Was ist Helfer/Helferin für Keramik?
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Helfer/Helferin für Keramik in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing
Master · Paderborn University
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced BioMechatronics (Mechatronik)
Master · Europäische Fernhochschule Hamburg
Detaillierte Informationen
▶ Medien
cfi - ceramic forum internationalIndustrieanzeigerKeramische ZeitschriftNeue KeramikZI Ziegelindustrie International
▶ Arbeitsorte
Helfer und Helferinnen im Bereich Keramik arbeiten meistin Produktionshallenin Werkstättenin LagerräumenSie arbeiten ggf. auchin Verkaufsräumen
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen:Beladen, EntladenBrennen (Keramik, Email)Dekore anfertigen (Keramik)Freidrehen (Keramik)Führerschein Gabelstapler, FlurförderzeugeGipsformengießenGlasieren (Keramik)KeramdrehenKeramformenKeramgießenKeramikdruckKerammassemachenKerampressenLagerarbeitMaschinenführung, Anlagenführung, -bedienungReinigenRohstoffaufbereitungTransportTrocknenVerpackenWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Keramikprodukte"
▶ Arbeitssituation
Helfer/innen im Bereich Keramik arbeiten an Maschinen, Brennöfen und Trockeneinrichtungen. Bei manchen Arbeiten tragen sie Schutzkleidung, z.B. Handschuhe, Gehörschutz und Sicherheitsschuhe. Sie sind meist in großen Werkhallen tätig. Die dortigen Anlagen sind oftmals laut, an Brennöfen herrschen hohe Temperaturen. Staub und die Gerüche von Glasuren und Farben liegen in der Luft. Schichtarbeit ist üblich.Beim Beschicken von Maschinen und Anlagen und bei Wartungsarbeiten setzen sie ihr handwerkliches Geschick ein. Bei den Arbeiten beachten sie die Sicherheitsvorschriften. Die Helfer/innen folgen den Anweisungen der Fachkräfte und führen alle Tätigkeiten sorgfältig aus.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 2.366 € bis 2.645 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
KeramikHerstellung von keramischen Haushaltswaren und Ziergegenständen, z.B. Fertigungsbetriebe für keramisches Geschirr, Ziergegenstände oder Toilettenartikel, Sanitärkeramik, keramische ArmaturenHerstellung von feuerfesten keramischen Werkstoffen und Waren, z.B. Fertigungsbetriebe für feuerfeste keramische RohreHerstellung von keramischen Wand- und Bodenfliesen und -plattenHerstellung von Ziegeln und sonstiger Baukeramik
▶ Zugang zur Tätigkeit
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Keramik erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der keramischen Fertigung.
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Helfer und Helferinnen im Bereich Keramik finden Beschäftigungin Unternehmen der Keramikindustriebei Herstellenden von feuerfesten keramischen Rohren, keramischen Boden- und Zierfliesen oder Ziegeln
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Helfer/in - KeramikAuch übliche Berufsbezeichnung/SynonymProduktionshelfer/in - Keramik
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Helfer und Helferinnen im Bereich Keramik übernehmen meist einfachere Aufgaben in der keramischen Industrie.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
aktuelle-jobs.dethink ceramics - Stellenbörse Technische Keramik des Bundesverbands der Keramischen Industrie e.V. (BVKI)
▶ Verbände und Organisationen
Deutsche Keramische Gesellschaft e.V. (DKG)IGBCE - Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und EnergieVerwaltungs- Berufsgenossenschaft (VBG)
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Handarbeit (z.B. Gießen und Ausformen der Werkstücke)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Mischmaschinen, Tonschneider oder Strangpressen beim Vorbereiten der Arbeitsmasse bedienen)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Sicherheitshandschuhe beim Bedienen und Überwachen der elektrisch, öl- oder gasbeheizten Keramikbrennöfen und Trocknungsanlagen)Arbeit in Werkstätten, Werk-/ProduktionshallenArbeit bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit, Zugluft (z.B. hohe Temperaturen beim Arbeiten am Brennofen)Arbeit unter Lärm (z.B. laut arbeitende Maschinen)ständig wiederkehrende ArbeitsvorgängeUnfallgefahr (bei der Arbeit an Keramikbrennöfen)Schichtarbeitschweres Heben und Tragen (z.B. mit Fachkräften zusammen eine Maschine umrüsten und dabei schwere Teile austauschen)Arbeit im Gehen und Stehen
▶ Job- und Besetzungsalternativen
Job- und BesetzungsalternativenHelfer/Helferin in der Glasherstellung und -verarbeitung
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Helfer und Helferinnen im Bereich Keramik nutzen je nach Tätigkeit folgende Arbeitsmittel:Erzeugnisse, z.B.: Fließen, Ziegel, Geschirr, Vasen und andere ZierkeramikMaschinen, Anlagen und Zubehör, z.B.: Mischmaschinen, Tonschneider, Strangpressen, Trocknungs- und Brennanlagen, Massequirle, Gussformen, VerpackungsanlagenWerkstoffe, z.B.: keramische Fertigmassen, Ton, Quarz, GlasurUnterlagen, z.B.: Skizzen, Muster
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Helfer und Helferinnen im Bereich Keramik unterstützen Fachkräfte beim Einrichten, Befüllen und Bedienen von Produktionsanlagen und Maschinen. Nach Anweisung bereiten sie z.B. Arbeitsmassen mit Mischmaschinen und Geräten vor und helfen beim Gießen und Ausformen der Keramik. Sie helfen auch bei Trocknungs-, Brenn- und Glasurvorgängen der fertig geformten Werkstücke. Mit entsprechender Erfahrung überwachen sie ggf. Produktionsprozesse und melden Störungen. Zudem übernehmen sie einfache Qualitätskontrollen sowie Sortier-, Reinigungs-, Lager- und Verpackungsarbeiten. In Betrieben mit Werksverkauf räumen sie Regale ein, zeichnen Waren aus und helfen bei der Dekoration.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Keramikverarbeitung, Maschinen- und Anlagenüberwachung oder Produktgestaltung).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Mit einer Berufsausbildung kann man beruflich dauerhaft Fuß fassen, z.B. als Industriekeramiker/in Anlagentechnik oder Industriekeramiker/in Verfahrenstechnik. Mit mehrjähriger Berufserfahrung kann man die Ausbildung ggf. in verkürzter Form absolvieren.Eine Externenprüfung ermöglicht den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf auch ohne Absolvieren einer Ausbildung. Voraussetzung hierfür ist i.d.R. eine mehrjährige Berufserfahrung. In Kursen zur Vorbereitung auf eine Externenprüfung kann man fachtheoretische Kenntnisse und fachpraktische Fähigkeiten ergänzen und vertiefen. Auch berufsbegleitende Nachqualifizierungsmaßnahmen, bei denen einzelne Module zertifiziert werden, erlauben den Zugang zur Externenprüfung.Eine Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen. Für Helfer/innen im Bereich Keramik mit mehrjähriger Berufserfahrung besteht auch ohne Berufsabschluss die Möglichkeit, z.B. zur Industriemeisterprüfung der Fachrichtung Keramik oder zu einer Weiterbildung als staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Keramiktechnik zugelassen zu werden.Für die Teilnahme an vielen Aus- und Weiterbildungsangeboten werden bestimmte Schulabschlüsse vorausgesetzt. In Seminaren und Lehrgängen kann man sich z.B. auf das Nachholen eines Hauptschulabschlusses oder mittleren Bildungsabschlusses vorbereiten.
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. bei Wartungs- oder Reinigungsarbeiten nach vorne gebeugt, über Kopf oder in der Hocke arbeiten)Körperkraft (z.B. Gießmaschinen befüllen)Robuste Gesundheit (z.B. bei Hitze in der Nähe des Brennofens arbeiten)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Arbeitsmassen mit Mischmaschinen und Geräten vorbereiten)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Instrumentenanzeigen ablesen)Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. mit Ölen und anderen Schmutzstoffen hantieren; mit Lösungs-, Verdünnungs- und Reinigungsmitteln umgehen)Gesunde Atemwege und Lunge (z.B. Staubentwicklung beim Anrühren von Keramikmassen; bei Dämpfen von Lösungsmitteln arbeiten; Atemschutz tragen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. bei Wartungs- oder Reinigungsarbeiten nach vorne gebeugt, über Kopf oder in der Hocke arbeiten)Muskelschwäche, fehlende Muskelkraft (z.B. Gießmaschinen befüllen)Infektanfälligkeit, chronische Infektionskrankheiten (z.B. bei Hitze in der Nähe des Brennofens arbeiten)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Arbeitsmassen mit Mischmaschinen und Geräten vorbereiten)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Instrumentenanzeigen ablesen)Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut an Händen und Armen (z.B. mit Ölen und anderen Schmutzstoffen hantieren; mit Lösungs-, Verdünnungs- und Reinigungsmitteln umgehen)Chronische oder allergische Atemwegs- und Lungenerkrankungen (z.B. Staubentwicklung beim Anrühren von Keramikmassen; bei Dämpfen von Lösungsmitteln arbeiten; Atemschutz tragen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und...
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Helfer/Helferin für Keramik
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Helfer/Helferin für Keramik in Deutschland? ▼
In Deutschland übernehmen Produktionshelfer in der Keramikindustrie typischerweise einfachere und unterstützende Aufgaben. Diese Fachkräfte unterstützen qualifiziertes Personal bei Produktionsanlagen und Maschinen.
Ist Helfer/Helferin für Keramik eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Helfer/Helferin für Keramik" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Helfer/Helferin für Keramik qualifiziert werden? ▼
Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Keramik erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der keramischen Fertigung.
Wo arbeiten Helfer/Helferin für Keramik in Deutschland typischerweise? ▼
Helfer und Helferinnen im Bereich Keramik arbeiten meistin Produktionshallenin Werkstättenin LagerräumenSie arbeiten ggf. auchin Verkaufsräumen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Helfer/Helferin für Keramik in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 2.366 € bis 2.645 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.