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Helfer/Helferin für Elektro

Helfer/in - Elektro

Grundberuf Ingenieurwissenschaften KldB B 26301

Was ist Helfer/Helferin für Elektro?

In Deutschland übernimmt ein "Helfer/Helferin für Elektro" (Elektrikshilfskraft) in Produktionsstätten der Elektroindustrie, in Elektro- und Bauinstallationsfirmen oder in Werkstätten für die Reparatur elektrischer Geräte in der Regel einfachere und unterstützende Aufgaben und ist ein "Grundberuf" (grundlegender Beruf).

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Helfer/Helferin für Elektro in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

AMPERE - Das Magazin der ElektroindustrieAusbildungs- und Fachkräftereport der Bauwirtschaftelektroniknetep Elektropraktiker

Arbeitsorte

Helfer und Helferinnen im Bereich Elektro arbeiten meistin Produktionshallenin Werkstättenauf Montagebaustellen, meist im Freienbei Kunden/KundinnenSie arbeiten ggf. auchim Lager

Kompetenzen

Kernkompetenzen:Beladen, EntladenBestückenCrimpenElektrische AntriebstechnikElektroinstallationElektroleitungsbauElektromechanikEntstörenKabelherstellungKabelkonfektionLagerarbeitLötschwallbadverfahren (Leiterplatten)Maschinenführung, Anlagenführung, -bedienungMontage (Elektrotechnik)Qualitätskontrolle (einfache Kontrolltätigkeit)ReinigenSMD-Technik (Surface Mounted Devices - Oberflächenmontage)TransportVerdrahtenWeichlötenWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Elektrogeräte, elektrotechnische Bauteile"

Arbeitssituation

Helfer/innen im Bereich Elektro stecken elektronische Bauelemente auf Leiterplatten auf oder montieren elektrische Geräte und Anlagen. Wenn sie an lauten Maschinen arbeiten, tragen sie Gehörschutz. Sie arbeiten in Produktionshallen an Fließbändern oder an Einzelarbeitsplätzen, in Werkstätten, ggf. auch in Lagerräumen, auf Montagebaustellen oder beim Kunden. In Industriebetrieben kann Schichtarbeit üblich sein.Für das Bestücken von Leiterplatten oder die Montage kleiner Geräteteile benötigen Helfer/innen im Bereich Elektro geschickte Hände und ein gutes Sehvermögen. Wenn sie Fachkräfte z.B. dabei unterstützen, schwere Maschinenteile auszutauschen, müssen sie kräftig zupacken können. Bei den Arbeiten beachten sie die Sicherheitsvorschriften, um Unfälle zu vermeiden. Die Helfer/innen folgen den Anweisungen der Fachkräfte und führen alle Tätigkeiten sorgfältig aus.

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 2.741 € bis 3.026 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

Maschinenbau, WerkzeugbauHerstellung von nicht wirtschaftszweigspezifischen MaschinenHerstellung von Büromaschinen, ohne Datenverarbeitungsgeräte und periphere GeräteHerstellung von WerkzeugmaschinenHerstellung von sonstigen nicht wirtschaftszweigspezifischen Maschinen a. n. g., z.B. von industriellen KälteanlagenHerstellung von Maschinen für sonstige bestimmte Wirtschaftszweige, z.B. für das Druckgewerbe, die Papierverarbeitung oder die LebensmittelindustrieInstallation von Industriemaschinen und -ausrüstungen, z.B. von industriellen ProzesssteuerungseinrichtungenElektrische Anlagen und BauteileHerstellung von sonstigen elektrischen Ausrüstungen und Geräten, z.B. zuliefernde Betriebe aus dem Elektronikbereich für die AutomobilindustrieHerstellung von Transformatoren und StromrichternHerstellung von Elektromotoren und GeneratorenHerstellung von Elektrizitätsverteilungs- und -schalteinrichtungenHerstellung von Lampen und LeuchtenHerstellung von elektronischen Bauelementen und LeiterplattenHerstellung von Batterien und AkkumulatorenHerstellung von elektrischen Haushaltsgeräten, z.B. Herstellende von Gefrierschränken oder WaschmaschinenReparatur und Instandhaltung von elektrischen Haushaltsgeräten und GartengerätenKraftfahrzeugeHerstellung elektrischer und elektronischer Ausrüstungsgegenstände für Kraftwagen, z.B. Zulieferbetriebe aus dem Elektronikbereich für die AutomobilindustrieElektroinstallationElektroinstallation, z.B. Installation von Alarmanlagen oder FeuermeldeanlagenA...

Zugang zur Tätigkeit

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Elektro erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Elektrogerätemontage.

Arbeitsbereiche/Branchen

Helfer und Helferinnen im Bereich Elektro sind beschäftigt in Unternehmen der Elektroindustrie und des Elektromaschinenbaus, z.B. Betriebe, die elektrische Geräte und Anlagen herstellenin Unternehmen der Automatisierungstechnikim Elektrotechniker-Handwerkin Unternehmen der Informations- und Telekommunikationsbranche, z.B. Mobilfunkanbietendein Energieversorgungsunternehmen

Tätigkeitsbezeichnungen

Helfer/in - ElektroAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeBestücker/Bestückerin (Elektromontage)Elektrogerätemontierer/ElektrogerätemontiererinElektrohelfer/inElektromaschinenbauerhelfer/ElektromaschinenbauerhelferinProduktionshelfer/in - Elektro

Die Tätigkeit im Überblick

Helfer und Helferinnen im Bereich Elektro übernehmen meist einfachere Aufgaben in Produktionsbetrieben der Elektrobranche, in Betrieben der Elektro- bzw. Bauinstallation und in Reparaturwerkstätten für Elektrogeräte.

Stellen- und Bewerberbörsen

Bau.debau-stellen.de

Verbände und Organisationen

Arbeitgeberverband GesamtmetallBerufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse BG ETEMIG Metall (IGM)Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE)Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstech. Handwerke (ZVEH)

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Handarbeit (z.B. vorgefertigte Bauelemente und Baugruppen zu fertigen elektrischen und elektronischen Einheiten wie Elektroherde oder Kühlschränke montieren)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. den Maschinenlauf überwachen)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Gehörschutz bei einer Tätigkeit in der Nähe von lauten Maschinen)Arbeit in Werkstätten, Werk-/Produktionshallen (z.B. in großen Fabrik- bzw. Fertigungshallen von Produktionsbetrieben der Elektrobranche)Arbeit in Lagerhallen (z.B. für Materialnachschub sorgen)Arbeit unter Lärm (z.B. Maschinenlärm)ständig wiederkehrende ArbeitsvorgängeUnfallgefahr (z.B. durch laufende Maschinen)SchichtarbeitPräzisions-, Feinarbeit (z.B. sehr kleine Bauteile schnell und sicher aufstecken oder einsetzen)schweres Heben und Tragen (z.B. mit Fachkräften zusammen eine Maschine warten und dabei schwere Teile austauschen)Arbeit im Gehen und Stehen

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Helfer und Helferinnen im Bereich Elektro nutzen je nach Tätigkeit folgende Arbeitsmittel:Werkstücke und Erzeugnisse, z.B.: Leiterplatten, Schalter, Gleichrichter, Antriebsaggregate, Elektrogeräte wie Elektroherde und Waschmaschinen, elektrische Antriebsmaschinen und Anlagen wie Elektromotoren, Transformatoren und TelekommunikationsanlagenBauteile und Hilfsstoffe, z.B.: Spulen, Dioden, Kupferdrähte, Kabel, Isoliermaterialien, KlebstoffeGeräte, Werkzeuge und Hilfsmittel, z.B.: Lötkolben, Spannungsprüfer, Multimeter, Bestückungshilfen, LötrahmenUnterlagen, z.B.: Installations-, Montage- und Schaltpläne

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Helfer und Helferinnen im Bereich Elektro bestücken in der Elektromontage Leiterplatten, meist am Fließband. Nach Vorgabe legen sie Lötrahmen in Haltevorrichtungen, spannen die Leiterplatte ein und versehen diese mit Bauelementen wie Dioden. In der Elektrogerätemontage montieren sie vorgefertigte Bauelemente und Baugruppen zu elektrischen und elektronischen Einheiten, z.B. zu Kühlschränken oder Geräten der Unterhaltungselektronik. Sie rüsten elektrische Maschinen um und warten diese nach Anweisung. Zudem helfen sie dabei, Spulen, sog. Wicklungen, zu erneuern sowie elektrische Maschinen und Baugruppen zu montieren, demontieren und isolieren. Helfer und Helferinnen im Bereich Elektro arbeiten auch im Kundendienst bzw. -service mit.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Elektrotechnik, Elektronik, Elektrische Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik oder Elektrische Energie- und Anlagentechnik).

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Mit einer Berufsausbildung kann man beruflich dauerhaft Fuß fassen, z.B. als Industrieelektriker/in oder Elektroanlagenmonteur/in. Mit mehrjähriger Berufserfahrung kann man die Ausbildung ggf. in verkürzter Form absolvieren.Eine Externenprüfung ermöglicht den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf auch ohne Absolvieren einer Ausbildung. Voraussetzung hierfür ist i.d.R. eine mehrjährige Berufserfahrung. In Kursen zur Vorbereitung auf eine Externenprüfung kann man fachtheoretische Kenntnisse und fachpraktische Fähigkeiten ergänzen und vertiefen. Auch berufsbegleitende Nachqualifizierungsmaßnahmen, bei denen einzelne Module zertifiziert werden, erlauben den Zugang zur Externenprüfung.Eine Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen. Für Helfer/innen im Bereich Elektro mit mehrjähriger Berufserfahrung besteht auch ohne Berufsabschluss die Möglichkeit, z.B. zur Industriemeisterprüfung der Fachrichtung Elektrotechnik oder zu einer Weiterbildung als staatlich geprüfte/r Techniker/in der Fachrichtung Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Energietechnik zugelassen zu werden.Für die Teilnahme an vielen Aus- und Weiterbildungsangeboten werden bestimmte Schulabschlüsse vorausgesetzt. In Seminaren und Lehrgängen kann man sich z.B. auf das Nachholen eines Hauptschulabschlusses oder mittleren Bildungsabschlusses vorbereiten.

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. Reparatur- und Installationsarbeiten an schwer zugänglichen Stellen ausführen)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Fächer mit Leiterplatten und Bauteilen aus dem Vorrat auffüllen)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. in der Elektromontage Leiterplatten bestücken)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Sichtprüfung einer Leiterplatte vornehmen)Farbsehvermögen (z.B. verschiedenfarbige Kabel konfektionieren und mit Bauteilen verbinden)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. Reparatur- und Installationsarbeiten an schwer zugänglichen Stellen ausführen)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Fächer mit Leiterplatten und Bauteilen aus dem Vorrat auffüllen)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. in der Elektromontage Leiterplatten bestücken)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Sichtprüfung einer Leiterplatte vornehmen)Farbsinnstörungen (z.B. verschiedenfarbige Kabel konfektionieren und mit Bauteilen verbinden)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Helfer/Helferin für Elektro

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Helfer/Helferin für Elektro in Deutschland?

In Deutschland übernimmt ein "Helfer/Helferin für Elektro" (Elektrikshilfskraft) in Produktionsstätten der Elektroindustrie, in Elektro- und Bauinstallationsfirmen oder in Werkstätten für die Reparatur elektrischer Geräte in der Regel einfachere und unterstützende Aufgaben und ist ein "Grundberuf" (grundlegender Beruf).

Ist Helfer/Helferin für Elektro eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Helfer/Helferin für Elektro" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Helfer/Helferin für Elektro qualifiziert werden?

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Elektro erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Elektrogerätemontage.

Wo arbeiten Helfer/Helferin für Elektro in Deutschland typischerweise?

Helfer und Helferinnen im Bereich Elektro arbeiten meistin Produktionshallenin Werkstättenauf Montagebaustellen, meist im Freienbei Kunden/KundinnenSie arbeiten ggf. auchim Lager

Wie hoch ist das typische Gehalt für Helfer/Helferin für Elektro in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (monatlich): 2.741 € bis 3.026 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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