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Helfer/Helferin für Druck

Helfer/in - Druck

Grundberuf Ingenieurwissenschaften KldB B 23411

Was ist Helfer/Helferin für Druck?

In Deutschland ist der Beruf "Helfer/Helferin für Druck" eine Position, die in Betrieben, die in der Druckindustrie, der Druckweiterverarbeitung und der Herstellung von Verpackungsmaterialien tätig sind, in der Regel einfachere und unterstützende Aufgaben übernimmt. Diese Fachkräfte,

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Helfer/Helferin für Druck in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Medien

Deutscher DruckerDruck & MedienDruckspiegelmediencommunityprint.deWorld of Print

Arbeitsorte

Helfer und Helferinnen im Bereich Druck arbeiten meistin Produktionshallenin Werkstättenin Lagerräumen

Kompetenzen

Kernkompetenzen:AndruckDigitaldruckDruckweiterverarbeitungFarbvorbereitung (Druck)Flachdruck, OffsetdruckFlexodruckFoliendruckHochdruckKunstdruckKunststoffdruckLagerarbeitMaschinenführung, Anlagenführung, -bedienungMehrfarbendruckPapierschneidenQualitätskontrolle (einfache Kontrolltätigkeit)ReinigenSiebdruckSortierenTiefdruckVerpacken

Arbeitssituation

Helfer/innen im Bereich Druck arbeiten an Druckmaschinen und -straßen oder führen Arbeiten von Hand aus, beispielsweise falzen, schneiden oder kleben sie Papierbögen. Bei der Arbeit mit Reinigungsmitteln oder Schmieröl tragen sie Schutzhandschuhe, an laut arbeitenden Druckanlagen Gehörschutz. Sie sind in Produktionshallen, Werkstatt- und Lagerräumen tätig. In großen Druckereien ist Schichtarbeit üblich.Wenn sie z.B. Fachkräfte dabei unterstützen, schwere Maschinenteile auszutauschen, müssen Helfer/innen im Bereich Druck kräftig zupacken können. Bei den Arbeiten beachten sie die Sicherheitsvorschriften. Die Helfer/innen folgen den Anweisungen der Fachkräfte und führen alle Tätigkeiten sorgfältig aus.

Verdienst/Einkommen

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (in der Stunde): 17,60 € bis 18,97 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

Branchen im Einzelnen

Druck, Druckweiterverarbeitung, Medienvorstufe, -produktionSonstiges Drucken, z.B. Druckereien für Bücher, Zeitschriften, Plakate, Digitaldruckereien, Spezialdruckereien für Kunststoffdruck, BuchbindereienDrucken von ZeitungenVervielfältigung von bespielten Ton-, Bild- und Datenträgern, z.B. Bedrucken von CDsVerlageVerlegen von Büchern, z.B. Verlage mit eigener DruckereiVerlegen von ZeitungenVerlegen von ZeitschriftenPapierverarbeitung, VerpackungsmittelherstellungHerstellung von Wellpapier und -pappe sowie von Verpackungsmitteln aus Papier, Karton und Pappe, z.B. bei Herstellenden von Kartonverpackungen, die ihre Erzeugnisse selbst bedruckenHerstellung von Tapeten, z.B. bei Herstellenden von Tapeten, die ihre Erzeugnisse selbst bedruckenKunststoff, Kautschuk, VulkanisationHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen, z.B. bei Herstellenden von Plastiktragetaschen mit eigener BedruckungsanlageBearbeitung und Veredlung von Kunststoffwaren, z.B. Bedrucken von KunststoffwarenSonstige Dienstleistungen für Unternehmen und PrivathaushalteSekretariats- und Schreibdienste, Copy-Shops, insbesondere Copy-ShopsAuch denkbar:TextilienVeredlung von Textilien und Bekleidung, insbesondere Bedrucken von TextilienMetallbearbeitung, Metallbau, SchweißenHerstellung von allen anderen Metallwaren a. n. g., z.B. Schilderfabriken

Zugang zur Tätigkeit

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Druck erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Druckweiterverarbeitung.

Arbeitsbereiche/Branchen

Helfer und Helferinnen im Bereich Druck sind in erster Linie beschäftigt in Unternehmen des Druckgewerbes, z.B. Buch- und Zeitungsdruckereien in Verlagen mit eigener Druckereiin BuchbindereienDarüber hinaus finden sie auch Beschäftigungim Textildruckbei Herstellenden von Schildern

Tätigkeitsbezeichnungen

Helfer/in - DruckAuch übliche Berufsbezeichnungen/SynonymeBuchbinderhelfer/BuchbinderhelferinDruckerhelfer/in

Die Tätigkeit im Überblick

Helfer und Helferinnen im Bereich Druck übernehmen meist einfachere Aufgaben in Betrieben der Druckbranche sowie der Druckweiterverarbeitung und Verpackungsmittelherstellung.

Stellen- und Bewerberbörsen

aktuelle-jobs.deDruck & Medien - StellenmarktDruck-Branche.infomedienjobs.chprint.de

Verbände und Organisationen

Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse BG ETEMBundesverband Druck und Medien e.V. (bvdm)ver.di - Vereinte DienstleistungsgewerkschaftZentral-Fachausschuss Berufsbildung Druck und Medien (ZFA)

Arbeitsbedingungen im Einzelnen

Handarbeit (z.B. beim Reinigen von Maschinen, beim Falzen und Kleben in kleinen Handwerksbetrieben)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. beim Vorbereiten und Einrichten der Druckmaschinen mitarbeiten)Tragen von Schutzkleidung, -ausrüstung (z.B. Gehörschutz oder Arbeits- und Gummihandschuhe)Arbeit in Werkstätten, Werk-/ProduktionshallenArbeit mit Schmierstoffen (Öl, Fett) (z.B. rotierende Teile an Maschinen mit Ölen und Fetten schmieren)Arbeit unter Lärm (z.B. laut arbeitende Druckanlagen)Umgang mit Chemikalien (z.B. Lösungs- und Reinigungsmittel, Klebstoffe, Toner, Farben)ständig wiederkehrende ArbeitsvorgängeUnfallgefahr (z.B. beim Arbeiten an Maschinen)Schichtarbeitschweres Heben und Tragen (z.B. mit Fachkräften zusammen eine Maschine umrüsten und dabei schwere Teile austauschen)Arbeit im Gehen und Stehen

Job- und Besetzungsalternativen

Job- und BesetzungsalternativenHelfer/Helferin für Papier, Verpackung

Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel

Helfer und Helferinnen im Bereich Druck nutzen je nach Tätigkeit folgende Arbeitsmittel:Erzeugnisse, z.B.: Verpackungen, Etiketten, Tragetaschen, Zeitungen, Magazine, Kataloge, TapetenMaschinen, Anlagen und Zubehör, z.B.: Druckmaschinen wie Flexo-, Digital- oder Offsetdruckmaschinen, Anlagen für die Druckweiterverarbeitung wie Falz- und Schneidmaschinen, DruckformenMaterialien und Hilfsstoffe, z.B.: Papier, Pappe, Folie, Blech, Kunststoffplanen, Stoffe, Toner, Druckfarben, Lacke

Aufgaben und Tätigkeiten kompakt

Helfer und Helferinnen im Bereich Druck unterstützen Fachkräfte bei der Warenannahme und beim Bereitstellen der Druckformen, Farben und Bedruckstoffe. Nach Vorgabe bestücken und bedienen sie Druckmaschinen. Sie rüsten die Maschinen auch um, pflegen, reinigen und überwachen diese und melden Störungen. Zudem lagern sie Druckformen ein und helfen Farb- und Feuchtwalzen zu justieren. In der Weiterverarbeitung bedienen sie einfache Maschinen und Anlagen zum Falzen, Schneiden und Kleben von bedruckten Papierbögen. Schließlich stapeln sie die fertigen Produkte auf Paletten, verpacken diese und machen sie versandfertig.

Weiterbildung (berufliche Anpassung)

Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Druckvorstufe, Druckweiterverarbeitung oder Maschinenüberwachung).

Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)

Mit einer Berufsausbildung kann man beruflich dauerhaft Fuß fassen, z.B. als Maschinen- und Anlagenführer/in mit dem Schwerpunkt Druckweiter- und Papierverarbeitung, als Medientechnologe/-technologin Druck oder Druckverarbeitung. Mit mehrjähriger Berufserfahrung kann man die Ausbildung ggf. in verkürzter Form absolvieren.Eine Externenprüfung ermöglicht den Abschluss in einem anerkannten Ausbildungsberuf auch ohne Absolvieren einer Ausbildung. Voraussetzung hierfür ist i.d.R. eine mehrjährige Berufserfahrung. In Kursen zur Vorbereitung auf eine Externenprüfung kann man fachtheoretische Kenntnisse und fachpraktische Fähigkeiten ergänzen und vertiefen. Auch berufsbegleitende Nachqualifizierungsmaßnahmen, bei denen einzelne Module zertifiziert werden, erlauben den Zugang zur Externenprüfung.Eine Aufstiegsweiterbildung bietet die Möglichkeit, beruflich voranzukommen. Für Helfer/innen im Bereich Druck mit mehrjähriger Berufserfahrung besteht auch ohne Berufsabschluss die Möglichkeit, z.B. zu einer Weiterbildung als staatlich geprüfte/r Techniker/in im Bereich Druck- und Medientechnik oder als Medienfachwirt/in zugelassen zu werden.Für die Teilnahme an vielen Aus- und Weiterbildungsangeboten werden bestimmte Schulabschlüsse vorausgesetzt. In Seminaren und Lehrgängen kann man sich z.B. auf das Nachholen eines Hauptschulabschlusses oder mittleren Bildungsabschlusses vorbereiten.

Charakteristische körperliche Anforderungen

Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. an Druckmaschinen und Bedienständen stehen; Druckwalzen wechseln)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Broschüren und Prospekte schneiden, falzen und binden)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. Maschinenlauf beobachten)Farbsehvermögen (z.B. feine Farbunterschiede und Materialfehler erkennen)Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. mit Lösungs- und Reinigungsmitteln, Toner, Farben, Leimen und Klebern arbeiten)Gesunde Atemwege und Lunge (z.B. mit Leimen, Klebern, Reinigungs- und Lösungsmitteln arbeiten)Gesunde innere Organe, intakter Stoffwechsel (z.B. Maschinen und Geräte reinigen; mit Lösungsmitteln und Farben arbeiten)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vorkehrungen festgestellt werden.

Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen

Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Eingeschränkte Belastbarkeit der Wirbelsäule, Beine, Arme und Hände (z.B. an Druckmaschinen und Bedienständen stehen; Druckwalzen wechseln)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Broschüren und Prospekte schneiden, falzen und binden)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. Maschinenlauf beobachten)Farbsinnstörungen (z.B. feine Farbunterschiede und Materialfehler erkennen)Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut an Händen und Armen (z.B. mit Lösungs- und Reinigungsmitteln, Toner, Farben, Leimen und Klebern arbeiten)Chronische oder allergische Atemwegs- und Lungenerkrankungen (z.B. mit Leimen, Klebern, Reinigungs- und Lösungsmitteln arbeiten)Stoffwechselkrankheiten (z.B. Belastungen durch Schichtarbeit)Chronische Magen- oder Darmleiden (z.B. Belastungen durch Schichtarbeit)Schwere chronische Leberleiden (z.B. Maschinen und Geräte reinigen; mit Lösungsmitteln und Farben arbeiten)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichtei...

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Helfer/Helferin für Druck

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Helfer/Helferin für Druck in Deutschland?

In Deutschland ist der Beruf "Helfer/Helferin für Druck" eine Position, die in Betrieben, die in der Druckindustrie, der Druckweiterverarbeitung und der Herstellung von Verpackungsmaterialien tätig sind, in der Regel einfachere und unterstützende Aufgaben übernimmt. Diese Fachkräfte,

Ist Helfer/Helferin für Druck eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Helfer/Helferin für Druck" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.

Wie kann ich in Deutschland als Helfer/Helferin für Druck qualifiziert werden?

Eine abgeschlossene Berufsausbildung ist nicht vorausgesetzt. Helfer und Helferinnen im Bereich Druck erhalten i.d.R. eine Einweisung am Arbeitsplatz. Praktische Erfahrungen sind ggf. vorteilhaft, z.B. in der Druckweiterverarbeitung.

Wo arbeiten Helfer/Helferin für Druck in Deutschland typischerweise?

Helfer und Helferinnen im Bereich Druck arbeiten meistin Produktionshallenin Werkstättenin Lagerräumen

Wie hoch ist das typische Gehalt für Helfer/Helferin für Druck in Deutschland?

Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung (in der Stunde): 17,60 € bis 18,97 €Quelle:Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.

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