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Geprüfter Wasserbaumeister/Geprüfte Wasserbaumeisterin

Wasserbaumeister/in

Weiterbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 32293

Was ist Geprüfter Wasserbaumeister/Geprüfte Wasserbaumeisterin?

Aufgaben und TätigkeitenWasserbaumeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe im Bereich der Gewässerinspektion, der Stromüberwachung sowie des Küstenschutzes. Außerdem bilden sie Auszubildende aus und leiten Fachkräfte an. Sie kontrollieren genehmigungspflichtige Anlagen wie Strombauwerke, Wehre oder Schleusen und überwachen Veränderungen bei Dünen oder Landesschutzdeichen. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeitsausführungen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, führen z.B. Erdbewegungsarbeiten bei Baustellenentwässerungen und Trassierungen durch.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Wasserbaumeister und -meisterinnen sind beschäftigt bei Dienststellen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltungin Betrieben des gewerblichen WasserbausArbeitsorte:Wasserbaumeister und -meisterinnen arbeiten meist im Freien auf Binnenwasserstraßen, auf Deichen bzw. Baustellenauf schwimmenden Fahrzeugenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Wasserbauer/in, und entsprechende Berufspraxisodereine mindestens 6-jährige BerufspraxisInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Grundlegende Qualifikationen:naturwissenschaftliche und technische Gesetzmäßigkeiten des Wasserbaus, z.B.: Baumaßnahmen an wasserbaulichen Anlagen, hydraulische und dynamische Beanspruchungen im und am Gewässerrechtsbewusstes Handeln, z.B.: arbeitsrechtliche Vorschriften, Verwaltungsvorschriften des Wasserwegerechts und Vorschriften des Umweltrechts berücksichtigen betriebswirtschaftliches Handeln, z.B.: ökonomische Handlungsprinzipien von Unternehmen und Verwaltungen berücksichtigen, Möglichkeiten der Organisationsentwicklung nutzenMethoden der Information, Kommunikation und Planung, z.B.: Planungstechniken und Analysemethoden bewerten, Projektmanagementmethoden anwenden Handlungsspezifische Qualifikationen:Planung und Bau, z.B.: Leistungsverzeichnisse, Materiallisten, Skizzen und Bauzeichnungen sowie Ausschreibungsunterlagen erstellen, AuftragsvergabeBetrieb und Unterhaltung, z.B.: Bauwerksüberwachung planen, durchführen und dokumentieren, Maßnahmen bei besonderen Betriebszuständen, insbesondere bei Hochwasser und Eis, durchführenFührung und Organisation, z.B.: Personalbedarf ermitteln, Mitarbeitende an Verbesserungsprozessen beteiligenBerufs- und arbeitspädagogische Eignung

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf: Meister/Meisterin Weiterbildungsart: Meisterprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Geprüfter Wasserbaumeister/Geprüfte Wasserbaumeisterin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

▶ Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren des Garten-, Landschafts- und Wasserbaus und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräume

▶ Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberuf: Meister/MeisterinWeiterbildungsartMeisterprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenWasserbaumeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe im Bereich der Gewässerinspektion, der Stromüberwachung sowie des Küstenschutzes. Außerdem bilden sie Auszubildende aus und leiten Fachkräfte an. Sie kontrollieren genehmigungspflichtige Anlagen wie Strombauwerke, Wehre oder Schleusen und überwachen Veränderungen bei Dünen oder Landesschutzdeichen. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeitsausführungen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, führen z.B. Erdbewegungsarbeiten bei Baustellenentwässerungen und Trassierungen durch.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Wasserbaumeister und -meisterinnen sind beschäftigt bei Dienststellen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltungin Betrieben des gewerblichen WasserbausArbeitsorte:Wasserbaumeister und -meisterinnen arbeiten meist im Freien auf Binnenwasserstraßen, auf Deichen bzw. Baustellenauf schwimmenden Fahrzeugenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Wasserbauer/in, und entsprechende Berufspraxisodereine mindestens 6-jährige Beruf...

▶ Weiterbildungsdauer

Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform

▶ Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst Prüfungsgebühren. Weitere Kosten entstehen ggf. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Meisterprüfung können gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

▶ Weiterbildungsinhalte

Grundlegende Qualifikationen:naturwissenschaftliche und technische Gesetzmäßigkeiten des Wasserbaus, z.B.: Baumaßnahmen an wasserbaulichen Anlagen, hydraulische und dynamische Beanspruchungen im und am Gewässerrechtsbewusstes Handeln, z.B.: arbeitsrechtliche Vorschriften, Verwaltungsvorschriften des Wasserwegerechts und Vorschriften des Umweltrechts berücksichtigen betriebswirtschaftliches Handeln, z.B.: ökonomische Handlungsprinzipien von Unternehmen und Verwaltungen berücksichtigen, Möglichkeiten der Organisationsentwicklung nutzenMethoden der Information, Kommunikation und Planung, z.B.: Planungstechniken und Analysemethoden bewerten, Projektmanagementmethoden anwenden Handlungsspezifische Qualifikationen:Planung und Bau, z.B.: Leistungsverzeichnisse, Materiallisten, Skizzen und Bauzeichnungen sowie Ausschreibungsunterlagen erstellen, AuftragsvergabeBetrieb und Unterhaltung, z.B.: Bauwerksüberwachung planen, durchführen und dokumentieren, Maßnahmen bei besonderen Betriebszuständen, insbesondere bei Hochwasser und Eis, durchführenFührung und Organisation, z.B.: Personalbedarf ermitteln, Mitarbeitende an Verbesserungsprozessen beteiligenBerufs- und arbeitspädagogische Eignung

▶ Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Mathematik: z.B. um Ufertreppen und Landungsstege zu berechnenMitarbeiterführung und -anleitung: z.B. um Führungsinstrumente wie Zielvereinbarung und Feedback anzuwenden

▶ Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am AbendLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

▶ Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

▶ Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Wasserbaumeister/in an:Bereich TiefbauGeprüfter Polier/Geprüfte Polierin - TiefbauStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Bautechnik Schwerpunkt Tiefbau/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und Führungsaufgaben im Wasser- und Tiefbau übernehmen

▶ Entwicklung der Weiterbildung

2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungGeprüfter Wasserbaumeister/Geprüfte Wasserbaumeisterin

▶ Die Weiterbildung im Überblick

Wasserbaumeister bzw. Wasserbaumeisterin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Meisterprüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

▶ Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung findenNach ihrer Weiterbildung arbeiten Wasserbaumeister/innen bei Dienststellen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und in Betrieben des gewerblichen Wasserbaus.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Wasserbau bis hin zu Baustellenüberwachung.Beruflich weiterkommenAufbauend auf bereits vorhandenen Qualifikationen können speziell für Weiterbildungsabsolventen konzipierte Aufstiegsweiterbildungen das Kompetenzprofil erweitern und ergänzen. Naheliegend ist es, die Prüfung als Technische/r Betriebswirt/in abzulegen.Mit ihrem Weiterbildungsabschluss können Meister/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Wasser- und Bodenmanagement, Wassertechnologie erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem eigenen Unternehmen im Bereich des Wasserbaus bzw. der Wartung und Instandsetzung von Wasserstraßen und Wasserbauwerken.

▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Zur PrüfungVerordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Wasserbaumeister/Geprüfte Wasserbaumeisterin vom 18.10.2007 (BGBl. I S. 2476), zuletzt geändert durch Artikel 38 der Verordnung vom 09.12.2019 (BGBl. I S. 2153)Ausbilder-Eignungsverordnung vom 21.01.2009 (BGBl. I S. 88)WeiteresRahmenplan für die Ausbildung der Ausbilder und Ausbilderinnen, Empfehlung des Hauptausschusses des Bundesinstituts für Berufsbildung vom 25.06.2009 (geänderte Fassung vom 20.06.2023)

▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Wasserbauer/in, und entsprechende Berufspraxisodereine mindestens 6-jährige Berufspraxis

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Geprüfter Wasserbaumeister/Geprüfte Wasserbaumeisterin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Geprüfter Wasserbaumeister/Geprüfte Wasserbaumeisterin in Deutschland? ▼

Aufgaben und TätigkeitenWasserbaumeister und -meisterinnen planen Arbeitsabläufe im Bereich der Gewässerinspektion, der Stromüberwachung sowie des Küstenschutzes. Außerdem bilden sie Auszubildende aus und leiten Fachkräfte an. Sie kontrollieren genehmigungspflichtige Anlagen wie Strombauwerke, Wehre oder Schleusen und überwachen Veränderungen bei Dünen oder Landesschutzdeichen. Zudem stellen sie die Qualität der Arbeitsausführungen sicher. Sie arbeiten auch selbst praktisch mit, führen z.B. Erdbewegungsarbeiten bei Baustellenentwässerungen und Trassierungen durch.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Wasserbaumeister und -meisterinnen sind beschäftigt bei Dienststellen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltungin Betrieben des gewerblichen WasserbausArbeitsorte:Wasserbaumeister und -meisterinnen arbeiten meist im Freien auf Binnenwasserstraßen, auf Deichen bzw. Baustellenauf schwimmenden Fahrzeugenin BüroräumenSie arbeiten ggf. auchim Homeoffice bzw. mobilVoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Wasserbauer/in, und entsprechende Berufspraxisodereine mindestens 6-jährige BerufspraxisInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Grundlegende Qualifikationen:naturwissenschaftliche und technische Gesetzmäßigkeiten des Wasserbaus, z.B.: Baumaßnahmen an wasserbaulichen Anlagen, hydraulische und dynamische Beanspruchungen im und am Gewässerrechtsbewusstes Handeln, z.B.: arbeitsrechtliche Vorschriften, Verwaltungsvorschriften des Wasserwegerechts und Vorschriften des Umweltrechts berücksichtigen betriebswirtschaftliches Handeln, z.B.: ökonomische Handlungsprinzipien von Unternehmen und Verwaltungen berücksichtigen, Möglichkeiten der Organisationsentwicklung nutzenMethoden der Information, Kommunikation und Planung, z.B.: Planungstechniken und Analysemethoden bewerten, Projektmanagementmethoden anwenden Handlungsspezifische Qualifikationen:Planung und Bau, z.B.: Leistungsverzeichnisse, Materiallisten, Skizzen und Bauzeichnungen sowie Ausschreibungsunterlagen erstellen, AuftragsvergabeBetrieb und Unterhaltung, z.B.: Bauwerksüberwachung planen, durchführen und dokumentieren, Maßnahmen bei besonderen Betriebszuständen, insbesondere bei Hochwasser und Eis, durchführenFührung und Organisation, z.B.: Personalbedarf ermitteln, Mitarbeitende an Verbesserungsprozessen beteiligenBerufs- und arbeitspädagogische Eignung

Ist Geprüfter Wasserbaumeister/Geprüfte Wasserbaumeisterin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼

In Deutschland folgt "Geprüfter Wasserbaumeister/Geprüfte Wasserbaumeisterin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Geprüfter Wasserbaumeister/Geprüfte Wasserbaumeisterin qualifiziert werden? ▼

Voraussetzung für die Zulassung zur Meisterprüfung ist i.d.R.:eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, z.B. als Wasserbauer/in, und entsprechende Berufspraxisodereine mindestens 6-jährige Berufspraxis

Wo arbeiten Geprüfter Wasserbaumeister/Geprüfte Wasserbaumeisterin in Deutschland typischerweise? ▼

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden z.B. an Bildungszentren des Garten-, Landschafts- und Wasserbaus und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindSchulungsräume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Geprüfter Wasserbaumeister/Geprüfte Wasserbaumeisterin in Deutschland? ▼

Die Teilnahme an Vorbereitungslehrgängen wird nicht vergütet.

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