Geowissenschaftler/Geowissenschaftlerin
Geowissenschaftler/in
Was ist Geowissenschaftler/Geowissenschaftlerin?
In Deutschland ist für die Ausübung dieses Berufs in der Regel ein Hochschulstudium (Studium) erforderlich. Die meisten Studierenden,
Studiengänge, die zu diesem Beruf führen
Feld Mathematik, Naturwissenschaften →Der Beruf Geowissenschaftler/Geowissenschaftlerin in Deutschland wird in der Regel durch Studiengänge im Bereich Mathematik, Naturwissenschaften:
- Biodiversity Sciences
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Bioinformatik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Life Science Innovation
Master · Hochschule Albstadt-Sigmaringen
- Medizinische Physik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Physik
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
- Polymer Materials Science
Master · Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Detaillierte Informationen
▶ Medien
Informationsangebote der Bundesagentur für ArbeitFilm GeowissenschaftenWeitere InformationsangeboteBG RCI.magazinEnvironmental Modelling & SoftwareGeoInformaticaGeological JournalGeo-Marine LettersGeophysical Journal InternationalGeophysik.de - Geophysik - Ingenieurgeophysik - Umweltgeophysikgis.Point - Das Portal für Geoinformation, Geo-IT und GeodäsieNetzwerk für die Digitale GesellschaftSTANDORT. Zeitschrift für Angewandte GeographieStudium Geodäsie und GeoinformatikZDGG - Zeitschrift der Deutschen Gesellschaft für Geowissenschaftenzfv Zeitschrift für Geodäsie, Geoinformation und Landmanagement
▶ Trends
Big Data in der WissenschaftForschende in verschiedenen Fachbereichen können durch Big Data große Datensätze auswerten. Sie können z.B. in der medizinischen Forschung Risikofaktoren für Krankheiten identifizieren oder komplexe Interaktionen zwischen Proteinen in Medikamenten aufdecken. Auf der Grundlage umfangreicher Datenanalysen treffen sie dann fundierte Entscheidungen. So ermöglicht es Big Data, bei der Erforschung neuer Technologien effizienter zu arbeiten, bessere Produkte zu entwickeln und wettbewerbsfähig zu bleiben. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen müssen sich mit dieser Methodik auseinandersetzen, um relevante Informationen herausfiltern und auswerten zu können.Digitales Katastrophen-ManagementWeltweit vernetzte digitale Plattformen helfen dabei, gut auf Katastrophen zu reagieren und ihnen vorzubeugen. Dabei kommen Künstliche Intelligenz (KI), Geografische Informationssysteme (GIS), Drohnentechnik und Big Data zum Einsatz. Satellitenbilder zeigen z.B. Brände, Überschwemmungen oder Erdrutsche, bewerten die Situation und geben mögliche Entwicklungsszenarien. Dadurch können Fachkräfte die Lage schnell und umfänglich einschätzen und über Gegenmaßnahmen entscheiden. Wissenschaftler bzw. Wissenschaftlerinnen, Entscheidungsträger bzw. -trägerinnen und Beschäftigte im Katastrophenschutz beschäftigen sich eingehend mit den technologischen Neuerungen und ihrer Anwendbarkeit.
▶ Interessen
Folgende Interessen sind wichtig und hilfreich, um in diesem Studienberuf erfolgreich zu sein. Die Interessen sind in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit angegeben. Zu jedem Interessenbereich werden zur Veranschaulichung Tätigkeiten genannt.Interesse an theoretisch-abstrakten Tätigkeitenz.B. Erforschen von Standorten für die Lagerung von Abfällenz.B. Vornehmen von Geosystemanalysen von Gesteinsprobenz.B. Untersuchen von Baugrund mittels geodynamischer MessungenInteresse an organisatorisch-prüfenden Tätigkeitenz.B. Dokumentieren von Erkundungsergebnissen auf geologischen Kartenz.B. Überwachen messtechnischer Arbeitsabläufe auf den BaustellenInteresse an praktisch-konkreten Tätigkeitenz.B. Reinigen von Gesteinsproben für die Untersuchung
▶ Arbeitsorte
Geowissenschaftler und Geowissenschaftlerinnen arbeiten in erster Liniein Büro- und Besprechungsräumenim Laborin Hörsälen und Seminarräumenim Freien, z.B. bei Messungen oder der Erkundung von LagerstättenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
▶ Kompetenzen
Kernkompetenzen, die man während des Studiums erwirbt bzw. vertieft:BaugrunduntersuchungBodenkundeBodenmechanikErdbebenforschungExploitation (Nutzbarmachen von Lagerstätten)Exploration (Erschließen von Lagerstätten)ForschungGeologieGeophysikGeotechnikHydrogeologieLagerstättenkundeMineralogieProspektion (Erkunden von Bodenschätzen)SeismikVermessungVulkanismusWeitere Kompetenzen, die für die Ausübung dieses Berufs bedeutsam sein können:Abfallbehandlungsanlagen projektierenBodensanierungBodenschutzErdwärmenutzungErosionsschutzFlachbohrtechnikGefahren-Management-Systeme - GMSGeochemieGeoinformatikGeoradarGeothermiekraftwerke projektierenMeeresgeologieMessmethoden (Umgang, bestimmen etc.)NasschemieOnshore-Windkraftanlagen projektierenPaläontologiePetrologie, -grafieRecyclinganlagen projektierenRekultivierungSedimentologieTektonikTiefbohrtechnikUmweltanalytikUmweltrechtWeitere relevante Fertigkeiten und Kenntnisse:Kompetenzgruppe "Geoinformationssysteme, Kartografie-, Vermessungssoftware"Kompetenzgruppe "Geowissenschaften"
▶ Digitalisierung
Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeits- und Berufswelt kann Aufgabenfelder und Anforderungsprofile verändern. Es eröffnet sich für Geowissenschaftler/innen ggf. die Chance, sich mit folgenden Technologien, Verfahren oder Systemen zu befassen:3-D-Laserscanning (z.B. Vermessungen von Bohrlöchern mit einem 3-D-Laserscanner durchführen)3-D-Simulation (z.B. Simulationen mit unterschiedlichen ökologischen und klimatischen Parametern durchführen und auswerten, um geologische Entwicklungsprozesse abzuschätzen)Bergbauroboter (z.B. Bergbauroboter zur Entnahme von Bodenproben einsetzen)Blended Learning (z.B. Lehrmaterial für die Kombination von virtuellen Lernsettings und Präsenzveranstaltungen vorbereiten)Building Information Modeling - BIM (z.B. beim Bau von Brücken, Tunneln oder Staudämmen Baugrunduntersuchungen anstellen und BIM-Baugrundmodelle erstellen)Digitale Tafel (z.B. bei Vorlesungen an der Universität eine interaktive, digitale Tafel benutzen)Digitale Topografische Karten - DTK (z.B. Landschaftsschutz- und Wasserschutzgebiete mithilfe digitaler Karten planen)Digitaler Zwilling (z.B. digitale Zwillinge von Grundwasservorräten entwickeln, um die Auswirkung von Eingriffen zu beurteilen)Dokumentenmanagementsysteme - DMS (z.B. Gutachten zum Umweltschutz digital dokumentieren und verwalten)Drohnentechnik (z.B. Lagerstättensuche mithilfe von Drohnen durchführen)Gefahren-Management-Systeme - GMS (z.B. mithilfe von GMS geologische Risiken einschätzen und Maßnahmen planen)Geo...
▶ Arbeitssituation
Geowissenschaftler/innen erheben und analysieren z.B. geostatischen Daten. Dazu benötigen sie eine sorgfältige Arbeitsweise und analytisches Denken. Bei der Untersuchung tieferer Gesteinsschichten, bei Baugrunduntersuchungen oder beim Prüfen von Deponiestandorten führen sie mit großer Präzision z.B. seismische Messungen durch. Interdisziplinäres Denken und Teamfähigkeit ermöglichen die Zusammenarbeit mit Spezialisten aus Bereichen wie Umweltschutz, Vermessungswesen oder Mineralogie bzw. mit Bohrexperten oder Fachkräften aus der Rohstoff-, Bau- oder Abfallwirtschaft. Wenn sie z.B. Kunden bei Bauvorhaben über die Bodenbeschaffenheit beraten, ist Ausdrucksvermögen wichtig. In der Lehre an Hochschulen wenden sie zudem pädagogische sowie fachdidaktische Kenntnisse an und messen die Qualität ihrer Lehre an den Fortschritten und Rückmeldungen ihrer Studierenden. Wenn sie an internationalen Tagungen teilnehmen oder in internationalen Projektteams mitarbeiten, sind ihre interkulturelle Kompetenz und ihre Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere Englisch, gefragt. Führen sie als Projektleiter/in ein Team, so gehören Organisation, Planung und Personalführung zu ihren Aufgaben.Geowissenschaftler/innen untersuchen z.B. Bodenproben oder Bohrkerne mithilfe von Messsatelliten und Sonden. Im Büro recherchieren sie am Computer frühere tektonische Aktivitäten in Datenbanken und bereiten gesammelte Informationen auf, erarbeiten Konzepte oder erstellen Gutachten. Bei der Feldforschung bzw. Geländear...
▶ Existenzgründung
Geowissenschaftler und Geowissenschaftlerinnen können sich selbstständig machen z.B. als:Gutachter/innenProjektleiter/innenBerater/innen Auftraggeber/innen können Unternehmen, Behörden, Verbände oder wissenschaftliche Einrichtungen sein.
▶ Verdienst/Einkommen
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 4.489 € bis 6.765 €Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (monatlich): 4.433 € bis 5.188 €Quellen:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L)Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.
▶ Branchen im Einzelnen
Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und MedizinSonstige Forschung und Entwicklung im Bereich Natur-, Ingenieur-, Agrarwissenschaften und MedizinHochschulen, Fachhochschulen, Berufs-, FachakademienUniversitätenFachhochschulen, Duale Hochschulen, VerwaltungsfachhochschulenEinrichtungen des tertiären Bildungsbereichs a. n. g.IngenieurdienstleistungenVermessungsbürosIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und VerkehrsanlagenArchitektur, BauplanungArchitekturbüros für Orts-, Regional- und LandesplanungÖffentliche VerwaltungAllgemeine öffentliche Verwaltung, z.B. Bundesanstalt für Geowissenschaften und RohstoffeTechnische, physikalische, chemische UntersuchungTechnische, physikalische und chemische Untersuchung, z.B. Untersuchung von BodenprobenAuch denkbar:Steine, ErdenBergbau auf chemische und Düngemittelminerale, z.B. KaligewinnungGewinnung von SalzErdöl, ErdgasErbringung von Dienstleistungen für die Gewinnung von Erdöl und ErdgasBergbauBraunkohlenbergbauTiefbau, Straßenbau, WasserbauSonstiger Tiefbau, hier: Tiefbau ohne ausgeprägten Schwerpunkt, z.B. BaugrunduntersuchungBrücken- und Tunnelbau, z.B. Analyse der geologischen FormationenSpezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau, z.B. Baugrunduntersuchung, Planen von RenaturierungsmaßnahmenWasserversorgungWassergewinnung mit Fremdbezug zur Verteilung, z.B. Erschließen von Trinkwasservorkommen durch WasserwerkeKeramikHerstellung von Ziegeln und sonstiger BaukeramikBaustoffeHerstellung von Zement, Kal...
▶ Zugang zur Tätigkeit
Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Geowissenschaften.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.
▶ Zugangsstudienfächer
Geowissenschaften (grundständig)Geowissenschaften (weiterführend)
▶ Arbeitsbereiche/Branchen
Geowissenschaftler und Geowissenschaftlerinnen finden Beschäftigung in erster Liniean Hochschulen und in Forschungsinstitutenin Beratungsfirmen, Ingenieur- und Architekturbüros, die Baugrunduntersuchungen durchführenin der öffentlichen Verwaltung, z.B. in der Bundesanstalt für Geowissenschaften und RohstoffeDarüber hinaus finden sie auch Beschäftigungin Betrieben der Rohstoffgewinnung und -aufbereitung in Tiefbauunternehmenbei Wasserwerken bei Abfall- bzw. Recyclingbetrieben
▶ Tätigkeitsbezeichnungen
Geowissenschaftler/inBerufsbezeichnung in englischer SpracheGeoscientist (m/f)Berufsbezeichnung in französischer SpracheGéoscientifique (m/f)
▶ Arbeits- und Sozialverhalten
Einige Merkmale des Arbeits- und Sozialverhaltens sind gleichermaßen für alle Berufe relevant und werden deshalb nicht gesondert erwähnt. Hierzu gehören: Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit, Ehrlichkeit, Kritikfähigkeit sowie angemessene Umgangsformen. Zusätzlich werden die nachfolgend genannten berufsspezifischen Merkmale benötigt, um diesen Studienberuf ausüben zu können.Leistungs- und Einsatzbereitschaft (z.B. Bereitschaft, bei Arbeitsengpässen zusätzliche, fachlich anspruchsvolle Labor- und Analysearbeiten tatkräftig und engagiert zu übernehmen)Durchhaltevermögen / Zielstrebigkeit (z.B. trotz Rückschlägen Beharrlichkeit zeigen bei der Erkundung und Erschließung von Lagerstätten)Sorgfalt (z.B. fehlerfreies Planen und Durchführen von geodynamischen Messungen)Selbstständige Arbeitsweise (z.B. eigenständiges Erstellen von Planungsgrundlagen, Stellungnahmen und Gutachten)
▶ Die Tätigkeit im Überblick
Geowissenschaftler und Geowissenschaftlerinnen befassen sich mit Fragestellungen rund um das System "Erde". Sie untersuchen die Entstehung und Entwicklung, den Aufbau und die Beschaffenheit von Boden, Gestein, Oberflächen- und Grundwasser.
▶ Stellen- und Bewerberbörsen
Alfred-Wegener-Institut für Polar- und MeeresforschungBDG - Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e.V.Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV)Deutsche Geophysikalische Gesellschaft e.V.DVWEarthworks-jobs.comGEOjobs.degreenjobs.deJobbörse des Norddeutschen Wasserzentrums e.V.Stellenmarkt-Umweltschutz.deWILA-Arbeitsmarkt
▶ Verbände und Organisationen
Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI)Berufsverband Deutscher Geowissenschaftler e.V. (BDG)Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)Deutsche Geophysikalische Gesellschaft e.V. (DGG)Deutsche Gesellschaft für Geographie (DGfG) e.V.Deutscher Verband für Angewandte Geographie e.V. (DVAG)European Federation of Geologists (EFG)Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW)Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU)Verband für Geographie an deutschsprachigen Hochschulen und Forschungseinrichtungen
▶ Arbeitsbedingungen im Einzelnen
Verantwortung für Personen (z.B. Studierende unterrichten und betreuen)Verantwortung für Sachwerte (z.B. Bauschäden begutachten)Kundenkontakt (z.B. Rohstoffgewinnungsbetriebe im Bereich der Industrieminerale, Steine und Erden beraten)häufige Abwesenheit vom Wohnort (z.B. um Gesteinsproben in bestimmten Untersuchungsgebieten zu sammeln)Präzisions-, Feinarbeit (z.B. Bohrprofile und geologische Schnitte erstellen)Bildschirmarbeit (bei der Arbeit mit Statistikprogrammen, Geoinformationssystemen und 3-D-Programmen zur Exploration von Rohstoffen)Arbeit mit technischen Geräten, Maschinen und Anlagen (z.B. Seismometer, Messsatelliten sowie Sonden zur geophysikalischen Messung in Bohrungen)Arbeit in Büroräumen (bei Planungs- und Verwaltungstätigkeiten)Arbeit in Unterrichts-/Schulungsräumen (z.B. Lehrveranstaltungen in Hörsälen oder Seminarräumen vor einer Gruppe durchführen)Arbeit im Labor (z.B. entnommene Proben im Labor auf chemische Zusammensetzung untersuchen)Arbeit im Freien (z.B. geeignete Standorte für den Deponiebau suchen)Arbeit bei Kälte, Hitze, Nässe, Feuchtigkeit, Zugluft (z.B. bei Baugrunduntersuchungen im Freien)Umgang mit Chemikalien (z.B. zur Aufbereitung der gewonnenen Proben)unregelmäßige Arbeitszeiten (z.B. je nach Zeitzonenverschiebung, Licht- und Wetterverhältnissen, Naturgefahren)
▶ Berufliche Einsatzmöglichkeiten
Berufliche Einsatzmöglichkeiten gegliedert nach Tätigkeitsfeldern:Gutachter-, SachverständigentätigkeitUmwelt-Auditor/Umwelt-AuditorinLaboranalyseLaborleiter/LaborleiterinUmweltanalytiker/UmweltanalytikerinLehrtätigkeit an HochschulenDozent/Dozentin an Hochschulen und AkademienStudiengangkoordinator/StudiengangkoordinatorinVerfahrens-, ProduktentwicklungLeiter/Leiterin in der Forschung und EntwicklungWissenschaftliche ForschungForschungsreferent/ForschungsreferentinLeiter einer Forschungsgruppe/Leiterin einer ForschungsgruppeWissenschaftlicher Mitarbeiter/Wissenschaftliche Mitarbeiterin
▶ Arbeitsgegenstände/Arbeitsmittel
Untersuchungsobjekte, z.B.: Gesteins-, Boden-, Wasserproben, Lagerstätten von BodenschätzenGeräte und Werkzeuge, z.B.: GPS-Geräte, Nivelliergeräte, Theodolite, Seismometer, Sonden, Höhenmesser, Geologenkompasse, Schleifgeräte, Rammsondiergeräte, Raupenbohrgeräte, Hydraulik- und Geologenhämmer, Bohrstöcke, Sägen, MörserLaborausstattung, z.B.: Mikroskope, SpektrometerHilfsstoffe, z.B.: Chemikalien, SprengstoffTechnische Systeme und Software, z.B.: Geoinformationssysteme, 3-D-Software (für die Exploration von Rohstoffen), StatistikprogrammeUnterlagen, z.B.: Konzepte für die Altlastensanierung, geologische Karten, Raumordnungs-, Flächennutzungspläne, Untersuchungsberichte, Gutachten, Rechtsvorschriften (z.B. Umweltschutzbestimmungen) Büroausstattung, z.B.: PC, Internetzugang, Telefon
▶ Aufgaben und Tätigkeiten kompakt
Geowissenschaftler und Geowissenschaftlerinnen können in unterschiedlichen Bereichen tätig sein. In der wissenschaftlichen Forschung untersuchen sie z.B. Prozesse in tieferen Erdschichten wie Ursachen von Erdbeben oder Vulkanausbrüchen. Sie führen geologische und geotechnische Erkundungen, Versuche und Berechnungen durch und veröffentlichen ihre Forschungsergebnisse. In der Praxis erstellen sie Untersuchungsberichte, Stellungnahmen und Gutachten für Bauvorhaben und die Umweltplanung. Sie führen Baugrunduntersuchungen und geostatische Berechnungen durch und bewerten Konzepte für Altlastensanierung, Rohstoffabbau oder Abfalllagerung. Zudem entwickeln sie geowissenschaftliche Methoden, innovative Bau- und Werkstoffe und beschäftigen sich mit Geoumwelt- und Georisikoforschung.
▶ Weiterbildung (berufliche Anpassung)
Anpassungsweiterbildung hilft, das berufliche Wissen aktuell zu halten und an neue Entwicklungen anzupassen (z.B. in den Bereichen Geoinformationssysteme, Sondermüll, Altlasten und Bodenschutz oder Umwelt- und Naturschutz).
▶ Weiterbildung (beruflicher Aufstieg)
Bachelorabsolventen können ihre Berufs- und Karrierechancen durch ein weiterführendes Studium ausbauen, z.B. im Studienfach Geowissenschaften, Geotechnologie oder Geophysik.Eine Promotion ist in der Regel für eine wissenschaftliche Laufbahn an der Hochschule erforderlich, für die Berufung zum Hochschulprofessor bzw. zur Hochschulprofessorin benötigt man in der Regel eine Habilitation. Die Promotion erleichtert ggf. auch in der Privatwirtschaft, im Bereich der Forschung und in der öffentlichen Verwaltung den Zugang zu gehobenen beruflichen Positionen.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten im Einzelnen
Prozesse, die sich in nicht zugänglichen Erdschichten befinden, geophysikalisch untersuchenGeoumwelt- und Georisikoforschung betreiben, z.B. durch geologische und hydrologische Untersuchungen, Entwicklungen und mögliche Gefahrenpotenziale sowie Lösungsmodelle aufzeigenpassende Plätze für Deponien suchen, Konzepte für umweltverträgliche Entsorgung von Rest- und Abfallstoffen entwerfen Forschung und Lehregeowissenschaftliche Forschungsprojekte planen und konzipieren, Forschungsaufträge akquirieren, Forschungsmittel einwerbenForschungsergebnisse in Form von Publikationen und Vorträgen veröffentlichenLehrveranstaltungen (Vorlesungen, Seminare, Übungen, Praktika) konzipieren, vorbereiten und durchführenAngewandte GeowissenschaftenRohstofflagerstätten aufspüren und beurteilen, Pläne zum wirtschaftlichen und nachhaltigen Abbau der Rohstoffe entwickelnFirmen beraten oder leiten, die Steine, Erde oder andere Rohstoffe abbauenuntersuchen, wo es Grundwasser für Trinkwasser gibt, und Pläne zur Erschließung, Reinhaltung und nachhaltigen Nutzung erarbeitengeophysikalische und geodynamische Messungen durchführen, z.B. bei Bauvorhaben, um den Baugrund zu untersuchengeothermische Bodenuntersuchungen durchführen, z.B. um zu prüfen, ob der Bau von Geothermiekraftwerken oder die Installation von Erdwärme-Heizanlangen technisch, wirtschaftlich und ökologisch sinnvoll istmesstechnische Arbeitsabläufe auf den Baustellen steuern und überwachenBohrprofile und geologische Schnitte erstellen, ggf. geos...
▶ Weitere Jobalternativen (Bewerbersicht)
Folgende weitere Beschäftigungsalternativen bieten sich für den Beruf Geowissenschaftler/in an:Tätigkeitsfeld Wissenschaftliche ForschungGeophysiker/GeophysikerinHydrologe/HydrologinUmweltwissenschaftler/UmweltwissenschaftlerinOzeanograf/OzeanografinIngenieur/Ingenieurin für Rohstoffgewinnung und -aufbereitungGemeinsamkeiten:Physikalische Vorgänge der Erdoberfläche erforschenGeowissenschaftliche Daten erheben und auswertenGeologische Prozesse analysieren und modellierenHinweis: Die genannten Jobalternativen erfordern ggf. eine längere Einarbeitung oder eine Zusatzausbildung.
▶ Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)
Worum geht es?Geowissenschaftler/innen befassen sich mit Fragestellungen rund um das System "Erde". Sie untersuchen die Entstehung und Entwicklung, den Aufbau und die Beschaffenheit von Boden, Gestein, Oberflächen- und Grundwasser. Sie können in Wissenschaft und Lehre tätig sein, aber auch in der Rohstoffgewinnung, im Umweltschutz oder im Sachverständigenwesen.Grundlagenforschung und LehreIn der geophysikalischen Grundlagenforschung analysieren Geowissenschaftler/innen Prozesse in nicht zugänglichen Erdschichten, z.B. die Entstehung von Erdbeben oder die Abläufe von Vulkanausbrüchen. Sie befassen sich auch mit Fragestellungen der Geoumwelt- und Georisikoforschung und beraten Unternehmen und Institutionen über Risiken aufgrund geowissenschaftlicher Sachverhalte, z.B. bezüglich Erdbebenhäufigkeit. Sind sie in der Hochschullehre tätig, konzipieren sie Vorlesungen und bereiten Seminare, Exkursionen oder Praktika vor und erarbeiten Lehrmaterialien. Ferner haben sie Studien- und Prüfungsarbeiten zu entwerfen, durchzuführen und zu korrigieren. Sie werben Gelder für Forschungsprojekte bei staatlichen Institutionen und der Industrie ein, führen die Projekte durch und veröffentlichen die Ergebnisse. Auf Tagungen und Kongressen referieren sie über ihre Erkenntnisse. Für eigenständige wissenschaftliche Tätigkeiten sind i.d.R. ein Masterstudium und eine Promotion erforderlich.Angewandte GeowissenschaftIn der Lagerstättenforschung untersuchen und bewerten Geowissenschaftler/innen Rohstoffv...
▶ Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten
Folgende Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten werden für die Ausübung möglicher Tätigkeiten in diesem Studienberuf benötigt.Fähigkeitennumerisches (rechnerisches) Denken (z.B. Ermitteln der Ergiebigkeit von Rohstofflagerstätten mit mathematisch-statistischen Berechnungen)figural-räumliches Denken (z.B. Interpretieren von geologischen Karten und 3-D-Modellen)Auge-Hand-Koordination (z.B. Positionieren und Einstellen von Instrumenten für geodynamische Messungen)Technisches Verständnis (z.B. Umgehen mit technischen Geräten für die Vermessung oder die Bodenerkundung)Zeichnerische Befähigung (z.B. Anfertigen topografischer Karten und geologischer Profilschnitte)Befähigung zum Planen und Organisieren (z.B. Festlegen des Personal- und Geräteeinsatzes bei Explorationen)Räumliche Orientierung (z.B. Durchführen geologischer Untersuchungen in unwegsamem Gelände)Kenntnisse und FertigkeitenRechenfertigkeiten (z.B. Berechnen geologischer Daten)
▶ Charakteristische körperliche Anforderungen
Die Ausübung des Berufs kann folgende körperliche Anforderungen mit sich bringen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten.Robuste Gesundheit (z.B. im Freien unter widrigen Witterungsbedingungen Baugrund untersuchen oder geeignete Standorte für den Deponiebau suchen)Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Gesteinsproben für Geosystemanalysen gewinnen und vorbereiten; topografische Karten und geologische Profilschnitte anfertigen)Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. empfindliche Mess- und Laborgeräte justieren)Sehvermögen für die Ferne - auch korrigiert (z.B. bei Geländebegehungen geeignete Standorte für den Deponiebau suchen)Nahsehvermögen - auch korrigiert (z.B. mit Statistikprogrammen, Geoinformationssystemen und 3-D-Programmen am Bildschirm arbeiten; Gesteinsproben mikroskopisch untersuchen)Farbsehvermögen (z.B. Gesteinsarten anhand der typischen Farbgebung bestimmen)Räumliches Sehvermögen (z.B. geologische Profile erstellen)Hörvermögen und Sprachverständnis (z.B. Rückfragen des Bohrpersonals verstehen)Gesunde, widerstandsfähige Haut an Händen und Armen (z.B. zur Aufbereitung gewonnener Proben mit Chemikalien umgehen)Hinweis: Diese Informationen bilden keine Grundlage für rechtliche Schritte und sind nicht im Sinne einer medizinischen Eignungsfeststellung zu verstehen. Die tatsächliche körperliche Eignung oder Nichteignung muss stets im Einzelfall und unter Berücksichtigung möglicher angemessener Vo...
▶ Unmittelbare Job- und Besetzungsalternativen
Im Folgenden werden Berufe oder Tätigkeiten genannt, die Ähnlichkeiten zum Ausgangsberuf aufweisen. Diese Berufe stellen für Bewerber, die in ihrem erlernten Beruf keine freie Stelle finden, eine mögliche Alternative dar. Darüber hinaus können Arbeitgeber Fachkräfte dieser Berufe als Alternativen für die Besetzung einer Arbeitsstelle im Ausgangsberuf in Betracht ziehen.Manche Alternativberufe umfassen nur Teiltätigkeiten des Ausgangsberufs, andere erfordern eine Einarbeitungszeit, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.Folgende unmittelbare Beschäftigungs- und Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Geowissenschaftler/in an:Job- und Besetzungsalternativenfür Teiltätigkeiten und berufliche Einsatzmöglichkeiten (mit/ohne Einarbeitung):Umweltanalytiker/Umweltanalytikerinin angrenzenden Berufen:Geoinformatiker/GeoinformatikerinGeologe/GeologinGeoökologe/GeoökologinIngenieur/Ingenieurin für GeotechnikMineraloge/MineraloginPaläontologe/PaläontologinEine Aufstellung aller möglichen Verwandtschaftsstufen findet man hier:Erläuterungen zu den einzelnen Verwandtschaftsstufen
▶ Anerkennung von ausländischen Qualifikationen
Die Tätigkeit als Geowissenschaftler/in ist nicht reglementiert.Um mit einem im Ausland erworbenen Abschluss in diesem Beruf zu arbeiten, ist keine berufliche Anerkennung notwendig. Jedoch besteht die Möglichkeit, für ausländische Hochschulabschlüsse eine individuelle Zeugnisbewertung durch die Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) zu beantragen. Diese kann für Bewerbungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt hilfreich sein.Weiterführende Informationen zu Leben und Arbeiten in Deutschland:Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland - zentrale Informations-Hotline des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Bundesagentur für Arbeit (BA)Für Menschen aus dem Ausland - Ein Informationsangebot der Bundesagentur für ArbeitZentrale Auslands- und Fachvermittlung der Bundesagentur für ArbeitMake it in Germany - Das Willkommensportal der Fachkräfte-Offensive für internationale Fachkräfte
▶ Berufsrelevante gesundheitliche Einschränkungen
Folgende gesundheitliche Einschränkungen könnten bei der Ausübung des Berufs zu Problemen führen. Die Angaben müssen nicht zwingend für jedes Tätigkeitsprofil oder jede berufliche Einsatzmöglichkeit gelten. Immer häufiger gibt es zudem Möglichkeiten, Einschränkungen beispielsweise durch technische Hilfsmittel zu kompensieren.Infektanfälligkeit, chronische Infektionskrankheiten (z.B. im Freien unter widrigen Witterungsbedingungen Baugrund untersuchen oder geeignete Standorte für den Deponiebau suchen)Eingeschränkte Funktionstüchtigkeit der Arme und Hände (z.B. Gesteinsproben für Geosystemanalysen gewinnen und vorbereiten; topografische Karten und geologische Profilschnitte anfertigen)Eingeschränkte Feinmotorik der Hände und Finger (z.B. empfindliche Mess- und Laborgeräte justieren)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Ferne (z.B. bei Geländebegehungen geeignete Standorte für den Deponiebau suchen)Nicht korrigierbare Sehschwäche für die Nähe (z.B. mit Statistikprogrammen, Geoinformationssystemen und 3-D-Programmen am Bildschirm arbeiten; Gesteinsproben mikroskopisch untersuchen)Farbsinnstörungen (z.B. Gesteinsarten anhand der typischen Farbgebung bestimmen)Fehlendes/gestörtes räumliches Sehvermögen (z.B. geologische Profile erstellen)Hörminderung, Schwerhörigkeit, Taubheit, Hörstörung, chronische Ohrenleiden (z.B. Rückfragen des Bohrpersonals verstehen)Chronische oder allergische Hauterkrankungen oder mangelnde Widerstandsfähigkeit der Haut an Händen und Armen (z.B. zur Aufbe...
▶ Weitere Besetzungsalternativen (Arbeitgebersicht)
Folgende weitere Besetzungsalternativen bieten sich für den Beruf Geowissenschaftler/in an:Tätigkeitsfeld Wissenschaftliche ForschungGeophysiker/GeophysikerinHydrologe/HydrologinOzeanograf/OzeanografinGemeinsamkeiten:Physikalische Vorgänge der Erdoberfläche erforschenGeowissenschaftliche Daten erheben und auswertenGeologische Prozesse analysieren und modellierenHinweis: Die genannten Besetzungsalternativen erfordern ggf. eine Einarbeitung, die im Einzelfall unterschiedlich lang sein kann.
Quelle: BERUFENET · Bundesagentur für Arbeit
Häufig gestellte Fragen zu Geowissenschaftler/Geowissenschaftlerin
Ausbildungsweg, Gehalt, Anerkennung und Einstiegsmöglichkeiten für Ausländer
Was macht ein Geowissenschaftler/Geowissenschaftlerin in Deutschland? ▼
Geowissenschaftler sind in Deutschland und weltweit Wissenschaftler, die die Struktur, Entstehung, Zusammensetzung und Funktionsweise unseres Planeten erforschen. Dieser Berufsstand zielt darauf ab, die physikalischen Prozesse der Erde in einem breiten Spektrum zu verstehen und zu interpretieren, von der Erdkruste über die Ozeane und das Klima bis hin zu den natürlichen Ressourcen. Ihre Aufgabenbereiche sind äußerst vielfältig; sie können Forschung an Mineralvorkommen betreiben, Grundwasserressourcen identifizieren und verwalten, Naturkatastrophenrisiken (Erdbeben, Erdrutsche, Vulkanausbrüche) bewerten, an Umweltschutzprojekten und erneuerbaren Energiequellen (wie Geothermie) arbeiten. Ihre Arbeitsumgebungen sind typischerweise eine Kombination aus Büro-, Labor- und Feldarbeit; sie können im Gelände geologische Kartierungen durchführen, Gesteins-, Boden- oder Wasserproben sammeln, die gesammelten Daten anschließend im Labor analysieren und mithilfe computergestützter Modellierungssoftware (z. B. GIS – Geographische Informationssysteme) interpretieren.
In Deutschland ist für die Ausübung dieses Berufs in der Regel ein Hochschulstudium (Studium) erforderlich. Die meisten Studierenden,
Ist Geowissenschaftler/Geowissenschaftlerin eine Ausbildung oder ein Studienberuf? ▼
In Deutschland folgt "Geowissenschaftler/Geowissenschaftlerin" einem Grundberuf — Einstiegsberuf, der keine formale Berufsausbildung oder einen bestimmten Abschluss erfordert.
Wie kann ich in Deutschland als Geowissenschaftler/Geowissenschaftlerin qualifiziert werden? ▼
Wer in diesem Beruf arbeiten möchte, braucht i.d.R. ein abgeschlossenes grundständiges Studium im Bereich Geowissenschaften.Führungspositionen oder spezialisierte Aufgaben erfordern meist ein Masterstudium. Tätigkeiten in Wissenschaft und Forschung setzen häufig eine Promotion oder Habilitation voraus.
Wo arbeiten Geowissenschaftler/Geowissenschaftlerin in Deutschland typischerweise? ▼
Geowissenschaftler und Geowissenschaftlerinnen arbeiten in erster Liniein Büro- und Besprechungsräumenim Laborin Hörsälen und Seminarräumenim Freien, z.B. bei Messungen oder der Erkundung von LagerstättenDarüber hinaus arbeiten sie ggf. auchim Homeoffice bzw. mobil
Wie hoch ist das typische Gehalt für Geowissenschaftler/Geowissenschaftlerin in Deutschland? ▼
Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Tarifbereich öffentlicher Dienst (monatlich): 4.489 € bis 6.765 €Beispielhafte tarifliche Bruttogrundvergütung im Bereich der gewerblichen Wirtschaft (monatlich): 4.433 € bis 5.188 €Quellen:Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L)Tarifsammlung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und SozialesHinweis: Diese Angaben dienen der Orientierung. Ansprüche können daraus nicht abgeleitet werden.