Hauswart/Haustechniker/Hauswartin/Haustechnikerin
Hauswart/in/Haustechniker/in
Was ist Hauswart/Haustechniker/Hauswartin/Haustechnikerin?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildung nach internen Regelungen der Bildungseinrichtungen Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Hauswart/Haustechniker/Hauswartin/Haustechnikerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Die Weiterbildung findet an den jeweiligen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräume, ggf. Betriebe bei Praktikabei Fernunterricht: zu Hause, ggf. Unterrichtsräume bei Präsenzphasen
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildung nach internen Regelungen der BildungseinrichtungenWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenHauswarte und Hauswartinnen bzw. Haustechniker und Haustechnikerinnen überprüfen einzelne Gebäudeteile oder ganze Anlagenkomplexe und deren technische Ausstattung, z.B. Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen, Aufzüge oder Alarmsysteme. Anstehende technische Wartungen und Reparaturen, Reinigungs- und Pflegearbeiten erledigen sie entweder selbst oder sie beauftragen Dienstleistungsfirmen und überprüfen deren Arbeiten. Sie kaufen z.B. Putz-, Reinigungsmittel, Streugut, ggf. auch Rasenmäher und Gartengeräte ein und rechnen dies mit der Hausverwaltung ab. Darüber hinaus fungieren sie als Ansprechperson für Mietende, Eigentümer bzw. Eigentümerinnen und Immobilienverwaltungen, führen Wohnungsbesichtigungen durch, lesen Zählerstände ab und betreuen Wohnungsübergaben.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Hauswarte und Hauswartinnen bzw. Haustechniker und Haustechnikerinnen sind beschäftigtbei Hausmeisterdienstenbei Haus- und Immobilienverwaltungen sowie Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaftenin der öffentlichen Verwaltung, z.B. in der GebäudebewirtschaftungArbeitsorte:Hauswarte und Hauswartinnen bzw. Haustechniker und Haustechnikerinnen arbeiten meistin Wohn- und Gewerberäumenin Versorgungsräumenim Freienin BüroräumenVoraussetzu...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Kommunikation und Konfliktmanagement: 180 UnterrichtsstundenEDV-gestützte Haus- und Wohnungsverwaltung: 180 UnterrichtsstundenMietrecht, Beschaffung und Zusammenarbeit mit Dritten: 180 UnterrichtsstundenGrundlagen der Haus- und Gebäudetechnik: 180 UnterrichtsstundenSicherheit und Brandschutz in Gebäuden: 180 UnterrichtsstundenEnergie und Elektronik: 180 UnterrichtsstundenGesamtstundenzahl: 1.080 UnterrichtsstundenPraktikum: 2 Monate
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Weiterbildungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenWeiterbildungen können ggf. gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
Kommunikation und Konfliktmanagement, z.B. Grundlagen der Kommunikation, BeschwerdemanagementEDV-gestützte Haus- und Wohnungsverwaltung, z.B. Waren- und Materialeinkauf im Internet, InternetrechercheMietrecht, Beschaffung und Zusammenarbeit mit Dritten, z.B. Fremdvergabe von Reparatur- und WartungsarbeitenGrundlagen der Haus- und Gebäudetechnik, z.B. Heizungsanlagen, Lüftungs- und Klimatechnik, Schallschutz, ReparaturarbeitenSicherheit und Brandschutz in Gebäuden, z.B. Gefährdungsbeurteilung, Flucht- und RettungspläneEnergie und Elektronik, z.B. betriebsspezifische Anforderungen, energetische Grundlagen und Energieeffizienz
▶ Zusatzqualifikationen
Je nach Bildungsangebot gibt es ggf. unterschiedliche Zusatzqualifikationen, z.B.:FlurförderscheinElektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Technik: z.B. um Wartungs- und Reparaturarbeiten an Heizungsanlagen durchzuführenWirtschaft/Recht: z.B. um Aufträge an Fremdfirmen zu vergeben
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort), mehrwöchige praktische Mitarbeit in Betrieben bei Praktikabei Fernunterricht: individuelle Bearbeitung des Lernstoffs von zu Hause aus (hohe Anforderungen an Selbstdisziplin und Arbeitsorganisation); ggf. zusätzlich Präsenzphasen an der Bildungseinrichtung
▶ Weiterbildung im Ausland
Für eine Weiterbildung im Ausland gibt es z.B. folgende Möglichkeit:SchweizWeiterbildungsangebote: wab - Die Weiterbildungsdatenbank der Schweiz(z.B. mit dem Suchbegriff "Haustechnik")Dokumentation beruflicher AuslandserfahrungenDer Europass bietet die Möglichkeit, im Ausland absolvierte Lernaufenthalte zu dokumentieren.Weitere Informationen zum Europass
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Hauswart/in bzw. Haustechniker/in an:Bereich GebäudetechnikGeprüfter Berufsspezialist für intelligente Gebäudetechnik und Systemvernetzung/Geprüfte Berufsspezialistin für intelligente Gebäudetechnik und SystemvernetzungFachkraft für GebäudetechnikFachmann für Gebäudebewirtschaftung/Fachfrau für GebäudebewirtschaftungFachwirt/Fachwirtin für Facility-ManagementInstallateur- und Heizungsbauermeister/Installateur- und Heizungsbauermeisterin/Bachelor Professional im Installateur- und Heizungsbauer-HandwerkStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Gebäudesystemtechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Einsatzbereitschaft gebäudetechnischer Einrichtungen sicherstellen
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
je nach Bildungsangebot z.B.Haustechniker/HaustechnikerinTechnischer Hausmeister/Technische HausmeisterinTechnischer Hauswart/Technische Hauswartin
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Hauswart/Haustechniker bzw. Hauswartin/Haustechnikerin ist eine berufliche Weiterbildung. Sie ist durch interne Vorschriften der Bildungseinrichtungen geregelt.Zugangsvoraussetzungen, Dauer und Abschussbezeichnungen können je nach Bildungsangebot unterschiedlich sein.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Mit Zusatzqualifikationen Chancen verbessernEine gute Startposition können sich angehende Hauswarte und Hauswartinnen bzw. Haustechniker/innen verschaffen, indem sie bereits während ihrer Weiterbildung Zusatzqualifikationen erwerben, z.B. die Zertifizierung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten.Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Hauswarte und Hauswartinnen bzw. Haustechniker/innen z.B. bei Hausmeisterdienstleistern, bei Haus- und Immobilienverwaltungen oder bei Wohnungsbaugesellschaften.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Instandhaltung bis hin zu Brandschutz.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Fachwirt/in für Facility-Management abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Hauswarte und Hauswartinnen bzw. Haustechniker/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Facility-Management, Technisches Gebäudemanagement erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Hausmeister-Service.
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Eine abgeschlossene Berufsausbildung im handwerklich-technischen Bereich bzw. entsprechende Berufserfahrung ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Hauswart/Haustechniker/Hauswartin/Haustechnikerin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Hauswart/Haustechniker/Hauswartin/Haustechnikerin in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenHauswarte und Hauswartinnen bzw. Haustechniker und Haustechnikerinnen überprüfen einzelne Gebäudeteile oder ganze Anlagenkomplexe und deren technische Ausstattung, z.B. Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen, Aufzüge oder Alarmsysteme. Anstehende technische Wartungen und Reparaturen, Reinigungs- und Pflegearbeiten erledigen sie entweder selbst oder sie beauftragen Dienstleistungsfirmen und überprüfen deren Arbeiten. Sie kaufen z.B. Putz-, Reinigungsmittel, Streugut, ggf. auch Rasenmäher und Gartengeräte ein und rechnen dies mit der Hausverwaltung ab. Darüber hinaus fungieren sie als Ansprechperson für Mietende, Eigentümer bzw. Eigentümerinnen und Immobilienverwaltungen, führen Wohnungsbesichtigungen durch, lesen Zählerstände ab und betreuen Wohnungsübergaben.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Hauswarte und Hauswartinnen bzw. Haustechniker und Haustechnikerinnen sind beschäftigtbei Hausmeisterdienstenbei Haus- und Immobilienverwaltungen sowie Wohnungsbaugesellschaften und -genossenschaftenin der öffentlichen Verwaltung, z.B. in der GebäudebewirtschaftungArbeitsorte:Hauswarte und Hauswartinnen bzw. Haustechniker und Haustechnikerinnen arbeiten meistin Wohn- und Gewerberäumenin Versorgungsräumenim Freienin BüroräumenVoraussetzungenEine abgeschlossene Berufsausbildung im handwerklich-technischen Bereich bzw. entsprechende Berufserfahrung ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Kommunikation und Konfliktmanagement, z.B. Grundlagen der Kommunikation, BeschwerdemanagementEDV-gestützte Haus- und Wohnungsverwaltung, z.B. Waren- und Materialeinkauf im Internet, InternetrechercheMietrecht, Beschaffung und Zusammenarbeit mit Dritten, z.B. Fremdvergabe von Reparatur- und WartungsarbeitenGrundlagen der Haus- und Gebäudetechnik, z.B. Heizungsanlagen, Lüftungs- und Klimatechnik, Schallschutz, ReparaturarbeitenSicherheit und Brandschutz in Gebäuden, z.B. Gefährdungsbeurteilung, Flucht- und RettungspläneEnergie und Elektronik, z.B. betriebsspezifische Anforderungen, energetische Grundlagen und Energieeffizienz
Ist Hauswart/Haustechniker/Hauswartin/Haustechnikerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Hauswart/Haustechniker/Hauswartin/Haustechnikerin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Hauswart/Haustechniker/Hauswartin/Haustechnikerin qualifiziert werden? ▼
Eine abgeschlossene Berufsausbildung im handwerklich-technischen Bereich bzw. entsprechende Berufserfahrung ist i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildung.
Wo arbeiten Hauswart/Haustechniker/Hauswartin/Haustechnikerin in Deutschland typischerweise? ▼
Die Weiterbildung findet an den jeweiligen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Unterrichtsräume, ggf. Betriebe bei Praktikabei Fernunterricht: zu Hause, ggf. Unterrichtsräume bei Präsenzphasen
Wie hoch ist das typische Gehalt für Hauswart/Haustechniker/Hauswartin/Haustechnikerin in Deutschland? ▼
Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.