Geprüfter Kraftwerker/Geprüfte Kraftwerkerin
Kraftwerker/in
Was ist Geprüfter Kraftwerker/Geprüfte Kraftwerkerin?
Steckbrief
Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildungsprüfung nach bundesweit einheitlicher Regelung Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Ingenieurwissenschaften →Der Beruf Geprüfter Kraftwerker/Geprüfte Kraftwerkerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:
3D Printing
Bachelor · Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
Acoustical Engineering
Master · Hochschule Mittweida
Additive Manufacturing
Master · Universität Paderborn
Additive Manufacturing - Materials, Development and Lightweight Construction
Bachelor · Hochschule für angewandte Wissenschaften Landshut
Advanced Computational Methods in Civil Engineering
Master · RWTH Aachen University
Advanced Hydraulic Engineering
Master · Hochschule Biberach
Detaillierte Informationen
▶ Lernorte
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden an Kraftwerksschulen und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
▶ Steckbrief
BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildungsprüfung nach bundesweit einheitlicher RegelungTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauerUnterschiedlich, je nach Bildungsangebot und Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und LernformAufgaben und TätigkeitenKraftwerker und Kraftwerkerinnen fahren Kraftwerke, d.h. sie bedienen und überwachen Haupt-, Hilfs- und Nebenanlagen eines Kraftwerks und nehmen diese in sowie außer Betrieb. Dabei berücksichtigen sie neben betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten und Bedienungsvorschriften auch Umweltauflagen sowie rechtliche Bestimmungen. Sie arbeiten je nach Einsatzgebiet v.a. an Generatoren, Dampf- oder Turbinenmaschinen, Hilfsaggregaten sowie an Luft- und Kühlwasseranlagen.Im Rahmen des Kraftwerksbetriebs stellen sie auch die Betriebszustände von Anlagen sowie technischen Einrichtungen fest und beobachten dazu z.B. Bildschirmanzeigen, führen Messungen und Prüfungen durch, erstellen Protokolle und werten diese aus. Bei Abweichungen von den Normwerten oder Betriebsstörungen ermitteln sie die Ursache und beheben diese. Um Störungen zu vermeiden, sorgen sie z.B. für regelmäßig Wartungsarbeiten an technischen Einrichtungen, veranlassen Instandsetzungs- sowie Reparaturmaßnahmen und prüfen die Betriebsbereitschaft von Notaggregaten.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Kraftwerker und Kraftwerkerinnen sind in Betrieben der Energieversorgung beschäftigt.Arbeitsorte: Kraftwerker und Kraftwerkerin...
▶ Weiterbildungsdauer
Unterschiedlich, je nach Bildungsangebot, Unterrichtszeit (Vollzeit/Teilzeit) und Lernform
▶ Weiterbildungsaufbau
Stundenverteilung (beispielhaft):Physikalische Grundlagen: 34 StundenKraftwerkschemie: 36 StundenDampferzeuger: 68 StundenTurbinen: 46 StundenKraftwerkshilfs- und Nebenanlagen: 40 StundenRohrleitungen und Armaturen: 16 StundenElektrotechnische Grundlagen: 38 StundenElektrische Anlagen: 54 StundenLeittechnik: 84 StundenAufbau und Betrieb von Kraftwerken: 46 StundenUmweltschutzanlagen: 26 StundenGesamt: 488 Stunden
▶ Weiterbildungskosten
Für den Besuch von Weiterbildungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenVorbereitungslehrgänge auf die Weiterbildungsprüfung können ggf. gemäß Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz finanziell gefördert werden.Weitere Informationen: Aufstiegs-BAföG - Aufstieg mit FörderungFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium
▶ Weiterbildungsinhalte
PrüfungsteileKraftwerkstechnologieDampferzeugung, z.B. Brennstoffe, Verbrennung, Luftvorwärmung, RauchgasreinigungsanlagenTurbinen, Kraftwerkshilfs- und NebenanlagenTurbinen, z.B. Aufbau und Wirkungsweise, Ölversorgung, Kondensationsanlagen Kraftwerkshilfs- und Nebenanlagen, z.B. Rohrleitungen, Ventilatoren, Kupplungen, KühltürmeElektrische Anlagen und LeittechnikElektrische Anlagen, z.B. Eigenbedarfsanlagen, Transformatoren, Netzbetrieb,SchaltanlagenLeittechnik, z.B. Steuerungstechnik, Funktionspläne, Regelstrecken, RegelkreiseAufbau und Betrieb von Kraftwerken, z.B. Kraftwerksarten, Aufbau und Schaltungen, BetriebsartenKraftwerksbetriebAnfahren, Geradeausbetrieb, Last- und Brennstoffwechsel, Abfahren, Stillstand, Störungen und Vorbereitung von Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten in den Kraftwerksbereichen:DampferzeugerTurbosatzHilfs- und Nebenanlagen, einschließlich Wasseraufbereitungelektrische Anlagen und Leittechnik
▶ Wichtige Vorkenntnisse
Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Physik: z.B: um Störungen zu lokalisieren und behebenMathematik: z.B. um Messergebnisse auszuwerten und zu interpretieren
▶ Weiterbildungssituation
Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeitbei Vollzeitunterricht: ganztägiger Unterricht an mindestens vier Wochentagenbei Teilzeitunterricht: i.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung am Wochenende oder am Abend bzw. als BlockunterrichtLernformbei Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)bei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): ausschließliches Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme (vorwiegend im Klassenverband von zu Hause aus)bei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Präsenzveranstaltungen im Klassenverband an der Bildungseinrichtung und selbstgestaltetes Lernen über elektronische Lernplattformen und -systeme von zu Hause aus
▶ Weiterbildungsvergütung
Die Teilnahme am theoretischen Teil der Weiterbildung wird nicht vergütet.Während des berufspraktischen Teils der Weiterbildung sind die Teilnehmer/innen in der Regel Mitarbeiter/innen eines Betriebes und erhalten eine dementsprechende Vergütung.
▶ Weiterbildungsalternativen
Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Kraftwerker/in an:Bereich EnergietechnikGeprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung ProduktionGeprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung Produktion Elektrotechnik/LeittechnikGeprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung Thermische Abfallbehandlung (TAB)Geprüfter Kraftwerksmeister/Geprüfte Kraftwerksmeisterin - Fachrichtung StrahlenschutzServicemonteur/Servicemonteurin für WindenergieanlagentechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Elektrotechnik Schwerpunkt Energietechnik/Bachelor Professional in TechnikStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Windenergietechnik/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und z.T. Führungsaufgaben bei der Erzeugung elektrischer Energie übernehmenBereich Maschinen- und AnlagenbauStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Maschinentechnik (ohne Schwerpunkt)/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und z.T. Führungsaufgaben bei der Wartung und Instandhaltung von technischen Anlagen und Maschinen übernehmenBereich Erneuerbare EnergienStaatlich geprüfter Techniker/Staatlich geprüfte Technikerin Fachrichtung Umweltschutztechnik und regenerative Energien/Bachelor Professional in TechnikGemeinsamkeit:Fach- und z.T. Führungsaufgaben bei der Erzeugung elektrischer Energie übernehmen
▶ Entwicklung der Weiterbildung
2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.
▶ Verkürzungen/Verlängerungen
Befreiung von PrüfungsteilenPersonen, die in den letzten 5 Jahren mit Erfolg eine andere vergleichbare Prüfung abgelegt haben, die denselben Anforderungen entspricht, können i.d.R. von einzelnen Prüfungsleistungen befreit werden.
▶ Abschluss-/Berufsbezeichnungen
AbschlussbezeichnungGeprüfter Kraftwerker/Geprüfte Kraftwerkerin
▶ Die Weiterbildung im Überblick
Kraftwerker bzw. Kraftwerkerin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Prüfung ist bundesweit einheitlich geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen. Jedoch müssen die Prüfungsteilnehmenden für die Zulassung zum Prüfungsteil "Kraftwerksbetrieb" eine in die Berufspraxis integrierte, insgesamt mindestens 12-monatige strukturierte praktische Weiterbildung nachweisen.
▶ Perspektiven nach der Weiterbildung
Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Kraftwerker/innen in Betrieben der Energieversorgung.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Anlagen- und Kraftwerkstechnik bis hin zu Wartung und Instandhaltung.Beruflich weiterkommenMit ihrem Weiterbildungsabschluss können Kraftwerker/innen auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung Zugang zu einem Studium erhalten und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Energietechnik erwerben.
▶ Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung
Zur PrüfungVerordnung über die Prüfung zum anerkannten Abschluss Geprüfter Kraftwerker/Geprüfte Kraftwerkerin vom 19.02.2001 (BGBl. I S. 328), zuletzt geändert durch Artikel 18 der Verordnung vom 09.12.2019 (BGBl. I S. 2153)
▶ Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung
Voraussetzung für die Zulassung zum Prüfungsteil "Kraftwerkstechnologie" ist i.d.R.: die Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der den Metall- oder Elektroberufen oder den Produktionsberufen der Chemie zugeordnet werden kann odereine mindestens 4-jährige Berufspraxis im Fahrbetrieb und in der Instandhaltung eines Kraftwerks Voraussetzung für die Zulassung zum Prüfungsteil "Kraftwerksbetrieb" ist i.d.R.: ein erfolgreicher Abschluss des Prüfungsteils "Kraftwerkstechnologie", der nicht länger als 2 Jahre zurückliegt,zusätzlich zur o.g. 4-jährigen Berufspraxis mindestens ein weiteres Jahr Berufspraxis im Fahrbetrieb undeine Dokumentation über eine in die gesamte Berufspraxis integrierte mindestens 12-monatige strukturierte praktische Weiterbildung
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Geprüfter Kraftwerker/Geprüfte Kraftwerkerin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Geprüfter Kraftwerker/Geprüfte Kraftwerkerin in Deutschland? ▼
Aufgaben und TätigkeitenKraftwerker und Kraftwerkerinnen fahren Kraftwerke, d.h. sie bedienen und überwachen Haupt-, Hilfs- und Nebenanlagen eines Kraftwerks und nehmen diese in sowie außer Betrieb. Dabei berücksichtigen sie neben betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten und Bedienungsvorschriften auch Umweltauflagen sowie rechtliche Bestimmungen. Sie arbeiten je nach Einsatzgebiet v.a. an Generatoren, Dampf- oder Turbinenmaschinen, Hilfsaggregaten sowie an Luft- und Kühlwasseranlagen.Im Rahmen des Kraftwerksbetriebs stellen sie auch die Betriebszustände von Anlagen sowie technischen Einrichtungen fest und beobachten dazu z.B. Bildschirmanzeigen, führen Messungen und Prüfungen durch, erstellen Protokolle und werten diese aus. Bei Abweichungen von den Normwerten oder Betriebsstörungen ermitteln sie die Ursache und beheben diese. Um Störungen zu vermeiden, sorgen sie z.B. für regelmäßig Wartungsarbeiten an technischen Einrichtungen, veranlassen Instandsetzungs- sowie Reparaturmaßnahmen und prüfen die Betriebsbereitschaft von Notaggregaten.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Kraftwerker und Kraftwerkerinnen sind in Betrieben der Energieversorgung beschäftigt.Arbeitsorte: Kraftwerker und Kraftwerkerinnen arbeiten meist auf Leitständen in Maschinen- bzw. Werkhallen.VoraussetzungenVoraussetzung für die Zulassung zum Prüfungsteil "Kraftwerkstechnologie" ist i.d.R.: die Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der den Metall- oder Elektroberufen oder den Produktionsberufen der Chemie zugeordnet werden kann odereine mindestens 4-jährige Berufspraxis im Fahrbetrieb und in der Instandhaltung eines Kraftwerks Voraussetzung für die Zulassung zum Prüfungsteil "Kraftwerksbetrieb" ist i.d.R.: ein erfolgreicher Abschluss des Prüfungsteils "Kraftwerkstechnologie", der nicht länger als 2 Jahre zurückliegt,zusätzlich zur o.g. 4-jährigen Berufspraxis mindestens ein weiteres Jahr Berufspraxis im Fahrbetrieb undeine Dokumentation über eine in die gesamte Berufspraxis integrierte mindestens 12-monatige strukturierte praktische WeiterbildungInhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.PrüfungsteileKraftwerkstechnologieDampferzeugung, z.B. Brennstoffe, Verbrennung, Luftvorwärmung, RauchgasreinigungsanlagenTurbinen, Kraftwerkshilfs- und NebenanlagenTurbinen, z.B. Aufbau und Wirkungsweise, Ölversorgung, Kondensationsanlagen Kraftwerkshilfs- und Nebenanlagen, z.B. Rohrleitungen, Ventilatoren, Kupplungen, KühltürmeElektrische Anlagen und LeittechnikElektrische Anlagen, z.B. Eigenbedarfsanlagen, Transformatoren, Netzbetrieb,SchaltanlagenLeittechnik, z.B. Steuerungstechnik, Funktionspläne, Regelstrecken, RegelkreiseAufbau und Betrieb von Kraftwerken, z.B. Kraftwerksarten, Aufbau und Schaltungen, BetriebsartenKraftwerksbetriebAnfahren, Geradeausbetrieb, Last- und Brennstoffwechsel, Abfahren, Stillstand, Störungen und Vorbereitung von Wartungs- und Instandsetzungsarbeiten in den Kraftwerksbereichen:DampferzeugerTurbosatzHilfs- und Nebenanlagen, einschließlich Wasseraufbereitungelektrische Anlagen und Leittechnik
Ist Geprüfter Kraftwerker/Geprüfte Kraftwerkerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Geprüfter Kraftwerker/Geprüfte Kraftwerkerin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).
Wie kann ich in Deutschland als Geprüfter Kraftwerker/Geprüfte Kraftwerkerin qualifiziert werden? ▼
Voraussetzung für die Zulassung zum Prüfungsteil "Kraftwerkstechnologie" ist i.d.R.: die Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf, der den Metall- oder Elektroberufen oder den Produktionsberufen der Chemie zugeordnet werden kann odereine mindestens 4-jährige Berufspraxis im Fahrbetrieb und in der Instandhaltung eines Kraftwerks Voraussetzung für die Zulassung zum Prüfungsteil "Kraftwerksbetrieb" ist i.d.R.: ein erfolgreicher Abschluss des Prüfungsteils "Kraftwerkstechnologie", der nicht länger als 2 Jahre zurückliegt,zusätzlich zur o.g. 4-jährigen Berufspraxis mindestens ein weiteres Jahr Berufspraxis im Fahrbetrieb undeine Dokumentation über eine in die gesamte Berufspraxis integrierte mindestens 12-monatige strukturierte praktische Weiterbildung
Wo arbeiten Geprüfter Kraftwerker/Geprüfte Kraftwerkerin in Deutschland typischerweise? ▼
Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden an Kraftwerksschulen und anderen Bildungseinrichtungen statt.Lernorte sindbei Präsenzveranstaltungen: Schulungsräumebei digitalen Lernformen (z.B. virtuelles Klassenzimmer): zu Hause, ggf. Schulungsräume bei Präsenzphasenbei kombinierten Lernformen (z.B. Blended Learning): Schulungsräume bei Präsenzveranstaltungen, zu Hause bei Online-Lerneinheiten
Wie hoch ist das typische Gehalt für Geprüfter Kraftwerker/Geprüfte Kraftwerkerin in Deutschland? ▼
Die Teilnahme am theoretischen Teil der Weiterbildung wird nicht vergütet.Während des berufspraktischen Teils der Weiterbildung sind die Teilnehmer/innen in der Regel Mitarbeiter/innen eines Betriebes und erhalten eine dementsprechende Vergütung.