpacken)Chronische oder allergische Atemwegs- und Lungenerkrankungen (z.B. bei Arbeiten mit Härtern in Kunststoffen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Helfer/Helferin für Kunststoff, Kautschuk
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Helfer/Helferin für Kunststoff, Kautschuk in Deutschland? ▼
Der Beruf des Plastik ve Kauçuk Yardımcısı (Helfer/Helferin für Kunststoff, Kautschuk) in Deutschland beschreibt Personen, die typischerweise einfachere und unterstützende Aufgaben in Unternehmen übernehmen, die Kunststoff- und Kautschukmaterialien herstellen oder verarbeiten.
Ist Helfer/Helferin für Kunststoff, Kautschuk eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Helfer/Helferin für Kunststoff, Kautschuk" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Helfer/Helferin für Kunststoff, Kautschuk qualifiziert werden? ▼
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Kunststoff und Kautschuk erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Kunststoffherstellung.
Wo arbeiten Helfer/Helferin für Kunststoff, Kautschuk in Deutschland typischerweise? ▼
Helfer und Helferinnen im Bereich Kunststoff und Kautschuk arbeiten meistin Werk- und Produktionshallenin Lagerräumen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Helfer/Helferin für Kunststoff, Kautschuk in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (in der Stunde): 17,17 € bis 18,06 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.