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Geprüfter Bildeinrahmer/Geprüfte Bildeinrahmerin

Bildeinrahmer/in

Weiterbildung Ingenieurwissenschaften KldB B 22342

Was ist Geprüfter Bildeinrahmer/Geprüfte Bildeinrahmerin?

Aufgaben und TätigkeitenBildeinrahmer und Bildeinrahmerinnen fertigen Rahmen für Bilder und Spiegel unterschiedlicher Größe an. In Abstimmung mit den Kunden bzw. Kundinnen wählen sie einen geeigneten Rahmen aus und passen ihn an das Bild an. Sie schneiden die Gehrungen zu, verleimen diese exakt und verkleben die Fuge staubsicher. Danach lasieren sie den Rahmen oder gestalten ihn farbig und fertigen ein passendes Passepartout und Glas an. Außerdem reparieren sie beschädigte Rahmen und restaurieren oder replizieren historische Stücke.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Bildeinrahmer und Bildeinrahmerinnen sind beschäftigtin Fachgeschäften für Einrahmungen und Bilderrahmenin Fertigungsbetrieben für Bilderrahmen oder SpiegelArbeitsorte:Bildeinrahmer und Bildeinrahmerinnen arbeiten meistin Werkstätten oder Werkhallenim VerkaufsbereichVoraussetzungenEine Ausbildung als Buchbinder bzw. Buchbinderin (Handwerk), Glaser bzw. Glaserin, Tischler bzw. Tischlerin oder Vergolder bzw. Vergolderin sowie je mindestens 2 Jahre Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Werkstoffkunde (z.B. Holz, Glas, Papier)Rahmungstechniken, KaschiertechnikenBau eines Kastens für Objektrahmung Rahmenbau und OberflächengestaltungHerstellung von PassepartoutsUmgang mit Ölgemälden, Umgang mit FotografieReparatur und Restaurierung von RahmenBetriebswirtschaft, VerkaufstechnikenUmweltschutz, RechtEinführung in die Papier-, Gemälderestaurierung, KonservatorikKunstgeschichte, Rahmenstilkunde

Steckbrief

Berufstyp: Weiterbildungsberuf Weiterbildungsart: Weiterbildungsprüfung nach Regelungen der Handwerkskammern Teilnahme: an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlich Weiterbildungsdauer: 1 Jahr (Teilzeit als Blockunterricht)

Studiengänge, die zu diesem Beruf führen

Feld Ingenieurwissenschaften →

Der Beruf Geprüfter Bildeinrahmer/Geprüfte Bildeinrahmerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Ingenieurwissenschaften:

Detaillierte Informationen

Lernorte

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden an der jeweiligen Bildungseinrichtung statt.Lernorte sindSchulungsräumeWerkstatträume

Steckbrief

BerufstypWeiterbildungsberufWeiterbildungsartWeiterbildungsprüfung nach Regelungen der HandwerkskammernTeilnahme an Vorbereitungslehrgängen nicht erforderlichWeiterbildungsdauer1 Jahr (Teilzeit als Blockunterricht) Aufgaben und TätigkeitenBildeinrahmer und Bildeinrahmerinnen fertigen Rahmen für Bilder und Spiegel unterschiedlicher Größe an. In Abstimmung mit den Kunden bzw. Kundinnen wählen sie einen geeigneten Rahmen aus und passen ihn an das Bild an. Sie schneiden die Gehrungen zu, verleimen diese exakt und verkleben die Fuge staubsicher. Danach lasieren sie den Rahmen oder gestalten ihn farbig und fertigen ein passendes Passepartout und Glas an. Außerdem reparieren sie beschädigte Rahmen und restaurieren oder replizieren historische Stücke.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Bildeinrahmer und Bildeinrahmerinnen sind beschäftigtin Fachgeschäften für Einrahmungen und Bilderrahmenin Fertigungsbetrieben für Bilderrahmen oder SpiegelArbeitsorte:Bildeinrahmer und Bildeinrahmerinnen arbeiten meistin Werkstätten oder Werkhallenim VerkaufsbereichVoraussetzungenEine Ausbildung als Buchbinder bzw. Buchbinderin (Handwerk), Glaser bzw. Glaserin, Tischler bzw. Tischlerin oder Vergolder bzw. Vergolderin sowie je mindestens 2 Jahre Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Werkstoffkunde (z.B. Holz, Glas, Papier)Rahmungstechniken, KaschiertechnikenBau eines Ka...

Weiterbildungsdauer

Teilzeit (Blockunterricht): 1 Jahr

Weiterbildungsaufbau

Lehrgangsaufbau (beispielhaft):Werkstoffbearbeitung, Papier, Pappe, Holz, Glas, Rahmenbau: 1 KurswochePassepartouts schneiden, Kaschiertechniken, Umgang mit Ölgemälden, Papierrestaurierung, Konservatorik: 1 Kurswocheverschiedene Rahmungstechniken, Betriebswirtschaft, Papierrestaurierung, Konservatorik: 1 KurswocheVerkaufstechniken, Recht, Umgang mit Fotografie, Rahmungstechniken, Ausstellungstechniken: 1 KurswocheReparaturen und Restaurierung am Rahmen, Drucktechniken, Kunstgeschichte, Keilrahmen: 1 KurswocheRahmungstechniken, Prüfungsvorbereitung, Prüfung: 1 KurswocheGesamt: 6 Kurswochen

Weiterbildungskosten

Für den Besuch von Vorbereitungslehrgängen fallen in der Regel Lehrgangsgebühren an, für die Prüfung selbst in der Regel Prüfungsgebühren. Ggf. entstehen weitere Kosten, z.B. für Arbeitsmaterialien, Fahrten zur Weiterbildungsstätte oder für auswärtige Unterbringung.FörderungsmöglichkeitenFörderung besonders begabter junger Fachkräfte: Stiftung Begabtenförderung berufliche Bildung (SBB) - Weiterbildungsstipendium

Weiterbildungsinhalte

Werkstoffkunde (z.B. Holz, Glas, Papier)Rahmungstechniken, KaschiertechnikenBau eines Kastens für Objektrahmung Rahmenbau und OberflächengestaltungHerstellung von PassepartoutsUmgang mit Ölgemälden, Umgang mit FotografieReparatur und Restaurierung von RahmenBetriebswirtschaft, VerkaufstechnikenUmweltschutz, RechtEinführung in die Papier-, Gemälderestaurierung, KonservatorikKunstgeschichte, Rahmenstilkunde

Wichtige Vorkenntnisse

Vertiefte Kenntnisse in folgenden Bereichen sind gute Voraussetzungen, um die Weiterbildungsprüfung erfolgreich zu bestehen:Werken: z.B. um Reparaturmaßnahmen an Rahmen durchzuführen oder Gehrungen zuschneiden.Restaurierung: z.B. um historische Rahmen zu restaurieren oder replizierenStil- und Kunstgeschichte: z.B. um Rahmen mit Ornamenten zu verzieren

Weiterbildungssituation

Die Weiterbildung besteht aus theoretischem und praktischem Unterricht.Je nach Bildungsanbieter sollte man sich auf folgende Bedingungen einstellen:Unterrichtszeiti.d.R. berufsbegleitende Weiterbildung als BlockunterrichtLernformi.d.R. Präsenzveranstaltungen: Unterricht im Klassenverband an der Bildungseinrichtung (ggf. nicht am Wohnort)

Weiterbildungsvergütung

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

Weiterbildungsalternativen

Folgende Weiterbildungsalternativen bieten sich für den Beruf Bildeinrahmer/in an:Bereich Design und GestaltungStaatlich geprüfter Gestalter/Staatlich geprüfte Gestalterin Fachrichtung Handwerk/Bachelor Professional in GestaltungGemeinsamkeit:Objekte unter Berücksichtigung von Designvorgaben bzw. der Stil- und Kunstgeschichte gestaltenBereich HolzTischler/Tischlerin für RestaurierungsarbeitenGemeinsamkeit:Holzobjekte bearbeiten und konservierenBereich Druck und MedienBuchbinder/Buchbinderin für RestaurierungsarbeitenGemeinsamkeit:Restaurierungsarbeiten mit ähnlichen Arbeitstechniken ausführen

Entwicklung der Weiterbildung

2020:Novellierung des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) und der Handwerksordnung (HWO): u.a. Einführung der Weiterbildungsabschlüsse "Geprüfte/r Berufsspezialist/in", "Bachelor Professional" und "Master Professional", um die Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung zu betonen. Das Führen der Berufsbezeichnungen ist abhängig vom Erlass entsprechender neuer Fortbildungsregelungen.

Abschluss-/Berufsbezeichnungen

AbschlussbezeichnungGeprüfter Bildeinrahmer/Geprüfte Bildeinrahmerin

Die Weiterbildung im Überblick

Geprüfter Bildeinrahmer bzw. Geprüfte Bildeinrahmerin ist eine berufliche Weiterbildung. Die Prüfung ist nach Rechtsvorschriften der jeweiligen Handwerkskammern geregelt.Für die Zulassung zur Prüfung ist es nicht erforderlich, an einem Lehrgang teilzunehmen.

Perspektiven nach der Weiterbildung

Die passende Beschäftigung finden Nach ihrer Weiterbildung arbeiten Bildeinrahmer/innen vor allem in Fachgeschäften für Bildereinrahmungen.Die Beschäftigungsfähigkeit sichernDurch Anpassungsweiterbildung kann man seine Fachkenntnisse aktuell halten, auf den neuesten Stand bringen und erweitern. Das Themenspektrum reicht dabei von Holzbe- und -verarbeitung bis hin zu Restaurierung.Beruflich weiterkommenMit einer Hochschulzugangsberechtigung kann man auch studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Studienfach Holztechnik erwerben.Sich selbstständig machenAuch der Schritt in die Selbstständigkeit ist möglich, z.B. mit einem Fachgeschäft für Bilderrahmen mit integrierter Werkstatt.

Rechtliche Regelungen für die Weiterbildung

Zur PrüfungDie zuständigen Handwerkskammern erlassen Prüfungsvorschriften, z.B.:Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung zum Geprüften Bildeinrahmer vom 13.03.1995 (HWK Stuttgart)WeiteresGesetz zur Ordnung des Handwerks (Handwerksordnung) in der Fassung der Bekanntmachung vom 24.09.1998 (BGBl. I S. 3074; 2006 I S. 2095), zuletzt geändert durch Artikel 2 des Gesetzes vom 03.04.2025 (BGBl. 2025 I Nr. 106)

Zugangsvoraussetzungen für die Weiterbildung

Eine Ausbildung als Buchbinder bzw. Buchbinderin (Handwerk), Glaser bzw. Glaserin, Tischler bzw. Tischlerin oder Vergolder bzw. Vergolderin sowie je mindestens 2 Jahre Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.

Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit

Häufig gestellte Fragen zu Geprüfter Bildeinrahmer/Geprüfte Bildeinrahmerin

Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer

Was macht ein Geprüfter Bildeinrahmer/Geprüfte Bildeinrahmerin in Deutschland?

Aufgaben und TätigkeitenBildeinrahmer und Bildeinrahmerinnen fertigen Rahmen für Bilder und Spiegel unterschiedlicher Größe an. In Abstimmung mit den Kunden bzw. Kundinnen wählen sie einen geeigneten Rahmen aus und passen ihn an das Bild an. Sie schneiden die Gehrungen zu, verleimen diese exakt und verkleben die Fuge staubsicher. Danach lasieren sie den Rahmen oder gestalten ihn farbig und fertigen ein passendes Passepartout und Glas an. Außerdem reparieren sie beschädigte Rahmen und restaurieren oder replizieren historische Stücke.Arbeitsbereiche und -orteBeschäftigungsbetriebe:Bildeinrahmer und Bildeinrahmerinnen sind beschäftigtin Fachgeschäften für Einrahmungen und Bilderrahmenin Fertigungsbetrieben für Bilderrahmen oder SpiegelArbeitsorte:Bildeinrahmer und Bildeinrahmerinnen arbeiten meistin Werkstätten oder Werkhallenim VerkaufsbereichVoraussetzungenEine Ausbildung als Buchbinder bzw. Buchbinderin (Handwerk), Glaser bzw. Glaserin, Tischler bzw. Tischlerin oder Vergolder bzw. Vergolderin sowie je mindestens 2 Jahre Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.Inhalte der WeiterbildungDie Inhalte können je nach Bildungsangebot variieren.Werkstoffkunde (z.B. Holz, Glas, Papier)Rahmungstechniken, KaschiertechnikenBau eines Kastens für Objektrahmung Rahmenbau und OberflächengestaltungHerstellung von PassepartoutsUmgang mit Ölgemälden, Umgang mit FotografieReparatur und Restaurierung von RahmenBetriebswirtschaft, VerkaufstechnikenUmweltschutz, RechtEinführung in die Papier-, Gemälderestaurierung, KonservatorikKunstgeschichte, Rahmenstilkunde

Ist Geprüfter Bildeinrahmer/Geprüfte Bildeinrahmerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf?

In Deutschland folgt "Geprüfter Bildeinrahmer/Geprüfte Bildeinrahmerin" einer Weiterbildung — fortgeschrittene Spezialisierung, die auf einer bestehenden Ausbildung oder einem Abschluss aufbaut (z. B. Meister, Fachwirt, zertifizierter Kurs).

Wie kann ich in Deutschland als Geprüfter Bildeinrahmer/Geprüfte Bildeinrahmerin qualifiziert werden?

Eine Ausbildung als Buchbinder bzw. Buchbinderin (Handwerk), Glaser bzw. Glaserin, Tischler bzw. Tischlerin oder Vergolder bzw. Vergolderin sowie je mindestens 2 Jahre Berufspraxis sind i.d.R. Voraussetzung für die Zulassung zur Weiterbildungsprüfung.

Wo arbeiten Geprüfter Bildeinrahmer/Geprüfte Bildeinrahmerin in Deutschland typischerweise?

Vorbereitungslehrgänge auf die Prüfung finden an der jeweiligen Bildungseinrichtung statt.Lernorte sindSchulungsräumeWerkstatträume

Wie hoch ist das typische Gehalt für Geprüfter Bildeinrahmer/Geprüfte Bildeinrahmerin in Deutschland?

Die Teilnahme an einer Weiterbildung wird nicht vergütet.

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